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	<title>Stift Geras - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hoefler50: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-04-13T05:01:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox&lt;br /&gt;
| Titel = Stift Geras&lt;br /&gt;
| Bildname = Geras abbey 2007-05.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbreite = &lt;br /&gt;
| Bildtext = Stift Geras von Südwesten&lt;br /&gt;
| Stil = 1&lt;br /&gt;
| Titelfarbe = 5&lt;br /&gt;
| Abschnittsfarbe = 5&lt;br /&gt;
| Farbe = &lt;br /&gt;
| Style = width:300px&lt;br /&gt;
| Feldstyle = &lt;br /&gt;
| Feldname1 = -&lt;br /&gt;
| Daten1 = Basisdaten&lt;br /&gt;
| Feldname2 = Staat&lt;br /&gt;
| Daten2 = [[Österreich]]&lt;br /&gt;
| Feldname3 = Kirchenprovinz&lt;br /&gt;
| Daten3 = [[Kirchenprovinz Wien|Wien]]&lt;br /&gt;
| Feldname4 = Diözese&lt;br /&gt;
| Daten4 = [[Diözese St. Pölten]]&lt;br /&gt;
| Feldname5 = Orden&lt;br /&gt;
| Daten5 = [[Prämonstratenser]]&lt;br /&gt;
| Feldname6 = &lt;br /&gt;
| Daten6 = &lt;br /&gt;
| Feldname7 = Abtbischof&lt;br /&gt;
| Daten7 = &lt;br /&gt;
| Feldname8 = Erzabt&lt;br /&gt;
| Daten8 = &lt;br /&gt;
| Feldname9 = Abt&lt;br /&gt;
| Daten9 = [[Norbert Mario Lesovský]] OPraem&lt;br /&gt;
| Feldname10 = Emeritierter Abt&lt;br /&gt;
| Daten10 = &lt;br /&gt;
| Feldname11 = Äbtissin&lt;br /&gt;
| Daten11 = &lt;br /&gt;
| Feldname12 = Emeritierte Äbtissin&lt;br /&gt;
| Daten12 = &lt;br /&gt;
| Feldname13 = Prior-Administrator&lt;br /&gt;
| Daten13 = &lt;br /&gt;
| Feldname14 = Administrator&lt;br /&gt;
| Daten14 = &lt;br /&gt;
| Feldname15 = Prior&lt;br /&gt;
| Daten15 = &lt;br /&gt;
| Feldname16 = Subprior&lt;br /&gt;
| Daten16 = &lt;br /&gt;
| Feldname17 = Priorin&lt;br /&gt;
| Daten17 = &lt;br /&gt;
| Feldname18 = &lt;br /&gt;
| Daten18 = &lt;br /&gt;
| Feldname19 = Gründung&lt;br /&gt;
| Daten19 = [[1153]]&lt;br /&gt;
| Feldname20 = Patrozinium&lt;br /&gt;
| Daten20 = [[Mariä Geburt]]&lt;br /&gt;
| Feldname21 = Inkorporierte Pfarren&lt;br /&gt;
| Daten21 = &lt;br /&gt;
| Feldname22 = Ordenspriester&lt;br /&gt;
| Daten22 = &lt;br /&gt;
| Feldname23 = Ordensbrüder&lt;br /&gt;
| Daten23 = &lt;br /&gt;
| Feldname24 = Regularoblaten&lt;br /&gt;
| Daten24 = &lt;br /&gt;
| Feldname25 = Ordensschwestern&lt;br /&gt;
| Daten25 = &lt;br /&gt;
| Feldname26 = &lt;br /&gt;
| Daten26 = &lt;br /&gt;
| Feldname27 = Ritus&lt;br /&gt;
| Daten27 = [[Römischer Ritus]]&lt;br /&gt;
| Feldname28 = Liturgiesprache&lt;br /&gt;
| Daten28 = Deutsch&lt;br /&gt;
| Feldname29 = Abteikirche&lt;br /&gt;
| Daten29 = [[Stiftskirche Geras]]&lt;br /&gt;
| Feldname30 = Anschrift&lt;br /&gt;
| Daten30 = Hauptstraße 1&amp;lt;br /&amp;gt;2093 Geras&lt;br /&gt;
| Feldname31 = Website&lt;br /&gt;
| Daten31 = [https://www.stiftgeras.at/ www.stiftgeras.at]&lt;br /&gt;
| Feldname32 = &lt;br /&gt;
| Daten32 = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Galerie&lt;br /&gt;
|Name=Stift Geras&lt;br /&gt;
|Größe=300&lt;br /&gt;
|align=right&lt;br /&gt;
|Datei:Prämonstratenserstift Geras, Luftbild 3.JPG|Luftbild&lt;br /&gt;
|Datei:Prämonstratenserstift Geras, Luftbild 2.JPG|Luftbild&lt;br /&gt;
|Datei:Prämonstratenserstift Geras, Luftbild 1.JPG|Luftbild&lt;br /&gt;
|Datei:Stift Geras 080523 5.jpg|Klosterhof&lt;br /&gt;
|Datei:Stift Geras Gartenseite 1.JPG|Gartenseite des Stiftes&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stift Geras&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Kloster]] der [[Prämonstratenser]] in [[Geras]] in [[Niederösterreich]], [[Bezirk Horn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Kloster wurde 1153 als Tochterkloster von [[Kloster Želiv|Seelau]] durch Ekbert und [[Ulrich von Pernegg|Ulrich II. von Pernegg]] gegründet und mit Seelauer [[Chorherren]] besiedelt. Es bildete mit dem zehn Kilometer entfernten [[Stift Pernegg|Frauenkloster Pernegg]] ein [[Doppelkloster]]. Das Kloster in Geras wurde zum Teil auf einem alten slawischen Gräberfeld errichtet, auch der Name stammt wohl aus dem Slawischen (Jerus ?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Stift (Kirche)|Stift]] wurde nach dem Aussterben der Grafen von Pernegg ein [[Bistum Passau|Passauer]] Eigenkloster. Bis zur Errichtung des [[Diözese St. Pölten|Bistums St. Pölten]] (unter Kaiser [[Joseph II.|Joseph II]].) lag es auf dem Gebiet des Bistums Passau. Es gehörte den größten Teil seiner Geschichte zur [[Böhmische Zirkarie|böhmischen Zirkarie]] des Prämonstratenserordens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Krieg zwischen König [[Ottokar II. Přemysl]] und [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf von Habsburg]] (1278) wurde das Stift geplündert und zerstört, danach war es völlig verarmt.&lt;br /&gt;
