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	<title>Stift Sankt Arnual - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T14:01:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:20110818Stiftskirche St Arnual02.jpg|miniatur|Stiftskirche St. Arnual]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stift St. Arnual&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliges [[Chorherren]]-[[Stift (Kirche)|Stift]] im heute zu [[Saarbrücken]] gehörenden Stadtteil [[Sankt Arnual]], das zum [[Bistum Metz]] gehörte und in der [[Reformation]]szeit in ein [[evangelisch]]es Stift umgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ursprünge ===&lt;br /&gt;
Das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Merkingen&amp;#039;&amp;#039;, Vorläufer des Stadtteils Sankt Arnual, schenkte angeblich der [[Merowinger]]könig [[Theudebert II.]] um 600 dem [[Bistum Metz|Metzer]] Bischof [[Arnual]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Arnoald&amp;#039;&amp;#039;). Die Urkunde des Metzer Bischofs [[Adventius]] darüber aus dem Jahr 857 (der Beginn seines Episkopats wird in das Jahr 858 datiert) ist nicht im Original erhalten, sondern nur in französischsprachigen Zusammenfassungen des 18. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Hans-Walter Herrmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Stiftskirche St. Arnual in Saarbrücken.&amp;#039;&amp;#039; SVRKG 130, S. 590&amp;lt;/ref&amp;gt; Bischof Arnual gründete um 600 ein erfolgreiches Missionszentrum und ist wahrscheinlich auch hier bestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Hans-Walter Herrmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Stiftskirche St. Arnual in Saarbrücken.&amp;#039;&amp;#039; SVRKG 130, S. 591–595&amp;lt;/ref&amp;gt; Fünf verschiedene Kirchen waren im [[Mittelalter]] Vorläufer der heutigen [[Stift (Kirche)|Stiftskirche]]. Archäologische Grabungen in den 1990er Jahren haben eine bedeutende [[Merowinger|merowingische]] Grabstätte in der Vierung der Stiftskirche bestätigt. Bald wurde Arnual als [[Heiliger]] verehrt, und Merkingen wurde in Sankt Arnual umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Das Stift St. Arnual wird im Jahre 1135 zum ersten Mal urkundlich erwähnt (eine Schenkungsurkunde Kaiser [[Heinrich III. (HRR)|Heinrichs III.]] von 1046 ist wahrscheinlich eine Fälschung). Ein Höhepunkt in der Geschichte des Stiftes war 1147 der Besuch König [[Ludwig VII. (Frankreich)|Ludwigs VII. von Frankreich]], der mit seinen Kreuzrittern hier Station machte.&lt;br /&gt;
Ein mittelalterliches [[Siegel]] des Stiftes nennt in der Umschrift einen Gründer namens [[Odoaker]]. Dies war im [[Frühmittelalter]] ein weit verbreiteter Name, es gibt aus dem 10. Jahrhundert aus der näheren Umgebung mehrere Grafen dieses Namens, die somit als Stifter in Frage kommen. Es ist deswegen nicht ausgeschlossen, dass schon unter Arnual eine Gemeinschaft von [[Kleriker]]n hier gelebt hatte (was durch die o.&amp;amp;nbsp;g. archäologischen Funde gestützt wird), so dass es sich bei den Gründungen des 10. und des 12. Jahrhunderts um Wiedergründungen oder Erweiterungen handeln könnte. Ob es sich ursprünglich um ein [[Kollegiatstift]] von [[Regularkanoniker|Regular]]- oder (unregulierten) [[Säkularkanoniker]]n handelte, ist unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend der alten Beziehung des Dorfes Merkingen unterstand das Stift dem [[Bistum Metz]] und war der Sitz eines [[Archipresbyter]]ats, das etwa 40 Pfarreien umfasste. Dem Stift stand damit die Dienstaufsicht über eine ganze Reihe selbstständiger Pfarreien zu (z.&amp;amp;nbsp;B. [[St. Ingbert]] und [[Dudweiler]]), außerdem gehörten zum Stift unmittelbar die sieben Stiftspfarreien [[Gersweiler]], [[Sulzbach/Saar|Sulzbach]], [[Fechingen]], [[Güdingen]], [[Bübingen (Saarbrücken)|Bübingen]], [[Alsting|Hesslingen]] und [[Théding|Thedingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man schätzt, dass nie mehr als fünf bis sieben [[Stiftsherr]]en in St. Arnual residierten. Diese wohnten nicht in einem gemeinsamen Stiftsgebäude ([[Konvent (Kirche)|Konvent]]), sondern in einzelnen Herrenhäusern in der Nähe der Stiftskirche. Vorsteher des Stiftes war der [[Dekan (Kirche)|Dekan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stift unterhielt auch eine [[Lateinschule]], die 1223 erstmals erwähnt wurde.&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiftskirche Blick vom Winterberg.jpg|miniatur|Die Stiftskirche inmitten von St. Arnual in der Morgendämmerung im Winter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reformationszeit ===&lt;br /&gt;
