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	<title>Stift Quernheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T20:07:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stift_Quernheim&amp;diff=725795&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-18649-68: /* Regelmäßige Veranstaltungen */</title>
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		<updated>2026-03-26T12:53:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Regelmäßige Veranstaltungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Ort Stift Quernheim in Nordrhein-Westfalen. Zum Damenstift siehe [[Kloster Quernheim]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Stift Quernheim&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Kirchlengern&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = COA Stift Quernheim.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/14/30/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/37/40/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 90&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 1.61&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1666&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1969-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 32278&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05223&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Kirchlengern Ortsteile Stift Quernheim.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stift Quernheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein über 1600&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gemeinde Kirchlengern |url=https://www.kirchlengern.de/Unsere-Gemeinde/Gemeinde-in-Zahlen/?La=1&amp;amp;NavID=3158.42 |titel=Gemeinde in Zahlen |sprache=de |abruf=2024-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einwohner zählender [[Ortsteil]] der im Nordosten [[Nordrhein-Westfalen]]s gelegenen Gemeinde [[Kirchlengern]] und gehört zum [[Kreis Herford]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur [[Franzosenzeit]] gehörte der Ort zur [[Amt Reineberg#Vogtei Quernheim|Vogtei Quernheim]] im [[Amt Reineberg]] des [[Fürstentum Minden|Fürstentums Minden]]. Von 1807 bis 1810 gehörte Stift Quernheim zum [[Napoleon Bonaparte|napoleonischen]] [[Satellitenstaat]] [[Königreich Westphalen]], in dem der Ort zum [[Kanton Reineberg]] gehörte. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu [[Frankreich]] und war dort Teil der [[Mairie]] Kirchlengern im [[Arrondissement Minden]] des [[Département de l’Ems-Supérieur|Departements der Oberen Ems]]. 1816 kam der Ort zum [[Kreis Bünde]] und seit 1832 gehörte er zum Kreis Herford. Dort gehörte die Gemeinde Stift Quernheim bis 1919 zum [[Amt Mennighüffen]] und anschließend bis 1969 zum [[Amt Kirchlengern]]. Die Gemeinde wurde im Rahmen der kommunalen Gebietsreform zum 1. Januar 1969 mit weiteren Gemeinden zur neuen Gemeinde Kirchlengern zusammengeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann |Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Datum=1970 |Seiten=74}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Stift Quernheim verfügt über einen lebhaften Ortskern entlang der Stiftstraße mit verschiedenen Geschäften, Arztpraxen und einer Apotheke. Der Ort erfüllt somit auch für die kleineren Nachbardörfer und Streusiedlungen wichtige Versorgungsfunktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:COA Stift Quernheim.png|mini|links|150px|{{Center|Wappen der ehemaligen Gemeinde}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In rotem Schilde getrennt durch einen überdachten und von zwei aufsitzenden Türmchen flankierten Torbogen in Silber, oben zwei heraldische Lilien, unten ein [[Unterschlächtiges Wasserrad|unterschlächtiges Wassermühlenrad]] in Silber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blasonierung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rot ist die Farbe des Territoriums Minden. Silber weist auf geschichtliche und territorial-nachbarliche Beziehungen zur [[Grafschaft Ravensberg]], mit der das Territorium Minden seit 1719 eine Verwaltungsprovinz des brandenburgisch-preußischen Staates bildete und auf die Zugehörigkeit der Gemeinde zum Wittekindkreis Herford hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der das Schildfeld in zwei Felder trennende überdachte von zwei aufsitzenden Türmchen flankierte Torbogen ist dem aus dem 13. Jahrhundert überlieferten Siegel des ehemaligen [[Kloster Quernheim|Klosters Quernheim]] entnommen, dessen Bilder die Mutter Gottes mit dem Kind im oberen und einen heiligen Bischof, vermutlich [[Augustinus]], im unteren Felde darstellen (Ludorff, Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Herford).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heraldischen Lilien des oberen Feldes erinnern an das eine heraldische Lilie als Stiftswappen zeigende Stiftssiegel des 17. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasserrad im unteren Feld soll die drei in Stift Quernheim am Mühlenbache nur wenige hundert Meter voneinander entfernt liegenden Mühlen versinnbildlichen und auf die Bedeutung des Namens Quernheim – Querne – Mühle – hindeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der Mühlen ist schon um 1270 (molendinum – Wassermühle) nachzuweisen. Auf welche der drei heute noch vorhandenen Stiftsmühlen, für die die alten Bezeichnungen Oberste-, Mittelste- und Niederste Stiftsmühle im Volksmunde heute noch fortbestehen, sich die Erwähnung in der gen. Urkunde bezieht, ist nicht festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den vielen Mühlen, die am Mühlenbache von den Quellen seiner drei Quellbäche bis zu seiner Mündung in die Werre bei Alt – Schockenmühle liegen, dürften die gen. drei Stiftsmühlen dem umfangreichen Besitz des Klosters und der stiftsnahen Lage nach von jeher die bedeutendsten gewesen sein. Nach einer aktenmäßigen Überlieferung aus dem Jahre 1548 hatte von den zehn darin aufgeführten Grundherrn, die Güter in der Quernheimer Mark liegen hatten, das Kloster dort den meisten Güterbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Stift Quernheim liegt im Norden der [[Ostwestfalen|ostwestfälischen]] Gemeinde Kirchlengern im [[Ravensberger Land]].&lt;br /&gt;
Es grenzt im Westen, Norden und Osten an [[Klosterbauerschaft]], im Osten an [[Rehmerloh]] und im Süden an [[Quernheim (Kirchlengern)|Quernheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächstgelegenen [[Großstadt|Großstädte]] sind das 25 km südlich gelegene [[Bielefeld]] und das 40 km westlich gelegene [[Osnabrück]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Das vorherrschende Klima ist das [[Seeklima|atlantische Seeklima]]. Klimadaten im langjährigen Mittel (1971–2000) für das etwa 15&amp;amp;nbsp;km Luftentfernung entfernte [[Herford]] zeigt nachstehende Tabelle.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Monat || Jan || Feb || Mär || Apr || Mai || Jun || Jul || Aug || Sep || Okt || Nov || Dez || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Temperatur]] in °C || 1,8 || 2,2 || 5,3 || 8,4 || 13,0 || 15,6 || 17,7 || 17,4 || 13,8 || 9,8 || 5,4 || 3,1 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;9,5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Niederschlag]] in mm || 72 || 49 || 65 || 53 || 65 || 82 || 69 || 71 || 73 || 61 || 64 || 80 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;804&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Im langjährigen Mittel (1961–1990) hatte die Region durchschnittlich 1497 Sonnenstunden pro Jahr (Beobachtungsstation: Herford).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://klima.org/deutschland/klima-herford/ |titel=Klimadaten Herford |zugriff=2014-04-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wetterdaten für Stift Quernheim dürften im langjährigen Mittel nicht bedeutend von den angegebenen Daten aus Herford abweichen, da die Städte in etwa gleich hoch und in vergleichbarer naturräumlichen Lage liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Klima in Ostwestfalen-Lippe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
=== Stiftskirche ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Quernheim1.JPG|Die Stiftskirche&lt;br /&gt;
 Quernheim3.JPG|Stiftskirche Stift Quernheim. Gedenkstein auf dem Kirchhof&lt;br /&gt;
 Stift Quernheim Tafel IMGP2446 wp.jpg|Gedenkplatte für die letzten adligen Damen im Damenstift Quernheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kloster Quernheim|Stiftskirche in Stift Quernheim]] ist ein im Kern [[Romanik|romanischer]] Bau aus dem [[12. Jahrhundert]]. Im 16. Jahrhundert wurde das [[Kirchenschiff#Mittelschiff und Seitenschiffe|Mittelschiff]] im Stil der [[Spätgotik]] nach Norden erweitert und neu [[Gewölbe|gewölbt]]. Die Stiftskirche ist Keimzelle Kirchlengerns, ehemaliges [[Kloster]] und [[Frauenstift|Damenstift]]. Sehr beeindruckend ist der mehrteilige spätgotische [[Flügelaltar]] aus der Zeit um 1525.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Joachim Manske: &amp;#039;&amp;#039;Der spätgotische Flügelaltar in der Kirche zu Stift Quernheim.&amp;#039;&amp;#039; Mitteilungen des Mindener Geschichtsvereins, Jahrgang 55 (1983). S. 33–53.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stift Quernheim Herrenhaus IMGP2399 wp.jpg|mini|{{Center|Das Herrenhaus}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrenhaus ===&lt;br /&gt;
