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	<title>Stieleiche - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Boehm: Die letzte Textänderung von ~2026-12488-89 wurde verworfen und die Version 260835299 von Hutch wiederhergestellt.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-12488-89&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-12488-89&quot;&gt;~2026-12488-89&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/260835299&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/260835299&quot;&gt;260835299&lt;/a&gt; von Hutch wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Stiel-Eiche&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Quercus robur&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Eichen&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Quercus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Buchengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Fagaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Buchenartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Fagales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Eurosiden I&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Rosiden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Quercus robur Sturm31.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Stiel-Eiche (&amp;#039;&amp;#039;Quercus robur&amp;#039;&amp;#039;), Illustration&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stieleiche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Quercus robur&amp;#039;&amp;#039;, [[Synonym (Taxonomie)|Synonym]]: &amp;#039;&amp;#039;Quercus pedunculata&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sommereiche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Eiche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Eichen]] (&amp;#039;&amp;#039;Quercus&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Buchengewächse]] (Fagaceae). Um ihre Zugehörigkeit zur Gattung der Eichen zu betonen, ist in der Botanik die [[Schreibweise deutscher Pflanzennamen|Bindestrichschreibweise]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stiel-Eiche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sommer-Eiche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; üblich. Die Stieleiche war „[[Baum des Jahres]]“ 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Viktring Stiftspark Koschatpromenade Fischerkeusche 25012010 322.jpg|mini|Winterliche Stieleiche im [[Klagenfurt]]er Stadtteil Viktring]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stieleiche ist ein 20 bis über 40 Meter hoher Laubbaum und erreicht einen Stammumfang bis 3 Meter, im Freistand bis über 12&amp;amp;nbsp;Meter, wie die [[Femeiche]] oder die [[Ivenacker Eichen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Ullrich, Uwe Kühn, Stefan Kühn: &amp;#039;&amp;#039;Unsere 500 ältesten Bäume.&amp;#039;&amp;#039; München 2012, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Höchstalter liegt bei 500 bis 1000 Jahren, in Ausnahmefällen bis zu 1400 Jahren. Ihre [[Rinde]] ist in der [[Jugend]] glatt und schwach grau-grün glänzend, später wird eine dicke, tief längsrissige, furchige, graubraune [[Borke]] gebildet. Die [[Knospe]]n sind stumpf, eiförmig und sitzen gehäuft an den Triebenden. Die wechselständigen, ledrigen Blätter sind nur kurz gestielt und werden 10 bis 15 Zentimeter lang. Sie sind oberseits tiefgrün glänzend, auf der Unterseite heller und in fünf bis sechs [[Bucht]]en gelappt. Insbesondere bei jungen Bäumen verbleiben die verwelkten Blätter während der [[Winterruhe]] am Baum ([[Marzeszenz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stieleiche ist [[Monözie|einhäusig]] getrenntgeschlechtig. Die männlichen Blütenstände sind dünne, reichblütige [[Kätzchen]]. Die winzige männliche Einzelblüte hat ein unscheinbares, mehrzipfeliges Perigon und 5–12 Staubblätter. Die weiblichen Blüten befinden sich in deutlich gestielten Ähren, die blattachselständig an der Spitze der Frühjahrstriebe stehen. Jede weibliche Blüte ist becherförmig von einer behaarten [[Fruchtbecher|Cupula]] umgeben, die das unscheinbare 5–7-teilige Perigon mehr oder weniger verdeckt. Die rötliche Narbe ist scheibenartig verbreitert und meist dreiteilig. Der [[Fruchtknoten]] ist unterständig. Die Stieleiche blüht von April bis Mai.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt&amp;quot;&amp;gt;Schütt, Weisgerber, Schuck, Lang, Stimm, Roloff: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie der Laubbäume.