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	<title>Stift Enger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T21:26:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stift_Enger&amp;diff=1491812&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Winf: /* Geschichte */ Einzelnachweise und Bedeutungsverlust ergänzt</title>
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		<updated>2025-11-06T17:27:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Einzelnachweise und Bedeutungsverlust ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stiftskirche Enger.JPG|mini|Stiftskirche Enger]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tympanon Enger.JPG|mini|Tympanon der Stiftskirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Turm der Stiftskirche.jpg|mini|hochkant|Turm der Stiftskirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Enger Stiftskirche Chorraum.JPG|mini|hochkant|Chorraum der Stiftskirche Enger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stift Enger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Enger]] im [[Kreis Herford]] in [[Nordrhein-Westfalen]] wurde 947 von Königin [[Mathilde die Heilige|Mathilde]] gegründet. Geweiht war es zunächst [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] und [[Laurentius von Rom|Laurentius]], später auch [[Dionysius von Paris|Dionysius]]. Es gilt als die Grablege von Herzog [[Widukind (Sachsen)|Widukind]]. Im Jahr 1414 wurde das Stift nach [[Herford]] verlegt. Dort wurde die Kirche [[St. Johannis (Herford)|St. Johannis]] in der Neustadt Stiftskirche. Die Kirche in Enger wurde im Zuge der Reformation Pfarrkirche der [[Evangelisch-Lutherische Kirchen|evangelisch-lutherischen]] Gemeinde von Enger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nachdem Königin Mathilde sich nach dem Tod von [[Heinrich I. (Ostfrankenreich)|Heinrich I.]] auf ihre ererbten Besitzungen zurückgezogen hatte, gründete sie in Enger 947 ein [[Kollegiatstift]] für [[Säkularkanoniker]]. König [[Otto I. (HRR)|Otto I.]] stattete es mit erheblichem Landbesitz aus und gestand ihm freie Wahl des [[Propst]]es und Immunität zu. Im Jahr 968, nach dem Tod Mathildes, unterstellte Otto das Stift dem gerade neu gegründeten [[Erzbistum Magdeburg]], obwohl es auf dem Territorium des [[Bistum Osnabrück|Bistums Osnabrück]] lag. Damit verlor es seine ursprüngliche Unabhängigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Lambacher, &amp;#039;&amp;#039;Hic est thesaurus residuus. Umfang, Ursprung und Bedeutung des Kirchenschatzes aus dem Dionysius-Stift zu Enger/Herford&amp;#039;&amp;#039;, in: Holger Kempkens/Christiane Ruhmann (Hg.), &amp;#039;&amp;#039;Corvey und das Erbe der Antike&amp;#039;&amp;#039; (Ausstellungskatalog), Petersberg 2024, S. 431 ff. (435).&amp;lt;/ref&amp;gt; Otto stattete das Stift auch mit Reliquien des heiligen [[Dionysius von Paris]] aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Wentz, Gottfried / Schwineköper, Berent: Das Erzbistum Magdeburg. Band 1. Teil 1: Das Domstift St. Moritz in Magdeburg. Teil 2: Die Kollegiatstifte St. Sebastian, St. Nicolai, St. Peter und Paul und St. Gangolf in Magdeburg. Berlin 1972, S. 231 [https://books.google.de/books?id=0Ucqwyy1bOEC&amp;amp;pg=PA438&amp;amp;dq=stift+enger&amp;amp;as_brr=3&amp;amp;client=firefox-a&amp;amp;hl=de#PPA231,M1 Teildigitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Datum der Translation der Reliquien ist unbekannt. Ottos I. Schenkungen für das Kanonikerstift in Enger setzten nach den erhaltenen Urkunden 947 ein und reichen über 950 und 966 bis 968. Dabei fällt auf, dass das Stift zunächst ein anderes Patrozinium als das heute bekannte besessen haben muss. Offensichtlich wurde der hl. Dionysius ursprünglich in Enger nicht verehrt. Das Patrozinium wird in der Urkunde  D. 91 im Jahr 947 als „Mariae sanctique Laurentii martiris“ bezeichnet. Ursprünglich gab es in Enger daher wohl ein Laurentius-Patrozinium. Ein solches Patrozinium gab es ab 955 auch in Merseburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Krüger, Karl Heinrich, Dionysius und Vitus als frühottonische Königsheilige. Zu Widukind 1, 33, in: Frühmittelalterliche Studien 8 (1974), S. 142 u. 149.