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	<title>Stift Wilhering - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dieringer63: Aktualisierung: Pilgerweg wurde heute feierlich eröffnet; Literatur in Monographien und Artikel aufgeteilt; Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-19T19:27:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aktualisierung: Pilgerweg wurde heute feierlich eröffnet; Literatur in Monographien und Artikel aufgeteilt; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Zisterzienserkloster&lt;br /&gt;
 | Titel = Stift Wilhering&lt;br /&gt;
 | Bild =Wilhering Stiftskirche W.jpg&lt;br /&gt;
 | Bildbreite = &lt;br /&gt;
 | Lage = {{AUT}}&lt;br /&gt;
 | Bistum = Linz&lt;br /&gt;
 | Breitengrad = 48/19/25.94/N&lt;br /&gt;
 | Längengrad = 14/11/24.87/E&lt;br /&gt;
 | Region-ISO = AT-4&lt;br /&gt;
 | Nummer = 222&lt;br /&gt;
 | Patrozinium = &lt;br /&gt;
 | Gründungsjahr = 1146, 1185&lt;br /&gt;
 | Ursprungsorden = &lt;br /&gt;
 | zisterziensisch = &lt;br /&gt;
 | Auflösung = &lt;br /&gt;
 | Wiederbesiedlung = &lt;br /&gt;
 | Wiederauflösung = &lt;br /&gt;
 | Mutterkloster = [[Stift Rein]], [[Kloster Ebrach]]&lt;br /&gt;
 | Primarabtei = [[Kloster Morimond]]&lt;br /&gt;
 | Kongregation = Österreichische Zisterzienserkongregation&lt;br /&gt;
 | Tochterklöster = [[Stift Engelszell]] (1293), [[Kloster Vyšší Brod]] (1259), [[Stift Säusenstein]] (1336)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Stift Wilhering Kreuzgang 01.jpg|alternativtext=|mini|[[Gotik|Gotischer]] [[Kreuzgang]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhering Stift Friedhof-9785.jpg|mini|Stiftsfriedhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stift Wilhering Kirche Innenraum 01.jpg|mini|hochkant|Innenraum der Stiftskirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stift Wilhering Kirche Deckenfresko 01.jpg|mini|hochkant|[[Fresko|Deckenfresko]] des [[Kirchenschiff|Hauptschiffs]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stift Wilhering Kirche Orgel 01.jpg|mini|hochkant|Hauptorgel auf der Empore oberhalb des Kircheneingangs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das an der Donau gelegene &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stift Wilhering&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|Abbatia B. M. V. de Hilaria}}) ist eine im Jahr 1146 gegründete [[Zisterzienser]]abtei in der gleichnamigen Marktgemeinde [[Wilhering]] in [[Oberösterreich]]. Die von 1733 bis 1751 errichtete Stiftskirche steht unter dem Einfluss des bayerischen [[Rokoko]] und gilt als wichtigster Rokoko-[[Sakralbau]] in [[Österreich]]. Neben einer bedeutenden Gemäldegalerie beherbergt das Stift das seit 1895 bestehende [[Stiftsgymnasium Wilhering]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1146 gründeten die Brüder Ulrich und Cholo von [[Burgruine Waxenberg#Geschichte|Wilhering&amp;lt;!--Wilhering-Waxenberg--&amp;gt;]] mit einem Teil des väterlichen Erbes ein Kloster. Nach Ulrichs Tod übertrug Cholo die Stiftung dem Zisterzienser-Orden, woraufhin es dreizehn Mönche besiedelten, die aus [[Stift Rein]] in der [[Steiermark]] kamen. Ende des 12. Jahrhunderts wurden ein erster Klosterbau und eine Kirche errichtet. Schenkungen, vor allem durch die [[Grafschaft Schaunberg|Grafen von Schaunberg]] (in zwei [[Gotik|gotischen]] Hochgräbern links und rechts des Kircheneingangs ruhen Mitglieder der Familie), brachten bald beträchtlichen Wohlstand. Im [[Mühlviertel]] erfüllten die Mönche von Wilhering große kolonisatorische Tätigkeit. Mit der [[Pfarrkirche Gramastetten|Pfarre Gramastetten]] beginnend fielen dem Stift beinahe alle in diesem Gebiet bestehenden Pfarren zu. Stift Wilhering nahm in der Folge bedeutenden wirtschaftlichen und kulturellen Aufstieg, dass es selbst [[Filiation (Zisterzienser)|Tochterklöster]] gründen konnte, wie [[Kloster Vyšší Brod|Kloster Hohenfurth]] um 1259, [[Stift Engelszell]] im Jahr 1293 und [[Stift Säusenstein]] 1336 (die beiden letzteren ebenfalls an der Donau gelegen).