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	<title>Stift Corvey - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;HiKo-Geschäftsstelle: Tippfehler  korrigiert</title>
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		<updated>2026-01-28T15:21:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler  korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Territorium im Heiligen Römischen Reich&lt;br /&gt;
|Wappen = [[Datei:Heerlijkheid Corvey.svg|100px|Wappen]]&lt;br /&gt;
|Karte = [[Datei:Corvey Seutter-Lotter 1756.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|Bildtext = Territorium der gefürsteten Reichsabtei 1756 (in gelb), westlich entlang der Weser; Karte von [[Matthäus Seutter]] und [[Tobias Conrad Lotter]]&lt;br /&gt;
|Karte Reichskreis = [[Datei:Blaeu 1645 - Circulus Westphalicus sive Germaniæ Inferioris.jpg|320px]] Karte des Niederländisch-Westfälischen Kreises von [[Joan Blaeu]] (1645): Fürstabtei Corvey in der unteren linke Hälfte an der Weser gelegen&lt;br /&gt;
|Alternativnamen = [[Geistliches Territorium|Stift]], [[Fürstabtei]], [[Reichsabtei]], [[Abtei]]&lt;br /&gt;
|Vorläufer = im 14. Jahrhundert herausgebildet aus [[Stammesherzogtum Sachsen|Herzogtum Sachsen]]&lt;br /&gt;
|Regierungsform = [[Ständestaat]]; [[Wahlmonarchie]]&lt;br /&gt;
|Staatsoberhaupt = [[Fürstabt]], [[Administrator (Katholische Kirche)|Administrator]] oder in [[Vakanz]]: [[Stiftskapitel]]&lt;br /&gt;
|Region-ISO = [[DE-NW]]&lt;br /&gt;
|Reichstag = 1 [[Virilstimme]] auf der [[Geistliche Bank|Geistlichen Bank]] im [[Reichsfürstenrat]]&lt;br /&gt;
|Reichsmatrikel = 1521: 2 zu Roß, 9 [[Fußsoldaten|zu Fuß]], 120 [[Gulden#Der Reichs-Rechnungsgulden|Gulden]]; 1663: 3 zu Roß, 9 zu Fuß oder 60 Gulden; 18. Jhd.: 2 zu Ross, 9 zu Fuss, 60 Gulden;&lt;br /&gt;
|Reichskreis = [[Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis|Niederrheinisch-Westfälisch]]&lt;br /&gt;
|Kreistag = Mitglied; Kreismatrikel (1532): 4 zu Ross, 18 zu Fuss;&lt;br /&gt;
|Hauptstädte/Residenzen = [[Corvey]]&lt;br /&gt;
|Dynastien = &lt;br /&gt;
|Konfession/Religion = [[römisch-katholisch]], Anfang 16. Jahrhundert auch [[lutherisch]], große [[Juden|jüdische]] Minderheit&lt;br /&gt;
|Sprache/n = [[Deutsche Sprache|Deutsch]], [[Niederdeutsch]], [[Lateinisch]]&lt;br /&gt;
|Fläche= 275 km² (1802)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Köbler&amp;quot;&amp;gt;[[Gerhard Köbler]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 7., vollständig überarbeitete Auflage. C.H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-54986-1, S. 123 ({{Google Buch |BuchID=Fc9r8BbvIsUC |Seite=123}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Einwohner = 10.000 (1802)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Köbler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Währung = &lt;br /&gt;
|Nachfolger = [[Hochstift Corvey]]&lt;br /&gt;
|Siehe auch = den Artikel [[Corvey]]&lt;br /&gt;
|Lage = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das „[[Kaiser (HRR)|kaiserliche]] und [[Fürstentum|hochfürstliche]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stift Corvey&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;“&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. zeitgenössische Bezeichnung im Landesarchiv NRW: {{Webarchiv|url=http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=1&amp;amp;id=0628&amp;amp;tektId=466&amp;amp;bestexpandId=465 |wayback=20140715010541 |text=Archivierte Kopie }}&amp;lt;/ref&amp;gt;, hier synonym mit [[Fürstabtei]], war ein [[Ständestaat]] und geistliches [[Reichsunmittelbarkeit|reichsunmittelbares]] [[Staatsgebiet|Territorium]] des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation]] im östlichen [[Westfalen]], das sich im [[Hochmittelalter]] herausgebildet hat. Die [[Benediktinerkloster|Benediktinerabtei]] [[Corvey]] auf dem heutigen Stadtgebiet [[Höxter]]s in [[Nordrhein-Westfalen]] wurde 1792 von Papst [[Pius VI.]] aufgehoben, um in das [[Hochstift Corvey]] überzugehen. Seit dem 16. Jahrhundert war die Reichsabtei Teil des [[Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis|Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreises]]. Auf Grund ihrer geringen Größe ohne militärische Bedeutung wurde die Reichsabtei zum „‚Spielball‘ benachbarter Dynastien“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jörg Deventer |Titel=Das Abseits als sicherer Ort? Jüdische Minderheit und Christliche Gesellschaft im Alten Reich am Beispiel der Fürstabtei Corvey (1550–1807) |Verlag=Schöningh |Ort=Paderborn |Datum=1996 |ISBN=3-506-79593-7 |Seiten=12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die gefürstete Reichsabtei erstreckte sich am Westufer der Weser im Nordosten des heutigen [[Westfalen|westfälischen]] [[Kreis Höxter|Kreises Höxter]]. Neben Corvey und der Stadt [[Höxter]] gehörten zuletzt die 16 Dörfer [[Albaxen]], [[Amelunxen (Beverungen)|Amelunxen]], [[Blankenau (Beverungen)|Blankenau]], [[Bödexen]], [[Bosseborn]], [[Brenkhausen]], [[Bruchhausen (Höxter)|Bruchhausen]], [[Drenke]], [[Fürstenau (Höxter)|Fürstenau]], [[Godelheim]], [[Lüchtringen]], [[Lütmarsen]], [[Ottbergen (Höxter)|Ottbergen]], [[Ovenhausen]], [[Stahle]] und [[Wehrden (Weser)|Wehrden]] zur Reichsabtei. Sie war Teil des [[Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis|Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreises]] und grenzte im Osten an den [[Niedersächsischer Reichskreis|Niedersächsischen Reichskreis]]. Der genaue Verlauf der Außengrenze des Stifts wurde überwiegend im 16. Jahrhundert durch die Setzung von Grenzsteinen markiert. Im Jahr 1779 wurden die Hoheitsrechte und Grenzen Corveys durch einen vom Papst und vom Kaiser bestätigten Vertrag definitiv reguliert; unter anderem gab Corvey dabei seine Exklave [[Jakobsberg (Beverungen)|Jakobsberg]] an das [[Hochstift Paderborn]] ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hvv-hoexter.de/wp-content/uploads/2017/09/AusgabeSeptemberOktober2017-1.pdf |titel=Die Corveyer Grenzmarkierungen |hrsg=Heimat- und Verkehrsverein Höxter |datum=2017-09 |abruf=2023-08-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigstes Nachbarland war das Hochstift Paderborn im Westen und Süden. Das Paderbornische und Corveyische verband die gemeinsame [[Erzbistum Paderborn|Diözese]] des Bischofs von Paderborn. Die [[Diözese]] umfasste stets weitere Gebiete, als die eines Hochstiftes. Weitere Nachbarn Corveys waren die [[Grafschaft Lippe]] (später [[Fürstentum Lippe|Fürstentum]]) im äußersten Nordwesten (Samtämter [[Samtamt Oldenburg|Oldenburg]] und Schwalenberg mit Paderborn) und die Territorien des [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg|Herzogtums zu Braunschweig und Lüneburg]]: das [[Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel]] im Osten und das [[Fürstentum Calenberg-Göttingen]]/[[Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg]] im Norden und Südosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Corvey gehörte im [[Frühes Mittelalter|Frühen Mittelalter]] zu den bedeutendsten [[Karolinger|karolingischen]] [[Kloster|Klöstern]] und verfügte über eine der wertvollsten Bibliotheken des Landes. Zahlreiche Bischöfe gingen aus der Abtei hervor. Die Abtei entwickelte sich im 9.&amp;amp;nbsp;und 10. Jahrhundert zu einem kulturellen, geistigen und wirtschaftlichen Zentrum im Gebiet der [[Sachsen (Volk)|Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon nach der Eroberung [[Stammesherzogtum Sachsen|Sachsens]] wollte [[Karl der Große]] die Christianisierung in dem neu gewonnenen Gebiet durch die Gründung eines Reichsklosters festigen und fördern. Aber erst die Halbbrüder [[Adalhard (Karolinger)|Adalhard]], Abt von [[Abtei Corbie|Corbie]] &amp;#039;&amp;#039;(Corbeia Aurea)&amp;#039;&amp;#039; an der [[Somme]], und [[Wala (Karolinger)|Wala]], ein Vetter Karls des Großen, gründeten mit Zustimmung von [[Ludwig der Fromme|Ludwig dem Frommen]] 815 oder 816 als &amp;#039;&amp;#039;Nova Corbeia&amp;#039;&amp;#039; (neues Corbie) das erste Kloster im Land der Sachsen in [[Hethis]], zunächst als [[Propstei (Kirche)|Propstei]] von Corbie. Dorther kamen die ersten Mönche. Der Konvent verlegte seinen Sitz im Jahre 822 an die Stelle des heutigen