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	<title>Stiftskirche Bassum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stiftskirche_Bassum&amp;diff=1769025&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Giorgio Michele: HC: −Kategorie:Romanische Kirche; ±Kategorie:Gotisches Bauwerk in Niedersachsen→Kategorie:Backsteingotik in Niedersachsen</title>
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		<updated>2026-04-19T16:40:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: −&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Romanische_Kirche&quot; title=&quot;Kategorie:Romanische Kirche&quot;&gt;Kategorie:Romanische Kirche&lt;/a&gt;; ±&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Gotisches_Bauwerk_in_Niedersachsen&quot; title=&quot;Kategorie:Gotisches Bauwerk in Niedersachsen&quot;&gt;Kategorie:Gotisches Bauwerk in Niedersachsen&lt;/a&gt;→&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Backsteingotik_in_Niedersachsen&quot; title=&quot;Kategorie:Backsteingotik in Niedersachsen&quot;&gt;Kategorie:Backsteingotik in Niedersachsen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bassum - Stiftskirche von Süden - 2019.jpg|mini|hochkant=1.5|Stiftskirche in Bassum von Südwesten]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stiftskirche St. Mauritius und St. Viktor in Bassum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Evangelisch-Lutherische Kirchen|evangelisch-lutherische]] Kirche in der [[Niedersachsen|niedersächsischen]] Stadt [[Bassum]] ([[Landkreis Diepholz]]). Sie ist benannt nach [[Mauritius (Heiliger)|St. Mauritius]] und [[Victor (Name)#Heilige|St. Viktor]], die als [[Heiliger|Heilige]] verehrt werden. Sie wurde als Stiftskirche des [[Stift Bassum|Frauenstiftes Bassum]] errichtet, befindet sich aber seit 1932 nicht mehr unter dessen [[Kirchenpatronat|Patronat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Wohn- und Wirtschaftsgebäude Am Kirchhof 4|Gemeindebüro der Kirche]] ist seit 2018 im benachbarten Fachwerkhaus von 1820.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die mittelgroße [[Backstein]]kirche aus dem 13. Jahrhundert besteht aus einem [[Chor (Architektur)|Chorquadrat]] mit [[Apsis]], einem [[Querschiff]] mit quadratischem [[Vierung]]sturm und einem dreischiffigen Hallenlanghaus. Sie zeigt insgesamt einen Übergangsstil, mehrere Gebäudeteile weisen sowohl [[Romanik|romanische]] als auch [[Gotik|gotische]] Stilelemente auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird vermutet, dass die Kirche bis zu einem Brand im Jahr 1327 Westtürme gehabt habe. Allerdings hat der Vierungsturm ein stilistisch zur ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts passendes geräumiges Glockengeschoss. Schon im Mittelalter erhielt die Nebenapsis eine umfangreiche Reparatur. Nach dem Mittelalter wurde die nördliche Langhauswand mit vier breiten Strebepfeilern stabilisiert, die südliche mit einem. Neuzeitlich sind auch die Außenhaut des südlichen Querhausgiebels und große Teile der südlichen Langhauswand. Bei der Restaurierung der Kirche durch [[Conrad Wilhelm Hase]] in den Jahren 1866–69 wurde das nördliche Querhausportal mit einem neuen Tympanon ausgestattet, das südliche völlig ersetzt. Im Frühjahr 2014 wurde der Fußboden des Chorquadrates restauriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gipsboden&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.monumente-online.de/de/ausgaben/2015/2/kopflose-schaefchen.php |titel=Die Stiftskirche Bassum und ihr leuchtender Gipsinkrustationsboden |hrsg=Deutsche Stiftung Denkmalschutz |abruf=2017-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Die im ersten Viertel des 13. Jahrhunderts errichteten Ostteile haben bis in Traufenhöhe eine gänzlich romanische Wandgestaltung mit Rundbogenfenstern und der [[Lisene]]ngliederung Hauptapsis. Sie hat ein [[Rundbogenfries]], ebenso wie die mit Ecklisenen geschmückten Querhausfronten. In den Winkeln zwischen Chor und Querhaus befindet sich auf der Südseite ein Treppenturm, auf der Nordseite die [[Sakristei]] und im Winkel zwischen dieser und dem Querhaus die nur einseitig vorhandene Nebenapsis. Ursprünglich waren an den Kreuzarmen Seitenapsiden vorhanden. Die sind mit Ecklisenen und Rundbogenfries gegliedert. Das nördliche Querhausportal wurde 1866–69 instand gesetzt, das südliche vollständig erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;180&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; perrow=&amp;quot;x&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