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Luger1969&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter Luger |Titel=Stifte in Oberösterreich |Verlag=Oberösterreichischer Landesverlag |Ort=Linz |Datum=1969}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Reformation]]szeit flüchtete der zum Protestantismus übergetretene Abt Erasmus Mayer nach nur 9 Monaten Amtszeit 1544 mit der Klosterkasse nach [[Nürnberg]]. Von da ab bis 1545 verwaltete [[Landeshauptmann ob der Enns|Landeshauptmann]] Balthasar von Presing das Stift.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AebteVonWilhering&amp;quot;/&amp;gt; Im Zug der Gegenreformation wurde der aus [[Lugano]] stammende Benediktinermönch [[Alexander a Lacu]] 1587 Abt des Stiftes. Er war vorher Hofkaplan Erzherzog Ernsts von Österreich und (gegen)reformierte ab seiner Ernennung das unter dem Einfluss Protestantismus stark dezimierte Kloster. Als er nach [[Stift Garsten|Garsten]] berufen wurde, übernahmen zwischenzeitlich vier Administratoren die Leitung des Stifts, bis der letzte von ihnen zum Abt ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1733 wurde das Stift infolge von Brandstiftung fast vollständig zerstört. Unter Abt [[Johann (IV.) Baptist Hinterhölzl]] wurde die Kirche neu errichtet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;AebteVonWilhering&amp;quot;/&amp;gt; in der Folge auch die durch den Brand vernichteten Gebäudeflügel. Aus der Anfangszeit des Klosters sind – vom Brand unversehrt geblieben – ein [[Romanik|romanisches]] Portal, Teile des gotischen [[Kreuzgang]]es und zwei wertvolle Gräber erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 18. Jahrhunderts erwarb Stift Wilhering den gesamten [[Kürnberg (Linz)|Kürnbergerwald]] und die dazugehörige Jagd aus landesfürstlichem Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Reformen Kaiser [[Joseph II.|Josephs II.]] blieb auch Stift Wilhering nicht verschont. Um der Schließung der Stiftskirche zu entgehen, wurde sie 1784 zur Pfarrkirche Wilhering umgewandelt. Die &amp;#039;&amp;#039;Wilheringer Stiftsschule&amp;#039;&amp;#039;, in der junge Mitbrüder seit dem 16. Jahrhundert [[Elementarunterricht]] erhielten, wurde vor 1787 zu einem [[Knabenchor|Sängerknabenkonvikt]] ausgebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abt [[Alois Dorfer]] diente mehr als vierzig Jahre (1851–1892) als Abt. Er bemühte sich um die Vertiefung bzw. Wiederentdeckung des zisterziensischen Erbes der Gemeinschaft. Er förderte Verwaltungsstrukturen, die dem mittelalterlichen [[Filiation (Zisterzienser)|Filiationssystem]] ähnelten, als jede Zisterzienserabtei einer Mutterabtei unterstellt war. Wilhering trat der 1854 gegründeten Österreichischen Zisterzienserprovinz bei. Die Wilheringer Novizenmeister begannen, die jungen Mönche in der [[Regula Benedicti|Benediktsregel]] und den klösterlichen Gebräuchen zu unterrichten. Die meisten Mönche arbeiteten jedoch außerhalb der [[Klausur (Kloster)|Klausur]] als Gemeindepfarrer und Lehrer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Alkuin Schachenmayr]] |Titel=Cistercian Identity between Invention and Exploration: The Austrian Abbey Wilhering in the Nineteenth Century |Sammelwerk=Cistercian Studies Quarterly |Band=58 |Nummer=4 |Ort=Kentucky |Datum=2023 |Seiten=398 |Online=https://kidoks.bsz-bw.de/frontdoor/index/index/searchtype/latest/docId/4772/start/0/rows/10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schule wurde ab 1895 unter Abt [[Theobald Grasböck]] schrittweise zu einem Gymnasium mit Internat aufgestockt. 1955 wurde an das Stiftsgebäude ein Westflügel angehängt, der der Erweiterung des Gymnasiums diente. [[Stiftsgymnasium Wilhering|Das Stiftsgymnasium]] wird derzeit von rund 500 Schülern besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach dem „[[Anschluss Österreichs]]“ im März 1938 starb Abt [[Gabriel Fazeny]]. Sein Freund, der Offizier [[Johann Heinrich Blumenthal (Offizier)|Johann Blumenthal]] besuchte das Stift auch nach Fazenys Tod gelegentlich. Im Sommer 1939 erzählte er anlässlich eines Besuchs, dass er einer [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandsgruppe]] angehöre, der sich Pater [[Gebhard Rath]] anschloss. Im Frühjahr 1940 begann er Untergruppen der [[Großösterreichische Freiheitsbewegung|Großösterreichischen Freiheitsbewegung]] in Oberösterreich aufzubauen. Die Mitbrüder [[Sylvester Birngruber]], [[Stefan Plohberger]], [[Amadeus Reisinger]], [[Eduard