Schlosses Corvey. Damit lag das Kloster etwas östlich vom Königshof Huxori (später Höxter). Dieses befand sich am Übergang des [[Westfälischer Hellweg|Hellwegs]] über die Weser. Mit kaiserlicher Unterstützung wurde es von Corbie nach und nach unabhängig. Das den Heiligen [[St. Stephanus|Stephanus]] und [[Veit (Heiliger)|Veit]] (Vitus) gewidmete Corvey wurde zum Ziel zahlreicher Pilger; seit 836 werden dort [[Reliquie]]n des heiligen Veit verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Wibald von Stablo|Abt Wibald]] (1146–1158) blühte das Kloster durch Neuorganisation und Erweiterungen auf, es verlor aber nach seinem Tod rasch an Bedeutung und seine frühere Rolle im Reich und der römischen Kurie. Eine gewisse politische Bedeutung hatte das Kloster zur Zeit von Abt Widukind (1189–1203) inne. Ihm oder seinem Vorgänger Konrad (1160–1189) wird das Wachstum karolingischer Siedlungskerne außerhalb des ummauerten Klosterbezirks zu einer hochmittelalterlichen Stadt zugeschrieben, der die UNESCO die Qualität zuschreibt, „herausragende Dokumente des politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens im Mittelalter“ hervorgebracht zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.unesco.de/kultur-und-natur/welterbe/welterbe-deutschland/karolingisches-westwerk-und-civitas-corvey |titel=UNESCO-Welterbe Karolingisches Westwerk und Civitas Corvey – Vorposten des Frankenreiches am Rande der christlichen Welt |hrsg=unesco.de |abruf=2023-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadt Corvey wurde jedoch im Juli 1265 mitsamt ihrer Weserbrücke von Bürgern Höxters und Truppen des Bischofs von Paderborn vollständig zerstört und danach nicht wieder aufgebaut. Das Gelände blieb bis heute eine [[Wüstung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Niedergang des Stifts in der Mitte des 13. Jahrhunderts trugen auch ein Klosterbrand (1242) sowie die nachhaltige Störung der Beziehung des Stfts zu Rom durch die antirömische Politik der Äbte [[Dietmar II. von Stockhausen]] (1206–1216) und [[Hermann I. von Holte]] (1223–1254) bei. Seit der Mitte des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts mit dem Ende der Stauferzeit konnte Corvey kaum noch eine eigenständige Rolle gegenüber den [[Erzbistum Köln|Erzbischöfen von Köln]], die als [[Herzogtum Westfalen|Herzöge von Westfalen]] auch materielle Interessen in der Gegend hatten, sowie den Bischöfen von [[Bistum Münster|Münster]] und vor allem von [[Bistum Paderborn|Paderborn]] spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fürstung zur Reichsabtei ===&lt;br /&gt;
Mit der Verlagerung der Königsmacht nach Süddeutschland unter den [[Staufer]]n und der folgenden Schwächung des Königtums insgesamt verlor Corvey weitgehend den Schutz des jeweiligen Königs. Die Äbte reagierten darauf mit der Schaffung eines möglichst geschlossenen Territoriums. Dabei gerieten sie zwangsläufig in Konflikt mit umliegenden Konkurrenten. Dazu zählten neben den Bischöfen von Paderborn und verschiedenen Grafen insbesondere die [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg|Herzöge zu Braunschweig und Lüneburg]], die [[Landgrafschaft Hessen|Landgrafen von Hessen]] und die [[Kurköln|Erzbischöfe von Köln]]. Dies führte dazu, dass die Äbte ihre geistlichen Pflichten vernachlässigten und lieber Burgen bauten, wie eine Chronik der Äbte 1189 beklagte. Allerdings zeigt die Katastrophe von 1265, dass Landesherren mit weltlicher Macht auch dann, wenn sie [[Kleriker]] waren, in der Zeit des Entstehens moderner [[Territorialstaat]]en gut beraten waren, wenn sie versuchten, ihr Staatsgebiet vor Aggressionen durch äußere, aber auch innere Gegner (hier: die „rebellischen“ Bürger von Höxter) zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 13. Jahrhundert war insgesamt durch erhebliche Einbußen für Corvey geprägt. Im Zuge des sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Osnabrücker Zehntstreits&amp;#039;&amp;#039; und durch Entfremdung verlor die Abtei die Zehnten und auch die meisten Besitzeinkünfte im Bistum Osnabrück. Im Bereich der [[Waldeck|Grafschaft Waldeck]] verlor Corvey