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1377 genoss Enger durch einen Besuch Kaiser Karls IV. nochmals hochrangige Aufmerksamkeit. Im Jahr 1414 jedoch wurde das Stift wegen zahlreicher Überfälle und kriegerischer Auseinandersetzungen in das befestigte [[Herford]] verlegt. Die Kanoniker nahmen die bedeutendsten Kunstwerke – darunter auch der [[Codex Wittekindeus]] – sowie die angeblichen Gebeine Widukinds mit.&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Lambacher, &amp;#039;&amp;#039;Hic est thesaurus residuus. Umfang, Ursprung und Bedeutung des Kirchenschatzes aus dem Dionysius-Stift zu Enger/Herford&amp;#039;&amp;#039;, in: Holger Kempkens/Christiane Ruhmann (Hg.), &amp;#039;&amp;#039;Corvey und das Erbe der Antike&amp;#039;&amp;#039; (Ausstellungskatalog), Petersberg 2024, S. 431 ff. (436 ff.).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Umzug der Kanoniker wurde die Stiftskirche von Enger Pfarrkirche. Kirchenheilige wurden in Herford Johannes Baptist und Dionysius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1530 setzte sich die Reformation im Stift durch. 1549 war nur noch ein Mitglied katholisch. Dieser Zustand wurde nach 1672 festgeschrieben. Im 18. Jahrhundert wurde die Hälfte der Stiftsstellen zur Versorgung preußischer Beamter genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1810 wurde das Stift aufgehoben. Das Archiv mit etwa 500 Urkunden und Akten wurde 1822 in das Mindener Regierungsarchiv und von da aus im Jahr 1852 ins [[Staatsarchiv Münster]] verbracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn außer der Kirche von den Stiftsgebäuden nichts mehr erhalten ist, haben die Hausstellen der Kanoniker rund um die Kirche auf dem so genannten Kirchenrundling das Bild des Ortes bis in die Gegenwart hinein geprägt. Die ehemalige Stiftskirche ist heute eine evang.-luth. Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung des Konvents ==&lt;br /&gt;
Die Konventualen waren in der Regel bürgerlicher Herkunft und stammten zunächst vor allem aus Herford und Umgebung. Mit der Veränderung der Funktion als Versorgungsstellen von Beamten dehnte sich der Einzugsbereich erheblich aus. Als Ämter begegnen uns Propst, Dekan, [[Domkustos|Custos]] und [[Thesaurius]], [[Scholasticus (Kirchenamt)|Scholasticus]] und [[Cellerarius]]. Es gab seit dem Hochmittelalter durchgängig 12 Kanoniker (je vier Priester, Diakone sowie Subdiakone). Seit dem Spätmittelalter kamen fünf Vikare und vier Benefiziaten hinzu. An dieser Einteilung änderte sich bis 1810 nichts mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Enger Stiftskirche Grundriss.jpg|mini|Grundriss der Stiftskirche Enger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Überlieferung durch [[Mathilde (Heilige)|Königen Mathilde (* 896, † 968)]], die Gattin [[Heinrich I. (Ostfrankenreich)|Heinrichs I.]], soll Herzog Widukind die erste Kirche errichtet haben. Nach archäologischen Untersuchungen ist dies nicht ausgeschlossen, denn es wurden Reste einer [[Saalkirche]] mit [[Rechteckchor]] aus dem 9. oder 10. Jahrhundert gefunden. Mathilde selber gründete hier ein [[Kanonissen]]stift und wurde später heiliggesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Kirche wurde in zwei Bauabschnitten errichtet. Vom Leiter der Ausgrabungen, [[Uwe Lobbedey]], wurden die erhaltenen [[Romanik|romanischen]] Querhaus und Chor aus dem 12. Jahrhundert als Bauphase IV bezeichnet, das [[Gotik|gotische]] [[Hallenkirche|Hallenlanghaus]] aus dem 14. Jahrhundert als Bauphase V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Chor von Bau I konnten drei symmetrisch angeordnete Gräber lokalisiert werden (sogenannte „Stiftergräber“). Je eines in der nordöstlichen (Grab 447) und südöstlichen Ecke (Grab 462) und eines in der Mitte des Chors. Sie sind eindeutig älter als Bau II, können aber nicht älter sein als die älteste Kirche, denn abgesehen von ihrer eindeutigen Lage sprechen auch Mörtelbröckchen an der Sohle der Grabfüllung dafür, dass die Gräber nachträglich innerhalb von Bau I angelegt wurden. Ob es sich beim zentralen „Stiftergrab“ um das des &amp;#039;&amp;#039;dux&amp;#039;&amp;#039; Widukind handelt, ist in der Literatur erheblich umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie für eine mittelalterliche Kloster- bzw. Stiftskirche nicht ungewöhnlich, besaß der Engeraner Sakralbau keinen Turm. Der für Westfalen ungewöhnliche freistehende Turm wird im Kern als spätmittelalterlich eingeschätzt, wurde erst nachträglich zum Glockenturm und 1843 aufgestockt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