Haiberger]] und [[Theoderich Hofstätter]] schlossen sich ihm an und warben Sympathisanten in ihren Heimatpfarren an. Durch Verrat des [[Geheime Staatspolizei|Gestapo-Spitzel]] [[Otto Hartmann (Schauspieler)|Otto Hartmann]], der sich in [[Wien]] in die Gruppe einschleichen konnte, kam es im Sommer zu einer Verhaftungswelle durch die Gestapo. Am 26. Juli 1940 wurde Rath gefangen genommen, in den nächsten Tagen auch die anderen Patres. Die Aufdeckung der Widerstandsgruppe lieferte dem [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Regime]] einen guten Grund, das Kloster zu enteignen und Abt [[Bernhard Burgstaller]] zu verhaften. Er starb 1941 an Unterernährung im Gefängnis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BurgstallerBernhard&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die verbleibenden Brüder ausgewiesen worden waren, wurden [[bessarabiendeutsche]] [[Umsiedler]] im Kloster untergebracht und die Räumlichkeiten für Schulungen der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] genutzt. Ab 1943 wurde hier die [[Technische Hochschule Linz]] als &amp;#039;&amp;#039;Reichshochschule&amp;#039;&amp;#039; installiert, die nur wenige Hörer hatte. 1942–1945 fungierte das Kloster auch als [[Kriegsgefangenenlager]]. Bei Kriegsende wurde hier kurzzeitig ein [[Lazarett]] eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Reinhold J. Dessl |Titel=Widerstand Wiheringer Zisterzienser gegen den Nationalsozialismus |Sammelwerk=Jahresbericht Stiftsgymnasium Wilhering (2007/08) |Nummer=98 |Verlag= |Ort= |Datum=2008 |Seiten=7–19 |Online=https://web.archive.org/web/20151222081626/http://stiftwilhering.at/wp-content/uploads/2014/05/J-08-WIDERSTAND-2014.pdf |Format=PDF |KBytes=266 |Abruf=2021-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Kriegsende kehrten die des Klosters verwiesenen Mönche nach Wilhering zurück, woraufhin der Konvent bald auf über 60 Mönche anwuchs. Der Klostergemeinschaft gehören aktuell 18 Priestermönche an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Konvent Stift Wilhering |url=http://stiftwilhering.at/zisterzienserstift/konventorden/ |titel=Konvent |werk= |hrsg= |datum= |sprache=de |abruf=2021-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zisterzienserstift&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://stiftwilhering.at/kloster/ |titel=Zisterzienserstift |werk=stiftwilhering.at |zugriff=2022-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Monika Oberhammer |Titel=Pustets Klosterführer |Verlag=Verlag Anton Pustet |Ort=Salzburg/München |Datum=1998 |ISBN=3-7025-0374-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Floridus Röhrig]] |Titel=Alte Stifte in Österreich |Verlag=Verlag Anton Schroll |Ort=Wien/München |Datum=1966}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stiftskirche ==&lt;br /&gt;
Die Wilheringer Stiftskirche &amp;#039;&amp;#039;Mariä Himmelfahrt&amp;#039;&amp;#039; gilt als einer der bedeutendsten Rokoko-Bauten Österreichs. Nach dem Brand im Jahr 1733 wurde sie – wahrscheinlich unter Verwendung von Plänen von Joseph Matthias Götz/Johann Michael Prunner/Joseph Munggenast – vom Linzer Baumeister Johann Haslinger auf dem Grundriss der früheren Kirche und unter Verwendung romanischer Mauern neu errichtet (Bauabschluss 1750).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://baroqueart.museumwnf.org/database_item.php?id=monument;BAR;at;Mon11;39;de Stiftskirche Wilhering], auf baroqueart.museumwnf.org&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie erhielt eine klassische Fassade mit Pilastergliederung und einen stilistisch angepassten Innenraum. Die reiche Rokoko-Ausstattung betrifft vor allem den oberen Teil des Raums mit den Decken-Malereien und den Oberlichtfenstern. Das beinahe durchgehende Gesims oberhalb der Pilaster und Kapitelle teilt die Kirche in einen „himmlischen“ und einen „irdischen“ Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innenraum ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hl Bernhard.jpg|mini|Statue des hl Bernhard auf dem Schalldeckel der Kanzel]]&lt;br /&gt;
