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	<title>Stift St. Viktor vor Mainz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T23:10:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Equord am 30. Dezember 2023 um 04:10 Uhr</title>
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		<updated>2023-12-30T04:10:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karte roemisch-fraenkisches mainz.png|275 px|miniatur|Mainz und seine Kirchen in spätrömischer und fränkischer Zeit – Das Stift St.&amp;amp;nbsp;Viktor lag im Südosten vor [[Mainz-Weisenau|Weisenau]] (SO von St.&amp;amp;nbsp;Alban außerhalb der Karte).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stift St. Viktor vor Mainz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist im Jahr 994 oder 995 gegründet worden. Der Namenspatron ist umstritten&amp;lt;ref&amp;gt;[[Felix Rütten]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Viktorverehrung im christlichen Altertum. Eine kulturgeschichtliche und hagiographische Studie.&amp;#039;&amp;#039; Reihe: Studien zur Geschichte und Kultur des Altertums, 20, Teilbd. 1. Paderborn 1936.  (Besprechung: [[Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein]], 134, 1939, S. 137 f. von Histermann). Rütten geht davon aus, dass die Kultstätten für Viktor an der Rheinschiene (auch Xanten, Köln; ferner Trier) unabhängig voneinander entstanden sind und das [[Patrozinium]] früh begründet wurde; [[Eugen Ewig]] dagegen verweist auf ältere Bezüge von Mainz nach Burgund, was auf [[Victor von Solothurn]] als Namenspatron weisen würde. In: &amp;#039;&amp;#039;Die ältesten Mainzer Patrozinien.&amp;#039;&amp;#039; 1979, S. 163 (zuerst 1962)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die neue Kirche wurde im Beisein [[Otto III. (HRR)|Ottos III.]] von Erzbischof [[Willigis]] eingeweiht. Standort des Stifts war südöstlich vor Mainz bei [[Mainz-Weisenau|Weisenau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
St.&amp;amp;nbsp;Viktor wurde am Abend des 28.&amp;amp;nbsp;August 1552 im [[Zweiter Markgrafenkrieg|Zweiten Markgrafenkrieg]] durch Markgraf [[Albrecht II. Alcibiades|Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach]] ausgeplündert und zerstört. Die Stiftskirche wurde danach nicht wieder aufgebaut. Am 21.&amp;amp;nbsp;Oktober 1552 wurde das Stift an das [[St. Johannis (Mainz)|Stift St.&amp;amp;nbsp;Johannes]] innerhalb der Mauern von Mainz verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Mitte Dezember 1792 war in der Johanniskirche kein Gottesdienst mehr möglich, da diese als Warenlager verwendet und u.&amp;amp;nbsp;a. mit Getreide vollgeschüttet wurde. Im Zuge der [[Geschichte der Stadt Mainz#Belagerung von 1793|französischen Belagerung]] verließen die [[Kanoniker]] für eine kurze Zeit die Stadt. Später konnten sie ihren Gottesdienst nur noch unter erschwerten Bedingungen in der Kapelle des Malteserhauses und dann im Chor der Weißfrauen-Nonnenkirche abhalten. Am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 1802 wurde das Stift St.&amp;amp;nbsp;Viktor unter [[Napoléon Bonaparte|Napoleon]] schließlich aufgehoben. Bei einer „Versteigerung von [[Nationalgüter]]n“ 1804 wurden zwei Gebäude innerhalb der Stadt Mainz aus dem Besitz des Viktorstifts zur Versteigerung ausgeschrieben. Den außerhalb gelegenen Landbesitz teilten sich Nassauer und Hessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erinnerung an das Stift wurde eine Weisenauer Straße &amp;#039;&amp;#039;Am Viktorstift&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS= 49/59/02/N|EW=8/17/51/E|type=landmark|region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Hansel: &amp;#039;&amp;#039;Das Stift St. Victor vor Mainz&amp;#039;&amp;#039; (Diss. phil.), Mainz 1952 (Masch.).&lt;br /&gt;
* Klaus Hansel: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Stiftes St. Victor vor Mainz&amp;#039;&amp;#039;; in: &amp;#039;&amp;#039;[[Mainzer Zeitschrift]]&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1959&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;54&amp;#039;&amp;#039;; S.&amp;amp;nbsp;1–11.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Karin Emmrich: [http://www.regionalgeschichte.net/hauptportal/bibliothek/texte/aufsaetze/emmerich-st-viktorn.html St. Viktor bei Mainz, der römische Pfründenmarkt und der frühe Buchdruck. Klerikerkarrieren im Umfeld Johannes Gutenbergs].&lt;br /&gt;
* [https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/llist?nodeid=g85416&amp;amp;page=1&amp;amp;reload=true&amp;amp;sorting=41 Archivalien zu St. Viktor im Hessischen Hauptstaatsarchiv, Wiesbaden]&lt;br /&gt;
* [http://www.klosterlexikon-rlp.de/index.php?id=11543 Klosterlexikon Rheinland-Pfalz], ausführlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Notizen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mainz Viktor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Mainz|Viktor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kollegiatstift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Viktorkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Mainz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Equord</name></author>
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