&amp;#039;&amp;#039; Nikol-Verlag, 2006, ISBN 978-3-937872-39-1, S. 485–498.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eicheln reifen von September bis Oktober. Die Eicheln sind [[Nussfrucht|Nussfrüchte]], die zu dritt bis fünft an 1,5 bis 4 Zentimeter langen [[Sprossachse|Stielen]] (daher der Name Stieleiche) sitzen und bis 3,5 Zentimeter lang werden. Die Eicheln dienen verschiedenen Tieren als Nahrung und werden von ihnen verbreitet. Vor allem der [[Eichelhäher]] sorgt durch Anlage von Nahrungsdepots für die Verbreitung der Stieleiche ([[Hähersaat]]en). Die Stieleiche bildet eine kräftige [[Pfahlwurzel]]; dank ihrer Wurzeln ist sie äußerst sturmfest. Sie kann mit ihren Wurzeln auch stark verdichtete Böden erschließen, um tiefliegendes [[Grundwasser]] zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 24.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Keimling Stiel-Eiche.jpg|[[Sämling|Keimling]] der Stieleiche im ersten Jahr&lt;br /&gt;
 Quercus robur sl4.jpg|Winterknospen&lt;br /&gt;
 Marcescent tree Vach (dkrb).jpg|Junge Stieleiche mit marzeszenten Blättern im Februar&lt;br /&gt;
 20150420Quercis robur3.jpg|Aufspringende Blattknospe&lt;br /&gt;
 Quercus robur early flowers.jpg|[[Blüte]]n der Stieleiche&lt;br /&gt;
 Egeved.JPG|Holz und Rinde der Stieleiche&lt;br /&gt;
 Hammundeseiche,2.jpg|[[Hammundeseiche (Baum)|Hammundeseiche]] am [[Hammundeseiche#Nadelöhr|Nadelöhr bei Friedewald]]&lt;br /&gt;
 2 Drei Eichen IMG 1086.jpg|Etwa 350-jährige [[Drei Eichen (Heidelberg)|Stieleiche bei Heidelberg]] mit Sekundärkrone&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:QuercusRobur ZasiegGatunku01.png|mini|Verbreitung der Stieleiche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Quercus robur acorn - Keila.jpg|mini|Eichelfrucht, eine [[Nussfrucht|Nuss]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiel-Eiche-Ivenack.JPG|mini|Stieleiche in [[Ivenacker Eichen|Ivenack]]: 35,5&amp;amp;nbsp;m hoch; 11&amp;amp;nbsp;m Stammumfang; 3,50&amp;amp;nbsp;m Stammdurchmesser; ca. 180&amp;amp;nbsp;Festmeter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stieleiche ist die in Mitteleuropa am weitesten verbreitete Eichenart. Sie kommt in fast ganz [[Europa]] vor und fehlt nur im Süden der [[Iberische Halbinsel|Iberischen Halbinsel]], auf [[Sizilien]], im Süden [[Griechenland]]s, im nördlichen [[Skandinavien]] und in [[Russland|Nordrussland]]. Gegenüber der [[Traubeneiche]] reicht ihr Verbreitungsgebiet weitaus weiter in den Osten, da sie kontinentales Klima wesentlich besser verträgt. Die Verbreitung der Stieleiche reicht in den [[Bayerische Alpen|Bayerischen Alpen]] bis auf {{Höhe|1000|link=1}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten entwickelt sich die Stieleiche auf nährstoffreichen, tiefgründigen Lehm- und Tonböden. Sie kann aufgrund ihrer guten Anpassungsfähigkeit aber auch wechselfeuchte bis nasse [[Pseudogley]]- und [[Gley|Lehm]] Böden  besiedeln. Die lichtbedürftige Stieleiche wird in [[Mitteleuropa]] auf normalen Standorten von der schattentoleranten, konkurrenzstarken [[Rotbuche]] verdrängt. Sie ist deshalb nur auf Sonderstandorten bestandsbildend, d.&amp;amp;nbsp;h. in den periodisch überfluteten [[Auwald|Hartholzauwäldern]] der großen Ströme, auf strengen Tonböden in [[Carpinion betuli|Eichen-Hainbuchenwäldern]] sowie auf nährstoffarmen, trockenen Sandböden in [[Birken-Eichenwald|Eichen-Birkenwäldern]] und Eichen-Kiefernwäldern. Im Osten des Verbreitungsgebiets kommt die Rotbuche wegen stärkerer Spätfröste nicht mehr vor, so dass dort Stieleichen zusammen mit [[Hainbuche]], [[Waldkiefer]] und [[Sandbirke]] die natürliche Waldgesellschaft bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Eichenwälder in Mitteleuropa sind [[anthropogen]]en Ursprungs. Es sind durchgewachsene [[Mittelwald|Mittelwälder]], da die Stieleiche das periodische [[Stockausschlag#„Auf den Stock setzen“|Auf-den-Stock-Setzen]] besser verträgt als die Rotbuche. Auch wurden die Eichen wegen ihres wertvollen Holzes und ihrer als Viehfutter nützlichen Früchte schon historisch gezielt gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sinne der [[Megaherbivorenhypothese]] hingegen stellt die Förderung der Eiche durch den Menschen in Mitteleuropa nur einen Ersatz der natürlichen Situation dar. Da die Eiche unter [[Weidelandschaft|Beweidungseinfluss]] dominant