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	<title>Stieg Larsson - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T17:01:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Pessottino: /* Leben */ clean up, replaced: Myokardinfarkt|Herzinfarkts]] → Herzinfarkt]]s mit AWB</title>
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		<updated>2024-09-11T18:20:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; clean up, replaced: Myokardinfarkt|Herzinfarkts]] → Herzinfarkt]]s mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Journalisten Stieg Larsson; zu anderen Personen siehe [[Stig Larsson]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Stig-Erland Larsson&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- Der Name „Stig“ ist an dieser Stelle korrekt, die Quelle nachfolgend angegeben. Larsson änderte zu Lebzeiten Stig in Stieg, um Verwechslungen mit Stig Larsson, ebenfalls Schriftsteller zu vermeiden.--&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;folkblad&amp;quot;&amp;gt;Hans Forsman: [https://www.folkbladet.nu/?p=137240 &amp;#039;&amp;#039;Stig Larsson: Han ändrade själv stavningen&amp;#039;&amp;#039;.] Västerbottens Folkblad, 27. Februar 2009, abgerufen am 24. Januar 2017 (schwedisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; [{{IPA|ˌkɑːɭ stiːɡ æɭand ˈlɑːʂɔn}}] (* [[15. August]] [[1954]] in [[Skellefteå (Gemeinde)|Skelleftehamn]], [[Västerbottens län]]; † [[9. November]] [[2004]] in [[Stockholm]]) war ein [[Schweden|schwedischer]] Journalist und Schriftsteller. International bekannt wurde er als Herausgeber des antirassistischen Magazins [[Expo (Zeitschrift)|Expo]] und vor allem durch seine Kriminalromane der [[Millennium (Romanreihe)|&amp;#039;&amp;#039;Millennium&amp;#039;&amp;#039;-Reihe]], die erst [[postum]] veröffentlicht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stieg Larssons Eltern waren beide neunzehn Jahre alt, als er geboren wurde. Er wuchs bei seinen Großeltern in einem kleinen Dorf in der Provinz [[Västerbotten]] in Nordschweden auf, das er später in seinem ersten Kriminalroman aus der Millennium-Trilogie zitierte. Erst mit acht Jahren kam Larsson zurück zu seinen Eltern. Nach Aussage seines Freundes und Biographen [[Kurdo Baksi]] habe Larsson im Alter von vierzehn Jahren mitangesehen, wie seine Freunde ein Mädchen vergewaltigten, und er habe nichts dagegen unternommen. Fortan widmete er, von diesem Schuldgefühl belastet, sein Leben dem Kampf gegen gesellschaftliche Missstände. Das Erlebnis kann auch als Motiv für seine Romane angesehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Carola Wittrock |url=http://www.daserste.de/ttt/beitrag_dyn~uid,6qieqljknu6w60q8~cm.asp |titel=Rückschau: Eine Frau gegen Männerhass – Noomi Rapace als Filmheldin in Stieg Larssons Bestseller-Trilogie |hrsg=[[ttt – titel, thesen, temperamente]] |datum=2010-01-24 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20100403083129/http://www.daserste.de/ttt/beitrag_dyn~uid,6qieqljknu6w60q8~cm.asp |archiv-datum=2010-04-03 |abruf=2017-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Besuch des Gymnasiums und verschiedenen Jobs, unter anderem bei der schwedischen Post, trat Larsson 1979 eine feste Stelle bei der schwedischen Nachrichtenagentur [[Tidningarnas Telegrambyrå]] (TT) an. Er arbeitete dort die nächsten 19 Jahre hauptsächlich in der graphischen Abteilung, verfasste aber auch [[Essay]]s, kleinere Artikel und [[Literaturkritik]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon als junger Mann interessierte sich Stieg Larsson für die afrikanischen Befreiungskriege. 