=== Widukindepitaph ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Widukind epitaph.JPG|mini|hochkant=0.5|Widukind-Epitaph]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kirche befindet sich unter anderem ein [[Epitaph]] aus dem Jahr 1100, der als eine der ältesten Grabplastiken in Deutschland gilt und nach der Überlieferung die Grabstelle von Herzog Widukind bezeichnet. Es handelt sich um ein romanisches Bildnis einer liegenden Person mit Krone und Zepter. Der Unterbau stammt aus der Früh[[renaissance]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz umfangreicher Forschung zur Person Widukinds ist allerdings unklar, ob er überhaupt in Enger begraben wurde oder nicht doch seine letzten Jahre auf der Insel [[Reichenau (Insel)|Reichenau]] verbrachte und dort auch begraben wurde. Man fand bei den archäologischen Ausgrabungen in den 1970er Jahren im Chor der ursprünglichen Kirche drei Gräber verwandter männlicher Toter aus der Entstehungszeit, die man als der Stifterfamilie zugehörig gedeutet hat. Damit ist die Wahrscheinlichkeit, dass Widukind in Enger begraben worden ist, wieder etwas gestiegen. Dagegen spricht, dass die ältesten Urkunden des Stifts aus dem 10. Jahrhundert das Grab nicht erwähnen. Erste schriftliche Hinweise stammen aus dem Jahr 1216. Damals glaubte man bei einer Grabung die Gebeine gefunden zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Gabriele Böhm: Mittelalterliche figürliche Grabmäler in Westfalen von den Anfängen bis 1400&lt;br /&gt;
Berlin-Hamburg-Münster, 1993 S. 33–35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grabmal bot der [[Schutzstaffel|SS]] Veranlassung, hier ab 1934 die Errichtung einer „nationalen“ Gedenk- und Wallfahrtsstätte zu planen. Der Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] verhinderte die Realisierung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/input_felder/seite1_westf_bild.php?urlID=340 Beitrag zu Widukind, Geschichte und Mythos.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Innenausstattung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiftskirche Enger Schnitzaltar.jpg|mini|Schnitzaltar im Chorraum der Stiftskirche]]&lt;br /&gt;
Neben dem Epitaph sind noch einige gotische Einrichtungsgegenstände wie Kreuze, Altaraufsätze und ähnliches nach dem Wegzug der Kanoniker in Enger geblieben oder kamen später hinzu. Aus der Zeit nach dem Wegzug der Kanoniker stammt der Schnitzaltar von [[Hinrik Stavoer]] aus dem Jahre 1525. Ein Taufstein stammt von 1677.&lt;br /&gt;
An der Ostwand des nördlichen Querhauses ist mit dem &amp;#039;&amp;#039;Schwarzen Gesicht&amp;#039;&amp;#039; ein dunkler Reliefstein angebracht, der die Gesichtszüge des hl. [[Mauritius (Heiliger)|Mauritius]] zeigt. Er symbolisierte die vormalige Zugehörigkeit des Kanonikerstifts Enger zu Magdeburg, wo der Heilige Patron war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dionysiusschatz ===&lt;br /&gt;
Die größten Kostbarkeiten, die früher im Besitz des Stifts waren und sich heute teilweise im [[Kunstgewerbemuseum Berlin]] befinden, werden traditionell als [[Dionysius-Schatz|Dionysiusschatz]] bezeichnet. Dazu gehörte ein romanisches [[Vortragekreuz]] aus Holz mit Gold überzogen. Des Weiteren eine romanische [[Aquamanile]], eine Kanne in Vogelform mit gekröntem Menschenleib. Bemerkenswert ist ein in Taschenform gearbeitetes [[Reliquiar]] aus dem 8. Jahrhundert mit aus Holz bestehendem Kern (sog. [[Engerer Burse]]). Auf der Vorderseite ist es mit Goldblech überzogen und mit Edelsteinen und [[Gemme]]n geschmückt. Die übrigen Seiten bestehen aus vergoldetem Silberblech und sind mit getriebenen Brustbildern in zweireihigen Arkaden versehen. Hinzu kommen weitere Reliquiare und anderes liturgisches Gerät.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 P1010016 Bursenreliquiar.JPG|Bursenreliquiar (sog. Engerer Burse)&lt;br /&gt;
 P1010025 Vortragskreuz.JPG|Vortragekreuz&lt;br /&gt;
 P1010017 Taufschale Widukinds.JPG|Sog. Taufschale Widukinds&lt;br /&gt;
 Enger Stiftskirche Dionysius.jpg|Figur des hl. Dionysius am linken Vierungspfeiler&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Codex Wittekindeus ===&lt;br /&gt;
