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	<title>Stift Asbeck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stift_Asbeck&amp;diff=1779548&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fisches Nachtgesang: /* Beziehung zum österreichischen Kaiserhaus */</title>
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		<updated>2025-11-07T09:13:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beziehung zum österreichischen Kaiserhaus&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stift Asbeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Asbeck (Münsterland)|Asbeck]] (heute Ortsteil von [[Legden]]), gegründet im 12. Jahrhundert, war zunächst ein Doppelkloster der [[Prämonstratenser]]. Später war es ein reines Nonnenkloster, ehe es im 16. Jahrhundert in ein [[Frauenstift|Damenstift]] umgewandelt wurde. Die Einrichtung bestand bis 1805.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der Nähe einer bereits seit dem 11. Jahrhundert bestehenden Pfarrkirche wurde von einem Edelmann Wickerus von Wettringen zur Zeit von Bischof [[Werner von Steußlingen (Münster)|Werner von Münster]] ein Doppelkloster gegründet. Dieses folgte der [[Augustinusregel|Regel des Augustinus]] und der Lebensweise der Prämonstratenser. Bereits im Jahr 1173 wurde dem Kloster die Kirche in [[Legden]] [[Inkorporation (Kirche)|inkorporiert]]. Im selben Jahr wurde die Einrichtung zu einem reinen Nonnenkloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später in der Amtszeit von Bischof [[Hermann II. von Katzenelnbogen|Hermann II.]] wurden die Anlagen des Klosters erbaut. Im Kloster lebten etwa 40 Damen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Schenkungen des Bischofs und des Adels kam das Kloster zu beträchtlichem Wohlstand. Bereits 1151 besaß das Kloster Zehntrechte in 36 Orten. Hinzu kamen weitere Stiftungen sowie Landkäufe durch die Gemeinschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster hatte das Recht, die Pfarreien in Asbeck und Legden zu besetzen. Die [[Vogt]]ei lag zunächst bei den Herren von Wettringen. Dem folgten die Edelherren von Steinfurt. Seit 1282 lag die Vogtei bei den Priorinnen des Klosters selbst. Den Schutz des Klosters übernahmen die Bischöfe von Münster. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1282 ist die Zugehörigkeit zum Orden der Augustiner belegt. Ab 1480 gab es Bestrebungen zur Umwandlung der Einrichtung in ein Damenstift. Es kam zu einer Änderung der Kleiderordnung und die Leiterin hieß seither Decanissa oder Äbtissin. Im Jahr 1533 wurde den Insassen gestattet, außerhalb der Einrichtung weltliche Kleidung statt der Nonnentracht zu tragen. Seither handelte es sich um ein freiweltliches, adeliges Damenstift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einfluss von [[Reformation|reformatorischen]] Tendenzen spielte keine Rolle. Es galt weiterhin als wohlhabend. Die Visitation von 1616 ergab, dass die Stiftsdamen zwar nach der Augustinerregel lebten, aber keine Gelübde ablegten und jederzeit das Stift verlassen durften. Die Zahl der Stellen lag Ende des 18. Jahrhunderts bei 16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stift bestand bis zur [[Säkularisation]] im Jahr 1805. Kloster und Besitz gingen an die Grafen von [[Salm-Horstmar]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beziehung zum österreichischen Kaiserhaus==&lt;br /&gt;
Über die Vergabe der Präbenden entschied in letzter Instanz der [[österreich]]ische Kaiser. Stift Asbeck hatte deshalb eine diplomatische Vertretung in [[Wien]], zuletzt in der Person des kaiserlichen Reichshofratsagenten Franz Anton Edler von Ditterich zu Erbmannszahl (um 1749–1829), der dort in der oberen [[Bäckerstraße (Wien)|Bäckerstraße]] Nr.&amp;amp;nbsp;808 residierte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hof- und Staats-Schematismus der röm. kaiserl. auch kaiserl. königl. und erzherzoglichen Haupt- und Residenz-Stadt Wien&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1802, S. 16 und 314 ([https://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=shb&amp;amp;datum=1802&amp;amp;page=554&amp;amp;size=45 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; Er vertrat auch das [[Hochstift Augsburg]] sowie die Familie [[Aufseß (Adelsgeschlecht)|Aufseß]] auf [[Schloss Unteraufseß|Unteraufseß]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung des  Stifts war er von 1807 bis 1829 [[Liste der mecklenburgischen Gesandten in Österreich|mecklenburgischer Gesandter in Österreich]].&amp;lt;ref&amp;gt;Brigitta Steinbruch und Karl-Heinz Steinbruch, &amp;#039;&amp;#039;Franz Anton von Ditterich, Edler von und zur Erbmannszahl in mecklenburg-schwerinschen Diensten in Wien&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Archiv und Heraldik: Festschrift für [[Michael Göbl]]&amp;#039;&amp;#039;, Wien 2019, S. 283–302&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Anton Ditterich, ab 1786 Edler von und zu Erbmannszahl, wurde um 1749 in [[Bamberg]] geboren&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 58, Ausgaben 1–2, S.