<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Stift_Herdecke</id>
	<title>Stift Herdecke - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Stift_Herdecke"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stift_Herdecke&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T23:20:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stift_Herdecke&amp;diff=1681224&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/PDF)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stift_Herdecke&amp;diff=1681224&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-14T10:55:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/PDF)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Herdecke, Stiftsstraße 6.JPG|mini|Wohnhaus der letzten Äbtissin]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stift Herdecke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Frauenstift]] in [[Herdecke]] und gilt als Keimzelle von Herdecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Stift war im Laufe der Jahrhunderte auch unter den Namen &amp;#039;&amp;#039;Herdicke, Hirreke, Hyrrike, Herrike, Hyrreke, Heirdike, Heirke, Herdicke, &amp;#039;&amp;#039; bekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Hermann Stangefol]]s Werk „Annales circuli Westphalici“ wurde das Stift 819 als [[Benediktinerinnen]]kloster von einer &amp;#039;&amp;#039;Frederuna&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Zu dieser Darstellung fehlen jedoch weitere zeitgenössische Erwähnungen. Nach gegenteiliger Ansicht fand die Gründung erst zu Beginn des 11. Jahrhunderts statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schnettler&amp;quot;&amp;gt;Schnettler; &amp;#039;&amp;#039;Westfalenland - Heimatbeilage zum Westfälischen Tageblatt&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1928, Nr. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Klosters war im Jahre 1214, als Erzbischof [[Adolf von Altena|Adolf I. von Köln]] die Schirmgerechtigkeit an das Stift versetzt. Eine zweite Urkunde findet sich 1227 als &amp;#039;&amp;#039;Bruno von Stypel&amp;#039;&amp;#039; die [[Vogt]]ei über das [[Kloster]] Herdecke mit Zustimmung des [[Lehnsherr]]n [[Strünkede (Adelsgeschlecht)|Gerlach von Strünkede]] dem Kloster auf 4 Jahre verpfändete. [[Patrozinium]] waren Maria und Benedikt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Germania Sacra]] – Klosterdatenbank – Benediktinerinnenabtei Herdecke [https://klosterdatenbank.adw-goe.de/gsn/545]&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem Güter- und Einkünfteregister des Frauenkonvents von 1229 ist schon eine große Zahl von Besitzungen verzeichnet. So werden alleine im [[Hagen]]er Raum 14 Orte mit teilweise mehreren Besitzungen genannt, wobei es sich hierbei alle um die Erstnennung von heute noch als Hagener Orts- bzw. Stadtteile bestehenden Wohnplätzen handelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ralf Blank]] / [[Stephanie Marra]] / Gerhard E. Solbach: &amp;#039;&amp;#039;Hagen – Geschichte einer Großstadt und ihrer Region&amp;#039;&amp;#039;, [[Klartext Verlag]], Essen 2008, S.&amp;amp;nbsp;89&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem 13. Jahrhundert nennen Quellen einige Äbtissinnen und Stiftsdamen aus dem regionalen Adel. Es gab einen Stifts-Küster, einen Stifts-Bäcker (Back- und Brauhaus) und die Stifts-Amtmänner stellten die Familien Giseler, Deutecom, Rütger und Sümmermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts wird von prekären wirtschaftlichen und personellen Zuständen berichtet, von denen sich das Kloster aber wieder erholte. Im Jahre 1265 werden die Klostergebäude als zerstört erwähnt. Seit 1313 ist die Zugehörigkeit zum [[Benediktinerorden]] belegt, demnach ist es möglich, dass das Stift eine Tochtergründung von [[St. Maria im Kapitol]] zu Köln ist. Das [[Marktrecht]] wurde von [[Engelbert III. von der Mark]] erstmals 1355 verliehen. 1374 gab Graf Engelbert dem Stift und dessen Leuten auch die Befreiung von aller [[Schatzung]]. 