Zwischen 1419 und 1436 zogen die [[Hussiten]] mehrfach durch Geras und im November 1486 besetzten dann die Ungarn Geras und Pernegg (außerdem Zwettl und Allentsteig).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Juni 1542 verlieh König [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand I.]] dem Stift Geras ein Wappen, es zeigt einen in Grün und Rot ungezählt geschachten Schild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Reformationszeit war das Kloster nur noch nominell katholisch und machte eine Krise durch. Schließlich wurden Stift und Stadt Geras im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] mehrfach geplündert und 1620 von [[Peter Ernst II. von Mansfeld|Mansfeldschen]] Truppen in Brand gesteckt.&lt;br /&gt;
Einige wenige Chorherren kehrten 1625 aus der [[Kloster Strahov|Abtei Strahov (Prag)]] in die Ruinen zurück und begannen unter dem aus Westfalen stammenden [[Abt]] Benedict Lachen (auch Lacken oder Laachen) den Wiederaufbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon unter Abt Peter II. Herkart und besonders unter dem als zweiter Gründer geltenden Abt Johannes Westhaus wurde, noch während des Krieges, nicht nur das Kloster wieder aufgebaut, sondern auch die entvölkerte Umgebung wieder besiedelt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Geras - Stift, Neugebäude.JPG|mini|Das „Neugebäude“ des Stiftes mit der dem Ort zugewandten Hauptfassade; errichtet 1736–1740]]&lt;br /&gt;
Anfang des 18. Jahrhunderts brannte die Stiftskirche aus, von der alten Ausstattung ist vor allem ein Beichtstuhl aus der Zeit des Johannes Westhaus erhalten.&lt;br /&gt;
Unter Abt Nikolaus Zandt, der 1730 bis 1746 Künstlerpersönlichkeiten wie [[Joseph Munggenast]] als Architekt und [[Paul Troger]] als [[Freskant]] ins [[Waldviertel]] holte, entstand im Wesentlichen das heutige Erscheinungsbild. Die Schäden wurden beseitigt, Erweiterungen und Neugestaltungen vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Österreichischer Erbfolgekrieg|österreichische Erbfolgekrieg]] (1740–1748) ging 1742 auch über Geras hinweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erreichte das Stift auch eine Größe von über 50 Chorherren. Diese Blüte wurde durch [[Joseph II. (HRR)|Kaiser Joseph II.]] beendet, der das Stift Pernegg aufhob, die Zahl der Chorherren in Geras beschränkte (numerus clausus), die Pfarreien des Stiftes Pernegg dem Stift Geras übergab und die Errichtung einer Zahl neuer Pfarreien anordnete. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist das Stift Geras auch der Eigentümer der Gebäude des ehemaligen Stiftes Pernegg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 endete die Zeit der Grundherrschaft des Stiftes Geras und 1866 betraf auch der [[Deutscher Krieg|preußisch-österreichische Krieg]] das Kloster. Es folgten die [[Klostersturm im Nationalsozialismus|Beschlagnahme]] durch die [[Nationalsozialisten]], der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] und die russische Besatzung, all diese Ereignisse belasteten das Stift Geras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 bis 1994 wurden die Stiftsgebäude und -gärten grundlegend erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gründungszeit war die Anlage verhältnismäßig groß, aber heute gehört es zu den kleineren Stiften in Österreich.&lt;br /&gt;
In Geras werden seit Jahren bedeutende Kunstkurse veranstaltet, die einigen Einfluss auf zeitgenössische Künstler hatten.&lt;br /&gt;
Im 1783 aufgehobenen Kloster Pernegg wird seit 1995 ein Fasten- und Seminarzentrum durch das Stift Geras betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Mittelalter betreibt das Stift Geras in nahe gelegenen Gewässern Fischwirtschaft, dazu wurden z.&amp;amp;nbsp;T. schon im Mittelalter Fischteiche angelegt. Es gibt auch noch einen der ältesten in Gebrauch befindlichen [[Fischkalter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989 wurde am [[Fritzlarer Dom|Dom]] in [[Fritzlar]] ([[Deutschland]]) eine Neugründung vorgenommen, die 2010 vom Abt aufgelöst wurde – nachdem durch einen damaligen Mitbruder begangene Missbrauchsfälle entdeckt worden waren und die Abtei daher die Notwendigkeit einer Aufhebung gegeben sah. Eine weitere Neugründung „São Norberto“ in [[Salvador (Bahia)|Itinga-Bahia]] ([[Brasilien]]) wurde 2009 selbständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit betreuen die Chorherren des Stiftes Geras 23 [[Pfarrei|Pfarren]] (einige davon bereits seit der Gründungszeit): [[Ludweis-Aigen|Blumau/Wild]], [[Drosendorf-Zissersdorf|Drosendorf]], [[Raabs