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	<title>Stiftskaserne - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stiftskaserne&amp;diff=546430&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-04-08T07:00:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Wien 07 Stiftskaserne a.jpg|thumb|300px|Stiftskaserne (Wien, Stiftgasse)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stiftskaserne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, offiziell &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stiftskaserne General Spannocchi,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; benannt nach dem Offizier [[Emil Spannocchi]], auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amtsgebäude Stiftgasse General Spannocchi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesheer.at/adressen/a_ak.shtml |titel=Akademien |abruf=2020-01-30|autor=|werk=bundesheer.at}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, im 7. [[Wiener Gemeindebezirke|Wiener Gemeindebezirk]], [[Neubau (Wien)|Neubau]], ist ein Militärgebäude in Wien. Es befindet sich in der [[Liste der Straßennamen von Wien/Neubau#S|Stiftgasse]] 2 – 2a, einer Seitengasse der [[Mariahilfer Straße]]. Auf Initiative von Verteidigungsminister [[Thomas Starlinger]] erfolgte am 27. Jänner 2020 die Benennung nach Emil Spannocchi.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.diepresse.com/5743863/neue-namen-fur-wiener-kasernen |titel=Neue Namen für Wiener Kasernen |datum=2019-12-26|abruf=2020-01-27|autor=Gerhard Vogl|werk=[[Die Presse]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wien.orf.at/stories/3031951/ |titel=Neue Namen für Wiener Kasernen |datum=2020-01-27|abruf=2020-01-27|autor=|werk=[[ORF.at]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/2000113821014/wien-rossauer-kaserne-und-stiftskaserne-bekamen-neue-namen |titel=Wien: Rossauer Kaserne und Stiftskaserne bekamen neue Namen |datum=2020-01-27|abruf=2020-01-27|autor=|werk=[[DerStandard.at]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== 17. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Die Stiftskaserne geht auf die vom vermögenden Hofkammerrat [[Johann Konrad Richthausen Freiherr von Chaos]] 1663 begründete [[Chaos’sche Stiftung|Chaos’sche Stiftung für Waisenkinder]] zurück. In der Vorstadt [[Laimgrube]] wurde auf einem Acker ein Haus errichtet, welches zunächst als Sommerheim für die Kinder diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1679 wurde entlang der Mariahilfer Straße der so genannte Mosertrakt errichtet, 1681 wurde das Grundstück mit einer Mauer umgeben. Während der [[Zweite Wiener Türkenbelagerung|2. Wiener Türkenbelagerung]] wurden die Gebäude schwer beschädigt, bis 1687 aber wieder bewohnbar gemacht und bis 1693 durch weitere Zubauten erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Übersiedlung der Zöglinge vom [[Chaossches Stiftungshaus|Chaos’schen Stiftungshaus]] an der [[Kärntner Straße]] in [[Innere Stadt (Wien)|Wien]] hierher wurde der Komplex abermals erweitert und 1696 ein eigenes [[Krankenhaus|Spitalsstöckel]] errichtet, so dass sich die Anlage von der Mariahilfer Straße im Süden bis zum [[Spittelberg (Wien)|Spittelberg]] im Norden erstreckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gurk – The Savoy Foundation building, Vienna.jpg|mini|[[Eduard Gurk]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Savoy’sche Stiftsgebäude auf der Laimgrube&amp;#039;&amp;#039; (1825)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien_Stiftskaserne_Tafel.jpg|mini|Gedenktafel an der Stiftskaserne]]&lt;br /&gt;
1732 wurde der so genannte Mosertrakt aufgestockt (1875 wurde dieser Trakt nach Plänen von [[Eugen Schweigel]] umgestaltet.) Am 4. Februar 1735 übergab der Hofbuchhaltereibeamte [[Georg Franz von Griener]] der Hofkammer 20.000 Gulden mit der Bestimmung, davon junge Männer in den Kriegs- und Ingenieurwissenschaften auszubilden. Aus dieser Stiftung entstand 1736 in Zusammenarbeit mit der Chaos’schen Stiftung eine [[K.u.K. Technische Militärakademie|militärische Ingenieurschule]]. Ihr wurde ein Teil der Gebäude der Chaos’schen Stiftung in der Laimgrube überlassen. 1739 wurde der Grundstein für die [[Stiftskirche (Wien)|Stiftskirche]] gelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1746 wurde von der Herzogin [[Maria Theresia Anna Felizitas von Liechtenstein|Maria Theresia von Savoyen-Carignan]] die &amp;#039;&amp;#039;Savoyische Adelige Akademie&amp;#039;&amp;#039; gestiftet. Zu diesem Zweck wurde von der Chaos’schen Stiftung ein Grundstücksstreifen hinter der Kirche erworben und der sogenannte „Akademietrakt“ erbaut – entlang der heutigen Stiftgasse. Gleichzeitig wurde auch im Bereich Stiftgasse / [[Liste der Straßennamen von Wien/Neubau#S|Siebensterngasse]] eine [[Militärreitschule]] errichtet. Die &amp;#039;&amp;#039;Savoyische Adelige Akademie&amp;#039;&amp;#039; wurde 1749 eröffnet, 1756 der Landesfürstin, Kaiserin [[Maria Theresia]], unterstellt und 1776 mit der [[Theresianische Militärakademie|Theresianischen Akademie]] zusammengelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Georg Franz von Griener gestiftete Militäringenieurakademie wurde 1754 aus dem Chaos’schen Waisenhaus  abgesiedelt, kehrte aber 1769 wieder in dorthin zurück. Nach einer weiteren Unterbrechung zwischen 1784 und 1797 blieb die Ausbildungsstätte der militärischen Ingenieure bis 1851 in der Stiftskaserne ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