60238Bassum Stiftskirche v SO c.jpg|Kirche von Südosten&lt;br /&gt;
60526Bassum Stiftskirche v O.JPG|Kirche von Osten&lt;br /&gt;
60330Stiftskirche Bassum Schiff v N.JPG|Nördliches Seitenschiff, Fas&amp;amp;shy;sade zwei&amp;amp;shy;geschos&amp;amp;shy;sig und Fenster&amp;amp;shy;formen wie Südseite, gotisches Portal mit ersetz&amp;amp;shy;tem Tympanon&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war ein [[Basilika (Bautyp)|basilikales]] Langhaus geplant, wie im Innenraum noch zu erkennen ist. Das nördliche Seitenschiff ist breiter und hat eine dickere Außenwand als das südliche. Beide Längswände sind in ursprünglich gleicher Weise zweigeschossig gegliedert, in der Romanik und Frühgotik eine häufige Gestaltung, u.&amp;amp;nbsp;a. bei der [[Kloster Haina|Zisterzienserkirche Haina]] und der [[Elisabethkirche (Marburg)|Marburger Elisabethkirche]]. Die Fenster des unteren Geschosses sind rundbogig, die des oberen spitzbogig. Sitzbogig ist auch, als einziges dieser Kirche, das für den Gottesdienstbesuch der Laien geschaffene Portal in der nördlichen Langhauswand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Westbau hat auch im oberen Geschoss Rundbogenfenster. Das Mauerwerk der zweigeschossigen Turmunterbauten endet in der Höhe der Seitenschiffstraufen. Die Traufensimse sämtlicher geraden Wände außer am Turm sind mehrteilig und beginnen mit einem liegenden [[Rundstab]]profil aus Formsteinen. An vielen Stellen sind sie vom mittelalterlichen Mauerwerk durch mehrere Lagen Blockverband getrennt. Das Material ist teilweise graurot wie innen die erneuerten Zwischenpfeiler der Arkaden, teilweise tief orangerot. Außer am Treppenturm haben diese Simse weiter oben eine 90°-Kehle, ebenfalls liegend und aus Formsteinen. Nur der nördliche Turmunterbau ist dickwandig und steht gegenüber der Langhauswand vor, was auf das Vorhaben eines hoch ragenden Turms deutet. Der Westgiebel des Mittelschiffs hat Ecklisenen, ein der Dachkante folgendes gestuftes Rundbogenfries, aber ein hohes frühgotisches Spitzbogenfenster. Das oberhalb gelegene Rundfenster erhellt nicht den Kirchenraum, sondern den Dachboden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;200&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; perrow=&amp;quot;x&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bassum 20090501 092.JPG|Nördlicher Querhausgiebel&lt;br /&gt;
Bassum 20090501 090.JPG|Nordportal, Tympanon im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erneuert&lt;br /&gt;
60235Bassum Chor + Vierungsturm v NO .jpg|Apsis, Chor u. Querhaus unten romanisch, oben (Chor&amp;amp;shy;giebel und Vierungs&amp;amp;shy;turm) überwiegend gotisch&lt;br /&gt;
60231Bassum Nebenapsis.JPG|Nebenapsis, evtl. schon im Mittelalter geflickt&lt;br /&gt;
60251Bassum Stiftskirche Westfassade.JPG|Westfassade&lt;br /&gt;
60870 Bassum Westportal.JPG|Westportal, mittelalterliche [[Farbfassung|Farb&amp;amp;shy;fassung]] von Tympanon und Rund&amp;amp;shy;stab&amp;amp;shy;bogen, ersetz&amp;amp;shy;ter Tür&amp;amp;shy;rahmen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Portale ===&lt;br /&gt;
Die Portale können in ihren äußeren Konturen allesamt noch original aus dem 13. Jahrhundert sein, sind aber zumindest im Material in unterschiedlichem Maße erneuert.&lt;br /&gt;
Am geringsten verändert ist das Westportal; das Tympanon oberhalb des Attikasimses und der Rundstab am Überfangbogen zeigen Reste der mittelalterlichen Farbfassung. Der charrierte steinerne Türrahmen stammt im Material aus dem 19. Jahrhundert, kann aber der Ersatz für einen Vorgänger in weitgehend gleichen Formen sein. Das Tympanon des nördlichen Querhausportals stammt in Stil von relief und Schrift aus dem 19. Jahrhundert. Seine Unterseite und die Kapitelle der inneren Säulen sind mit modernen Charriereisen bearbeitet. Die äußeren Säulen sind aber mittelalterlich. Das Backsteingewände des nördlichen Schiffsportals ist im Material völlig erneuert. Tympanon und Türsturz weisen die gleiche neuzeitliche Charrierung auf wie am nördlichen Querhausportal und am Rahmen des Westportals zu finden, können aber Ersatz für grundsätzlich gleich gestaltete Vorgänger sein. Am südlichen Querhauspoartl sind alle Teile ersetzt, der Naturstein ganz in Gestaltung des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inneres ===&lt;br /&gt;