Seit den 1550er Jahren zeigten sich die Chorherren des Stiftes der evangelischen Lehre [[Martin Luther]]s gegenüber aufgeschlossen. Dekan [[Nikolaus Beuck]], seit 1551 Stiftsherr in St. Arnual, legte allerdings schon 1554 sein Amt nieder, weil ihm der Kurs des katholischen Grafen [[Philipp II. (Nassau-Saarbrücken)|Philipp&amp;amp;nbsp;II.]] zu wenig entschieden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1561 wurde der [[Kirchenschatz (materielle Güter)|Kirchenschatz]] des Stiftes geplündert, Teile der Beute wurden später in der Saar wiedergefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beucks Nachfolger als Dekan, [[Jodocus Bruer]], versuchte ein letztes Mal eine Reform des Stiftes. Er forderte vom [[Vogt#Kirchenvögte|Schutzherrn]] des Stiftes, dem Grafen [[Johann IV. (Nassau-Saarbrücken)|Johann IV. von Nassau-Saarbrücken]], die Zulassung der [[Zölibat|Priesterehe]] und die Austeilung des [[Kommunion|Abendmahls]] unter beiderlei Gestalt (d.&amp;amp;nbsp;h. Brot und Wein) – beides wäre nach den Bestimmungen des [[Augsburger Interim]]s von 1548 zulässig gewesen. Johann verbot das, worauf die Chorherren gegen ihn einen Prozess vor dem [[Reichskammergericht]] anstrengten und anführten, sie seien immer schon ein [[reichsunmittelbar]]es Stift gewesen und könnten deshalb nach den Bestimmungen des [[Augsburger Reichs- und Religionsfrieden|Augsburger Religionsfriedens]] (von 1555) selbst über ihre Konfession bestimmen. Das konnte der Graf nicht zulassen, denn im Falle eines Sieges des Stiftes hätte er als Vogt die Kontrolle über den ausgedehnten Landbesitz des Stiftes verloren, der einen beträchtlichen Anteil an der Grafschaft ausmachte. Also ließ er kurzerhand den Dekan ins Gefängnis werfen, bis er die Klage zurückzog und sein Amt niederlegte. Johann verhinderte daraufhin die Wahl eines Nachfolgers und überführte 1569 das Vermögen (die Kirche und den Land- und Waldbesitz) in eine gesonderte Stiftung. Ironie der Geschichte: Johann, der letzte katholische Graf von Saarbrücken, löste das Stift auf. Da er aber 1574 ohne (rechtmäßigen) Sohn starb, fiel die Grafschaft Saarbrücken an die evangelischen Vettern des Grafen aus der Linie [[Nassau-Weilburg]], die 1575 die [[Reformation]] einführten. So besteht bis heute das [[Evangelisches Stift St. Arnual|Evangelische Stift St.&amp;amp;nbsp;Arnual]] als eigenständige Körperschaft kirchlichen Rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vermögen des Stiftes diente vor und nach der Reformation im Wesentlichen schulischen und kirchlich-sozialen Zwecken. So nutzten die Grafen das Vermögen, um die schon im späten Mittelalter belegte Lateinschule auszubauen und schließlich 1604 in das [[Ludwigsgymnasium Saarbrücken]] zu überführen, das älteste Gymnasium des Saarlandes. Bis heute ist der Vorstand des Stiftes bei den Entscheidungen des Ludwigsgymnasiums mitstimmungsberechtigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ludwigsgymnasium.com/schulverein/vorstellung.html |wayback=20160130151924 |text=Stift und Ludwigsgymnasium}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Carl Klein (Architekt)|Carl Klein]], der spätere erste [[Landeskonservator]] des Saargebietes, hat in seiner Zeit als junger Regierungsbauführer 1895 eine genaue [[Bauaufnahme]] der Stiftskirche angefertigt und in einem vielbeachteten Zeitungsartikel veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Walter Herrmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Stiftskirche St. Arnual in Saarbrücken&amp;#039;&amp;#039;, Rheinland-Verlag, 1998, S. 430&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dekane ==&lt;br /&gt;