im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert Besitzungen zu Gunsten der Grafen und dem Erzstift Köln. Auch der 1198 erworbene [[Solling]] ging verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem ehemals weit gestreuten Besitz blieb letztlich nur das Gebiet um Corvey übrig. Das Klosterterritorium war etwa 275&amp;amp;nbsp;km² groß und bestand aus dem Gebiet der heutigen Stadt Höxter mit ihren zwölf Ortschaften sowie vier Ortschaften der heutigen Stadt [[Beverungen]]. Am Ende des [[Heiliges Römisches Reich|Alten Reiches]] lebten dort etwa 10.000 Menschen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Köbler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts der Vielzahl an Hiobsbotschaften für Corvey im 13. Jahrhundert fällt es kaum ins Gewicht, dass Corvey seit 1220 „gefürstete“ [[Reichsabtei]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wirtschaftliche, politische und geistig-kulturelle Schwächephase hielt während des gesamten [[Spätmittelalter]]s an. Die Äbte des 14. und 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts waren meist unbedeutend und teilweise unwürdig. Dem gegenüber gewann der Konvent an Einfluss. Im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert war das Kloster auf dem Tiefstand seiner bisherigen Entwicklung angelangt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sudhoff&amp;quot;&amp;gt;Elisabeth Sudhoff: {{Webarchiv |url=http://nova-corbeia.uni-paderborn.de/index.php?id=8 |wayback=20160419044804 |text=&amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Klosters und Schlosses Corvey&amp;#039;&amp;#039;}}. Nova Corbeia – die virtuelle Bibliothek Corvey, abgerufen am 11. Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War zunächst Kurköln Schutzmacht von Corvey, übernahm mit der Zeit das Hochstift Paderborn die Funktion, obwohl es 1265 die Stadt Corvey zerstört hatte. So kontrollierte das Nachbarstift die [[Jurisdiktion (Kirche)|Jurisdiktion]] der Fürstabtei. Gleichzeitig schlossen die Äbte Verträge mit den großen Nachbarn [[Landgrafschaft Hessen]] und dem [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Reichsreform (Heiliges Römisches Reich)|Reichsreform]] wurde Corvey 1500 Teil des [[Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis|Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreises]] im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]]. Der Abt von Corvey hatte persönlich Sitz und Stimme ([[Virilstimme]]) im [[Reichsfürstenrat]] des [[Reichstag (HRR)|Reichstages]] und war dort nicht bloß korporativ vertreten ([[Kuriatstimme]]) wie die meisten anderen reichsunmittelbaren Äbte. Die Reichsmatrikel legte fest, dass Corvey um 1522 zwei Reiter, neun Fußsoldaten und 120 Gulden für die [[Reichsarmee]] zur Verfügung stellen musste. Deutsch, Niederdeutsch und Lateinisch waren die Sprachen, die im Territorium Corvey gesprochen wurden. Dessen Fläche betrug um 1800 275&amp;amp;nbsp;Quadratkilometer mit zirka 10.000 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls um 1500 begann unter Abt [[Franz von Ketteler]] mit dem Anschluss an die [[Bursfelder Kongregation]] auch eine innere Erneuerung. Auch hat dieser mit einer Sicherung der materiellen Grundlagen begonnen. Allerdings überschnitten sich diese Bemühungen mit der seit 1533 in das Corveyer Territorium eindringenden [[Reformation]], die, wie in anderen geistlichen Territorien auch, von landständigem Adel und von Städtern getragen wurde. Entgegen dem &amp;#039;&amp;#039;Jus reformandi&amp;#039;&amp;#039; gelang es den Äbten nicht, die dauerhafte Festsetzung der Reformation in Höxter, [[Amelunxen (Beverungen)|Amelunxen]] und [[Bruchhausen (Höxter)|Bruchhausen]] zu verhindern. Dies hat die Stellung des Abtes stark geschwächt. Zur Zeit von Abt Dietrich von Beringhausen begannen um 1590 erste Versuche einer katholischen Erneuerung, aber dieser Ansatz der [[Konfessionalisierung]] hatte zunächst wenig Erfolg. Im Gegenteil drohte das Kloster selbst, sich zeitweise der Reformation zuzuwenden. Dem machte das Eingreifen der Bursfelder Kongregation ein Ende. Die Konfessionalisierung