1977 reiste er in die [[Eritrea (Provinz)|Provinz Eritrea]], die damals um ihre Unabhängigkeit von [[Äthiopien]] kämpfte. Er schloss sich einem Ausbildungslager der [[Guerilla]] an, wo er auf eine Armee traf, die zu einem Drittel aus Frauen bestand. Larsson wurde militärischer Ausbilder und lehrte den Umgang mit Granatwerfern, den er in seinem Wehrdienst gelernt hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stieg Larsson Story&amp;quot;&amp;gt;Martin Uhrmeister: &amp;#039;&amp;#039;Die Stieg Larsson Story – Was hinter der Millennium Trilogie steckt&amp;#039;&amp;#039;. [[ZDF]]-Dokumentarfilm, 2011, 45 Minuten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Lebensgefährtin Eva Gabrielsson begab sich Larsson 1981 auf Studienreise nach [[Grenada]], wo die politische Bewegung [[New Jewel Movement]] nach einer Revolution 1979 ein sozialistisches System errichtet hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stieg Larsson Story&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1982 war er Skandinavienkorrespondent für die britische antifaschistische Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Searchlight Magazine]]&amp;#039;&amp;#039;. Außerdem schrieb er in den 1980er Jahren unter dem Pseudonym Severin Artikel über Rechtsextremismus und den US-Imperialismus in der [[Trotzkismus|trotzkistischen]] Wochenzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Internationalen]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Röda Lund: [https://rodalund.wordpress.com/tag/journalistik/ &amp;#039;&amp;#039;Visst kunde Stieg skriva!&amp;#039;&amp;#039;] Weblog von Röda Lund auf [[WordPress|wordpress.com]], 31. Januar 2010, abgerufen am 24. Januar 2017 (schwedisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1991 veröffentlichte er zusammen mit Anna-Lena Lodenius das Buch „Extremhögern“, das sich mit dem schwedischen Rechtsradikalismus befasst. Nachdem sieben Menschen von Rechtsextremisten ermordet worden waren, gründete er 1995 die Expo-Stiftung, zu der auch das gleichnamige Magazin gehört. Seither war er Herausgeber des antifaschistischen Magazins &amp;#039;&amp;#039;[[Expo (Zeitschrift)|Expo]]&amp;#039;&amp;#039;, das Ziel rechtsradikaler Angriffe wurde. Rechte Aktivisten schlugen Schaufensterscheiben von Verkaufsstellen ein, die Druckerei erreichten Drohungen und im Juni 1999 verletzte eine gezündete Autobombe einen Expo-Autor schwer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stieg Larsson Story&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Larsson galt als einer der weltweit führenden Experten für [[Faschismus|faschistische]], [[Rechtsextremismus|rechtsextreme]], [[Neonazismus|neonazistische]], aber auch rechtskonservative Bewegungen, die er extremistischen Bewegungen gleichstellte. Er stammte aus einer sozialdemokratischen Familie und bezeichnete sich selbst als Kommunisten. Sein Vater sagte über ihn in einer ZDF-Dokumentation vom 23. Januar 2011: „Politisch stand er weiter links als wir, seine Eltern, leider“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stieg Larsson Story&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben schrieb Larsson Kriminalromane, in denen er gesellschaftliche Missstände in Schweden kritisierte. In den Jahren vor seinem Tod schrieb er drei Kriminalromane um die Hauptfiguren „Mikael Blomkvist“, einen Journalisten, und „Lisbeth Salander“, eine skurrile [[Hacker]]in. Dafür änderte Larsson seinen Vornamen von Stig in Stieg, um als Autor Verwechslungen mit dem Drehbuchautor und Regisseur [[Stig Larsson (Regisseur)|Stig Larsson]] zu vermeiden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;folkblad&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stieg Larsson starb 2004 an den Folgen eines [[Herzinfarkt]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stieg Larsson Story&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stil und Arbeitsweise ==&lt;br /&gt;
Die Millennium-Reihe war, ähnlich wie beim Autorenduo [[Maj Sjöwall|Sjöwall]]/[[Per Wahlöö|Wahlöö]], ursprünglich auf zehn Bände ausgelegt. Dass es nicht dazu kam und Larsson früh starb, lag möglicherweise auch an seinem Arbeits- und Lebensstil. Tagsüber beschäftigte sich der schwedische Autor mit seinem Kampf gegen den Rechtsextremismus und nachts schrieb er an seinen Manuskripten. Er wird von seinen Zeitgenossen als klassischer [[Workaholic]] beschrieben. Er aß wenig, kam erst frühmorgens nach Hause und rauchte bis zu 60 selbst gedrehte [[Zigarette]]n am Tag.