Im Innern belegen niedrige rundbogige Durchgänge und darüberliegende vermauerte Rundbogenfenster in der Westwand der Kreuzarme die ursprüngliche Planung eines basilikalen Langhauses. Dies ist aber der einzige Hinweis einer eindeutigen Bauabfolge. In allen Teilen ist die Rezeption westfälischer Vorbilder (die ihrerseits an der [[Angevinische Gotik|angevinischen Gotik]] Westfrankreichs orientiert sind) und ihre Umsetzung in die Formen der Backsteinarchitektur sichtbar. Der Raum wird durch die wuchtigen Formen der Kreuzpfeiler bestimmt, die jedoch erst teilweise so elegant gestaltet sind wie etwa in der [[Liebfrauenkirche (Bremen)|Bremer Liebfrauenkirche]]. In der Vierung werden [[Triumphbogen (Kirchenbau)|Triumphbogen]] und [[Scheidbogen|Scheidbögen]] von [[Dienst (Architektur)|Runddiensten]] gestützt, Scheid- und [[Gurtbogen|Gurtbögen]] des Langhauses jedoch nicht. Runddienste stützen die Rippen in Chorjoch, Vierung, westlichem Langhausjoch und Turmjoch, Konsolen die des östlichen Langhausjochs.&lt;br /&gt;
Der Fußboden im Chorquadrat wurde in aufwändiger und heute nur noch selten erhaltener [[Inkrustation (Baukunst)|Inkrustationstechnik]] aus [[Hochbrandgips]] geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center centered&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; perrow=&amp;quot;x&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
60287Bassum Vierung m. Kanzel, Chor, Apsis.tif|Bandrippengewölbe der Vierung ohne Schluss&amp;amp;shy;stein; Süd&amp;amp;shy;quer&amp;amp;shy;haus mit Neben&amp;amp;shy;apsis&lt;br /&gt;
60296Bassum Gewölbe Chor- + Apsis.tif|Chorjoch, Band&amp;amp;shy;rippen&amp;amp;shy;gewölbe mit Schluss&amp;amp;shy;stein&lt;br /&gt;
60326Bassum Nordquerhaus zur Stirnwand.JPG|Nordquerhaus, Band&amp;amp;shy;rippen mit Schluss&amp;amp;shy;stein, nied&amp;amp;shy;riger Bogen und ver&amp;amp;shy;mauer&amp;amp;shy;tes Fenster zum Seiten&amp;amp;shy;schiff&lt;br /&gt;
60288Bassum Vierung nach SO.tif|Südquerhaus, Band&amp;amp;shy;rippen mit Schluss&amp;amp;shy;stein, keine Nebenapsis&lt;br /&gt;
60283Bassum Nordseitenschiff 3 Joche ostwärts zu Nebenapsis.JPG|Nordseitenschiff, nied&amp;amp;shy;riger Bogen zum Quer&amp;amp;shy;haus noch für [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] vorgesehen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:60303Bassum Gewölbe über Empore.tif|mini|Gewölbe über der Empore]]&lt;br /&gt;
Besonders mächtig sind die Vierungspfeiler ausgebildet, die den entsprechenden Pfeilern in der gleichzeitig oder etwas früher errichteten [[Kloster Marienfeld (Harsewinkel)|Kirche des Klosters Marienfeld]] ähneln. Ähnliche Formen sind auch in der [[Liebfrauenkirche (Bremen)|Liebfrauenkirche in Bremen]] (gleichzeitig oder etwas jünger) und in der [[St. Aegidius (Berne)|Kirche in Berne]] zu finden. Das aus zwei quadratischen Jochen bestehende Langhaus ist als Hallenkirche ausgebildet, jedoch mit dem für Basiliken entwickelten [[Gebundenes System|gebundenen System]]. Vergleichbare Formen der Hallenkirche sind unter anderem in den Kirchen in [[St. Johannes der Täufer (Billerbeck)|Billerbeck]] (1234 geweiht) und [[St. Cornelius und Cyprian (Metelen)|Metelen]] (bis 2. Viertel des 13. Jh.) zu finden, beide jedoch ohne Querhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die steil ansteigenden [[Domikalgewölbe]] über den Pfeilern werden in den Ostteilen und im Mittelschiff des Langhauses von [[Bandrippe]]n verstärkt. Darin unterscheidet sich die Stiftskirche in Bassum von den genannten Vergleichsbauten in Westfalen und an der Unterweser, denn diese haben Rippen mit runden Querschnitten (teils noch [[Wulstrippe|Wulst-]], teils schon [[Birnstab]]rippen) auf runden Vorlagen. Im wohl ab 1224 eingewölbten [[Bremer Dom]] gibt es nur ein einziges Joch mit Gurtbögen eckigen Querschnitts und Bandrippen, das zweitwestlichste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Domikalgewölbe der Bassumer Seitenschiffe haben keine Rippen, aber im Nordseitenschiff trotzdem hängende Schlusssteine. Hierin zeigt sich ebenso wie am Verzicht auf Dienste im Langhaus eine Anlehnung an die [[Zisterzienser]]gotik. Auch die Westfassade ähnelt denjenigen mehrerer Zisterzienserkirchen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gebaut.eu/pontigny_romanik_gotik/pontigny_romanik_gotik.html |titel=Burgundische Romanik – Pontigny – Zisterziensergotik |werk=Gebaut.eu |autor=Ulrich Lamm |abruf=2022-08-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center centered&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; perrow=&amp;quot;x&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bassum Stift Orgel msu-9902.jpg|Empore mit [[Orgelprospekt]]&lt;br /&gt;