war im Stiftsgebiet weitgehend bis 1624 abgeschlossen. Anders aber als im benachbarten Paderborn, blieb der corveyische Hauptort Höxter den Lehren [[Martin Luther|Luthers]] treu. Sie schaffte es sogar die geistlichen Höfe in ihren Besitz zu bringen, was wiederum die Abtei schwächte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jörg Deventer |Titel=Das Abseits als sicherer Ort? Jüdische Minderheit und Christliche Gesellschaft im Alten Reich am Beispiel der Fürstabtei Corvey (1550–1807) |Verlag=Schöningh |Ort=Paderborn |Datum=1996 |ISBN=3-506-79593-7 |Seiten=26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz Ermahnungen von [[Dietrich von Fürstenberg|Fürstbischof Dietrich IV. von Paderborn]] blieben im 16. Jahrhundert von 37 Pfarrern in 14 Gemeinden des [[Achidiakonat Höxter-Corvey|Achidiakonats Höxter-Corvey]] mindestens 12 evangelisch. Der Fürstabt wurde für seine unzulängliche Gegenreformation von seinem Kapitel stark gerügt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jörg Deventer |Titel=Das Abseits als sicherer Ort? Jüdische Minderheit und Christliche Gesellschaft im Alten Reich am Beispiel der Fürstabtei Corvey (1550–1807) |Verlag=Schöningh |Ort=Paderborn |Datum=1996 |ISBN=3-506-79593-7 |Seiten=27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig stieg im sehr agrarisch und kleinteilig strukturierten Corveyischen die wirtschaftliche Bedeutung direkt an der schiffbaren Weser. [[Eisen]]bergbau, Holz- und Getreidewirtschaft aus dem Weserraum wurde für Norddeutschland aber auch für die [[Republik der Sieben Vereinigten Provinzen|Vereinigten Niederlande]] immer bedeutender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde das Kloster stark zerstört. Der „große Klosterbrand“ („Blutbad von Höxter“ 1635) hat große Teile der Klosterbibliothek vernichtet. Zeitweise mussten die Mönche während des Krieges nach Höxter flüchten. Hinzu kamen militärische Besatzung und hohe Kontributionen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sudhoff&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Corvey stand kurz vor dem Untergang, als Fürstbischof [[Christoph Bernhard von Galen]] – von seinen Gegnern in der [[Republik der Vereinigten Niederlande]] „Bommen Berend“ („Bomben-Bernd“) genannt – 1665 Administrator wurde, nachdem die Mönche auf die Wahl eines Abtes aus den eigenen Reihen verzichtet hatten. Er stiftete die barocke Abteikirche und belebte das Kloster durch die Wiedereinsetzung eines adligen Konvents. Auch die landesherrliche Autorität gegenüber Höxter wurde erneuert. Eine wichtige Rolle spielte hierbei, dass Bischof von Galen sich – als einer der ersten Landesherren in Deutschland – darum bemühte, dass es in allen Orten seines Bistums Schulen gab, an denen auch Mädchen unterrichtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das klösterliche Leben sich einigermaßen gefestigt hatte, erfolgte die Wahl des Abtes wieder aus den Reihen des Konvents. [[Wilhelm Raabe]] widmete der Zeit von Galens die Erzählung &amp;#039;&amp;#039;[[Höxter und Corvey]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Raabe: &amp;#039;&amp;#039;Höxter und Corvey.&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.projekt-gutenberg.org/raabe/hoexter/hoexter.html Volltext auf Projekt Gutenberg-DE]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die baufällige Klosterkirche wurde mit Ausnahme ihres Westwerks ab 1667 durch einen neuen gotisierenden Kirchenraum mit [[barock]]er Ausstattung ersetzt. Zwischen 1699 und 1756 wurde insbesondere unter Abt [[Florenz von dem Felde]] die Klosteranlage barock großzügig wiederaufgebaut. Diesen Zustand zeigt Schloss Corvey nahezu unverändert noch heute. Inschriften unter anderem auf Denkmälern zu Ehren Karls des Großen und Ludwigs des Frommen unmittelbar an der Haupteinfahrt des Klosters machten deutlich, dass sich Corvey nunmehr als Zentrum der katholischen [[Konfessionalisierung]] verstand. Seinen fürstlichen Anspruch brachte der Abt im prunkvollen [[Kaisersaal]] zum Ausdruck. Abt [[Maximilian von Horrich]] (1714–1721) machte sich um den Neuaufbau der Bibliothek verdient.