Die Ausstattung des Innenraums der Stiftskirche, der als der bedeutendste kirchliche Raum des Rokoko in Österreich gilt, entstand vermutlich nach einem Gesamtplan von Johann Haslinger in Zusammenarbeit mit drei Mitgliedern der Familie Altomonte: der kaiserliche Theateringenieur Andreas entwarf wahrscheinlich die Ausstattung, sein Vater [[Martino Altomonte|Martino]] schuf die Gemälde der Altäre und sein Bruder [[Bartolomeo Altomonte]] die Deckengemälde. Der Hauptaltar ist der [[Krönung Mariens]] geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Deckenfresko des Langhauses, dem sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Wilheringer Heiligenhimmel&amp;#039;&amp;#039;, sind hauptsächlich Heilige dargestellt, die in besonderer Beziehung zu Wilhering oder zu den [[Zisterzienser]]n standen. Der Rahmen und die ornamentale und figürliche Dekoration sind aus – weißem, gefärbtem oder vergoldetem – Stuck gefertigt und stammen von [[Franz Josef Holzinger|Franz Josef Iganz Holzinger]]. Wohl unter dem Einfluss bayerischer Besetzung (der Elector Karl Albrecht war in Wilhering einquartiert) wechselte man in der folgenden Friedenszeit für die Stuck-Ausstattung des Chors und der Querschiffe zu den moderneren Künstlern [[Johann Michael Feuchtmayer der Jüngere|Johann Michael Feichtmayr]] und [[Johann Georg Üblhör|Johann Georg Üblherr]] aus Bayern. Von letzterem stammen auch alle Statuen. Thema der Fresken und des Hauptaltarbildes ist die Verherrlichung Mariens in der [[Lauretanische Litanei|Lauretanischen Litanei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem [[Schalldeckel]] der Kanzel ist der Sieg des [[Bernhard von Clairvaux|Heiligen Bernhard]] über die [[Katharer|Albigenser]] dargestellt. Das Chorgestühl fertigten die Laienbrüder Johann Baptist Zell und Eugen Dunge. Links und rechts des westlichen Haupteingangs befinden sich die [[Gotik|gotischen]] [[Tumba|Hochgräber]] der [[Grafschaft Schaunberg|Grafen von Schaunberg]] aus dem 14.&amp;amp;nbsp;und 15. Jahrhundert&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Erwin Hainisch]], [[Kurt Woisetschläger]] u. a. |Titel=[[Dehio-Handbuch]] Oberösterreich |Verlag=Verlag Anton Schroll |Ort=Wien |Datum=1956 |Seiten=378–381}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das [[Romanik|romanische]] Rundbogentor aus dem frühen 13. Jahrhundert stammt noch vom Vorgängerbau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://stiftwilhering.at/zisterzienserstift/stiftskirche/ |titel=Zisterzienserstift Wilhering &amp;gt;&amp;gt; Stiftskirche |werk=stiftwilhering.at |zugriff=2016-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich an die Kirche grenzt die Grundemann-Kapelle, die ehemalige Studentenkapelle des Stiftsgymnasiums, für deren Decke Bartolomeo Altomonte das Fresko &amp;#039;&amp;#039;Abschied des Christkinds vom Himmel&amp;#039;&amp;#039; malte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orgeln ===&lt;br /&gt;
Die große [[Orgel]] auf der Empore oberhalb des Eingangs schuf [[Johann Ignaz Egedacher]] im Jahre 1741. 1884 baute [[Orgelbau Breinbauer|Leopold Breinbauer]] aus [[Ottensheim]] sie neu. Das historische Gehäuse wurde belassen, und es wurden auch einige der historischen Pfeifen weiterverwendet. 1981 wurde das Instrument von der [[Orgelbau Kögler|Oberösterreichischen Orgelbauanstalt]] verändert und mit einem dritten Manualwerk ausgestattet (= [[Rückpositiv]]). Das Instrument hat seither 39 [[Register (Orgel)|Register]] und zwei „[[Zimbelstern|Cymbelsterne]]“ auf drei [[Manual (Musik)|Manualen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.orgelbau.ch/de/orgel-details/801680.html |titel=orgelbau.ch |zugriff=2022-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.orgelsite.nl/wilhering-stiftskirche-hoofdorgel/ |titel=Wilhering, Stiftskirche, Hoofdorgel |werk=orgelsite.nl |datum= |sprache=nl |abruf=2022-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gehört die berühmte [[Chororgel]] von [[Nikolaus Rummel d. Ä.|Nikolaus Rummel]] gegenüber der Kanzel zur musikalischen Einrichtung der Kirche. [[Anton Bruckner]] zählte sie zu seinen Lieblingsinstrumenten;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; der Komponist musizierte öfter in Wilhering. 