an der Thaya|Eibenstein]], [[Geras]], [[Göpfritz an der Wild|Göpfritz/Wild]], [[Geras|Harth]], [[Japons]], [[Göpfritz an der Wild|Kirchberg/Wild]], [[Langau]], [[Raabs an der Thaya|Niklasberg]], [[Irnfritz-Messern|Nondorf/Wild]], [[Weitersfeld|Oberhöflein]], [[Pernegg (Niederösterreich)|Pernegg]], [[Hardegg (Niederösterreich)|Pleissing]], [[Sallapulka]], [[Trabenreith]], [[Walkenstein]], [[Weikertschlag an der Thaya|Weikertschlag]], [[Weitersfeld]], [[Drosendorf-Zissersdorf|Zissersdorf]] in der direkten Umgebung, dazu weitere in der Diözese St. Pölten und der Erzdiözese Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gegenwärtige Vorsteher des Klosters ist Abt Norbert Mario Lesovský.&amp;lt;ref name=&amp;quot;abtwahl25&amp;quot; /&amp;gt; Zum Stift gehören derzeit 17 Prämonstratenser (Stand: November 2020), sowie 13 Familiaren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.stiftgeras.at/wp/gemeinschaft/konvent/ |titel=Konvent – Stift Geras |abruf=2020-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stiftsgebäude ==&lt;br /&gt;
{{Galerie&lt;br /&gt;
|Name=Deckenfresko&amp;lt;br /&amp;gt;von Paul Troger (1738)&lt;br /&gt;
|Größe=200&lt;br /&gt;
|align=right&lt;br /&gt;
|Datei:Deckenfresko im Marmorsaal vom Stift Geras von Paul Troger 1738.jpg|Das Deckenfresko im Marmorsaal wurde 1738 von dem österreichischen Maler [[Paul Troger]] gemalt. Es zeigt &amp;#039;&amp;#039;die wunderbare Brotvermehrung&amp;#039;&amp;#039;, die als [http://www.bibleserver.com/text/EU/Matth%C3%A4us14 „Speisung der Fünftausend“ in dem Matthäusevangelium im Kapitel 14,13-21] beschrieben wird.&lt;br /&gt;
|Datei:Stift Geras 0772.jpg|Paul Trogers Signatur des Deckenfreskos im Marmorsaals&lt;br /&gt;
|Datei:Stift Geras Marmorsaal Fresko Brotvermehrung 1.JPG|Detail des Deckenfreskos im Marmorsaal: &amp;#039;&amp;#039;Die wunderbare Brotvermehrung&amp;#039;&amp;#039; von [[Paul Troger]] (1738)&lt;br /&gt;
|Datei:Stift Geras Marmorsaal Fresko Brotvermehrung 2.JPG|Detail des Deckenfreskos im Marmorsaal: &amp;#039;&amp;#039;Die wunderbare Brotvermehrung&amp;#039;&amp;#039; von [[Paul Troger]] (1738)&lt;br /&gt;
|Datei:Stift Geras Marmorsaal Fresko Brotvermehrung 3.JPG|Detail des Deckenfreskos im Marmorsaal: &amp;#039;&amp;#039;Die wunderbare Brotvermehrung&amp;#039;&amp;#039; von [[Paul Troger]] (1738)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Galerie&lt;br /&gt;
|Name=Fresken&amp;lt;br /&amp;gt;von Josef Winterhalder&lt;br /&gt;
|Größe=200&lt;br /&gt;
|align=right&lt;br /&gt;
|Datei:Stift Geras 0754.jpg|Die Bibliothek mit Fresken von [[Josef Winterhalder der Jüngere|Josef Winterhalder]] aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
|Datei:Stift Geras 0757.jpg|Die Bibliothek mit Fresken von [[Josef Winterhalder der Jüngere|Josef Winterhalder]] aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
|Datei:Stift Geras 0755.jpg|Die Bibliothek mit Fresken von [[Josef Winterhalder der Jüngere|Josef Winterhalder]] aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
|Datei:Stift Geras 0753.jpg|Die Bibliothek mit Fresken von [[Josef Winterhalder der Jüngere|Josef Winterhalder]] aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
|Datei:Stift Geras 0758.jpg|Die Bibliothek im Stift Geras.&lt;br /&gt;
|Datei:Stift Geras 0761.jpg|Mehrgebrauchsmöbel in der Bibliothek – hier als Treppe zum Entnehmen der Bücher.&lt;br /&gt;
|Datei:Stift Geras 0759.jpg|Mehrgebrauchsmöbel in der Bibliothek – hier als Sitzmöbel zum Lesen der Bücher.}}&lt;br /&gt;
Zu den Kostbarkeiten des Stiftes gehört der unter Abt Nikolaus Zandt errichtete, sogenannte Marmorsaal über dem Hauptportal. Die Decke wird von einem prächtigen, signierten [[Fresko]] [[Paul Troger]]s geschmückt, welches die wunderbare Brotvermehrung darstellt (1738), die Wände bestehen aus qualitätvollem [[Stuckmarmor]]. Das Deckenfresko ist nie gereinigt oder restauriert worden, was aber den strahlenden Farben keinen Abbruch tut. Außerdem finden sich Ölgemälde Trogers über den beiden Kaminen (die auch kleine Reliefs von der Hand Schletterers enthalten). Am Rand der Decke befindet sich eine der wenigen Signaturen Trogers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den &amp;#039;&amp;#039;Compendiata Notitia super Gerusium a Praelatis relicta&amp;#039;&amp;#039; gibt es auch einen Hinweis auf eine mögliche Tätigkeit von [[Johann Jakob Zeiller]] im Stift Geras, sicher ist jedoch, dass er in einer Pfarrei des Stiftes gearbeitet hat. Der Hinweis könnte sich auf die Architekturmalereien des Trogerfreskos beziehen, da Zeiller zu dieser Zeit Trogers Architekturmaler war.&lt;br /&gt;