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lars Schafft |url=https://www.krimi-couch.de/krimis/stieg-larsson.html |titel=Stieg Larsson |hrsg=KrimiCouch |datum=2009-10-06 |abruf=2017-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein ehemaliger Kollege Kurdo Baksi&amp;lt;ref&amp;gt;Kurdo Baksi: &amp;#039;&amp;#039;Mein Freund Stieg Larsson&amp;#039;&amp;#039;. Norstedts Förlag, Stockholm 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; behauptete, Larsson sei ein „mittelmäßiger Journalist“ gewesen, und fügte hinzu: „Er ist ein hervorragender Meinungsmacher gewesen. Aber er war nicht unfehlbar.“ In einem Artikel in der schwedischen Tageszeitung Dagens Nyheter berichtete der Journalist Anders Hellberg, er habe Larsson in seiner Zeit in der Nachrichtenagentur TT erlebt; Hellberg arbeitete dort als Nachtredakteur und Larsson als Graphiker. „Und ich musste feststellen, dass er einfach nicht schreiben konnte. Die Sprache war dürftig, es haperte mit der Wortfolge, der Satzaufbau war eintönig und die Syntax manchmal total verrutscht. Damit diese Sprache professionell funktionierte, musste man sie umschreiben.“ Sowohl Hellberg als auch Baksi kamen zum Urteil, dass es für sie ein „Rätsel war, wie Stieg Larsson seine Bücher habe schreiben können. Er habe das Handwerk schlicht nicht beherrscht.“ Beide spekulierten, dass es möglicherweise zwischen Stieg Larsson und seiner Lebensgefährtin Eva Gabrielsson zu einer Arbeitsteilung gekommen sei; Larsson sei wohl für Plot und Material zuständig gewesen und Gabrielsson für die Sprache.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Steinfeld |url=https://www.sueddeutsche.de/kultur/thriller-autor-stieg-larsson-der-dichter-und-sein-denker-1.62800 |titel=Thriller-Autor Stieg Larsson: Der Dichter und sein Denker |hrsg=[[Süddeutsche Zeitung]] |datum=2010-05-17 |abruf=2017-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Kritiker äußerten sich sehr abfällig über Larssons Schreibstil, ein Beispiel:&lt;br /&gt;
„Larssons Geschreibsel zeichnet sich vor allem durch eine penetrante [[Logorrhoe]] und eine von keiner [[Verlagslektor|Lektorenhand]] gebremste [[Redundanz (Kommunikationstheorie)|Redundanz]] aus. Das Buch wirkt wie eine ins Aschgraue aufgeblähte Reportage eines schäbigen Enthüllungsreporters, der für ein [[Boulevardzeitung|Boulevardblatt]] arbeitet und keiner Sprache mächtig ist. Selten waren Beschreibungen unbeholfener und holpriger als in diesem freudlosen Buch, selten ballten sich abgedroschenste Klischees und Stilblüten so haldenartig wie hier.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Pater Ralph de Fricassee (Pseudonym) |url=http://www.lit-ex.de/litex92.htm |titel=Restmüll und Verblödung, zu Stieg Larsson: Verblendung |hrsg=LitEx – Magazin für Verrisse aller Art |abruf=2017-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere attestierten ihm genau das Gegenteil:&lt;br /&gt;
„Stieg Larsson pflegt einen äußerst einfachen und unterhaltsamen Stil, der in seiner Ausführung den Nerv eines gekonnt erzählten Krimis trifft und zu begeistern vermag. Dieser Stil zeichnete schon ‚Verblendung‘ aus und macht auch den zweiten Teil der ‚Millennium‘-Trilogie zu einem Leseerlebnis. Ganz klar ist aber auch, dass man von dieser Art Stil nicht viel in puncto Originalität erwarten darf. Weder ‚Verblendung‘ noch ‚Verdammnis‘ sind Unterhaltung auf hohem Niveau, dafür aber allerbeste Lektüre zum Genießen ohne große geistige Anstrengung. Doch der Stil ist auch die einzige Stärke. Weder die Charaktere, noch die Story kann überzeugen. Stieg Larsson überschreitet die Grenzen der Unglaubwürdigkeit.