<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Stift_Obernkirchen</id>
	<title>Stift Obernkirchen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Stift_Obernkirchen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stift_Obernkirchen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T21:05:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stift_Obernkirchen&amp;diff=2744074&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Itti: /* Geschichte */ wl</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stift_Obernkirchen&amp;diff=2744074&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-06T12:46:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stiftskirche Obernkirchen.jpg|mini|[[Stiftskirche St. Marien (Obernkirchen)|Stiftskirche St. Marien]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:RSObernkirchen1960IIunbek.jpg|mini|Ehemaliges Klausurgebäude]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stift Obernkirchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein evangelisches [[Frauenstift]] in [[Obernkirchen]]. Das Stift ist heute eine [[Körperschaft des öffentlichen Rechts (Deutschland)|Körperschaft des öffentlichen Rechts]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Laut einer [[Minden]]er Chronik wurde das Kloster Obernkirchen von [[Ludwig der Fromme|Ludwig dem Frommen]] (814–840) als älteste geistliche Niederlassung zwischen [[Weser]] und [[Leine (Aller)|Leine]] gegründet. Im Jahre 936 sollen [[Ungarn]] das Kloster überfallen und niedergebrannt haben, was aber urkundlich nicht gesichert ist. Der erste urkundliche Beleg über das Kloster stammt aus dem Jahre 1167. Das [[Augustinerinnen]]stift wurde anstelle des älteren Klosters von Bischof [[Werner von Minden]] gegründet und erhielt die Ortsherrschaft über Obernkirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1559 wurde durch ein Dekret von Graf [[Otto IV. (Schaumburg)|Otto IV.]] in der [[Grafschaft Schaumburg]] die [[Reformation]] eingeführt. Der Reformation widersetzten sich die Nonnen des Klosters Obernkirchen.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Führer: &amp;#039;&amp;#039;Schaumburg-Lippe&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Theologische Realenzyklopädie]]&amp;#039;&amp;#039; (TRE), Bd. 30, S. 80–83, hier S. 81.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie mussten sich jedoch der gräflichen Gewalt unterwerfen. Das Kloster wurde 1560 seiner Herrschaftsrechte beraubt, aber nicht aufgehoben. Es wurde 1565 in ein [[Adel|adliges]] evangelisches Damenstift umgewandelt, das vor allem für Töchter des Schaumburger Adels bestimmt war. Nach der Teilung der Grafschaft Schaumburg kamen das Stift und der Ort 1647 an die [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Landgrafen von Hessen-Kassel]]. 1810 wurde das Stift aufgelöst, aber schon 1814 wiederbegründet und der [[Klosterkammer Hannover]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 übernahm an Stelle des Stiftsamtmanns die [[Abt|Äbtissin]] als satzungsgemäßes Oberhaupt neben der geistlichen Leitung auch die rechtliche Vertretung des Stiftes. Stiftsdamen mussten nicht mehr adlig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westflügel des Stifts ist seit 1994 ein Tagungszentrum der &amp;#039;&amp;#039;Geistlichen Gemeinde-Erneuerung in der ev. Kirche e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; untergebracht. Seit 2010 beherbergt das Stift einen „Frauenort“ zur Erinnerung an [[Agnes von Dincklage]], eine bedeutende Schulleiterin der Frauenschule des [[Kloster Reifenstein|Reifensteiner Verbandes]], die von 1901 bis 1970 im Stift ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Stiftskirche St. Marien (Obernkirchen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dieter Brosius]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Stift Obernkirchen, 1167–1565&amp;#039;&amp;#039; (= Schaumburger Studien, Bd. 30). Grimme, Bückeburg 1972.&lt;br /&gt;
* Dieter Brosius: &amp;#039;&amp;#039;Nach achthundert Jahren: fünf Urkunden zur Geschichte des Stifts Obernkirchen&amp;#039;&amp;#039; (= Schaumburger Heimathefte, Bd. 14). Rinteln 1977.&lt;br /&gt;
* Dieter Brosius: &amp;#039;&amp;#039;Obernkirchen: Augustiner-Chorherrenstift, seit der Reformation freiweltliches Damenstift  ([vor 936?] 1167 bis zur Gegenwart)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsisches Klosterbuch. Verzeichnis der Klöster, Stifte, Kommenden und Beginenhäuser in Niedersachsen und Bremen von den Anfängen bis 1810&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 3: &amp;#039;&amp;#039;Marienthal bis Zeven&amp;#039;&amp;#039;. Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2012, S.&amp;amp;nbsp;1109–1115.&lt;br /&gt;
* Matthias Seeliger (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Rechnungsbuch des Stifts Obernkirchen, 1475–1479&amp;#039;&amp;#039; (= Schaumburger Studien, Bd. 47). Bösendahl, Rinteln 1987, ISBN 3-87085-115-5.&lt;br /&gt;
* Rolf Krumsiek: &amp;#039;&amp;#039;Obernkirchen. Chronik einer alten Stadt&amp;#039;&amp;#039;. Stadt Obernkirchen, Obernkirchen 1981, ISBN 3-9800549-0-X.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Andreas Friedrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Stiftskirche von Obernkirchen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Wenn Steine reden könnten&amp;#039;&amp;#039;, Bd. IV. Landbuch-Verlag, Hannover 1998, ISBN 3-7842-0558-5, S. 119–121.&lt;br /&gt;
* [[Karl Wilhelm Wippermann|Carl Wilhelm Wippermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch des Stifts Obernkirchen in der Grafschaft Schaumburg&amp;#039;&amp;#039;. C. Bösendahl, Rinteln 1855 ([https://reader.digitale-sammlungen.de//de/fs1/object/display/bsb10030684_00005.html Digitalisat] der Bayerischen Staatsbibliothek).&lt;br /&gt;
* Ortrut Wörner-Heil: &amp;#039;&amp;#039;Frauenschulen auf dem Lande. Reifensteiner Verband (1897–1997)&amp;#039;&amp;#039;. Archiv der deutschen Frauenbewegung, Kassel, 2. Aufl. 1997, ISBN 3-926068-12-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.stift-obernkirchen.de www.stift-obernkirchen.de]&lt;br /&gt;
* [https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/36249332/3/-/ &amp;#039;&amp;#039;Stift Obernkirchen&amp;#039;&amp;#039;] im [[Denkmalatlas Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4196851-7|VIAF=167851455}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelisches Frauenstift|Obernkirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Augustinerinnenkloster in Deutschland|Obernkirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster in Niedersachsen|Obernkirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Obernkirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion (Landkreis Schaumburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Landkreis Schaumburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Schaumburg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Itti</name></author>
	</entry>
</feed>