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.eab-paderborn.de/aus_corvey.htm |text=Erzbischöfliche akademische Bibliothek Paderborn |wayback=20050105194911}} Günter Tiggesbäumker: &amp;#039;&amp;#039;Der Neuaufbau der Corveyer Klosterbibliothek nach dem Dreißigjährigen Krieg unter Fürstabt Maximilian von Horrich.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährige Krieg]] (1756–1763) betraf das Corveyische überproportional. Das Land wurde von durchmarschierenden und lagernden Truppen des westlichen Kriegsschauplatzes hart getroffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. http://www.hvv-hoexter.de/wp-content/uploads/2010/08/Der-Siebenjaehrige-Krieg-in-unserer-Heimat.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. und 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert kam es zu einer intensiven Hinwendung zur Geschichte der Abtei. Allerdings haben die damaligen Geschichtsschreiber, später auch als Corveyer &amp;#039;&amp;#039;Lügenhistoriker&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, teilweise Quellen erfunden oder gefälscht. Dies führte auch noch im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bei [[Paul Wigand]], Archivar und Historiker, zu verschiedenen Fehlschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Locator Abbey of Corvey (1560).svg|Lage der Fürstabtei Corvey im Heiligen Römischen Reich (1560)&lt;br /&gt;
Maximilian von Horrich.jpg|Fürstabt [[Maximilian von Horrich]] (1714–1721)&lt;br /&gt;
Gigas-Corvey.jpg|Karte der Fürstabtei von [[Johannes Gigas (Kartograf)|Johannes Gigas]] (1620)&lt;br /&gt;
HRR 1648.png|Die Abtei Corvey als eine von vielen [[Landesherr]]schaften in Deutschland am Ende der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]]&lt;br /&gt;
Beverungen - 2018-06-17 - HX-052 Buchenwälder zwischen Wildburg und Heineberg (09).jpg|Grenzstein des Stifts Corvey im Wald zwischen [[Wildburg (Wehrden)|Wildburg]] und [[Heineberg (Landkreis Hameln-Pyrmont)|Heineberg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Säkularisation der Abtei und Gründung des Hochstifts Corvey ===&lt;br /&gt;
Die etwa 12.000 Einwohner starke [[Reichsabtei]], die im Jahr über etwa 100.000 Taler Einnahmen verfügte, versuchte sich stets aus der Abhängigkeit von den Bischöfen von [[Bistum Paderborn|Paderborn]] zu lösen. Einen starken Motivationsschub gab es durch das drohende Aussterben des Konvents gegen Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, zählte doch 1786 der [[Konvent (Kirche)|Konvent]] lediglich noch 13 Mitglieder. Da Corvey nur adligen Kandidaten Aufnahme gewährte und es von diesen kaum noch Bewerber gab, wurde versucht, dem Untergang durch Erhebung zum Bistum zu entgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1779 konnte als erster Schritt dahin die Erhebung in den Rang einer [[Territorialabtei]] erreicht werden, das heißt die Einwohner des Corveyer Territoriums, deren Landesherr der Abt in weltlichen Dingen ja ohnehin schon war, wurden jetzt auch in kirchenrechtlichen Dingen der &amp;#039;&amp;#039;Jurisdiktionsgewalt&amp;#039;&amp;#039; des Paderborner Bischofs enthoben und der des Abtes unterstellt. Die bischöfliche &amp;#039;&amp;#039;Weihegewalt&amp;#039;&amp;#039; verblieb allerdings noch beim Bischof von Paderborn. In Gegenwart des Abtes beschloss der Konvent, dass der Gottesdienst, der stets sein benediktinisches Gepräge behalten hatte, auch nach einer möglichen [[Säkularisation]] der Abtei nicht verringert werden sollte, was für einen noch immer strengen klösterlichen Tagesablauf sprach. Für die Abhaltung der Gebetszeiten wurden die [[Alumnen]] des 1786 eröffneten Priesterseminars herangezogen, da die meisten [[Mönchtum|Mönche]] zu alt waren. Zugleich wurde die Zahl der künftigen [[Domherr]]en auf zwölf und deren Gehalt auf 500 Taler festgelegt. Auch wurde die &amp;#039;&amp;#039;[[Vita communis]]&amp;#039;&amp;#039; weitestgehend reformiert und die [[Klausur (Kloster)|Klausur]] aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1788 richtete die Abtei schließlich ihren Säkularisierungsantrag an den [[Papst]]. Dieser hob das