[[Datei:Stift Geras Marmorsaal.jpg|mini|Fenster im Marmorsaal]]&lt;br /&gt;
Die Außenfassade der Einfahrt zum Stift, über der der Marmorsaal liegt, erhielt ihre plastische Ausstattung durch [[Jakob Christoph Schletterer]], der dort – unter anderem – eine Figurengruppe der [[Christliche Tugend|göttlichen Tugenden]] (Glaube, Liebe und Hoffnung) schuf, die das Portal umgibt, ebenso die Feststiege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf historische Farbgebungen aus verschiedenen Epochen wurden in der Feststiege gefunden, von denen die barocke Originalfassung an den Wänden wiederhergestellt wurde. Das dortige Fresko &amp;#039;&amp;#039;Triumph von Weisheit und Mäßigung&amp;#039;&amp;#039; von Paul Troger ging aufgrund eines Einsturzes um 1870 bis auf wenige Reste verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Saal, das ehemalige [[Refektorium|Sommerrefektorium]], ist Teil des zwischen 1736 und 1740 errichteten &amp;#039;&amp;#039;Neugebäudes&amp;#039;&amp;#039;, welches anlässlich des 850-jährigen Bestehens nach alten Ansichten und Vergleichen mit anderen Bauten Munggenasts renoviert wurde. Auch die Westfassade der Stiftskirche und die Feststiege wurden saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere interessante Kunstschätze des Stiftes sind die [[Stiftsbibliothek|Bibliothek]] mit Fresken von [[Josef Winterhalder der Jüngere|Josef Winterhalder]] vom Beginn des 19. Jahrhunderts, die Äbtegalerie und ein Zyklus von 35 großformatigen Gemälden, die das Leben des Ordensgründers [[Norbert von Xanten]] darstellen. Außerdem prachtvolle Gitter aus Schmiedeeisen und eine überlebensgroße Statue der [[Minerva]] (Pallas Athene), der griechisch-römischen Göttin der Weisheit, in der Nische am Fuß der Feststiege. Außerdem gibt es noch einige freigelegte Fresken (z.&amp;amp;nbsp;B. im „Rosenzimmer“) und diverse gotische [[Spolien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Äbtegalerie wurde 1731 von Abt Nikolaus Zandt bei Johann Jakob Pischl in Auftrag gegeben, da es bisher keine vollständige Galerie gab. Dabei standen die Chorherren des Stiftes Modell, wobei jeder anhand eines Details auf dem Bild zu identifizieren war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprünglich aus Wien stammende [[Albrecht Steiner von Felsburg]] benutzte für die Neuausführung von Trogers Kuppelgemälde im [[Brixner Dom]] den Entwurf Trogers, der die von Tugenden begleiteten Minerva zeigt, welcher für das Stiegenhaus von Stift Geras gedacht war, als Vorlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stiftskirche ==&lt;br /&gt;
{{Galerie&lt;br /&gt;
|Name=Die Stiftskirche&lt;br /&gt;
|Größe=200&lt;br /&gt;
|align=right&lt;br /&gt;
|Datei:Stiftskirche in Geras.jpg|Blick auf die Stiftskirche&lt;br /&gt;
|Datei:Stift Geras 0786.jpg|Der Kirchenraum von innen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Stift Geras Orgel C-Seite.JPG|mini|König David an der Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stift Geras Kanzel.jpg|mini|Die Kanzel in der Kirche besteht aus [[Stuckmarmor]]. Dieser war damals, im Gegensatz zu heute, billiger als echter Marmor.]]&lt;br /&gt;
Die Stiftskirche ist eine romanische Pfeilerbasilika, die später gotisiert wurde. Über dem barocken [[Gewölbe]] sind noch Fensteröffnungen aus romanischer und gotischer Zeit zu sehen. Der [[Chor (Architektur)|Chorraum]] hat einen gotischen 3/8-Schluss. Der Hochaltar ist, nach den Vorschriften der Prämonstratenser, freistehend, ebenso die Altäre in den Seitenschiffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehreren Bränden wurde die Stiftskirche mit dem Patrozinium [[Mariä Geburt]] im 18. Jahrhundert durch Joseph Munggenast als Architekt und den Freskomaler [[Franz Zoller (Maler)|Franz Zoller]] (1726–1779) unter anderem mit einer Darstellung der [[Lauretanische Litanei|Lauretanischen Litanei]] im Gewölbe barockisiert.&lt;br /&gt;
Außerdem befinden sich in der Kirche Gemälde der zwölf [[Apostel]] ([[Kirchenschiff|Schiff]]) und Gemälde von sechs Heiligen der Prämonstratenser (Chor).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswert ist der [[Hochaltar]] mit einem Gemälde, auf dem der hl. Norbert, über den [[Ordensregel|Regelvater]] [[Augustinus]], von der Ordenspatronin Maria das [[Skapulier]] erhält. Außerdem ist das Gnadenbild der Geraser Madonna aus dem 15. Jahrhundert zu sehen. Sein gegenwärtiger Zustand basiert auf der Farbfassung von 1914, die der ursprünglichen von 1731 sehr ähnlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hinteren Seitenaltäre im Hauptschiff zeigen Augustinus, Norbert – die Vermutung, die Gemälde stammten von [[Bartolomeo Altomonte]], ist nicht zu beweisen. – die vorderen, die Taufe Jesu und Nikolaus von Myra, einen Jungen aus der Hand von Räubern rettend – neuerdings wieder Maulbertsch zugeschrieben.&lt;br /&gt;