1851 wurde diese Militär-Ingenieur-Akademie abermals verlegt, diesmal nach [[Kloster Louka|Klosterbruck]] bei [[Znojmo|Znaim]] in [[Jihomoravský kraj|Südmähren]]. Bis 1853 wurde ein weiterer Trakt (Mitteltrakt oder [[Sappeur]]trakt) errichtet und aus dem Gebäudekomplex wurde die Stiftskaserne.&lt;br /&gt;
Im Sappeurtrakt wurde bis 1875 [[Infanterie]] einquartiert. Die [[k.u.k. Kriegsschule|k.k. Kriegsschule]] war zwischen 1859 und 1865 in der Stiftskaserne untergebracht. Die Infanterie-[[Kadettenanstalt|Kadettenschule]] war 1869 bis zu ihrer Verlegung in die [[Kommandogebäude General Körner|Infanteriekadettenschule]] in [[Breitensee (Wien)|Breitensee]] 1898 ebenfalls hier beheimatet. Die ebenfalls seit 1869 in der Stiftskaserne befindliche [[K.u.K. Technische Militärakademie|k.k., später k.u.k. Technische Militärakademie]] kam 1904 nach [[Mödling]] in ein neues Gebäude, in dem heute die [[HTL Mödling]] untergebracht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
In die Räume, die einst für die Savoyische Akademie erbaut worden waren, wurde das [[Kriegsarchiv]] und die Bibliothek aus dem [[k.u.k. Kriegsministerium|Kriegsministerium]] übertragen.&lt;br /&gt;
Nachdem die beiden Schulen ausgezogen und dadurch große Räumlichkeiten frei geworden waren, wurden hier wieder Truppen der [[Gemeinsame Armee|k.u.k. Armee]] einquartiert und bis 1914 mehrere Stäbe und Inspektorate. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] diente die Stiftskaserne als [[Lazarett]] des [[Sanitätswesen der Österreichisch-Ungarischen Streitkräfte|k.u.k. Sanitätswesens]].&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach dem Krieg waren hier Verbände der [[Volkswehr]] einquartiert, aber auch Liquidationsstellen. Später folgte das [[Bundesheer (1. Republik)|Bundesheer]] mit Infanterieeinheiten, Fachkursen und Schulen. 1935 wurde die Stiftskaserne Standort für Teile des neu aufgestellten [[Gardebataillon]]s. [[Bild: Vienna flak tower DSC02590.JPG |thumb|Blick auf den Flakturm im Hof der Stiftskaserne]]&lt;br /&gt;
Während der NS-Zeit nutzte die deutsche [[Wehrmacht]] die Stiftskaserne und errichtete hier zwischen 1943 und 1944 den Geschützturm (G-Turm), der zum [[Wiener Flaktürme#Paar V: Stiftskaserne/Esterházypark|Feuerleitturm]] (L-Turm) im [[Esterházypark]] gehört.&lt;br /&gt;
Während der Besatzungszeit waren hier [[United States Army|US-Truppen]], darunter auch die [[Militärpolizei]], stationiert.&lt;br /&gt;
Nach 1955 zog hier wieder das [[Bundesheer]] ein, später folgten auch Abteilungen des [[Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport|Verteidigungsministerium]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Heute befinden sich in der Stiftskaserne die [[Landesverteidigungsakademie]], die Redaktionen der Zeitschriften „[[Österreichische Militärische Zeitschrift]]“ und „[[Truppendienst (Zeitschrift)|Truppendienst]]“, die Heeresbild- und Filmstelle, das [[Informations-Kommunikations-Technologie und Cybersicherheitszentrum|Informations-Kommunikations-Technologie- und Cybersicherheitszentrum]], die [[Österreichische Militärbibliothek]], das [[Militärseelsorge (Österreich)|Militärordinariat]], die [[Militärseelsorge (Österreich)#Evangelische Militärseelsorge|Militärsuperintendentur]] sowie einige Abteilungen des Bundesministeriums für Landesverteidigung. Auch eine [[Polizeiinspektion]] der [[Landespolizeidirektion Wien]] mit separatem Eingang ist im Gebäude untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Stiftskaserne ist ferner der gleichnamige, aus sechs [[Zählsprengel]]n bestehende Zählbezirk der amtlichen Statistik benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Felix Czeike]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Wien.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–Da.&amp;#039;&amp;#039; Kremayr &amp;amp; Scheriau, Wien 1992, ISBN 3-218-00543-4.&lt;br /&gt;
* [[Manfried Rauchensteiner]], Erwin Pitsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Stiftskaserne in Krieg und Frieden&amp;#039;&amp;#039;. Bundesministerium für Landesverteidigung, Wien 1977 (= &amp;#039;&amp;#039;Die Kasernen Österreichs&amp;#039;&amp;#039; 1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Stiftskaserne}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Einbindung von Wikidata-Koordinaten|landmark|AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Einrichtung in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Kaserne in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaserne der Österreichisch-Ungarischen Armee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stiftung (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karitative Stiftung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neubau (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauensemble in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Standort des Bundesheeres]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Wien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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