* Eberwin: 1236&amp;lt;ref&amp;gt;{{SaarBiogr|946|Eberwin}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johannes [I.]: 1249&amp;lt;ref&amp;gt;{{SaarBiogr|947|Johannes}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gottfried: 1259–1263&amp;lt;ref&amp;gt;{{SaarBiogr|959|Gottfried gen. von Spichern}}; die ebda. angegebene Amtszeit überschneidet sich mit der seines Nachfolgers im Amt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Thirrix (Theoderich&amp;lt;ref&amp;gt;[[Albert Ruppersberg]]:  &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Saarbrücker Landes.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung der Grafschaft Saarbrücken und ihre Geschichte bis auf Graf Johann I.&amp;#039;&amp;#039; Winkler, Saarlouis 1912, S. 24, nennt zum Jahr 1261 einen &amp;#039;&amp;#039;Theoderich&amp;#039;&amp;#039; als Dechant von St. Arnual ([https://digital.sulb.uni-saarland.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-498165 online] bei [[SULB]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;): 1259–1276&amp;lt;ref&amp;gt;{{SaarBiogr|948|Thirrix}}; die ebda. angegebene Amtszeit überschneidet sich mit der seines Vorgängers im Amt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johannes [II.]: 1276–1283&amp;lt;ref&amp;gt;{{SaarBiogr|960|Johannes (II.)}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ludwig: 1288–1297&amp;lt;ref&amp;gt;{{SaarBiogr|961|Ludwig}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johannes Repper: 1302–1330&amp;lt;ref&amp;gt;{{SaarBiogr|962|Repper Johannes}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Friedrich von Wallerfangen: 1334-vor 1346&amp;lt;ref&amp;gt;{{SaarBiogr|963|Wallerfangen Friedrich von}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johannes von Kobern: 1358&amp;lt;ref&amp;gt;{{SaarBiogr|964|Kobern Johannes von}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johannes von Kerpen: 1372–1373&amp;lt;ref&amp;gt;{{SaarBiogr|965|Kerpen Johannes von}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johannes von Saarbrücken: 1381–1415&amp;lt;ref&amp;gt;{{SaarBiogr|966|Saarbrücken Johannes von}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Thilmann von Rittenhofen: 1417–1438&amp;lt;ref&amp;gt;{{SaarBiogr|967|Rittenhofen Thilmann von}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Konrad: 1448&amp;lt;ref&amp;gt;{{SaarBiogr|968|Konrad}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Heinrich Volz: 1449–1454&amp;lt;ref&amp;gt;{{SaarBiogr|969|Volz Heinrich}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gottfried Johann: 1456–1499&amp;lt;ref&amp;gt;{{SaarBiogr|970|Johann Gottfried}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nikolaus Wolf: 1511&amp;lt;ref&amp;gt;{{SaarBiogr|971|Wolf Nikolaus}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Georg Eichelberger: 1525&amp;lt;ref&amp;gt;{{SaarBiogr|972|Eichelberger Georg}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johannes Wißbrot: 1536&amp;lt;ref&amp;gt;{{SaarBiogr|973|Wißbrot Johannes}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johannes Schelling: 1542–1550&amp;lt;ref&amp;gt;{{SaarBiogr|974|Schelling Johannes}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johannes Volklingen: 1551&amp;lt;ref&amp;gt;{{SaarBiogr|975|Volklingen Johannes}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Beuck]]: 1554&amp;lt;ref&amp;gt;{{SaarBiogr|11|Beuck (auch Beuckius, Bayk, Beick) Nikolaus}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Jodocus Bruer: 1554–1559&amp;lt;ref&amp;gt;{{SaarBiogr|15|Bruer von Lumbeck Jodocus}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Matthias Zimmer: 1560–1569&amp;lt;ref&amp;gt;{{SaarBiogr|942|Zimmer Matthias}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Stift heute ==&lt;br /&gt;
=== Organisation ===&lt;br /&gt;
Das Stift ist rechtlich eine selbständige [[Körperschaft]] kirchlichen Rechts, Vorsitzender des Verwaltungsrates des Stiftes war bis 2000 der jeweils amtierende [[Superintendent]] des [[Kirchenkreis]]es Saarbrücken. Seither wird der Vorsitz des Verwaltungsrates von der Ev. Kirche im Rheinland berufen, die Superintendenten der Kirchenkreise Saar-Ost und Saar-West sind Mitglieder des Verwaltungsrats. Von 2000 bis 2015 war Prof. [[Hans-Walter Herrmann]] Vorsitzender des Verwaltungsrates, heute übernimmt diese Aufgabe Pfarrer i.&amp;amp;nbsp;R. Rolf Joachim Kiderle&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ev-stift-st-arnual.de/unser-team |titel=Das Ev. Stift St. Arnual Saarbrücken |sprache=de |abruf=2022-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stiftsforst ===&lt;br /&gt;