Weiters gibt es eine barocke [[Sakristei]] (unter der byzantinischen Kapelle).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Seitenschiffen befinden sich zwei weitere Altäre (ein Barbaraaltar im nördlichen, und ein Kreuzaltar im südlichen). Das Altarbild des Kreuzaltars stammt von [[Josef Hauzinger]] (1756), an der Wand links neben dem Kreuzaltar ist ein Wappenstein der Herren von Kottaun (Kattau?) aus dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert eingelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kanzel]] besteht aus [[Stuckmarmor]] und wurde von [[Johann Ignaz Hennevogel]] geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 wurde ihr der Titel einer [[Basilica minor]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1990 und 1994 wurde die Kirche umfassend renoviert und erhielt dabei auch einen neuen [[Volksaltar]] von [[Thomas Munz|Thomas&amp;amp;nbsp;O. Munz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Byzantinische Kapelle ===&lt;br /&gt;
Eine unter Abt [[Michael Karl Proházka|Michael Proházka]] neu eingerichtete [[Byzantinischer Ritus|byzantinische]] ([[Katholische Ostkirchen|griechisch-katholischen]]) [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] im Obergeschoß des südlichen Seitenschiffs wurde am 25.&amp;amp;nbsp;Jänner 2010 vom [[Melkitische Griechisch-Katholische Kirche|melkitischen griechisch-katholischen]] Patriarchen [[Gregor III. Laham|Gregorios&amp;amp;nbsp;III. Laham]] aus Damaskus geweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://www.stiftgeras.at/de/kapelle.html |text=Byzantinische Kapelle |wayback=20140714161257}},&amp;#039;&amp;#039; stiftgeras.at&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orgel ===&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] der Stiftskirche wurde 1731 von [[Ignaz Jakob Florian Casparides]] gefertigt&amp;lt;ref&amp;gt;Gottfried Allmer: &amp;#039;&amp;#039;Orgellandschaft Waldviertel.&amp;#039;&amp;#039; Das Orgelforum (Zeitschrift des Vereins Österreichisches Orgelforum) Nr. 9, Wien 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach einem Umbau 1842 durch [[Franz Ullmann (Orgelbauer)|Franz Ullmann]] wurde sie im Zuge der Kirchenrenovierung 1993 bis 1995 von der Firma Blank (Herwijnen/NL) restauriert. Das Instrument verfügt über 19&amp;amp;nbsp;[[Register (Orgel)|Register]], die [[Orgelpfeife|Pfeifen]] sind zum Teil noch original erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glocken ===&lt;br /&gt;
Die Stiftskirche besitzt folgende Glocken:&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Wernisch: &amp;#039;&amp;#039;Glockenkunde von Österreich&amp;#039;&amp;#039;. Journal-Verlag, Lienz 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Nr.&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Gussjahr&lt;br /&gt;
! Gießerei, Gussort&lt;br /&gt;
! Durchmesser&amp;lt;br /&amp;gt;(cm)&lt;br /&gt;
! Gewicht&amp;lt;br /&amp;gt;(kg)&lt;br /&gt;
! [[Schlagton]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || Augustinus || 1994 || [[Glockengießerei Grassmayr (Innsbruck)|Grassmayr]], Innsbruck || 146 || 1850 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;des’&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || Maria (Westhausglocke) || 1668 || Stephan Mollot, lothringischer Wandergießer || 115 || 800 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;es’&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 || Norbert || 1994 || Grassmayr, Innsbruck || 116 || 950 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;f’&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || Peter und Paul || 1949 || [[Glockengießerei Pfundner|Pfundner]], Wien || 100 || 576 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;as’&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 || Josef || 1994 || Grassmayr, Innsbruck || 86 || 370 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;b’&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6 || Monika (Totenglocke) || 1994 || Grassmayr, Innsbruck || 71 || 220 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;des&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schüttkasten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:GuentherZ 2010-12-04 0020 Geras Schuettkasten.jpg|mini|Schüttkasten von Geras]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schüttkasten Geras}}&lt;br /&gt;