Kloster 1792 auf, erhob den [[Fürstabt]] [[Johann Karl Theodor von Brabeck|Theodor von Brabeck]] zum [[Fürstbischof]] und das Abteigebiet zum [[Bistum]] (= [[Hochstift]]), obwohl es lediglich zehn Pfarreien umfasste. Der [[Prior]] der Abtei wurde [[Domdechant]], die Mönche Domherren (Kapitulare), darunter [[Ferdinand von Lüninck]], der sich für die Umwandlungsprozedur stark engagiert hatte. Ferner kamen noch weitere Domizellare hinzu, auch erhielt die jetzt zur [[Kathedrale]] gewordene Abteikirche sechs [[Domvikar]]e. Die Kleidung und die Rechte wurden den übrigen deutschen Domkapiteln angeglichen. Im Jahr 1794 wurde die Urkunde durch den Kaiser ausgestellt und das neue Bistum, das lediglich das Gebiet der alten Reichsabtei umfasste, der [[Bistum Mainz|Kirchenprovinz Mainz]] unterstellt. Auf Theodor von Brabeck folgte 1794 Ferdinand von Lüninck als Fürstbischof und letzter Regionalbischof des Bistums in Preußen (†&amp;amp;nbsp;1825).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende der Souveränität ===&lt;br /&gt;
Schon wenig später, nämlich 1803, wurde das Fürstbistum Corvey durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]] aufgehoben. Das nunmehr als &amp;#039;&amp;#039;Fürstentum Corvey&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete Territorium fiel mit den Gebieten des [[Hochstift Fulda|Hochstiftes Fulda]] als Fürstentum [[Nassau-Oranien-Fulda]] an die Grafen von [[Nassau-Dillenburg]], die auch den Titel der [[Fürstentum Orange|Prinzen von Oranien]] führten (→&amp;amp;nbsp;[[Haus Oranien-Nassau]]). Landesherr wurde [[Wilhelm V. (Oranien)|Wilhelm V. von Oranien]], ab 1806 [[Wilhelm I. (Niederlande)|Wilhelm Friedrich Prinz von Oranien-Nassau]]. 1807 wurde das Fürstentum Corvey Bestandteil des napoleonischen [[Königreich Westphalen|Königreiches Westphalen]], anschließend 1815 Königlich preußische Domäne. Das geistliche Bistum Corvey blieb jedoch bis zum Tode Ferdinand von Lünincks 1825 bestehen, wurde dann dem [[Bistum Paderborn]] einverleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in Spätfolge des [[Wiener Kongress]]es entschädigungsberechtigte Landgraf [[Victor Amadeus (Hessen-Rotenburg)|Viktor Amadeus von Hessen-Rotenburg]] erhielt 1820 vom König von Preußen das [[Mediatfürstentum Corvey]] als Ausgleich, zusammen mit dem Mediatfürstentum [[Herzogtum Ratibor|Ratibor]]. Die zuvor corveyischen Bürger des ehemaligen Stifts Corvey wurden preußische Staatsbürger. Mit Testament von 1825 vererbte der Landgraf diese außerhessischen Gebiete an seinen Neffen, den Erbprinzen [[Victor I. von Ratibor|Viktor zu Hohenlohe-Schillingsfürst]]. Der Landgraf starb 1834 und Erbprinz Viktor nahm mit seiner Volljährigkeit 1840 unter Verzicht seiner Schillingsfürster Erbansprüche den Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Herzog von Ratibor]] und Fürst von Corvey&amp;#039;&amp;#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Corvey]] (beschreibt schwerpunktmäßig das mittelalterliche Kloster)&lt;br /&gt;
* [[Liste der Äbte von Corvey]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Ältere Literatur ===&lt;br /&gt;
* [[Paul Wigand]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der gefürsteten Reichsabtei Corvey und der Städte Corvey und Höxter&amp;#039;&amp;#039;. Höxter 1819 [mehrere Bände] ([http://books.google.de/books?id=PMAGAAAAcAAJ Online]).&lt;br /&gt;
* Paul Wigand (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Corveyesche Güterbesitz aus den Quellen dargestellt und als Fortsetzung der Corveyschen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Lemgo 1831 ([http://books.google.de/books?id=UN8-AAAAIAAJ Online]).&lt;br /&gt;
* Paul Wigand (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Traditiones Corbeinses.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1843 ([http://books.google.de/books?id=YfY-AAAAIAAJ Online]).&lt;br /&gt;
* [[August Hanemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Corvey an der Weser.&amp;#039;&amp;#039; Höxter 1898 ([http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6:1-109589 Digitalisat]), 4. Auflage. Holzminden 1909, 10. Auflage. Höxter 1947&lt;br /&gt;
