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	<title>Stiftbleiche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T20:47:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stiftbleiche&amp;diff=2690154&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-59060-2: Commonscat verbessert</title>
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		<updated>2025-09-12T17:11:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat verbessert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Stiftbleiche&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Kempten (Allgäu)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 47.749539&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10.30067&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 670&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 0&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 1987-05-25&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 87435&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0831&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Stiftsbleiche (2).jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Die Stiftsbleiche, oder die sog. Blaich am Wang (von Südosten)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiftsbleiche.jpg|mini|Die westliche Giebelseite ist graffitibeschmiert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kempten 1853.jpg|mini|Auf der Karte von 1853 wird die Stiftsbleiche nur &amp;#039;&amp;#039;Bleiche&amp;#039;&amp;#039; genannt, ebenso wie die Bleiche innerhalb der ehemaligen Reichsstadt aber rechts der Iller]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stiftsbleiche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (amtlicher Ortsteilname &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stiftbleiche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Bauwerk, welches in der [[Liste der Baudenkmäler in Kempten (Allgäu)|Liste der Baudenkmäler]] von [[Kempten (Allgäu)|Kempten]] im [[Allgäu]] aufgenommen ist.  Das [[Gehöft]] gehörte früher dem [[Fürststift Kempten]] und diente als [[Bleichen|Bleiche]] sowie [[Gewandhaus|Leinwandschauhaus]]. Die Stiftsbleiche ist ein massives Giebelgebäude mit verputztem [[Fachwerk]]. Der Hauptbau stammt aus dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und wurde um einen angeschlossenen Wirtschaftstrakt im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erweitert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Denkmäler in Bayern|KE|52}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stiftsbleiche ist namensgebend für das dortige Gewerbegebiet,&amp;lt;ref&amp;gt;kempten.de: [http://www.kempten.de/de/gewerbegebiet-stiftsbleiche.php &amp;#039;&amp;#039;Gewerbegebiet Stiftsbleiche.&amp;#039;&amp;#039;] (abgerufen am 15. Juli 2012)&amp;lt;/ref&amp;gt; unter anderem ist dort der Logistiker [[Dachser]] ein Nachbar von der Stiftsbleiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Reichsstadt Kempten hatte ihre eigene Bleiche, die rechts der [[Iller]] nahe der Grenze der früheren Gemeinde [[Sankt Mang (Kempten)|Sankt Mang]] bei [[Lenzfried]] lag.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://geoportal.bayern.de/bayernatlas/default?lon=4374772.5&amp;amp;lat=5289351.0&amp;amp;zoom=12&amp;amp;base=952 Bleiche der ehemaligen Reichsstadt Kempten auf der historischen Flurkarte im BayernAtlas]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=g6dDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA797&amp;amp;dq=Lenzfried&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=yehTUZzgLI_NswbDrIDwCA&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Lenzfried&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Verpachtung der sogenannten alten Bleiche bei Lenzfried&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Unterscheidung wurde die Bleiche der Stiftsstadt &amp;#039;&amp;#039;Stiftsbleiche&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zurück geht die Einrichtung eines Gewandhauses auf den Fürstabt [[Rupert von Bodman]]. Der Bleichermeister Josef Prestel erwarb nach der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] im Jahr 1804 die sogenannte „Blaich am Wang“. Dessen Nachkommen lebten bis 1981 in dem Bauwerk. Das Erdgeschoss war früher durchflossen von einem Kanal, welcher den Namen „die Walke“ trug. Tücher wurden dort in heißem Wasser gesiedet. Das Bleichen an sich fand auf freiem Feld statt. Vom Kanal führten Gräben in die Wiesen, dazwischen waren Tücher ausgebreitet, welche mit Wasser benetzt wurden. Das Ende der Bleiche kam um 1880, als die [[Baumwolle]] das [[Flachsfaser#Leinen|Leinen]] aus dem bisher [[Vom blauen zum grünen Allgäu|„blauen“ Allgäu]] vertrieben hat. Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gestaltete man die Bleiche in eine Landwirtschaft um. 1985 veräußerte der bisherige Eigentümer das Haus an die Stadt Kempten, die es daraufhin beseitigen wollte, um dort Platz für weiteres Gewerbe zu schaffen. Im Jahr 1989 kam es aber daraufhin zum Eintrag in die bayerische Denkmalliste als &amp;#039;&amp;#039;„stattlicher Bau in einer für das 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert typischen Bauweise mit einem barocken Dachstuhl“&amp;#039;&amp;#039;. Seither verfällt das Gebäude. Im Sommer 2012 kam es zu Überlegungen, im Haus eine [[Kindertagesstätte|Kita]] unterzubringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jochen Sentner: &amp;#039;&amp;#039;Junges Leben in altem Gemäuer?&amp;#039;&amp;#039; In: [[Allgäuer Zeitung]], Nr. 143, 23. Juni 2012, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Häuserstatistik um 1800 ist der frühere Ortsteil als &amp;#039;&amp;#039;Bleiche&amp;#039;&amp;#039; aufgeführt, mit zwei Bauerngütern, die zusammen eine Fläche von 82,80 [[Tagewerk]] (28,21 [[Hektar]]) aufwiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://geschichte.digitale-sammlungen.de/hab/seite/bsb00008061_00275 Peter Blickle: Historischer Atlas von Bayern: Kempten. München 1968], S. 275&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;Bleiche&amp;#039;&amp;#039; war Teil der [[Hauptmannschaft]] (einer örtlichen Untergliederung des [[Pflegamt]]s Kempten im Fürststift) [[Neuhausen (Kempten)|Neuhausen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://geschichte.digitale-sammlungen.de/hab/seite/bsb00008061_00342 Peter Blickle: Historischer Atlas von Bayern: Kempten. München 1968], S. 342&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Volkszählung]] 1961 war die Stiftsbleiche noch ein [[Weiler]] mit 33 Einwohnern in sechs Wohngebäuden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://daten.digitale-sammlungen.de/0005/bsb00059538/images/index.html?fip=193.174.98.30&amp;amp;id=00059538&amp;amp;seite=533 Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus d. Volkszählung 1961, München, 1964], Spalte 962&amp;lt;/ref&amp;gt; 1970 hatte der Weiler noch 19 Einwohner nachgewiesen, 1987 ist sie als unbewohnter Gemeindeteil ohne Typisierung eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Stiftsbleiche|Stiftbleiche}}&lt;br /&gt;
* [http://geoportal.bayern.de/bayernatlas/?lon=4372661.5&amp;amp;lat=5291528.0&amp;amp;zoom=12&amp;amp;base=951 Die Stiftbleiche auf der amtlichen Karte] ([[BayernAtlas]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Kempten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Kempten (Allgäu)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sankt Lorenz (Kempten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Gemarkung Sankt Lorenz (Kempten)]]&lt;/div&gt;</summary>
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