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Pater Ralph de Fricassee (Pseudonym) |url=http://legimus.blogspot.de/2012/12/rezension-verdammnis-stieg-larsson.html |titel=Rezension: Verdammnis (Stieg Larsson) |hrsg=Legimus – Wir lesen |datum=2012-12-16 |abruf=2017-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Millennium-Trilogie zeichnet sich nicht durch sprachliche Feinheiten aus, es ist eher der „schnörkellose Schreibstil“, der zu den besonderen Merkmalen in Stieg Larssons Werk gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.100-beste-bestseller-buecher.de/beispiel-seite-2/biografien-bekannter-autoren-und-schriftsteller/biografie-stieg-larsson/ |titel=Biografie – Stieg Larsson |hrsg=Fabelhafte Bücher |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140410061513/http://www.100-beste-bestseller-buecher.de/beispiel-seite-2/biografien-bekannter-autoren-und-schriftsteller/biografie-stieg-larsson/ |archiv-datum=2014-04-10 |abruf=2017-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Larssons Erfolg ist durch die gelungene Mischung aus Story, Schreibstil und Charakteren erklärbar. Die Protagonisten Mikael Blomkvist, Henrik Vanger und Lisbeth Salander sind Individualisten mit starken Charaktereigenschaften, die dem Leser die Identifikation mit den Figuren erleichtern. Im Gegensatz dazu steht die minutiöse Darstellung der grausamen Verbrechen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://deutschsprachige-literatur.blogspot.de/2010/06/rezension-verblendung-von-stieg-larsson.html |titel=Rezension: Verblendung von Stieg Larsson |hrsg=Deutschsprachige Literatur |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20121028122542/http://deutschsprachige-literatur.blogspot.de/2010/06/rezension-verblendung-von-stieg-larsson.html |archiv-datum=2012-10-28 |abruf=2017-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Millennium“-Reihe ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Millennium (Romanreihe)}}&lt;br /&gt;
=== Romanreihe ===&lt;br /&gt;
Larsson hinterließ bei seinem Tod die ersten drei von zehn geplanten Büchern,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hendrik Werner |url=https://www.welt.de/kultur/article4069231/Stieg-Larsson-der-Heath-Ledger-der-Krimi-Autoren.html11 |titel=Posthumer Ruhm: Stieg Larsson – der Heath Ledger der Krimi-Autoren |hrsg=[[Die Welt]] |datum=2009-07-09 |abruf=2017-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die unter den Titeln &amp;#039;&amp;#039;Män som hatar kvinnor&amp;#039;&amp;#039; (2005, in Deutschland als &amp;#039;&amp;#039;[[Verblendung (Roman)|Verblendung]]&amp;#039;&amp;#039; erschienen), &amp;#039;&amp;#039;Flickan som lekte med elden&amp;#039;&amp;#039; (2006, dt. &amp;#039;&amp;#039;[[Verdammnis (Roman)|Verdammnis]]&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;Luftslottet som sprängdes&amp;#039;&amp;#039; (2007, dt. &amp;#039;&amp;#039;[[Vergebung (Roman)|Vergebung]]&amp;#039;&amp;#039;) zuerst in Schweden posthum veröffentlicht wurden. Die drei Romane der „Millennium-Trilogie“ wurden mit weltweit 82&amp;amp;nbsp;Millionen verkauften Exemplaren (Stand 2015) zu einem internationalen Großerfolg.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Spörl]]: [https://www.spiegel.de/kultur/literatur/millennium-fortsetzung-so-viel-leid-so-viel-zorn-a-1050039.html &amp;#039;&amp;#039;Stieg Larssons „Millennium“-Reihe: So viel Leid, so viel Zorn&amp;#039;&amp;#039;.] [[Spiegel Online]], 27. August 2015, abgerufen am 24. Januar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allein in Schweden wurden bereits 3,5&amp;amp;nbsp;Millionen Exemplare verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bücher vier bis sechs dieser Reihe liegen als [[Exposé (Literatur)|Exposé]] vor. Ein vierter Band ist zu einem guten Teil fertiggestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hannes Gamillscheg |url=http://www.ksta.de/html/artikel/1246883964094.shtml |titel=Krimi-Trilogie kommt ins Kino |hrsg=[[Kölner Stadtanzeiger]] |datum=2009-09-29 |offline=1 |archiv-url=https://archive.is/20130211073132/http://www.ksta.de/html/artikel/1246883964094.shtml |archiv-datum=2013-02-11 |abruf=2017-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch weder Larssons Vater Erland und sein Bruder Joakim, die gemeinsam die Rechte an dessen Werken halten, noch seine Lebensgefährtin, Eva Gabrielsson, möchten, dass der vierte Band von einem anderen Autor zu Ende geschrieben und veröffentlicht wird, da dies nicht im Sinne von Stieg Larsson wäre.