auftreten kann, wird argumentiert, dass dies auch natürlicherweise vor dem Eingriff des Menschen der Fall gewesen sei, da große Flächen durch Pflanzenfresser offengehalten worden seien und so gute Bedingungen für Eichenverjüngung geliefert hätten. Gestützt wird dies durch Pollendiagramme, in denen die Eiche beispielsweise während großer Abschnitte des Holozäns häufig bis dominant auftritt. Laut Verfechtern der Hypothese sei dies unter heutigen Umständen mit der Eiche als Art der Extremstandorte nicht darstellbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erdgeschichtlich sind Eichen bereits aus dem [[Tertiär (Geologie)|Tertiär]] nachgewiesen. Sie finden sich [[fossil]] schon vor 12 Millionen Jahren, etwa in [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimenten]] des [[Tagebau Hambach|Tagebaus Hambach]] im Rheinland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede zur Traubeneiche ==&lt;br /&gt;
Die Stieleiche kommt vor allem in den feuchteren Tiefebenen und Auwäldern vor, während die [[Traubeneiche]] wärmere trockene Hügellagen oder tiefere Gebiete der Bergregionen bevorzugt. Die Früchte der Stieleiche sitzen zu wenigen an langen Stielen (!). Die Blätter der Stieleiche sind aber kürzer gestielt als die der Traubeneiche und im Gegensatz zu dieser meist auffällig geöhrt (d.&amp;amp;nbsp;h. das Blatt der Stieleiche wächst beidseitig neben der Blattmittelrippe einige Millimeter ohrförmig dem Ast entgegen).&lt;br /&gt;
Im mittleren Spreitenbereich der Blätter enden die Seitennerven der Stieleiche auch in den Buchten, was bei den Traubeneichen nicht der Fall ist. Bei der Traubeneiche enden Blattadern nur in den Lappen. Die Knospen der Traubeneiche sind etwas schlanker als die der Stieleiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im direkten Vergleich sind die Merkmale „kürzerer geöhrter Blattstiel“ und „Blattadern in Buchten“ sehr zuverlässige Kriterien der „in den feuchteren Gegenden“ wachsenden Stieleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Man unterscheidet folgende fünf Unterarten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Quercus robur&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;broteroana&amp;#039;&amp;#039; {{Person|O.Schwarz}}: Sie kommt in Portugal vor.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Quercus robur&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;brutia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Ten.) O.Schwarz}}: Sie kommt in Süditalien und auf der westlichen Balkanhalbinsel vor.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Quercus robur&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;imeretina&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Steven ex Woronow) Menitsky}}: Sie kommt im westlichen Kaukasusgebiet vor.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Quercus robur&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;pedunculiflora&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(K.Koch) Menitsky}}: Sie kommt auf der Balkanhalbinsel, auf Kreta auf der Krim und von der Türkei bis zum nordwestlichen Iran vor.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Quercus robur&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;robur&amp;#039;&amp;#039;: Sie kommt von Europa bis Transkaukasien vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuchtformen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Quercus robur - Filicifolia.JPG|mini|Blätter der Zuchtform „Schlitzblättrige Eiche“ (&amp;#039;&amp;#039;Quercus robur&amp;#039;&amp;#039; „Filicifolia“) nahe dem [[Eutiner Schloss]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgt eine Auswahl von [[Zuchtform (Obstgehölze)|Zuchtformen]] der Stieleiche:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Quercus robur&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;Concordia&amp;#039;: 1843 ist sie in Belgien entstanden; der Blattaustrieb ist goldgelb, die Belaubung sommers gelblichgrün. Diese Form wird seltener gepflanzt und kann etwa 13 Meter hoch werden.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Quercus robur&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;Fastigiata&amp;#039;: Sie wächst wie eine [[Pyramidenpappel]] sehr straff aufrecht und sehr schmal. Der Baum kann 20 bis 25 Meter Höhe und 1 Meter Stammdurchmesser erreichen. In größeren Parks und formalen Gärten häufig zu sehen. Eine bekannte Vertreterin ist die [[Schöne Eiche (Harreshausen)|Schöne Eiche]] bei [[Babenhausen (Hessen)|Harreshausen]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Quercus robur&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;Filicifolia&amp;#039;: Die Belaubung ist der von ‚Pectinata‘ ähnlich, jedoch sind die Lappen sehr schlank und haben einen gekräuselten Rand.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Quercus robur&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;Pectinata&amp;#039;: Sie hat tief eingeschnittene Blätter; die Lappen sind gerade und nicht gekräuselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hybriden ===&lt;br /&gt;