1487 versichert Herzog [[Johann II. (Kleve-Mark)|Johann von Kleve]], dass die an ihn vom Kloster Herdecke bewilligte Beisteuer, ihnen zu keinem Nachteil gereichen solle. Im Laufe des Jahres 1488 wurde das Kloster in ein freiweltliches Damenstift überführt, welches im gleichen Jahr durch einen päpstlichen Legaten bestätigt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1666 wurde das Damenstift Herdecke zu einem konfessionsübergreifenden Simultanstift, in dem die unverheirateten Töchter des evangelischen-lutherischen, des evangelisch-reformierten und katholischen Adels versorgt wurden. Aufgrund eines 1672 geschlossenen [[Vergleich (Recht)|Religionsvergleichs]] durften die katholisch gebliebenen Stiftsdamen neben dem Stift eine eigene Kapelle bauen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walter Vollmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Westfälische Städtebilder. Berichte und Betrachtungen&amp;#039;&amp;#039;. C. Bertelsmann Verlag, Gütersloh 1963, S. 235.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 6. Oktober 1700 erlaubte Kurfürst [[Friedrich I. (Preußen)|Friedrich III.]] dem inzwischen rein protestantischen Damenstift die Bestellung eines [[Reformierte Kirchen|reformierten]] Predigers.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Säkularisation]] wurde das Stift durch die Regierung der [[ Grafschaft Berg]] zum 1. Januar 1812 aufgehoben. Auf dem Gelände des ehemaligen Stifts befinden sich heute mehrere denkmalgeschützte ehemalige Stiftsgebäude und die denkmalgeschützte ehemalige Stiftskirche St. Marien, heute [[Evangelische Kirche Herdecke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Äbtissinnen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Stift Herdecke.png|mini|Siegel des Damenstifts Herdecke aus dem Jahre 1304]]&lt;br /&gt;
Für das Kloster und Stift Herdecke sind folgende Äbtissinnen bekannt - abweichende Namen in Klammern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Dietrich von Steinen]]: &amp;#039;&amp;#039;Westphälische Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Theil 4, Stück 23 (1760) &amp;#039;&amp;#039;Historie des Adlich weltlichen Stifts und Freyheid Herdicke&amp;#039;&amp;#039;, Uni Münster, PDF [https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/pageview/6272202]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Buhlmann: Regententabelle Stift Herdecke bis 1542, PDF [http://michael-buhlmann.de/Regententabellen/regtherdecke.htm]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 810/19 (?) Frederuna (?)&lt;br /&gt;
* (?) Alswedis&lt;br /&gt;
* 1225, 1253 Hedwig (&amp;#039;&amp;#039;Hathewig, Hattewigis&amp;#039;&amp;#039;) [[Volmestein|von Volmerstein]]&lt;br /&gt;
* 1265, 1272 Luitgardis von Volmerstein&lt;br /&gt;
* 1298, 1314 Mechtild (&amp;#039;&amp;#039;Mathildis&amp;#039;&amp;#039;) von Volmerstein&lt;br /&gt;
* um 1338 Jutta [[Grafschaft Limburg|von Limburg]], Tochter des Grafen [[Dietrich III. von Limburg]]&lt;br /&gt;
* 1343, 1352 Gertrud [[Vietinghoff (Adelsgeschlecht)|von Vittinghof]]&lt;br /&gt;
* 1371, 1382 Margarete von Hilgendunk (&amp;#039;&amp;#039;Hilgentrunck&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1383, 1411 Sofie [[Mallinckrodt (Adelsgeschlecht)|von Mallinckrodt]] (&amp;#039;&amp;#039;Malbingrode, Mallinchrode&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1415–1422 Hildegard [[Velmede (Adelsgeschlecht, Schachbalken)|von Velmede]]&lt;br /&gt;
* 1422, 1446 Elisabeth Schürmann (&amp;#039;&amp;#039;Schurmanns&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1448, 1453 Margarete [[Edelkirchen (Adelsgeschlecht)|von Edelkirchen]]&lt;br /&gt;
* um 1463 Katharina [[Düdinck|von Düdingh]] (&amp;#039;&amp;#039;Dudinges&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* um 1471 Stense [[Dobbe (Adelsgeschlecht)|von Dobbe]]&lt;br /&gt;
* 1482, 1484 Rixa [[Calle (Adelsgeschlecht)|von Calle]] (&amp;#039;&amp;#039;Kalle&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* um 1485 Gostecke von Mallinckrodt&lt;br /&gt;
* 1491, 1508 Deydart [[Dahl (Adelsgeschlecht)|von Dahl]] (&amp;#039;&amp;#039;Dale&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1509–1526 Gostecke von Mallinckrodt&lt;br /&gt;