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gerhard Fischer |url=http://www.sueddeutsche.de/panorama/393/488786/text/ |titel=Stieg Larsson: Krimi um sein Erbe – Das letzte Kapitel |hrsg=[[Süddeutsche Zeitung]] |datum=2009-09-24 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20090927064849/http://www.sueddeutsche.de/panorama/393/488786/text/ |archiv-datum=2009-09-27 |abruf=2018-11-07}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.newsweek.com/id/204516/page/2 |titel=Swede and Lowdown |hrsg=[[Newsweek]] |datum=2009-06-29 |sprache=en |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20100106161824/http://www.newsweek.com/id/204516/page/2 |archiv-datum=2010-01-06 |abruf=2017-01-24}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hannes Gamillscheg |url=http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2218447_0_3538_--verblendung-autor-larsson-ruhm-erst-nach-dem-tod.html |titel=Ruhm erst nach dem Tod |hrsg=[[Stuttgarter Zeitung]] |datum=2009-09-30 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110128135640/http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2218447_0_3538_--verblendung-autor-larsson-ruhm-erst-nach-dem-tod.html |archiv-datum=2011-01-28 |abruf=2017-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Posthum erhielt Larsson 2006 den [[Skandinavischer Krimipreis|Skandinavischen Krimipreis]] (Glasnyckeln) für &amp;#039;&amp;#039;Verblendung&amp;#039;&amp;#039;, das ein Jahr zuvor bereits vom schwedischen Buchhandel zum besten Buch des Jahres gewählt worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Hinweise zum Leben dank Verlagsauskünften, Verlags- und Expo-Webseite sowie der Biographie unter [http://www.schwedenkrimi.de/stieg_larsson_biografie.htm schwedenkrimi.de], die vermutlich auch auf die Kondolenzseite der Expo-Seite zurückgreift.&amp;lt;/ref&amp;gt; In seiner Analyse der Trilogie führt der Literaturwissenschaftler [[Tim Parks]] den Erfolg nicht auf die Fähigkeiten Larssons als Spannungsbogen-Architekt zurück, sondern auf seine schriftstellerische [[Glaubwürdigkeit]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;NYRB2011&amp;quot;&amp;gt;[[Tim Parks]]: [https://www.nybooks.com/articles/2011/06/09/moralist-stieg-larsson/ &amp;#039;&amp;#039;The Moralist&amp;#039;&amp;#039;.] Rezension in [[New York Review of Books]], 9. Juni 2011, abgerufen am 24. Januar 2017 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2013 gab der schwedische Verlag [[Norstedts]] bekannt, dass der Journalist und Schriftsteller [[David Lagercrantz]] an einem neuen vierten Millennium-Roman arbeite. Der Roman wird aber ohne Beteiligung von Eva Gabrielsson und auch ohne Verwendung des unvollendeten vierten Manuskripts geschrieben und ist als freistehende Fortsetzung mit den Romanfiguren Larssons konzipiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Juan Flores |url=http://www.dn.se/dnbok/stieg-larssons-fjarde-bok-skrivs-av-lagercrantz/ |titel=Stieg Larssons fjärde bok skrivs av Lagercrantz |hrsg=[[Dagens Nyheter]] |datum=2013-12-17 |sprache=sv |offline=1 |archiv-url=https://archive.is/20131217141612/http://www.dn.se/dnbok/stieg-larssons-fjarde-bok-skrivs-av-lagercrantz/ |archiv-datum=2013-12-17 |abruf=2017-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Larssons Erben, sein Vater und sein Bruder, haben der Veröffentlichung allerdings zugestimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Bestsellerprojekt: Jussi Adler Olsen ruft zu &amp;quot;Millennium&amp;quot;-Boykott auf |Sammelwerk=Spiegel Online |Datum=2015-08-28 |Online=https://www.spiegel.de/kultur/literatur/millennium-fortsetzung-jussi-adler-olsen-ruft-zu-boykott-auf-a-1050293.html |Abruf=2015-08-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 27. August 2015 wurde der vierte Teil der Millennium-Serie unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Det som inte dödar oss&amp;#039;&amp;#039; (= Was uns nicht umbringt; deutscher Titel: „Verschwörung“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article144400589/Verlag-verraet-Details-zur-Millenium-Fortsetzung.html &amp;#039;&amp;#039;Verlag verrät Details zur „Millenium“-Fortsetzung&amp;#039;&amp;#039;.] [[Die Welt]], 24. Juli 2015, abgerufen am 24. Januar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;) schließlich