Zum Besitz des Stiftes gehören bis heute ausgedehnte Wäldereien (720 ha) in St. Arnual und Gersweiler-Krughütte, der sogenannte „Stiftswald“. Das Stift legt wert auf eine nachhaltige und zertifizierte Forstwirtschaft.&lt;br /&gt;
Während in früheren Zeiten die Erträge aus der Forstwirtschaft den Stiftungszwecken zugutekamen, ist der Stiftswald heute selbst Stiftungszweck. Massiver Schädlingsbefall und mehrere aufeinander folgende Jahre der Trockenheit in den 2010er-Jahren führten dazu, dass zum Erhalt des Walds heute jährlich Gelder aus dem Stiftgut zugeführt werden müssen. Bis 2019 hatte das Stift eigene Forstmitarbeiter.&lt;br /&gt;
Aktuell laufen die Planungen für die Errichtung einer Windradanlage eines privaten Investors im Stiftswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stiftskirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiftskirche St. Arnual bei Nacht.jpg|mini|Die Stiftskirche St. Arnual bei Nacht, im Hintergrund der Eschberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Saarbruecken Stift St Arnual int07.jpg|mini|Bildnis [[Elisabeth von Lothringen]] (Ausschnitt Grabmal in Stiftskirche St. Arnual)]] Die Stiftskirche in St. Arnual steht seit 1575 der evangelischen Kirchengemeinde St. Arnual als Gottesdienststätte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
==== Gebäude ====&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maße&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Name: Stiftskirche St. Arnual&lt;br /&gt;
** Gesamtlänge (außen, mit Vorhalle): 61,20 m&lt;br /&gt;
** Gesamtlänge (innen): 59,70 m&lt;br /&gt;
** Querschiff (Breite, außen): 25,50 m&lt;br /&gt;
** Querschiff (Breite, innen): 24,25 m&lt;br /&gt;
** Mittelschiff (Breite, innen): 7,45 m&lt;br /&gt;
** Langhaus mit Seitenschiffen (Breite, innen): 13,10 m&lt;br /&gt;
** Mittelschiff (lichte Höhe bis Schlusssteine): 15,80 m&lt;br /&gt;
** Langhaus (Firsthöhe): 22,10 m&lt;br /&gt;
** Turmhöhe: 50,20 m&lt;br /&gt;
** Mittelschiff (Fußbodenhöhe): 192,75&amp;amp;nbsp;m über NN&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geografische Koordinaten (Turm)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Länge: 7° 1&amp;#039; 05,8&amp;quot;&lt;br /&gt;
** Breite: 49° 13&amp;#039; 06,5&amp;quot;&lt;br /&gt;
** Orientierung der Langhausachse: 62°&lt;br /&gt;
** Horizonthöhe in der Achse: 5°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der heutigen Stiftskirche wurde 1315 begonnen und wohl Ende des 14. Jahrhunderts abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Josef Böker]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Datierung der Stiftskirche St. Arnual in Saarbrücken,&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;22. Bericht der Staatlichen Denkmalpflege im Saarland&amp;#039;&amp;#039;, 1975, S. 39–43.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde Grablege des Hauses [[Nassau-Saarbrücken]]. Im heute in [[Lothringen]] liegenden Ort Oberhomburg ([[Hombourg-Haut]]) steht eine weitere Stiftskirche (St. Etienne), die mit der Stiftskirche St. Arnual viele architektonische und stilistische Gemeinsamkeiten aufweist, vor allem in den unteren Turmgeschossen. Im achtzehnten Jahrhundert wurde die Kirche unter der Leitung des nassau-saarbrückischen Generalbaudirektors [[Friedrich Joachim Stengel]] renoviert und erhielt, wie alle Kirchen Saarbrückens, eine barocke Turmhaube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waren die Vorgängerbauten der gotischen Kirche insgesamt noch recht klein, so barg der Neubau des 14. Jahrhunderts ein im wahrsten Sinne des Wortes fundamentales Problem: Während Turm und Langhaus der Kirche auf gewachsenem Fels des Saartals stehen, liegt der Chorraum auf dem Schwemmland der nur knapp hundert Meter hinter der Kirche verlaufenden Saar. Das war bis zur Kanalisation der Saar in den 1960er Jahren kein Problem. Durch die Absenkung des Grundwasserspiegels, die durch den Saarausbau verursacht wurde, drohte Ende der 1980er Jahre die Kirche einzustürzen, weil der Chor mitsamt dem Unterbau