* 1526–1542 Lucia [[Ovelacker|von Ovelacker]] (&amp;#039;&amp;#039;Luvin Ovelackers, Lucie Overlacker&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* um 1548 Anna [[Edelkirchen (Adelsgeschlecht)|von Edelenkirchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Ellenkerken&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* um 1555 Anna von Alstein (&amp;#039;&amp;#039;Alstede, Alstedde, Alstätte&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* um 1576 Ida [[Havkenscheid (Adelsgeschlecht)|von Hafkenscheid]] (&amp;#039;&amp;#039;Havekenschede, Havekenscheit, Harclenecke&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* um 1606 Elisabeth von Hafkenscheid († 1622)&lt;br /&gt;
* um 1622 Anna [[Elverfeldt (Adelsgeschlecht)|von Elverfeld]] [[Haus Herbede|zu Herbede]]&lt;br /&gt;
* um 1632 Christina Hilberg von Schwansbel († 1655)&lt;br /&gt;
* um 1655 Sibylla von Laer († 1676)&lt;br /&gt;
* um 1676 Otto Maria von Westermann († 1699, &amp;#039;&amp;#039;Westrum, Westrem&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* um 1699 Elisabeth Wilhelmina Maria [[Elverfeldt (Adelsgeschlecht)|von Elverfeld]]&lt;br /&gt;
* 1731, 1754 Johanna Alexandrina Elisabeth [[Bottlenberg (Adelsgeschlecht)|von dem Bottlenberg]] gen. Kessel [[Schloss Hackhausen|zu Hackhausen]]&lt;br /&gt;
* um 1770 Wabulla [[Asbeck (Adelsgeschlecht)|von Asbeck]]&lt;br /&gt;
* 1776–1791 Philippina [[Romberg (Adelsgeschlecht)|von Romberg]] [[Schloss Bladenhorst|zu Bladenhorst]] († 1821)&lt;br /&gt;
* 1791–1811 Wilhelmine Anna Catharina [[Blomberg (Adelsgeschlecht)|von Blomberg]]-Hachthausen (1740–1812)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Otto Schnettler: &amp;#039;&amp;#039;Herdecke an der Ruhr im Wandel der Zeiten. Stift, Dorf, Stadt.&amp;#039;&amp;#039; (Zur Zweijahrhundertfeier der Stadterhebung 1739–1939). F. W. Ruhfus, Dortmund 1939 (&amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte Dortmunds und der Grafschaft Mark&amp;#039;&amp;#039; 45, {{ISSN|0405-2021}}).&lt;br /&gt;
* Gerhard E. Sollbach: &amp;#039;&amp;#039;Feudale Herrschaft und bäuerlicher Widerstand. Abgabeverweigerung der Pachtbauern des Damenstifts Herdecke an d. Ruhr&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Märker.&amp;#039;&amp;#039; 38, 1989, {{ISSN|0024-9661}}, S. 99–105.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Stift Herdecke}}&lt;br /&gt;
* Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen: [http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=1&amp;amp;guid=Fb_fe08f8f5-92a1-44dd-b051-eef52d247ec9 Stift Herdecke - Akten]&lt;br /&gt;
* Baudenkmale im Ruhrgebiet [https://www.lwl.org/fremde-impulse-download/start/LWL/Kultur/fremde-impulse/die_baudenkmale/Impuls-Fruehe-Kirchen-Ruhrgebiet/Kanonissenstift-Herdecke.html – Kanonissenstift Herdecke]&lt;br /&gt;
* Archivportal-D: [https://www.archivportal-d.de/objekte?rows=20&amp;amp;query=Stift%20Herdecke&amp;amp;offset=0&amp;amp;&amp;amp;&amp;amp;&amp;amp;_=1723537582146 Archivgut über das Stift Herdecke]&lt;br /&gt;
* Bildarchiv LWL: [http://www.lwl.org/marsLWL/de/instance/ko.xhtml?oid=1290&amp;amp;filename=Stift-Herdecke Zeichnungen des Stifts Herdecke]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Westph%C3%A4lische_Sagen_und_Geschichten/Stiftung_des_Klosters_Herdecke Sage über Frederuna]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4425357-6}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate| NS=51.400186 |EW=7.43191 |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Benediktinerinnenkloster in Nordrhein-Westfalen|Herdecke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (9. Jahrhundert)|Herdecke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Frauenstift|Herdecke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Herdecke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Ennepe-Ruhr-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1214]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
	</entry>
</feed>