* [[Quercus x turneri|&amp;#039;&amp;#039;Quercus&amp;#039;&amp;#039; ×&amp;#039;&amp;#039;turneri&amp;#039;&amp;#039;]] = &amp;#039;&amp;#039;Quercus ilex&amp;#039;&amp;#039; × &amp;#039;&amp;#039;Quercus robur&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Quercus&amp;#039;&amp;#039; ×&amp;#039;&amp;#039;bimundorum&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;Crimschmidt&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Quercus robur&amp;#039;&amp;#039; × &amp;#039;&amp;#039;Quercus alba&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Quercus&amp;#039;&amp;#039; ×&amp;#039;&amp;#039;warei&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Quercus robur&amp;#039;&amp;#039; f. &amp;#039;&amp;#039;fastigiata&amp;#039;&amp;#039; × &amp;#039;&amp;#039;Quercus bicolor&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Quercus robur MHNT.BOT.2010.6.75.jpg|mini|Verarbeitetes Holz der Stieleiche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cave Barriques.jpg|mini|[[Weinfass|Weinfässer]] aus Eichenholz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cortex Quercus conc.-4383.JPG|mini|Medizinisch verwendet: Eichenrinde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stieleiche ist ein [[Ringporer|ringporiger]] [[Kernholz]]baum. Der gelblich-weiße [[Splintholz|Splint]] ist verhältnismäßig schmal ausgebildet, das Kernholz hat eine hell- bis dunkelbraune Farbe. Die mittlere Rohdichte beträgt 0,65 (0,39 bis 0,93) Gramm pro Kubikzentimeter. Das Eichenholz ist hart, zäh, sehr dauerhaft und gut zu bearbeiten. Es ist sehr vielseitig verwendbar: als [[Bauholz]], im Wasserbau, für [[Eisenbahnschwelle]]n und für Pfähle. Im Innenausbau eignet es sich als [[Parkett]], für Treppen und als Möbelholz. Hochwertiges Eichenholz wird als [[Furnier]] verarbeitet oder zum [[Fass]]bau verwendet. Der bei der Verarbeitung von Eichenholz anfallende Staub gehört zu den [[Hartholzstaub|Hartholzstäuben]], die beim Menschen nachgewiesenermaßen Nasenschleimhautkrebs erzeugen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überdies liefert die Stieleiche mit einem Heizwert von etwa 15 MJ/kg ein hervorragendes [[Brennholz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher war die Nutzung der Eicheln als Futter für die Schweine und das Wild genauso wichtig wie die Holznutzung. Die wegen der [[Bitterstoff]]e für den Menschen erst nach einer Behandlung genießbaren Eicheln sind sehr nahrhaft und enthalten bis zu 38 % [[Stärke]]. Die Schweine wurden in die Eichenwälder getrieben und in guten Samenjahren mit den Eicheln gemästet. Aus dieser Zeit stammt der Spruch &amp;#039;&amp;#039;Auf den Eichen wächst der beste Schinken.&amp;#039;&amp;#039; Für Rinder und Pferde sind Eicheln und Eichenlaub aufgrund des hohen [[Gerbstoffe|Gerbstoffgehalts]] schädlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RDK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Nutzung war die der Rinde als [[Gerberlohe]]. Dazu wurde die Stieleiche als [[Niederwald]], sogenannte [[Lohhecken]], bewirtschaftet, alle 15 bis 20 Jahre geerntet, die Stämme geringelt und die [[Rinde]] abgeschält. Die getrocknete Rinde hat einen Gerbsäureanteil von 8 bis 20 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arzneipflanze ===&lt;br /&gt;