quasi ins Rutschen geriet. In einem ungeheuer aufwändigen Verfahren und 15 Jahren Bauzeit musste der Chorraum mit 20&amp;amp;nbsp;m tiefen Betonpfählen abgefangen werden. Dabei konnten aber auch umfangreiche archäologische Untersuchungen durchgeführt werden und die Kirche insgesamt renoviert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bedeutendsten Kunstdenkmäler in der Kirche sind neben den Grabmälern der Grafen von Nassau-Saarbrücken (als ältestes das von [[Elisabeth von Lothringen]]) die Fenster des ungarischen Künstlers [[György Lehoczky]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Orgeln ====&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Arnual Orgel.JPG|mini|Kuhn-Orgel (erbaut 1995, 3013 Pfeifen, 44 Register)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Saarbrücken, St. Arnual (2).JPG|mini|Kleines Positiv im Querhaus]]&lt;br /&gt;
===== Hauptorgel =====&lt;br /&gt;
Die Stiftskirche St. Arnual besitzt seit 1995 eine [[Orgel]] der Firma [[Orgelbau Kuhn|Kuhn]]. Das [[Schleiflade]]n-Instrument hat 44 [[Register (Orgel)|Register]] auf drei Manualen und [[Pedal (Orgel)|Pedal]]. Die Spieltrakturen sind mechanisch, die [[Registertraktur]]en sind elektrisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Informationen zur {{Toter Link |datum=2024-05 |url=http://www.organindex.de/index.php?title=Saarbr%C3%BCcken,_St._Arnual_(Hauptorgel) |text=Hauptorgel}} auf OrganIndex; vgl. auch die [http://www.orgelbau.ch/site/index.cfm?CFID=c6f786fc-51d9-488c-88b8-dd7708daf066&amp;amp;CFTOKEN=0&amp;amp;id_art=1193&amp;amp;suche_gruppe=Suche%20in%20Gruppe&amp;amp;OrgelSuch_Text=Arnual&amp;amp;fuseaction=orgelbau.orgelportrait&amp;amp;laufnummer=113610&amp;amp;&amp;amp;id_site=52&amp;amp;vOrgelSelectAdd=Liste_Neu&amp;amp;vsprache=DE Informationen] auf der Website der Orgelbaufirma&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;14&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=3 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk/Grand Orgue&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–a&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. || Bourdon || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. || Montre || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. || Bourdon || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. || Violoncello || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. || Flûte harmonique || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. || Prestant || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7. || Flûte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8. || Doublette || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9. || Fourniture IV || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10. || Cymbale III ||1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11. || Cornet V || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12. || Basson || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. || Trompette || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14. || Clairon || 4′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=3 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Positiv/Positif&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–a&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15. || Salicional || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. || Bourdon || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17. || Prestant || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18. || Flûte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 19. || Nazard || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20. || Quarte de Nasard || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 21. || Tierce || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 22. || Plein jeu V || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 23. || Cromorne || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 24. || Trompette || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Tremblant&amp;#039;&amp;#039; ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=3 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;III Schwellwerk/Récit