1868 widmete er dem Konvent zum Schutzengelfest den Hymnus &amp;#039;&amp;#039;Iam lucis orto sidere&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karl Mitterschiffthaler |url=https://www.musiklexikon.ac.at/ml/musik_W/Wilhering.xml |titel=Wilhering |werk=Oesterreichisches Musiklexikon online |datum=2021-10-15 |abruf=2022-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Instrument wurde 2016 von Mitarbeitern der Schweizer Werkstätte [[Orgelbau Kuhn]] restauriert, die 2018 auch die Hauptorgel mit weitgehender Rückführung des Haupt- und Unterwerkes auf den Zustand von 1884 restaurierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stiftsgymnasium befindet sich zudem eine zweimanualige Orgel von [[Gregor Hradetzky]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gerald Karl Mitterschiffthaler: &amp;#039;&amp;#039;Die Orgeln der Stiftskirche Wilhering.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Oberösterreichische Heimatblätter]].&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 28, Linz 1974, S. 107–124 ({{OoeGeschichte |pdf=hbl1974_3_4_107-124.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Disposition (Orgel)|Disposition]] der Hauptorgel in der Kirche lautet wie folgt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot; border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bourdun || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Principal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flauto dolce || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gedact || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quintatön || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gamba || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemshorn || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Flöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Violine || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Cornett IV || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rauschquinte II || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mixtur V || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Cymbelstern&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Unterwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Geigenprincipal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Philomele || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Liebl. Gedact || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Salicional || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dolcissimo || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Principal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zartflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Waldflöte || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur IV ||{{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;III Brüstungswerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quintade || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Principal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rohrflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sesquialter II || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octave || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spitzflöte || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oboe || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Cymbelstern&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedalwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–d&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Principalbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Subbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Violon|| 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Principalbass || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Cello || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quintbass ||{{Bruch|5|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Octavbass|| 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bombard || 16′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; II/I, III/I, I/P, II/P, III/P&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Kollektivdrücker:&amp;#039;&amp;#039; Piano, Mezzoforte, Forte, Fortissimo, Pleno Organo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stiftspark ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhering Stift Gartenpavillon.jpg|mini|Stiftspark mit [[barock]]em [[Pavillon]]]]&lt;br /&gt;