Gleich neben der Stiftskirche steht das Herrenhaus genannte Äbtissinnenhaus von 1676. Es wurde zunächst als Wohnhaus für etwa 30 Vorsteherinnen des Damenstifts Quernheim gebaut. Das Stift wurde 1810 im Zuge der [[Säkularisation]] aufgelöst und zunächst als preußische Staatsdomäne weitergeführt. Die Preußen verkauften 1832 an [[Kommissionsrat]] [[Conrad Wilhelm Delius (Politiker)|Conrad Wilhelm Delius]] zu [[Minden]] und Delius übergab das Herrenhaus seinem Schwiegersohn, Major a.&amp;amp;nbsp;D. Wilhelm [[Bacmeister (Gelehrtenfamilie)|Bacmeister]] zu Grapenstein (1791–1874). Dieser bewohnte bis 1861 das Gebäude und ließ es 1837 um 6,5 m verlängern. 1861 wurde es wegen Geldsorgen Bacmeisters an die Zigarrenmanufaktur &amp;#039;&amp;#039;Steinmeister &amp;amp; [[Tönnies Wellensiek|Wellensiek]]&amp;#039;&amp;#039; verkauft, die das Haus nochmals erweiterten und eine Zigarrenmanufaktur einrichteten. Es wurde bis 1971 genutzt und stand 1976 unmittelbar vor dem Abriss. Seit 1993 ist im Herrenhaus die Biologische Station Ravensberg im Kreis Herford beheimatet. In einem Raum mit einem historischen Deckengemälde werden seit 1998 außerdem Trauungen vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung ist überwiegend evangelisch. Es existiert eine [[evangelisch-lutherische Kirche]]ngemeinde. [[Römisch-katholische Kirche|Römisch-katholische Gemeinde]] ist die zum Pastoralverbund Bünder-Land gehörende Gemeinde St. Canisius und St. Xaverius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ev. Gemeinschaft Stift Quernheim e.&amp;amp;nbsp;V. gehört zum [[Ohofer Gemeinschaftsverband|Ohofer Gemeinschaftsverband e.&amp;amp;nbsp;V.]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.evg-stiftquernheim.de/kontakt/ Kontakt], auf evg-stiftquernheim.de, abgerufen am 23. August 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regelmäßige Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
* Tanz in den Mai der Werbegemeinschaft an der Gaststätte Myer Zwo in Stift Quernheim&lt;br /&gt;
* Weihnachtsmarkt am ersten Donnerstag und Freitag im Dezember an der Stiftskirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Erwähnenswerte Fußballvereine sind der BV 21 Stift Quernheim und der neugegründete Verein Kloster/Stift. Beide sind auf dem Kunstrasenplatz in Stift Quernheim im Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildungseinrichtungen ==&lt;br /&gt;
In Stift Quernheim gibt es eine Grundschule mit offenem Ganztag, in der 25 Lehrer und Angestellte tätig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stift Quernheim cvjm IMGP2507 wp.jpg|mini|{{Center|Rauchfang}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rauchfang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Busverkehr ==&lt;br /&gt;
Der Ortsteil wird von einer [[Ortsbus]]linie (Ringlinie) bedient, mit der man für weitere Anschlüsse zum Bahnhof [[Kirchlengern]] gelangt. [[Regionalbusverkehr|Regionalbusse]] fahren nach Bünde und [[TaxiBus]]se nach Lübbecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Legende um eine mildtätige Stiftsdame ==&lt;br /&gt;
Einer Legende zufolge sollen vor rund 200 Jahren die Bauern und Kötter des Stiftes Quernheim während der „tollen Tage“ (Karneval) regelmäßig dem Alkohol verfallen sein. In einem Jahr sprachen die Bauern und Kötter dem Bier aus der stiftseigenen Brauerei dermaßen zu, dass sie kein Geld mehr hatten, ihre Familien zu ernähren. Die Stiftsdame Hedwig Luise Beate von Korff (geboren am 23. April 1697, [[Aufschwörung|aufgeschworen]] am 23. März 1713, gestorben am 11. Mai 1767) aus dem Hause [[Gut Waghorst|Waghorst]] soll sich der Hungernden erbarmt und Brötchen an die hungernden Kötterfamilien verteilt haben. Obwohl dieses mildtätige Handeln weder in schriftlichen Überlieferungen, noch in irgendeiner Chronik niedergeschrieben ist, wurde daraus im Laufe der Jahre der Brauch, einen Tag nach Rosenmontag große Rosinenbrötchen (sogenannte Hedewigte) an die Schulkinder in Stift Quernheim und Umgebung zu verteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Uwe Lobbedey: &amp;#039;&amp;#039;Die romanische Stiftskirche zu Quernheim (Landkreis Herford)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; 50 (1972), S. 200–209. (Bericht über die Ausgrabungen in der Stiftskirche während der Restaurierung 1965.)&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schuler: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirche in Stift Quernheim.&amp;#039;&amp;#039; ([[Große Baudenkmäler]], Heft 336). Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 1981, {{DNB|820815438}}.&lt;br /&gt;
* Erich Scheiding: &amp;#039;&amp;#039;Stift Quernheim gestern und heute&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag der Stiftung für die Natur Ravensberg, 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Stift Quernheim|Stift Quernheim}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kirchlengern.de/ Website von Kirchlengern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile in Kirchlengern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Kirchlengern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Herford)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-18649-68</name></author>
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