Der [[Schüttkasten]] wurde als Getreidespeicher des Stiftes gebaut. Zwischen 1978 und 1980&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; Wehdorn: Baudenkmäler der Technik&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde der Schüttkasten unter Abt [[Joachim Angerer]] in ein Hotel mit 70 Zimmern umgestaltet. Das Hotel ist an einen privaten Investor verkauft worden. Heute ist das Hotel der Sitz der &amp;#039;&amp;#039;Akademie Geras&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schüttkasten ist ein Bauwerk mit drei Stockwerken. Die längsseitigen Außenmauern verfügen über gerahmte Breitfenster und an den [[Giebel]]mauern über Kartuschefenster. An den Giebelspitzen befinden sich Figuren des heiligen [[Johannes der Täufer|Johannes des Täufers]] und des heiligen [[Johannes (Evangelist)|Johannes des Evangelisten]]. Die Originale sind im Stift Geras. Das Dach wurde als [[Satteldach]] mit Dachhäuschen ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem der Stadt zugewandten Eingang an der Südseite des Gebäudes steht in einer Nische die so genannte &amp;#039;&amp;#039;Schüttkastenmadonna&amp;#039;&amp;#039;, ein polychromiertes [[Relief|Hochrelief]] der Madonna mit dem Kinde, das von zwei Engeln getragen wird. Als möglicher Schöpfer dieser Darstellung wird der Eggenburger Steinmetz Thomas Steinböckh genannt. Darunter befinden sich die Wappen des Stiftes Geras und des Abtes Johannes Westhaus, unter dessen Leitung der Schüttkasten zwischen 1668 und 1670 auf einer Anhöhe oberhalb des Stiftes errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Keller des Schüttkastens wurde als zweischiffiger Keller mit quadratischen Pfeilern und Kreuzgratgewölben erbaut. Das Erdgeschoß verfügte über schlankere Steinpfeiler, während in den oberen Stockwerken Holzpfeiler mit [[Sattelholz|Sattelhölzern]] und Holzbalkendecken verwendet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meierhof ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geras - Meierhof.JPG|mini|Westansicht des Meierhofes]]&lt;br /&gt;
Der zum Stift gehörende Meierhof befindet sich rund 350 m nördlich des Stiftes und ist auf einem nach Osten ansteigenden Grundstück errichtet. Nach einem Brand im Jahr 1643 wurde er in Form einer vierflügeligen Anlage neu erbaut. Der Torturm ist im Westen errichtet, hat eine tonnengewölbte Einfahrt und ist mit 1666 datiert. Bei der Zufahrt ist eine [[Mater Dolorosa|Mater-Dolorosa-Statue]] auf einer [[Komposite Ordnung|Kompositsäule]] aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts aufgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dehio: &amp;#039;&amp;#039;Niederösterreich, nördlich der Donau.&amp;#039;&amp;#039; [[Verlag Berger]], Horn/Wien 2010, S. 201.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenswertes ==&lt;br /&gt;
* Stift Geras ist das älteste ohne Unterbrechung bestehende Männerkloster des Ordens.&lt;br /&gt;
* Stift Geras ist eine Tochter des [[Kloster Želiv|Stiftes Seelau]], dieses wiederum ist eine Tochter der [[Kloster Steinfeld|Abtei Steinfeld]] und diese ist eine Tochter der [[Abtei Prémontré]].&lt;br /&gt;
* Stift Geras war auf der [http://austria-forum.org/attach/Wissenssammlungen/Briefmarken/1984/Chorherrenstift_Geras/RedakII_840427a_1.jpg 3,50 Schilling Marke] der österreichischen [[Stifte und Klöster in Österreich (Briefmarkenserie)|Dauermarkenserie „Stifte und Klöster in Österreich“]], welche von 1984 bis 1992 erschienen ist, abgebildet.&lt;br /&gt;
* Der Anthroposoph [[Rudolf Steiner]] berichtet über seinen Vater Johann Steiner (1829–1910): „Seine Kindheit und Jugend hat mein Vater im engsten Zusammenhange mit dem Prämonstratenserstifte in Geras verlebt. Er hat stets mit einer großen Liebe auf diese Zeit seines Lebens zurückgeblickt.“&lt;br /&gt;
* Im Stift Geras finden jedes Jahr Sonderausstellungen zu besonderen Themen statt, z.&amp;amp;nbsp;B.: Barocke Kunst und Architektur (grenzübergreifend), Perlmutt (Waldviertler Knopfherstellung) und Feuerwehr in Niederösterreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klosterleitung ==&lt;br /&gt;
Vorsteher des Stiftes Geras&amp;lt;ref&amp;gt;nach Ambrózy / Pfiffig / Trumler: &amp;#039;&amp;#039;Stift Geras und seine Kunstschätze.&amp;#039;&amp;#039; St. Pölten 1989.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
;Pröpste&lt;br /&gt;