Der Wilheringer Stiftspark, der ursprünglich ein Barockgarten war, wurde im 19. Jahrhundert zu einem Landschaftsgarten umgestaltet. Er wurde in seiner heutigen Form um 1840 angelegt. Einige Bäume stehen unter [[Naturschutz]], darunter eine [[Eiben|Eibe]], die sowohl der Überlieferung als auch dem Urteil von Experten zufolge so alt wie das Stift sein soll – also über 850 Jahre. Die für die Epochen typischen Architekturen sind ein [[Pavillon]] im Zentrum des Parks und das [[Gewächshaus|Palmenhaus]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://stiftwilhering.at/natur/stiftspark/ |titel=Zisterzienserstift Wilhering &amp;gt;&amp;gt; Stiftspark |werk=stiftwilhering.at |zugriff=2016-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem Biedermeier.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Luger1969&amp;quot; /&amp;gt; Der Pavillon, der auf verschiedenen alten Gemälden und Stichen zu sehen ist, unterlief im Lauf der Zeit einiger Änderungen. Auf einer Ansicht aus dem Jahr 1735 ist er auf vierpassigem Grundriss mit fünf Kuppeldächern dargestellt. So wird er nie ausgesehen haben, die Darstellung könnte auf einen früheren, nicht ausgeführten Entwurf anspielen. Auf einem Bild von um 1790 entspricht die Architektur der bekannten/heute noch existierenden, es sind aber im oberen Bereich drei kleine Fenster zu sehen. Auf einem anderen Gemälde (1830) sieht man den Pavillon – oben fensterlos – mit hohem Pyramidendach (Wilhering, Stiftsarchiv, 1.A16, Chronik Schober, 16). Das war die originale Dachform. Da der Innenraum ursprünglich als Grotte gestaltet war, hatte das Gebäude damals sicher weniger (Fenster)Öffnungen. Abt Schober ließ 1833 das Lusthaus renovieren und ihm ein  klassizistisches Aussehen geben: die Dachhöhe wurde reduziert, die Fenster sowie die Fensterfront dem Geschmack der Zeit angepasst und auch das Innere wurde überarbeitet. Damals wird der Pavillon das grottenhafte Gepräge verloren haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Regine Jungwirth |Titel=Die Gärten des Stiftes Wilhering und ihre Geschichte |Sammelwerk=Sonderdruck der Analecta Cisterciensia |Band=69 |Verlag=Be&amp;amp;Be-Verlag |Ort=Heiligenkreuz im Wienerwald |Datum=2019 |Seiten=77-80}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunstsammlung ==&lt;br /&gt;
Im [[Prälatur]]flügel (1733 erbaut) befindet sich im 2. Stock eine kleine, aber bemerkenswerte Gemäldegalerie mit vorzüglichen Ölskizzen und Entwürfen österreichischer Barockmaler. Ausgestellt sind Werke von [[Bartolomeo Altomonte]], [[Franz Anton Maulbertsch]] und [[Martin Johann Schmidt]]. Im ehemaligen [[Meierhof]] befindet sich neben einer Ausstellung zur Geschichte des Stifts die umfangreichste Sammlung an Werken des österreichischen Malers [[Fritz Fröhlich (Maler, 1910)|Fritz Fröhlich]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stiftsbibliothek und Musikarchiv ==&lt;br /&gt;
Die Stiftsbibliothek birgt einen historischen Buchbestand (Mittelalter bis 1900) von rund 40.000 Bänden. 20.000 Bände stammen aus dem 20. Jahrhundert. Außerdem zählen 150 mittelalterliche Handschriften und 220 [[Inkunabel]]n&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; zum Bestand. Weiters beherbergt das Stift ein umfangreiches Musikarchiv mit über 3500 Musikhandschriften und Musikdrucken vom Ende des 17. Jahrhunderts bis zum 20. Jahrhundert. Es umfasst historische Theoretica wie Kompositionsschulen und Instrumentallehren, Periodica wie &amp;#039;&amp;#039;Musica divina&amp;#039;&amp;#039; und [[Musica sacra (Zeitschrift)|&amp;#039;&amp;#039;Musica sacra&amp;#039;&amp;#039;]] sowie Liturgica. Einige dem Stift nahestehende Musiker hinterließen dem Musikarchiv ihre Sammlungen, darunter auch eine der  größten Spezialsammlungen von Orgelmusikstücken aus ganz Europa.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://stiftwilhering.at/kultur/musikarchiv/ |titel=Zisterzienserstift Wilhering &amp;gt;&amp;gt; Musikarchiv |werk=stiftwilhering.at |zugriff=2016-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stiftspfarrkirchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stift hat 14 inkorporierte Pfarrkirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davon 10 in der [[Diözese Linz]]:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://stiftwilhering.at/zisterzienserstift/pfarren/ |titel=Inkorporierte Pfarren |werk=Stift Wilhering |abruf=2020-09-20 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Stadtpfarrkirche Bad Leonfelden|Pfarrkirche Bad Leonfelden]]&lt;br /&gt;