veröffentlicht. Die Veröffentlichung des Buches ist in Schweden teilweise auf scharfe Kritik gestoßen,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.svd.se/kant-mig-som-den-samsta-forfattaren#sida-9 &amp;#039;&amp;#039;Bråket kring Millennium – år för år: 2015 – Kritiken växer: ”Gravplundring”&amp;#039;&amp;#039;.] [[Svenska Dagbladet]], 26. August 2015, abgerufen am 24. Januar 2017 (Streit um Fortsetzung der Millennium-Serie, schwedisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; da sie Larssons Bekanntheit ausnutze und nicht dessen Zustimmung gefunden hätte. Die Romanreihe wurde von David Lagercrantz im Jahr 2017 mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Verfolgung&amp;#039;&amp;#039; und 2019 mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Vernichtung&amp;#039;&amp;#039; fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2023 setzte Karin Smirnoff die Geschichte von Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander ein weiteres Mal fort, das Buch trägt den deutschen Titel &amp;#039;&amp;#039;Verderben&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dietmar Jacobsen |url=https://literaturkritik.de/jacobsen-smirnoff-verderben,29981.html |titel=Millennium 3.0 - Mit „Verderben“ setzt Karin Smirnoff die Geschichte von Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander ein weiteres Mal fort : literaturkritik.de |sprache=de-DE |abruf=2024-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verfilmungen ===&lt;br /&gt;
Die erste &amp;#039;&amp;#039;Millennium&amp;#039;&amp;#039;-Trilogie wurde mit [[Michael Nyqvist]] als Mikael Blomkvist und [[Noomi Rapace]] als Lisbeth Salander hauptsächlich in Schweden verfilmt. Ursprünglich war diese Verfilmung als Fernsehproduktion angelegt, wurde schließlich aber in gekürzter Fassung zunächst im Kino gezeigt. Der erste Film &amp;#039;&amp;#039;[[Verblendung (2009)|Verblendung]]&amp;#039;&amp;#039; kam am 27. Februar 2009 in die schwedischen Kinos und zählt in ganz Skandinavien zu den erfolgreichsten Kinofilmen aller Zeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.cinema.de/kino/news-und-specials/news/verblendung-schweden-thriller-auf-hollywood-niveau,3735838,ApplicationArticle.html &amp;#039;&amp;#039;„Verblendung“ – Thriller auf Hollywood-Niveau&amp;#039;&amp;#039;.] [[Cinema|Cinema.de]], 30. Juni 2009, abgerufen am 24. Januar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst 2009 feierten der zweite Teil &amp;#039;&amp;#039;[[Verdammnis (2009)|Verdammnis]]&amp;#039;&amp;#039; und der dritte Teil &amp;#039;&amp;#039;[[Vergebung (Film)|Vergebung]]&amp;#039;&amp;#039; in Schweden Premiere. Wenig später liefen die Filme auch in anderen Ländern an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2010 wurden die ursprünglichen Langfassungen der drei Kinofilme an sechs Samstagen im öffentlichen schwedischen Fernsehen [[Sveriges Television|SVT1]] ausgestrahlt. 2011 wurde die Trilogie vom deutschen Sender [[ZDF]] in sechs Teilen ebenfalls in der verlängerten Fassung gesendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Regie von [[David Fincher]] mit dem Drehbuch von [[Steven Zaillian]] wurde die international koproduzierte Zweitverfilmung des ersten Buches [[Verblendung (Roman)|&amp;#039;&amp;#039;Verblendung&amp;#039;&amp;#039;]] in Schweden gedreht (Oktober 2010). &amp;#039;&amp;#039;[[Verblendung (2011)|Verblendung]]&amp;#039;&amp;#039; erschien 2011 in den US-amerikanischen und 2012 auch in den deutschen Kinos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Verschwörung (2018)|&amp;#039;&amp;#039;Verschwörung&amp;#039;&amp;#039;]] entstand unter der Regie von [[Fede Álvarez]] ein weiterer Film, welcher zwar nicht mehr auf Stieg Larssons Millennium-Trilogie basiert, jedoch auf deren Motiven aufbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erbschaftsstreit ==&lt;br /&gt;