# Mandevin (ca. 1153–1160)&lt;br /&gt;
# Thielmann I. (1160–1179)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Äbte&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|&lt;br /&gt;
# Paul I. (1180–1186)&lt;br /&gt;
# Dietmar (1186–1199)&lt;br /&gt;
# Friedrich I. (1199–1225)&lt;br /&gt;
# Johannes I. (1226–1235)&lt;br /&gt;
# Florian (1235–1256)&lt;br /&gt;
# Ulrich (1256–1274)&lt;br /&gt;
# Johannes II. (1274–1277)&lt;br /&gt;
# Arnold (1277–1279)&lt;br /&gt;
# Konrad (1280–1298)&lt;br /&gt;
# Petrus I. (1298–1305)&lt;br /&gt;
# Hermann I. (1305–1310)&lt;br /&gt;
# Gerhard (1310–1327)&lt;br /&gt;
# Bernhard (1327–1335)&lt;br /&gt;
# Johannes III. (1335–1342)&lt;br /&gt;
# Thielmann I. (1343–1348)&lt;br /&gt;
# Wilhelm I. (1348–1389)&lt;br /&gt;
# Johannes IV. (1389–1414)&lt;br /&gt;
# Thielmann II. (1414–1432)&lt;br /&gt;
# Wilhelm II. (1432–1446)&lt;br /&gt;
# Friedrich II. (1446–1459)&lt;br /&gt;
# Johannes V. (1459–1464)&lt;br /&gt;
# Oswald (1464–1485)&lt;br /&gt;
# Wenzel (1485–1500)&lt;br /&gt;
# Vinzenz (1500–1502)&lt;br /&gt;
# Paul II. (1502–1527)&lt;br /&gt;
# Erhard (1527–1547)&lt;br /&gt;
# Balthasar (1547–1557)&lt;br /&gt;
# Wenzel Johann Ruepl (1557–1558)&lt;br /&gt;
# Gregor Setzenschragen (1558–1563)&lt;br /&gt;
# Urban Leser (1563–1579)&amp;lt;br /&amp;gt;Balthasar Polzmann (1580–1584), Administrator&lt;br /&gt;
# Longin Haberler (1584–1598)&lt;br /&gt;
# Johannes VI. Beyrer (1598–1615)&amp;lt;br /&amp;gt;Valentin Springel (1615–1627), Administrator&lt;br /&gt;
# Benedikt Lachen (1627–1632)&lt;br /&gt;
# Petrus II. Herkardt (1632–1650)&lt;br /&gt;
# Johannes VII. Westhaus (1650–1674)&lt;br /&gt;
# Friedrich III. Urtica (1674–1693)&lt;br /&gt;
# Engelbert Hoffmayr (1693–1712)&lt;br /&gt;
# Michael I. Wallner (1713–1729)&lt;br /&gt;
# Nikolaus Zandt (1730–1746)&lt;br /&gt;
# Paul III. Gratschmayr (1746–1780)&lt;br /&gt;
# Andreas Hayder (1780–1786, resigniert)&amp;lt;br /&amp;gt;Johann Nepomuk Marcus (1780–1786), Administrator&amp;lt;br /&amp;gt;Franz Xaver Mohr (1786–1790), Kommendatarabt&amp;lt;br /&amp;gt;Johann Nepomuk Marcus und Gottfried Bauer (1790–1797)&lt;br /&gt;
# Ignatz Carl Hörstelhofer (1797–1813)&lt;br /&gt;
# Hugo Laurenz Pfennigbauer (1814–1829)&lt;br /&gt;
# Hermann II. Hohenheiser (1823–1829)&amp;lt;br /&amp;gt;Johann Peter Bayer (1829–1843)&amp;lt;br /&amp;gt;Franz Karl Schlegl (1843–1852)&lt;br /&gt;
# Adolf Johann Heisinger (1852–1859)&lt;br /&gt;
# Julius Eduard Plch (1859–1888)&lt;br /&gt;
# [[Adrian Zach|Adrian Lambert Zach]] (1889–1916)&lt;br /&gt;
# Ämilian Johann Greisel (1916–1926)&lt;br /&gt;
# Ludolf I. Rudisch (1927–1930)&lt;br /&gt;
# Friedrich IV. Ferdinand Silberbauer (1931–1952)&lt;br /&gt;
# Isfried Robert Franz (1952–1961)&lt;br /&gt;
# Ludolf II. Karl Schuster (1961–1967)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Alois Stöger (Abt)|Alois Stöger]] (1967–1968), Administrator&amp;lt;br /&amp;gt;Otto Johann Karasek (1968–1973), Administrator&amp;lt;br /&amp;gt;Otto Johann Karasek (1973–1979), Prior de regimine&lt;br /&gt;
# Otto Johann Karasek (1979–1985)&lt;br /&gt;
# [[Joachim Angerer|Joachim Fridolin Angerer]] (1986–2004, resigniert)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Martin Felhofer]] (2004–2007), Administrator&lt;br /&gt;
# [[Michael Karl Proházka|Michael II. Karl Proházka]] (2007–2018)&amp;lt;br /&amp;gt;Conrad Kurt Müller (2018–2020), Administrator&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.stiftgeras.at/wp/offizielle_mitteilungen/|zugriff=2018-07-05|titel=Offizielle Mitteilungen|werk=Website Stift Geras|archiv-url=https://web.archive.org/web/20180705151727/http://www.stiftgeras.at/wp/offizielle_mitteilungen/|archiv-datum=2018-07-05|offline=ja|archiv-bot=2024-05-17 14:14:55 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Conrad Kurt Müller (2020–2025), Prior de regimine&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.noen.at/horn/wahl-im-stift-geras-kapitel-waehlte-conrad-mueller-zum-prior-geras-redaktionsfeed-stift-geras-abt-michael-prohazka-conrad-mueller-190747085|zugriff=2020-02-10|titel=Kapitel wählte Conrad Müller zum Prior|werk=[[NÖN]] Ausgabe Horn|datum=2020-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# [[Norbert Mario Lesovský]] (2025–)&amp;lt;ref name=&amp;quot;abtwahl25&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.ordensgemeinschaften.at/9737/stift-geras-norbert-mario-lesovsk-zum-neuen-abt-gewaehlt&amp;amp;ts=1760302637680|titel=Stift Geras: Norbert Mario Lesovský zum neuen Abt gewählt|werk=ordensgemeinschaften.at|datum=2025-10-09|zugriff=2025-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Chorherren des Stiftes Geras ==&lt;br /&gt;
* [[František Ignác Tuma]] (1704–1774), Komponist&lt;br /&gt;
* [[Hermann Bauer (Komponist)|Hermann Bauer]] (1723–1803), Komponist&lt;br /&gt;
* [[Hieronymus Joseph Alram]] (1754–1825), Komponist und Historiker&lt;br /&gt;
* [[Alphons Žák]] (1868–1931), Historiker&lt;br /&gt;
* Seliger [[Jakob Franz Alexander Kern]] (1897–1924)&lt;br /&gt;