&amp;amp;nbsp;417 ([https://books.google.de/books?newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=EsJVAAAAYAAJ&amp;amp;dq=Franz+Ditterich+zu+Erbmannszahl+1829&amp;amp;focus=searchwithinvolume&amp;amp;q=Erbmannszahl+1829 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; – nach anderen Quellen 1752&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Schneider und Eva Maria Werner, &amp;#039;&amp;#039;Europa in Wien. Who is who beim [[Wiener Kongress]] 1814/15&amp;#039;&amp;#039;, Wien, Köln, Weimar: Böhlau 2015, S. 146&amp;lt;/ref&amp;gt; – und starb am 14. November 1829 in Wien im Alter von 80 Jahren „an der Lungeneiterung“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Wiener Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr.&amp;amp;nbsp;264 vom 17.&amp;amp;nbsp;November 1829, S.&amp;amp;nbsp;1103 ([https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&amp;amp;datum=18291117&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Tod wurde in den Sterbebüchern der [[Dominikanerkirche (Wien)|Dominikanerkirche St. Maria Rotunda]] registriert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/01-maria-rotunda/03-01/?pg=133 |wayback=20211001081615 |text=Sterbeeintrag im Kirchenbuch der Dominikanerkirche St. Maria Rotunda |archiv-bot=2024-05-17 14:09:43 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Therese von Zandt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekannteste Stiftsdame von Asbeck war [[Therese von Zandt]], die von 1783 bis 1805 zum Stift gehörte. 1803/04 war sie vermutlich die Geliebte [[Beethoven]]s. 1805 heiratete sie den Kapellmeister [[Friedrich August Burgmüller|August Burgmüller]]. Sie war die Mutter der Komponisten [[Friedrich Burgmüller]] und [[Norbert Burgmüller]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr zu Ehren wurde im Juni 2018 im Stift ein „Theresen-Kabinett“ eröffnet, in dem auch ihre Familie gewürdigt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Ronny von Wangenheim, &amp;#039;&amp;#039;Theresenkabinett in der Hunnenpforte öffnet. Stiftsdorf Asbeck hat jetzt ein Theresenkabinett&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Münsterland-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 14. Juni 2018 ({{Webarchiv|url=https://www.muensterlandzeitung.de/nachrichten/legden/stiftsdorf-asbeck-hat-jetzt-ein-theresenkabinett-1294945.html |wayback=20190109155421 |text=online |archiv-bot=2024-05-17 14:09:43 InternetArchiveBot }})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;180&amp;quot; heights=&amp;quot;135&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:AsbeckMargaretaAussen4.JPG|[[St. Margareta (Asbeck)]]&lt;br /&gt;
Datei:AsbeckÄbtissinnenhaus1.JPG|Äbtissinnenhaus&lt;br /&gt;
Datei:AsbeckKreuzganggalerie.JPG|Doppelkreuzgang (Rekonstruktion)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten und Nutzung ==&lt;br /&gt;
Erhalten ist die romanische Kirche [[St. Margareta (Asbeck)|St. Margareta]]. Hinzu kommen das Haus der Äbtissin, das [[Dormitorium]], das Torhaus aus dem Jahr 1630 und eine Mühle. Die zweistöckige Arkadengalerie des Kreuzganges wurde 1867 beim Bau des Diözesanmuseums in [[Münster]] verwandt. Dieses wurde aber bereits 1966 abgebrochen. Stattdessen wurde die Galerie 2004 in Asbeck wieder errichtet, so dass dort auch ein Teil des Kreuzganges vorhanden ist. Nach umfangreichen Baumaßnahmen werden die Gebäude für Veranstaltungen genutzt. Auch ist eine Ausstellung zur Geschichte des Stifts dort untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Petri]], [[Georg Droege]], [[Friedrich von Klocke]], [[Johannes Bauermann]] (Hrsg.), Klaus Flink: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten Deutschlands]].&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 273). 2., neubearbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 1970, {{DNB|456882855}}, S. 33.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Martin Kopitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Düsseldorfer Komponist Norbert Burgmüller. Ein Leben zwischen [[Ludwig van Beethoven|Beethoven]] – [[Louis Spohr|Spohr]] – [[Felix Mendelssohn Bartholdy|Mendelssohn]]&amp;#039;&amp;#039;. B.o.s.s, Kleve 1998, ISBN 3-9805931-6-9.&lt;br /&gt;
* Bernhard Laukötter, Reinhold Hülsewiesche: &amp;#039;&amp;#039;Therese von Zandt im Stift Asbeck&amp;#039;&amp;#039;. Heimatverein Asbeck, Legden-Asbeck 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Stift Asbeck}}&lt;br /&gt;
*[http://www.heimatverein-asbeck.de/Stift_Asbeck/stift_asbeck.html Homepage des Heimatvereins Asbeck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.053525|EW=7.14244|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://klosterdatenbank.germania-sacra.de/gsn/3597 Augustinerchorfrauenstift Asbeck] (GSN: 3597), in: Germania Sacra, (Abgerufen: 25. Juni 2018)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (12. Jahrhundert)|Asbeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Prämonstratenserinnenkloster in Nordrhein-Westfalen|Asbeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Augustinerinnenkloster in Nordrhein-Westfalen|Asbeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Legden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Prämonstratenserkloster in Nordrhein-Westfalen|Asbeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Doppelkloster|Asbeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Kreis Borken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Kreis Borken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kreis Borken)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fisches Nachtgesang</name></author>
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