Für Schlagzeilen sorgte auch ein Streit um die Rechte an den Manuskripten und um das Erbe Stieg Larssons zwischen seinem Vater und seinem Bruder einerseits und seiner Lebenspartnerin Eva Gabrielsson andererseits. Eva Gabrielsson und Stieg Larsson waren bis zu dessen Tod 32&amp;amp;nbsp;Jahre lang liiert, aber nicht verheiratet, weshalb Gabrielsson keine Rechte an seinen Werken zufielen. Bei der Durchsicht von Larssons Hinterlassenschaften stieß Gabrielsson auf ein 1977 von ihm verfasstes Testament: „Ich bin ja kaum ein reicher Mann, aber mein Vermögen in reinem Geld (und in dem Punkt bin ich sehr bestimmt) soll der Ortsgruppe [[Umeå]] des Kommunistischen Arbeiterbunds zufallen.“ Sie ließ es unbeachtet, weil es nach schwedischem Recht ohne [[Beglaubigung]] unwirksam sei. Das schwedische TV-Nachrichtenmagazin &amp;#039;&amp;#039;Uppdrag granskning&amp;#039;&amp;#039; (dt. &amp;#039;&amp;#039;Auftrag Recherche)&amp;#039;&amp;#039; bekam Wind von der Sache und machte eine Sensation daraus. Sein Vater erklärte, mit einem Teil des Erbes auch politische Bewegungen im Sinne seines Sohnes weiter zu finanzieren. Darunter insbesondere das von ihm gegründete Magazin gegen Rechtsextremismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortsgruppe Umeå der schwedischen Sektion des Kommunistischen Arbeiterbunds, die heute Socialistiska Partiet (SP) heißt, erklärte dazu:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Unsere Partei beteiligt sich an keinem Erbstreit und feilscht nicht um Geld. Wir haben keine Beziehung zu irgendeinem persönlich und wollen niemandem schaden. Wir halten an unseren Idealen Gerechtigkeit und Gleichbehandlung fest, die auch Stieg Larssons Ideale waren. Wir meinen, dass Stiegs lebenslange Beziehung mit Eva Gabrielsson respektiert werden sollte. Die unzeitgemäße schwedische Gesetzgebung, die die Ehe über andere Paarbeziehungen – seien sie gleich- oder gemischtgeschlechtlich – stellt, muss von Grund auf reformiert werden. Menschen sollen nach eigener Entscheidung zusammen leben können, ohne Unsicherheit und Rechtlosigkeit zu riskieren. Wir bewahren Stiegs Erinnerung am besten, indem wir den Kampf gegen Rassismus und Rechtsextremismus und für eine Gesellschaft, die gleichen Wert und gleiche Rechte aller Menschen respektiert, fortsetzen.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Kerstin Nielsson: [https://www.aftonbladet.se/nyheter/article11033677.ab &amp;#039;&amp;#039;Mångmiljonär efter sin död.&amp;#039;&amp;#039;] [[Aftonbladet]] , 14. Januar 2007, abgerufen am 24. Januar 2017 (schwedisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=André Anwar |Titel=&amp;#039;&amp;#039;Erbstreit: Ein echt schwedischer Krimi.&amp;#039;&amp;#039; |Datum=2008-06-08 |Sammelwerk=[[Tagesspiegel]] |Online=[https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/ein-echter-schwedischer-krimi-1658272.html Online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Björn Mertens: [https://www.inprekorr.de/446-stieg.htm &amp;#039;&amp;#039;Stieg Larsson: Das verschwundene Testament.&amp;#039;&amp;#039;] Inprekorr Nr. 446/447, Januar/Februar 2009, abgerufen am 24. Januar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Sachbücher (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* 1990: &amp;#039;&amp;#039;Schweden – eine neue Strategie.&amp;#039;&amp;#039; Zusammen mit Dick Forslund. In: Hans-Jürgen Schulz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sie sind wieder da!&amp;#039;&amp;#039; isp-Verlag, Frankfurt am Main 1990, ISBN 3-88332-169-9.&lt;br /&gt;
* 1991: &amp;#039;&amp;#039;Swedish racism – the democratic way.&amp;#039;&amp;#039; In: A. Sivanandan (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Europe: Variations on a Theme of Racism.&amp;#039;&amp;#039; Institute for Race Relations, London 1991.&lt;br /&gt;
* 1991: &amp;#039;&amp;#039;Extremhögern.&amp;#039;&amp;#039; Zusammen mit Anna-Lena Lodenius. Tiden Förlag, Stockholm 1991 und 1994, ISBN 91-550-3686-4.&lt;br /&gt;
* 1993: &amp;#039;&amp;#039;Det eviga hatet – om nynazism, Antisemitism och Radio Islam.&amp;#039;&amp;#039; Zusammen mit Per Ahlmark. Albert Bonniers Förlag, 1994&lt;br /&gt;
* 1999: &amp;#039;&amp;#039;Sverigedemokraterna och Euro-Nat.&amp;#039;&amp;#039; Zusammen mit David Lagerlöf, Svend Johansen, Kerstin Zachrisson et al., Expo Förlag, 1999&lt;br /&gt;