* [[Ambros Josef Pfiffig]] (1910–1998), Etruskologe und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Hermann-Josef Weidinger]] (1918–2004), &amp;#039;&amp;#039;Kräuterpfarrer&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Augustinus Karl Wucherer-Huldenfeld]] (* 1929), Theologe und Philosoph&lt;br /&gt;
* [[Joachim Angerer]] (1934–2019), Abt, Musikwissenschaftler und Autor&lt;br /&gt;
* [[Michael Karl Proházka]] (1956–2023), Theologe und Abt&lt;br /&gt;
* [[Benedikt Felsinger]] (* 1965), neuer &amp;#039;&amp;#039;Kräuterpfarrer&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich |viertel=A |band=4 |seite=228|text=Geschichte des reguliren Prämonstratenser Chorherren-Stiftes zu Geras}}&lt;br /&gt;
* {{Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich |viertel=A |band=4 |seite=253|text=Kirche und Stift Geras}}&lt;br /&gt;
* Johann Thomas Ambrózy, [[Ambros Josef Pfiffig]], [[Gerhard Trumler]]: &amp;#039;&amp;#039;Stift Geras und seine Kunstschätze&amp;#039;&amp;#039;. St. Pölten 1989.&lt;br /&gt;
* Sebastian Brunner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ein Chorherrenbuch&amp;#039;&amp;#039;. Würzburg 1883.&lt;br /&gt;
* Bernhard Fabian (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland, Österreich und Europa&amp;#039;&amp;#039;. Hildesheim 2003.&lt;br /&gt;
* Isfried Robert Franz: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Waldviertler Klosterstiftung Geras-Pernegg&amp;#039;&amp;#039;. Geras 1976, Neudruck.&lt;br /&gt;
* Kunst- und Kulturkreis Stift Geras (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geraser Hefte&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 32, Geras 1994.&lt;br /&gt;
* Friederike Mayr: &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Barockausstattung der Kirche des Prämonstratenser-Chorherrenstiftes Geras&amp;#039;&amp;#039;. Wien 2009.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Polleroß]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reiselust und Kunstgenuss. Barockes Böhmen Mähren und Österreich&amp;#039;&amp;#039;. Petersberg 2004.&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Schweickhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Darstellung des Erzherzogthums Oesterreich unter der Ens: Durch umfassende Beschreibung aller Ruinen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten c. C.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, 1840, S. 228–257 ({{Google Buch |BuchID=p5lOAAAAcAAJ |Seite=228 |Hervorhebung=Geras}}).&lt;br /&gt;
* [[Hans Tietze]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;[[Österreichische Kunsttopographie]].&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Die Denkmale des politischen Bezirkes Horn in Niederösterreich. Teil 1: Die Denkmale der Gerichtsbezirke Eggenburg und Geras&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1911.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Burgen, Stifte und Schlösser. Regionen Waldviertel, Donauraum, Südböhmen, Vysocina, Südmähren.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-3-9502262-2-5, S.&amp;amp;nbsp;30&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{GCatholic|Kirche|0743|Land=eu}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stiftgeras.at/ Website des Stifts Geras]&lt;br /&gt;
* {{Monasterium|pfad=AT-StiAGe/Urkunden/fond|titel=Fond: Urkunden (1188-1992)|kommentar=Stift Geras}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.fotoreport.at/galerien/stifte-und-kloster/stift-geras/ |text=Foto-Galerie Stift Geras |archive-is=20130219105515}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Basilicae minores in Österreich}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48.79829|EW=15.67344|type=landmark |region=AT-3}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1043114-7|LCCN=n86081210|VIAF=158906590}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Geras Stift}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stift Geras| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prämonstratenserkloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in der Diözese St. Pölten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) der Romanik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nach der Haager Konvention geschütztes Kulturgut in Österreich|Geras]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Geras]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosteranlage in Österreich]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Kirchenkategorien in Weiterleitung [[Stiftskirche Geras]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1153|Geras]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hoefler50</name></author>
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