* [[Johannes Letzner]]: &amp;#039;&amp;#039;Corbeische Chronica.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1590 ([http://books.google.de/books?id=DbFSAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Online]).&lt;br /&gt;
* [[Johannes Letzner]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronica und historische Beschreibung des Lebens, der Hendel und Thaten des … teutschen Röm. Keys. Lodowici Pii und des Keyserlichen freien Stiffts Corbei.&amp;#039;&amp;#039; Hildesheim 1604 ([http://books.google.de/books?id=nxZTAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuere Literatur ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Jörg Deventer]] |Titel=Das Abseits als sicherer Ort? Jüdische Minderheit und Christliche Gesellschaft im Alten Reich am Beispiel der Fürstabtei Corvey (1550–1807) |Verlag=Schöningh |Ort=Paderborn |Datum=1996 |ISBN=3-506-79593-7}}&lt;br /&gt;
* Marianne Huisking: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Corveyer Wahlkapitulationen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Westfälische Zeitschrift]] (WestfZs).&amp;#039;&amp;#039; Paderborn 98/99.1949, S. 9, {{ISSN|0083-9043}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten Deutschlands]]. Nordrhein-Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1970, S. 146–149.&lt;br /&gt;
* [[Klemens Honselmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die alten Mönchslisten und die Traditionen von Corvey.&amp;#039;&amp;#039; (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen. Bd. 10; Abhandlungen zur Corveyer Geschichtsschreibung. Bd.&amp;amp;nbsp;6, T.&amp;amp;nbsp;1). Verl. Bonifatius-Druckerei, Paderborn 1982, ISBN 3-87088-326-X.&lt;br /&gt;
* Leopold Schütte (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die alten Mönchslisten und die Traditionen von Corvey.&amp;#039;&amp;#039; Indices und andere Hilfsmittel. (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen. Bd.&amp;amp;nbsp;10; Abhandlungen zur Corveyer Geschichtsschreibung. Bd.&amp;amp;nbsp;6, T.&amp;amp;nbsp;2). Verl. Bonifatius-Druckerei, Paderborn 1992, ISBN 3-87088-326-X.&lt;br /&gt;
* Beate Johlen: &amp;#039;&amp;#039;Die Auswirkungen der Gegenreformation auf den Sakralbau des 17. Jahrhunderts. Reform und Tradition am Beispiel des Wiederaufbaues der ehemaligen Benediktinerabteikirche Corvey/Westfalen im Jahre 1667&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Bonn 2000.&lt;br /&gt;
* Michael Koch unter Mitarbeit von Andreas König: &amp;#039;&amp;#039;Bibliographie Höxter, Corvey und Corveyer Land.&amp;#039;&amp;#039; 8., erweiterte Ausgabe, Stand: Januar 2026. Online-Publikation Münster 2026 (Materialien der Historischen Kommission für Westfalen, Band 8; [http://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Materialien_008_(2026-01).pdf Online-Fassung]).&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Leesch]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sinopien und Stuck im Westwerk der karolingischen Klosterkirche von Corvey.&amp;#039;&amp;#039; Rhema-Verlag, Münster 2002, ISBN 3-930454-34-3.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Leesch: &amp;#039;&amp;#039;Das Corveyer Pfarrsystem&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Kultur im Weserraum 800–1600.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Staatsarchiv Münster, Münster i. W. / Corvey 1966, S. 43–76.&lt;br /&gt;
* Elmar Arnold, Sándor Kotyrba: &amp;#039;&amp;#039;Corvey. Ehemalige Reichsabtei und Residenz.&amp;#039;&amp;#039; Koch-Druck, Halberstadt 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Corvey|Corvey}}&lt;br /&gt;
* [https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=TEKTONIK-Tekt_1afd0bc2-4203-46b2-83ba-6a79ec322a1d Fürstabtei Corvey – Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|2071959-0|TEXT=Literatur zum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corvey| ]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Historisches Territorium (Nordrhein-Westfalen)|Corvey]]&lt;/div&gt;</summary>
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