Zum Besitz des Stifts gehörte auch der so genannte [[Codex Wittekindeus]], der sich heute in der Staatsbibliothek in Berlin befindet. Nach der Überlieferung gehörte er zu den Taufgeschenken [[Karl der Große|Karls des Großen]] an Widukind. Tatsächlich aber stammt er aus der Zeit Otto des Großen und war zunächst im Besitz des [[Magdeburger Dom]]es. Der Codex war in Fulda entstanden und in Magdeburg gebunden worden. Der Codex lehnte sich eng an eine Handschrift aus der Zeit Karls des Großen an und gilt als eines der bedeutendsten Werke der ottonischen Buchmalerei überhaupt. Er wurde im 17. Jh. als Huldigungsgeschenk des 1647 brandenburgisch gewordenen Herfords dem Großen Kurfürsten übergeben und wird seitdem in der Berliner Staatsbibliothek (Theol. lat. fol. 1) aufbewahrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |date=2014-05-02 |url=http://www.mdr.de/damals/lexikon/706353-hintergrund-293054.html |text=Insignien der Macht: Kunst und Schriftkultur der Romanik}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orgel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiftskirche Enger Orgel.jpg|mini|[[Prospekt (Orgel)|Prospekt]] der Westemporenorgel]]&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] wurde 1974 von der Orgelbaufirma [[Gustav Steinmann Orgelbau|Gustav Steinmann]] (Vlotho) erbaut. Das Instrument hat 34 [[Register (Orgel)|Register]] auf drei [[Manual (Musik)|Manualwerken]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann J. Busch |Titel=Gustav Steinmann Orgelbau 1910-1985 |Verlag=Selbstverlag Steinmann |Ort=Siegen |Datum=1985 |Seiten=35f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;16&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;12&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;III Schwellwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1.|| Viola di Gamba || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2.|| Rohrgedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3.|| Spitzprinzipal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4.|| Nasat || 2&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;/&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5.|| Gemshorn || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6.|| Terz || 1&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;/&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7.|| Oktave || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8.|| Plein Jeu V ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9.|| Cromorne || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10.|| Bordun || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11.|| Prinzipal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12.|| Spillpfeife || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13.|| Oktave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14.|| Gemshorn || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15.|| Waldflöte || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16.|| Mixtur V-VI ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17.|| Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Rückpositiv&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18.|| Holzgedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 19.|| Quintade || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20.|| Prinzipal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 21.|| Rohrflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 22.|| Sesquialtera II || 2&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;/&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 23.|| Oktave || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 24.|| Quinte || 1&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;/&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25.|| Scharffzimbel IV||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 26.|| Regal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedalwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27.|| Prinzipalbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 28.|| Subbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 29.|| Gemsoktave || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 30.|| Oktave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31.|| Nachthorn || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 32.|| Rauschpfeife IV ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 33.|| Posaune || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 34.|| Schalmey || 4′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; I/II, III/II, I/P, II/P, III/P&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