Als [[Droge (Pharmazie)|Droge]] dienen die getrocknete Rinde der jungen Zweige und Stockausschläge. Die pharmazeutische Drogenbezeichnung lautet Quercus cortex ([[Latein|lat.]] für Eichenrinde; alt: Cortex Quercus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rinde enthält zumeist 10 % (bis 20 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RDK&amp;quot;&amp;gt;Roth, Daunderer &amp;amp; Kormann: &amp;#039;&amp;#039;Giftpflanzen, Pflanzengifte.&amp;#039;&amp;#039; NIKOL Verlag, 5. Aufl., 2008, ISBN 978-3-86820-009-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;) Gerbstoffe, wobei es sich in erster Linie um Catechingerbstoffe (oligomere Proanthocyanidine) handelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Holm&amp;quot;&amp;gt;Holm &amp;amp; Herbst: &amp;#039;&amp;#039;Botanik und Drogenkunde.&amp;#039;&amp;#039; DAV, 9. Aufl., 2010, ISBN 978-3-7692-5240-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Arzneibuch|Europäische Arzneibuch]] (Ph. Eur.) berechnet die Catechine als [[Pyrogallol]] und fordert einen Mindestgehalt von 3 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rahfeld&amp;quot;&amp;gt;Bettina Rahfeld: &amp;#039;&amp;#039;Mikroskopischer Farbatlas pflanzlicher Drogen.&amp;#039;&amp;#039; Spektrum Akademischer Verlag, 2009, ISBN 978-3-8274-1951-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben kommen auch [[Ellagitannine]] oder komplexe Gerbstoffe,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Holm&amp;quot; /&amp;gt; z.&amp;amp;nbsp;B. Flavanoellagitannine sowie Quercitol und Triterpene vor. In den Blättern sowie in noch grünen Früchten liegen Gerbstoff in einem Gehalt von bis zu 15 % vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RDK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußerlich kommen Vollbäder oder Umschläge mit Zubereitungen aus Eichenrinde zur Anwendung, vor allem bei entzündlichen Hautleiden (nicht bei nässenden Ekzemen / großflächigen Hautschäden). Lokale Anwendungsgebiete von Eichenrinde sind leichte Entzündungen im Mund- und Rachenraum sowie im Genital- und Analbereich. Innerlich wird Eichenrinde bei unspezifischen, akuten Durchfallerkrankungen angewandt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Holm&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rahfeld&amp;quot; /&amp;gt; etwa als Teezubereitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krankheiten und Schädlinge ==&lt;br /&gt;
Zu den Schädlingen der Stieleiche zählen [[Gallmücken]] wie &amp;#039;&amp;#039;[[Macrodiplosis volvens]]&amp;#039;&amp;#039;, der [[Eichenwickler]] (&amp;#039;&amp;#039;Tortrix viridana&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Zweipunktiger Eichenprachtkäfer|Zweipunktige Eichenprachtkäfer]] (&amp;#039;&amp;#039;Agrilus biguttatus&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;wsl&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wsl.ch/fe/walddynamik/waldschutz/pilze/eichensterben.pdf |text=Eichensterben |wayback=20120201093852}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Septoria quercicola a1 (3).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Septoria quercicola]]&amp;#039;&amp;#039; an Stieleiche]]&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wird die Stieleiche von [[Pilze]]n wie dem [[Eichenmehltau]] (&amp;#039;&amp;#039;Erysiphe alphitoides&amp;#039;&amp;#039;) befallen, der vor allem junge Triebe besiedelt. Weitere Krankheiten sind Blattflecken durch die Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Septoria]]&amp;#039;&amp;#039; und die Blattbräune durch &amp;#039;&amp;#039;[[Apiognomonia quercina]]&amp;#039;&amp;#039;. Unter den Großpilzen sind vor allem [[Hallimasch]]e (&amp;#039;&amp;#039;Armillaria&amp;#039;&amp;#039; spp.) und der [[Spindeliger Rübling|Spindelige Rübling]] (&amp;#039;&amp;#039;Gymnopus fusipes&amp;#039;&amp;#039;) von Bedeutung, da diese ein hohes Risiko für sonst gesunde Bäume mitbringen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wsl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren treten bei Stieleichen darüber hinaus multifaktorielle sog. Komplexerkrankungen auf. Die Ursachen sind noch nicht abschließend erforscht, jedoch deutet Vieles darauf hin, dass Primärursache das Absterben der Feinwurzeln, verursacht durch &amp;#039;&amp;#039;[[Phytophthora]]&amp;#039;&amp;#039;-Arten (&amp;#039;&amp;#039;[[Phytophthora quercina|P. quercina]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Phytophthora citricola|P. citricola]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Phytophthora cambivora|P. cambivora]]&amp;#039;&amp;#039;) ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Georg-August-Universität Göttingen – Öffentlichkeitsarbeit |url=https://www.uni-goettingen.de/de/komplexerkrankung/16701.html |titel=Komplexerkrankung – Georg-August-Universität Göttingen |sprache=de |abruf=2021-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Symptome für die Erkrankung sind u.