60293Bassum Mittelschiff nach SW.tif|Mittelschiff nach Süd&amp;amp;shy;westen, Band&amp;amp;shy;rippen&amp;amp;shy;gewölbe ohne Schluss&amp;amp;shy;steine&lt;br /&gt;
60305Bassum Nordseitenschiff Portaljoch.JPG|Nordseitenschiff, rippen&amp;amp;shy;lose Gewölbe, zapfen&amp;amp;shy;förmi&amp;amp;shy;ge Schluss&amp;amp;shy;steine&lt;br /&gt;
60295Bassum Gewölbe Südseitenschiff westwärts.JPG|Südseitenschiff, rippen&amp;amp;shy;lose Gewölbe ohne Schluss&amp;amp;shy;steine&lt;br /&gt;
60535 Stiftskirche Bassum - Kapelle der Stille v SW.JPG|Erdgeschoss des Nordturm-Unterbaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausstattung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:60323Bassum Viktorreliquiar Schmalseite.JPG|links|mini|hochkant|[[Viktor von Xanten|Viktor]]-[[Reliquiar]] im Südquerhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bassum Stift msu-9884.jpg|mini|hochkant|Taufstein, im Hintergrund Estorff-Epitaph]]&lt;br /&gt;
Wegen eines Brands im Jahr 1797 ist nahezu keine mittelalterliche Ausstattung erhalten. Von der Restaurierung unter Conrad Wilhelm Hase stammen das große Mosaik im Chor, der Altar, die Orgel, die Kanzel, der Taufstein, das Lesepult und das Chorgestühl. Ein Holzkern eines [[Reliquienschrein]]s aus dem 13. Jahrhundert in Hausform ist mit einem Rundbogenfries verziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grabmal der Gräfin Anna von Hoya († 1585) zeigt die Verstorbene als vollplastische Ganzfigur auf einem mit 16 Wappen geschmücktem Sarkophag liegend. Zwei Epitaphe mit Säulenrahmung und [[Beschlagwerk]]ornament stammen aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Zwei Wappentafeln aus Sandstein sind auf 1542 und 1687 datiert. Ein wohlgestaltetes frühklassizistisches [[Epitaph]] für die Äbtissin Eleonora von Estorff († 1769) zeigt einen schlanken hölzernen Aufbau mit gemalten Wappenschilden und einer großen klassizistischen Urne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] auf der [[Empore]] im hinteren Teil der Kirche wurde 1867 von Friedrich Becker (Hannover) gebaut. 1967 wurde die Orgel von der Werkstatt [[Gebrüder Hillebrand Orgelbau]] im Sinne einer Neobarockisierung umgebaut. Das Gehäuse wurde „purifiziert“, d.&amp;amp;nbsp;h. alle Verzierungen und eine König-David-Skulptur wurden entfernt, das Gehäuse einheitlich gestrichen. Inzwischen sehen Orgelsachverständige diese Veränderungen sehr kritisch, weshalb eine Restaurierung vorgesehen ist, die den Originalzustand weitgehend wieder herstellen soll. Hierfür wird ein Betrag von 750.000 Euro veranschlagt. Das Instrument verfügt heute (2026) über 24 [[Register (Orgel)|Register]] auf zwei [[Manual (Musik)|Manualen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://organindex.de/index.php?title=Bassum,_Stiftskirche Orgeldatenbank organindex.de: Bassum, Stiftskirche]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/bassum-ort51127/die-159-jahre-alte-orgel-wurde-verschlimmbessert-stiftskirche-bassum-neu-alt-restaurierung-teuer-94229469.html      Fabian Pieper, &amp;#039;&amp;#039;Aus neu mach alt: Historische Orgel soll wieder in den Originalzustand&amp;#039;&amp;#039;, in: kreiszeitung.de, 23. März 2026]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Turm der Stiftskirche hängen drei [[Kirchenglocke]]n aus [[Bronze]], 1950 gegossen von der [[Glockengießerei Otto]] aus Hemelingen/Bremen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://createsoundscape.de/glocken-finder-2/detail/glockenfinder/id/4846-evang-stiftskirche-st-mauritius-und-viktor-in-bassum/?cb-id=68122 Glockendatenbank createsoundscape.de: Evang. Stiftskirche St. Mauritius und Viktor in Bassum]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Reinhold |Titel=Otto-Glocken. Familien- und Firmengeschichte der Glockengießerdynastie Otto |Verlag=Selbstverlag |Ort=Essen |Datum=2019 |ISBN=978-3-00-063109-2 |Seiten=588 |Kommentar=insbes S. 546}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Reinhold |Titel=Kirchenglocken - christliches Weltkulturerbe, dargestellt am Beispiel der Glockengießer Otto, Hemelingen/Bremen |Reihe=Dissertation an der Radboud Universiteit Nijmegen |Ort=Nijmegen/NL |Datum=2019 |ISBN= |Seiten=556 |Kommentar=insbes S. 504}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=text-align:center&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! Glocke || Durchmesser || Gewicht || [[Schlagton]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || 1370 mm|| 1400 kg || es&amp;#039;-5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || 1150 mm || 830 kg || ges&amp;#039;-5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 || 1020 mm || 580 kg || as&amp;#039;-8&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Rudolf Fantini, Nicolaus Heutger&lt;br /&gt;
   |Titel=Kirche und Stift Bassum&lt;br /&gt;
   |Reihe=[[Große Baudenkmäler]]&lt;br /&gt;
   |BandReihe=Heft 224&lt;br /&gt;
   |Auflage=2., völlig veränderte&lt;br /&gt;
   |Ort=München/Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1987}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Georg Dehio]]&lt;br /&gt;
   |Titel=BASSUM Kr. Diepholz. Ev. Stiftskirche St. Mauritius und St. Viktor&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler]]. Bremen Niedersachsen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Deutscher Kunstverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=München/Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1992&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-422-03022-0&lt;br /&gt;
   |Seiten=197–198}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Ernst Andreas Friedrich]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Stiftskirche in Bassum&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Wenn Steine reden könnten&lt;br /&gt;
   |Band=IV&lt;br /&gt;
   |Verlag=Landbuch-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Hannover&lt;br /&gt;
   |Datum=1998&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7842-0558-5&lt;br /&gt;
   |Seiten=49–51}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hermann Haiduck&lt;br /&gt;
   |Hrsg=&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Architektur der mittelalterlichen Kirchen im ostfriesischen Küstenraum&lt;br /&gt;
   |Auflage=2.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Ostfriesische Landschaftliche Verlags- und Vertriebs-Gesellschaft&lt;br /&gt;
   |Ort=Aurich&lt;br /&gt;
   |Datum=2009&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-940601-05-6&lt;br /&gt;
   |Seiten=101}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Stiftskirche St. Mauritius und St. Viktor (Bassum)}}&lt;br /&gt;
* [https://kirche-bassum.wir-e.de/aktuelles Ev.-luth. Kirchengemeinde Bassum]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.kulturportalnordwest.de/index.php/kulturellesdieosterverden/280-kulturelles-erbe-architektur/1267-stift-bassum |wayback=20190412190112 |text=Das Stift Bassum im Kulturportal Nordwest}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=fnLKrNFGfwQ Glockengeläut der Stiftskirche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4488477-1|VIAF=242727692}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52.844778|EW=8.723665|type=building|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bassum, Stiftskirche}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Diepholz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Bassum|Stiftskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Bassum|Stiftskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenstiftskirche in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mauritiuskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Viktorkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude des Kirchenkreises Syke-Hoya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallenkirche in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Backsteinromanik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Romanik in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Backsteingotik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backsteingotik in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geläut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Bassum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Giorgio Michele</name></author>
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