Im Turm der Stiftskirche hängen drei große Bronze-Glocken – die Wigbert-Glocke, die Helden-Glocke und die Wittekinds-Glocke.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [https://www.nw.de/lokal/kreis_herford/enger/3171940_Den-Glocken-im-Turm-ganz-nah.html Artikel] zur Sanierung des Turmes&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pröpste ==&lt;br /&gt;
* Adelger 950&lt;br /&gt;
* Siegfried vor 1094&lt;br /&gt;
* Ulrich 1121&lt;br /&gt;
* Otto 1171&lt;br /&gt;
* Heinrich (longus) 1194–ca. 1202&lt;br /&gt;
* Siegfried von Ampfurth 1202–1208&lt;br /&gt;
* Wilbrand von [[Grafschaft Dassel|Dassel]] 1249–1250&lt;br /&gt;
* Volkwin von Schwalenberg 1252–1262&lt;br /&gt;
* [[Günther I. von Schwalenberg]] 1268–1305/09&lt;br /&gt;
* Gebhard von Schraplau 1310&lt;br /&gt;
* Volrad von Hessen 1343–1344&lt;br /&gt;
* Heinrich von Wederden 1366&lt;br /&gt;
* Johann von Ockenbrock ?–1371&lt;br /&gt;
* Bernhard von Östinchusen 1418&lt;br /&gt;
* Hartlieb Conekamp 1422/1423&lt;br /&gt;
* Richard Richarding (oder Richardi) 1435/1449&lt;br /&gt;
* Heinrich Keserling 1462/1471&lt;br /&gt;
* Konrad Thus vor 1489&lt;br /&gt;
* Hermann Ovelsuster 1489–1508&lt;br /&gt;
* Bernhard Dörinck 1508/1525&lt;br /&gt;
* Ludolf [[Varendorff|von Varendorff]] 1545/1568&amp;lt;ref&amp;gt;Wentz, Gottfried / Schwineköper, Berent: Das Erzbistum Magdeburg. Band 1. Teil 1: Das Domstift St. Moritz in Magdeburg. Teil 2: Die Kollegiatstifte St. Sebastian, St. Nicolai, St. Peter und Paul und St. Gangolf in Magdeburg. Berlin, 1972 S. 438 [https://books.google.de/books?id=0Ucqwyy1bOEC&amp;amp;pg=PA438&amp;amp;dq=stift+Enger&amp;amp;as_brr=3&amp;amp;client=firefox-a&amp;amp;hl=de Teildigitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hengst, Klosterbuch S. 293.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Carl Wilhelm Clasen: &amp;#039;&amp;#039;Enger – Die ehemalige Kollegiatstiftskirche St. Dionysii&amp;#039;&amp;#039; ([[Große Baudenkmäler]], Heft 167). München/Berlin 1961&lt;br /&gt;
* [[Karl Hengst]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Westfälisches Klosterbuch. Lexikon der vor 1815 errichteten Stifte und Klöster von ihrer Gründung bis zur Aufhebung.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1, Münster 1992, S.&amp;amp;nbsp;288–294.&lt;br /&gt;
* Uwe Lobbedey: &amp;#039;&amp;#039;Vorbericht über die Grabung in der Stiftskirche zu Enger&amp;#039;&amp;#039;, in: Die Ausgrabungen in der Stiftskirche zu Enger I (Denkmalpflege und Forschung in Westfalen 1), Münster 1979, S.&amp;amp;nbsp;9–18.&lt;br /&gt;
* A. Ludorff: &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Herford.&amp;#039;&amp;#039; Münster, 1908.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kirche zu Enger und ihre Beziehungen zu Wittekind.&amp;#039;&amp;#039; Bielefeld 1902 ([https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/urn/urn:nbn:de:hbz:6:1-5063 ULB Münster])&lt;br /&gt;
* Fred Kaspar / Peter Barthold: Pfarrturm und Stiftskirche – Geteilte Baulasten und gemeinsame Aufgaben. Der Turm neben der Stiftskirche Enger (Kr. Herford). In: Mareike Liedmann und Verena Smit (Hrsg.): Zugänge zu Archäologie, Bauforschung und Kunstgeschichte – nicht nur in Westfalen (= Festschrift für Uwe Lobbedey zum 80. Geburtstag), Regensburg 2017, S. 177–194.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Stiftskirche Enger|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.enger.de/besucher/sehenswertes/stiftskirche.html Webseite der Stadt Enger zur Kirche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.139586|EW=8.558736|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Kirchengebäude im Kreis Herford]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche in der Evangelischen Kirche von Westfalen]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Bauwerk in Enger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Enger]]&lt;/div&gt;</summary>
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