* [[Pfarrkirche Eidenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Pfarrkirche Gramastetten]] (1400)&lt;br /&gt;
* [[Pfarrkirche Oberneukirchen]]&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche [[Ottensheim]]&lt;br /&gt;
* [[Pfarrkirche Puchenau]]&lt;br /&gt;
* [[Pfarrkirche Traberg]]&lt;br /&gt;
* [[Pfarrkirche Vorderweißenbach]]&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche Wilhering&lt;br /&gt;
* [[Pfarrkirche Zwettl an der Rodl]] (1624)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie 4 in der [[Diözese St. Pölten]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Pfarrkirche Großheinrichschlag]]&lt;br /&gt;
* [[Pfarrkirche Obermixnitz]] (1786)&lt;br /&gt;
* [[Pfarrkirche Theras]] (1291)&lt;br /&gt;
* [[Pfarrkirche Weinzierl am Walde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen ==&lt;br /&gt;
=== Äbte von Wilhering ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Äbte von Wilhering}}&lt;br /&gt;
Seit 2013 ist [[Reinhold Dessl]] (* [[6. August]] [[1962]] in [[Linz]]) der 74. Abt des Stiftes Wilhering. Zuvor leitete er das Stift ein Jahr lang als [[Administrator (Katholische Kirche)|Administrator]]. Der promovierte [[Theologe]] und Pfarrer von [[Gramastetten]] sowie [[Expositur (Kirche)|Expositus]] von [[Eidenberg]], [[Filialkirche Neußerling|Neußerling]] und [[Marienkirche Untergeng|Untergeng]] ist seit 1980 Mitglied des Konvents zu Wilhering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Mitglieder des Konvents ===&lt;br /&gt;
* [[Eduard Haiberger]] (1887–1945)&lt;br /&gt;
* [[Amadeus Reisinger]] (1892–1953)&lt;br /&gt;
* [[Stefan Plohberger]] (1898–1977)&lt;br /&gt;
* [[Konrad Just]] (1902–1964)&lt;br /&gt;
* [[Theoderich Hofstätter]] (1906–1981)&lt;br /&gt;
* [[Sylvester Birngruber]] (1914–2006)&lt;br /&gt;
* [[Emmerich Doninger]] (1914–1964), Maler und Mundartautor&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Bernhard Winkler]] (1931–2021), Kirchenhistoriker&lt;br /&gt;
* [[Balduin Sulzer]] (1932–2019), Pädagoge und Komponist&lt;br /&gt;
* Rainer Schraml (1940–2017), Historiker und Epigraphiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen mit Beziehung zum Stift ===&lt;br /&gt;
* [[Johann Nepomuk Hauser]] (1866–1927), Priester und Politiker, bestattet in der Äbtegruft von Wilhering&lt;br /&gt;
* [[Fritz Fröhlich (Maler, 1910)|Fritz Fröhlich]] (1910–2001), Maler und Lyriker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pilgerweg ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilheringer Weg, Hinweistafel im Sternwald.jpg|mini|Wegweiser des Wilheringer Weges in der Nähe des [[Sternstein]]s]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Wilheringer Weg&amp;#039;&amp;#039; wurde am 19. April 2026 mit einem Festgottesdienst im Stift Wilhering unter der Leitunung von Bischof [[Manfred Scheuer]] eröffnet. Der Rundweg führt in 14 Tagesetappen vom Stift Wilhering nach Vyšší Brod zum Stift Hohenfurt und wieder zurück und passiert dabei alle Kirchen des Wilheringer Seelsorgsraumes in Oberösterreich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wilheringerweg.at/ |titel=Willkommen am Wilheringer Pilgerweg. Pilgern zwischen Donau und Moldau |werk=wilheringerweg.at |datum= |abruf=2026-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Wilheringer Stiftshaus]] in Linz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Monographien:&lt;br /&gt;
* [[Jodocus Stülz]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Cistercienser-Klosters Wilhering. Ein Beitrag zur Landes- und Kirchengeschichte Oberösterreichs.&amp;#039;&amp;#039; Haslinger, Linz 1840 ({{landesbibliothek.at|urn-nr=3166660}}).&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Guby]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Zisterzienserstift Wilhering in Oberösterreich&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Kunstbücher.&amp;#039;&amp;#039; Band 4). Ed. Hölzel, Wien 1920 ({{landesbibliothek.at |urn-nr=3811334}}).&lt;br /&gt;