&amp;amp;nbsp;a. abgestorbene Kronenteile, Sekretfluss aus der Rinde und Bohrschäden durch Insekten infolge verminderter Abwehrkräfte des Baumes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joachim Krahl-Urban: &amp;#039;&amp;#039;Die Eichen. Forstliche Monographie der Traubeneiche und der Stieleiche&amp;#039;&amp;#039;. Parey, Hamburg / Berlin 1959.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Spiecker]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Steuerung des Dickenwachstums und der Astreinigung von Trauben- und Stieleichen (Quercus petraea {{Person|(Matt.) Liebl.}} und Quercus robur {{Person|L.}})&amp;#039;&amp;#039;. Schriftenreihe der Landesforstverwaltung Baden-Württemberg, Band 72. Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt, Freiburg im Breisgau 1991.&lt;br /&gt;
* [[Gregor Aas]]: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zur Trennung und Kreuzbarkeit von Stiel- und Traubeneiche (Quercus robur {{Person|L.}} und Quercus petraea {{Person|(Matt.) Liebl.}})&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation. München 1989.&lt;br /&gt;
* Dietrich Frohne: &amp;#039;&amp;#039;Heilpflanzenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage. Wissenschaftliche Verlagsanstalt, Stuttgart 2006, ISBN 3-8047-2316-0.&lt;br /&gt;
* K. Hiller, M. F. Melzig: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, 2010, ISBN 978-3-8274-2053-4.&lt;br /&gt;
* Hubertus Wachter: Die Stieleiche (Quercus robur L.) slawonischer Herkunft in Westfalen und am Niederrhein. Kessel, Remagen-Oberwinter 2011, ISBN 978-3-941300-42-2.&lt;br /&gt;
* Christian Küchli, [[Jörg Müller (Künstler)|Jörg Müller]] (Illustrator): &amp;#039;&amp;#039;Auf den Eichen wachsen die besten Schinken. Zehn intime Baumporträts&amp;#039;&amp;#039;. Im Waldgut, Frauenfeld 1987, ISBN 3-7294-0047-9; Neuauflage: AT, Aarau 2000, ISBN 3-85502-714-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Quercus robur|Stieleiche (&amp;#039;&amp;#039;Quercus robur&amp;#039;&amp;#039;)|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4128387-9}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year= 2013.1&lt;br /&gt;
|ID= 63532&lt;br /&gt;
|ScientificName= Quercus robur&lt;br /&gt;
|YearAssessed= 2007&lt;br /&gt;
|Assessor= Participants of the FFI/IUCN SSC Central Asian regional tree Red Listing workshop, Bishkek, Kyrgyzstan&lt;br /&gt;
|Download= 21. September 2013&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|4685}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|2510}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|4685}}&lt;br /&gt;
* {{InfoFlora|ID=271|WissName=Quercus robur L.|Abruf=2015-10-03}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Hauptgruppen/quercus_stumpf.htm#Stiel-%20Eiche Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
* [http://www.baum-des-jahres.de/archiv/stieleiche.html &amp;#039;&amp;#039;Die Stieleiche – Baum Des Jahres 1989&amp;#039;&amp;#039;] bei &amp;#039;&amp;#039;Kuratorium Baum des Jahres e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.wald.de/die-stieleiche-quercus-robur-l Artikel zur Spezies] bei &amp;#039;&amp;#039;Stiftung Unternehmen Wald&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.heimat-pfalz.de/hans-wagners-naturseite/921-die-eiche-in-der-deutschen-und-pfaelzischen-volkskunde.html Die Stieleiche] in der deutschen und pfälzischen Volkskunde bei &amp;#039;&amp;#039;heimat-pfalz.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Filmdokumentation: &amp;#039;&amp;#039;Der Baum der Bäume. Geheimnisvolle Reise in die Welt der Eichen&amp;#039;&amp;#039;, TV-Dokumentation von [[Herbert Ostwald]], Deutschland 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot;&amp;gt;{{WCSP|Quercus robur|Abruf=2020-04-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;[[Erich Oberdorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3131-5, S.&amp;amp;nbsp;317.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Baum des Jahres in Deutschland}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4128387-9|LCCN=sh85043922}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eichen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum des Jahres (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilpflanze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Boehm</name></author>
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