expressif&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–a&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25. || Quintaton || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 26. || Flûte traversière || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27. || Viole de Gambe || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 28. || Voix céleste || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 29. || Flûte octaviante || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 30. || Octavin || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. || Cornet V ||8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 32. || Basson-Hautbois || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 33. || Voix humaine || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 34. || Trompette harmonique || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 35. || Clairon || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Tremblant&amp;#039;&amp;#039; ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=3 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal/Pédale&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 36. || Flûte || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 37. || Bourdon || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 38. || Quinte || {{Bruch|10|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 39. || Flûte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 40. || Bourdon || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 41. || Flûte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 42. || Bombarde || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 43. || Trompette || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 44. || Clairon || 4′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; II/I, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Spielhilfen]]:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Positiv =====&lt;br /&gt;
Während die Hauptorgel weitgehend französisch romantisch inspiriert ist, steht im östlichen Querhausarm eine kleine Orgel im Stil des Neobarock von 1995 zur Verfügung. Sie besitzt sechs Register verteilt auf ein Manual und Pedal und wurde von Karl Schuke (Berlin) geliefert. Die [[Disposition (Orgel)|Disposition]] ist wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://organindex.de/index.php?title=Saarbr%C3%BCcken,_Stiftskirche_St._Arnual_(Positiv) Das Positiv auf OrganIndex]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;10&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=3 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. || Gedackt || 8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. || Principal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. || Rohrflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. || Waldflöte || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. || Scharff III-IV ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=3 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. || Subbass || 16′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; I/P&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Glocken ====&lt;br /&gt;
Zuvor bekam die Gemeinde 1948 als Leihgabe von der abgebrannten Schlosskirche drei Stahlglocken des Bochumer Vereins mit der Tonfolge es&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; – ges&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; – a&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;. Sie überlebten den Brand und dessen Absturz aus der Glockenstube unbeschadet. Auf den Glocken war die Jahreszahl 1921 abzulesen. Der vorhandene Eichenholzglockenstuhl konstruierte man für die Bedürfnisse der ausgeliehenen Stahlglocken um. 1958 gab man das Trio an die wiederaufgebaute Schlosskirche ab und beschaffte für die Stiftskirchengemeinde ein neues Bronzegeläut. Das fünfstimmige Geläut stammt aus der [[Glockengießerei Otto (Saarlouis)|Saarlouiser Glockengießerei]]  in Saarlouis-Fraulautern. Diese war 1953 von Karl (III) Otto von der [[Glockengießerei Otto]] in Bremen-Hemelingen und Aloys Riewer gegründet worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Reinhold |Titel=Otto-Glocken – Familien- und Firmengeschichte der Glockengießerdynastie Otto |Verlag=Selbstverlag |Ort=Essen |Datum=2019 |ISBN=978-3-00-063109-2 |Seiten=588, hier insbes. S. 30, 87 bis 95, 568}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Reinhold |Titel=Kirchenglocken – christliches Weltkulturerbe, dargestellt am Beispiel der Glockengießer Otto, Hemelingen/Bremen |Ort=Nijmegen/NL |Datum=2019 |ISBN= |Seiten=556, hier insbes. S. 53, 105 bis 112, 355, 518}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit wurde auch der Holzglockenstuhl demontiert und durch einen neuen Glockenstuhl aus Stahl ersetzt. Nun bekamen die Glocken seitdem auch eine Stahljochaufhängung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Reinhold |Titel=Otto-Glocken |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2019 |ISBN= |Seiten=570}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2011 tauschte man bei der Glaubensglocke den Klöppel durch einen neu geschmiedeten Klöppel aus. Der alte Klöppel liegt zurzeit unterhalb der Glockenstube. Klanglich gesehen gehört das Geläut von Otto zu den schönsten des Saarbrücker Stadtteils St. Arnual.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=text-align:center&lt;br /&gt;
! Glocke&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! [[Schlagton]]&lt;br /&gt;
! Gussjahr&lt;br /&gt;
! Gießer, Gussort&lt;br /&gt;
! Gewicht&lt;br /&gt;
! Durchmesser&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1|| align=left | Glaubensglocke || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;b&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || rowspan=&amp;quot;5&amp;quot; | 1958 || rowspan=&amp;quot;5&amp;quot; | Otto, Saarlouis || 3360 mm || 1754 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2|| align=left | Abendmahlsglocke || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;d&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1610 mm || 1392 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3|| align=left | Taufglocke || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1020 mm || 1170 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4|| align=left | Vater-Unser-Glocke || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;g&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || {{0}}710 mm || 1042 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5|| Zehn-Gebote-Glocke || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;a&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || {{0}}470 mm || {{0}}924 kg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fotos ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tumba Elisabeths von Lothringen, Stiftskirche St. Arnual, Saarbrücken, 2008.jpg|Tumba Elisabeth von Lothringen (um 1456)&lt;br /&gt;
St. Arnual Taufbecken.JPG|Taufbecken (15. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
St. Arnual Madonna 1.JPG|Gotische Madonna mit Kind (Lothringisch-trierischer Kunstraum, 14. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
St. Arnual Kirchenfenster Apsis.JPG|Kirchenfenster von György Lehoczky, Apsis&lt;br /&gt;
St. Arnual Kirchenfenster 1.JPG|Kirchenfenster von György Lehoczky, linkes Seitenschiff&lt;br /&gt;
Saarbruecken Stift St Arnual int21.jpg|Grabmal des Grafen Johann IV. († 1574) sowie des Grafen Philipp III. († 1602) mit seinen beiden Gemahlinnen&lt;br /&gt;
Saarbruecken Stift St Arnual int31.jpg|Grabmal des Enkels Moritz der Gräfin Anna Maria&lt;br /&gt;
Saarbruecken Stift St Arnual int14.jpg|Grabmal des Johann Nikolaus von Hagen und Ehefrau&lt;br /&gt;
Grafmonument Anna Maria van Hessen-Kassel.jpg|Grabmal der [[Anna Maria von Hessen-Kassel]] mit ihrem Sohn Philipp und ihren Töchtern Dorothea und Juliana&lt;br /&gt;
Saarbruecken Stift St Arnual int11.jpg|Detail des Grabmals der der Tochter Juliana&lt;br /&gt;
Saarbruecken Stift St Arnual int23.jpg|Detail des Grabmals von [[Philipp II. (Nassau-Saarbrücken)|Philipp II. von Nassau-Saarbrücken]]&lt;br /&gt;
St.Arnual Stiftskirche Beuck.jpg|Gedenktafel für die Familie Beuck&lt;br /&gt;
St.Arnual Stiftskirche Bruer.jpg|Gedenktafel für Jodocus Bruer&lt;br /&gt;
St. Arnual Epitaph Stralenheim 3.1.jpg|Epitaph des [[Henning von Stralenheim]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evangelische Kirchengemeinde St. Arnual ==&lt;br /&gt;