* P. [[Gabriel Weinberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Restaurierung der Stiftskirche Wilhering 1971–1977.&amp;#039;&amp;#039; Sonderdruck aus dem Jahresbericht 1975/76 des Stiftsgymnasiums Wilhering.&lt;br /&gt;
* Gabriel Weinberger: &amp;#039;&amp;#039;Wilhering. Stift und Kirche.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Zisterzienserstift Wilhering, Wilhering 1983.&lt;br /&gt;
* Regine Jungwirth: &amp;#039;&amp;#039;Die Gärten des Stiftes Wilhering und ihre Geschichte&amp;#039;&amp;#039; (= Sonderdruck der &amp;#039;&amp;#039;[[Analecta Cisterciensia]]&amp;#039;&amp;#039; 69). Heiligenkreuz im Wienerwald 2019.&lt;br /&gt;
* Dalibor Truhlar: &amp;#039;&amp;#039;Blick nach oben: Maria im Deckenfresko der Stiftskirche Wilhering.&amp;#039;&amp;#039; Wilhering 2025, ISBN 979-8-265-53814-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel:&lt;br /&gt;
* Erich Trinks: &amp;#039;&amp;#039;Die Gründungsurkunden des Zisterzienserklosters Wilhering.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Oberösterreichischen Musealvereines.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 82, Linz 1928, S. 77–126 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/JOM_82_0077-0126.pdf}}).&lt;br /&gt;
* Gabriel Weinberger: &amp;#039;&amp;#039;Kunstschätze im Stift Wilhering&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Österreichs Museen stellen sich vor.&amp;#039;&amp;#039; Heft 24). 1986, S. 24–30 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/Oesterr-Museen-stellen-sich-vor_24_0024-0030.pdf}}).&lt;br /&gt;
* Peter M. F. Vogl: &amp;#039;&amp;#039;Unter der Obhut der Engel „Iam lucis orto sidere“. [[Anton Bruckner]] im Stift Wilhering&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Cistercienser Chronik]].&amp;#039;&amp;#039; Band 131, 2024, S. 70–85.&lt;br /&gt;
* Peter M. F. Vogl: &amp;#039;&amp;#039;„Heut morgens sein die khayserlich majestät gehen Wilhering gefahren“. Die Aufbahrung [[Maximilian II. (HRR)|Kaiser Maximilians II.]] im Stift Wilhering vor 450 Jahren&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Cistercienser Chronik.&amp;#039;&amp;#039; Band 133, 2026, S. 24–36 (mit Abb.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://stiftwilhering.at/ Offizielle Internetseite des Stifts Wilhering]&lt;br /&gt;
* Stift Wilhering im Projekt „Welt der Wappen“: [http://www.welt-der-wappen.de/Heraldik/aktuell/galerien4/galerie3110.htm Heraldik von Stift Wilhering]&lt;br /&gt;
* {{OoeGeschichte |suche1=Stift Wilhering}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;AebteVonWilhering&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://stiftwilhering.at/zisterzienserstift/abte/ |titel=Äbte von Wilhering |werk=stiftwilhering.at |abruf=2022-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BurgstallerBernhard&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.orden-online.de/wissen/b/burgstaller-bernhard/ |titel=Burgstaller Bernhard |werk=orden-online.de |abruf=2022-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1098844-0|LCCN=nr/00/005108|VIAF=172787080}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wilhering Stift}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Wessobrunner Schule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zisterzienserkloster in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichische Zisterzienserkongregation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rokokobauwerk in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in der Diözese Linz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barocke Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) der Romanik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rokokokirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1146|Wilhering]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schulkategorien in Weiterleitung „Stiftsgymnasium Wilhering“ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel|Wilhering]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stift Wilhering| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Wilhering]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Wilhering]]&lt;/div&gt;</summary>
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