Die Kirchengemeinde St. Arnual gehört zum [[Kirchenkreis Saar-West]] der [[Evangelische Kirche im Rheinland|Evangelischen Kirche im Rheinland]]. Sie umfasst den gleichnamigen Stadtteil Saarbrückens. Für ihre Gottesdienste nutzt die Kirchengemeinde die Stiftskirche St. Arnual. Der Baukirchmeister ist Mitglied des Verwaltungsrats des Stifts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Saarländische Bibliographie|Stiftskirche+St.+Arnual|}}&lt;br /&gt;
* Traudl Brenner: &amp;#039;&amp;#039;Karge Himmelsfeste waren Lehoczkys erster Paukenschlag.&amp;#039;&amp;#039; In: Saarbrücker Zeitung,. 24./25. Mai 2008, S. E1 (Ost).&lt;br /&gt;
* Evangelische Kirchengemeinde St. Arnual (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Stiftskirche St. Arnual in Saarbrücken.&amp;#039;&amp;#039; Bearb.: Hans-Günther Marschall unter Mitarbeit von Hans-Walter Herrmann und Rolf J. Kiderle. Selbstverlag, Saarbrücken o.&amp;amp;nbsp;J. (31 S., Abb.)&lt;br /&gt;
* Evangelische Kirchengemeinde St. Arnual (Hrsg.): Stiftskirche St. Arnual, Wiederindienstnahme am 18. September 1994, Saarbrücken 1994.&lt;br /&gt;
* Stefan Flesch, Joachim Conrad, Thomas Bergholz: &amp;#039;&amp;#039;Mönche an der Saar. Die mittelalterlichen Ordensniederlassungen im saarländisch-lothringischen Grenzraum&amp;#039;&amp;#039;. Minerva-Verlag Thinnes und Nolte, Saarbrücken 1986, ISBN 3-477-00073-0.&lt;br /&gt;
* Andreas Heinz: &amp;#039;&amp;#039;Heilige im Saarland&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Saarbrücken 1991. ISBN 3-925036-44-X&lt;br /&gt;
* [[Hans-Walter Herrmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Stiftskirche St. Arnual in Saarbrücken&amp;#039;&amp;#039;. Rheinland-Verlag, Köln / Bonn 1998, ISBN 3-7927-1724-7 (= Schriftenreihe des Vereins für Rheinische Kirchengeschichte, Band 130).&lt;br /&gt;
* Hans-Walter Herrmann: Die Stiftskirche in Saarbrücken/St. Arnual, Kunsthistorische Reihe des Landesinstitutes für Pädagogik und Medien, Saarbrücken 1997.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Walter Herrmann]], Jan Selmer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Leben und Sterben in einem mittelalterlichen Kollegiatstift. Archäologische und baugeschichtliche Untersuchungen im ehemaligen Stift St. Arnual in Saarbrücken.&amp;#039;&amp;#039; (= Veröffentlichungen des Institut für Landeskunde im Saarland, Bd. 43). Saarbrücken 2007, ISBN 978-3-923877-43-0 (584 Seiten, 628 Abb., 19 Tab., 4 Pläne, 1 CD-ROM).&lt;br /&gt;
* Film: &amp;#039;&amp;#039;„St. Arnual“&amp;#039;&amp;#039;, 1996 (bibel-tv und Landesbildstelle)&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613083528/http://www.bautz.de/bbkl/b/beuck_n.shtml |autor=Joachim Conrad|artikel=Stiftsdekan Nikolaus Beuck|band=23|spalten=90-92}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613094859/http://www.bautz.de/bbkl/b/bruer_v_l_j.shtml |autor=Joachim Conrad|artikel=Stiftsdekan Jodocus Bruer von Lumbeck|band=23|spalten=177-178}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Stiftskirche St. Arnual}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zeitensprung.de/arnpub07.html Webseite zu den Ausgrabungen im Kreuzgangbereich der Stiftskirche]&lt;br /&gt;
* [http://www.musikstiftskirche.de/start.html Webseite des Beirates „Musik in der Stiftskirche“]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=u3kpGfEA7uI Vollgeläut der Stiftskirche St. Arnual (Video mit Ton)]&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr |15 |Bruer von Lumbeck Jodocus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49.217478|EW=7.017886|type=landmark|dim=400|region=DE-SL}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arnoaldkirche|Saarbrucken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Saarbrücken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude des Kirchenkreises Saar-West|Saarbrucken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche|Saarbrucken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk im Saarland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster im Saarland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Augustiner-Chorherren-Stift in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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