* 2000: &amp;#039;&amp;#039;racism inc. – White-Power-Music made in Sweden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Searchlight, [[Antifaschistisches Infoblatt]], Enough is enough, rat&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[White Noise (Buch)|White Noise: Rechts-Rock, SKinhead-Musik, Blood &amp;amp; Honour – Einblicke in die internationale Neonazi-Musik-Szene.]]&amp;#039;&amp;#039; Unrast Verlag, Münster 2000.&lt;br /&gt;
* 2000: &amp;#039;&amp;#039;Överleva deadline – handbok för hotade journalister.&amp;#039;&amp;#039; Svenska journalistförbundet, Stockholm 2000.&lt;br /&gt;
* 2001: &amp;#039;&amp;#039;[[Sverigedemokraterna]]: den nationella rörelsen.&amp;#039;&amp;#039; Zusammen mit Mikael Ekman. Ordfront, Stockholm 2001, ISBN 91-7324-877-0.&lt;br /&gt;
* 2004: &amp;#039;&amp;#039;Debatten om hedersmord : feminism eller rasism.&amp;#039;&amp;#039; Zusammen mit Cecilia Englund. Svartvitts Förlag, Stockholm 2004.&lt;br /&gt;
* 2004: &amp;#039;&amp;#039;Sverigedemokraterna från insidan.&amp;#039;&amp;#039; Zusammen mit Richard Slätt, Maria Blomquist, David Lagerlöf et al., 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Romane ===&lt;br /&gt;
Die „Millennium“-Trilogie:&lt;br /&gt;
* 2006: &amp;#039;&amp;#039;[[Verblendung (Roman)|Verblendung]]&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Män som hatar kvinnor.&amp;#039;&amp;#039; Dt. von [[Wibke Kuhn]]. Heyne, München 2006, ISBN 3-453-01181-3.&lt;br /&gt;
* 2007: &amp;#039;&amp;#039;[[Verdammnis (Roman)|Verdammnis]]&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Flickan som lekte med elden.&amp;#039;&amp;#039; Dt. von Wibke Kuhn. Heyne, München 2007, ISBN 3-453-01360-3.&lt;br /&gt;
* 2008: &amp;#039;&amp;#039;[[Vergebung (Roman)|Vergebung]]&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Luftslottet som sprängdes.&amp;#039;&amp;#039; Dt. von Wibke Kuhn. Heyne, München 2008, ISBN 3-453-01380-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen (alle postum) ==&lt;br /&gt;
* 2005: [[Skandinavischer Krimipreis]] für &amp;#039;&amp;#039;Män som hatar kvinnor&amp;#039;&amp;#039; (dt. &amp;#039;&amp;#039;Verblendung&amp;#039;&amp;#039;. Heyne, München 2006)&lt;br /&gt;
* 2005: [[BMF-Plakette]]&lt;br /&gt;
* 2006: [[Schwedischer Krimipreis|Schwedischer Krimipreis – National]] für &amp;#039;&amp;#039;Flickan som lekte med elden&amp;#039;&amp;#039; (dt.&amp;#039;&amp;#039;Verdammnis&amp;#039;&amp;#039;. Heyne, München 2007)&lt;br /&gt;
* 2008: [[Skandinavischer Krimipreis]] für &amp;#039;&amp;#039;Luftslottet som sprängdes&amp;#039;&amp;#039; (dt. &amp;#039;&amp;#039;Vergebung&amp;#039;&amp;#039;. Heyne, München 2008)&lt;br /&gt;
* 2009: [[Anthony Award/Bester Erstlingsroman|Anthony Award – Best First Novel]] für &amp;#039;&amp;#039;The Girl With the Dragon Tattoo&amp;#039;&amp;#039; (dt. &amp;#039;&amp;#039;Verblendung&amp;#039;&amp;#039;. Heyne, München 2006)&lt;br /&gt;
* 2009: [[Macavity Award|Macavity Award – Best First Mystery Novel]]&lt;br /&gt;
* 2009: [[Barry Award/Bester britischer Kriminalroman|Barry Award – Best British Crime Novel]]&lt;br /&gt;
* 2010: [[Barry Award]] für &amp;#039;&amp;#039;dto.&amp;#039;&amp;#039; in der Kategorie Bester Kriminalroman des Jahrzehnts &amp;#039;&amp;#039;(Mystery/Crime Novel of the Decade)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2012: [[Ehrenbürger]]würde von Umeå&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://web.archive.org/web/20150924143555/https://www.focus.de/kultur/buecher/literatur-larsson-postum-ehrenbuerger-seiner-geburtsstadt_aid_755958.html |titel=Larsson postum Ehrenbürger seiner Geburtsstadt |hrsg=[[Deutsche Presse-Agentur|dpa]]-Artikel auf [[Focus Online]] |datum=2012-05-21 |abruf=2017-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmdokumente ==&lt;br /&gt;
* {{YouTube |id=hccHmqP2K24 |titel=&amp;#039;&amp;#039;Die Stieg Larsson Story&amp;#039;&amp;#039;}}. [[ZDF]]-Dokumentation vom 23. Januar 2011 (Video, 44 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Kurdo Baksi |Titel=Mein Freund Stieg Larsson |Verlag=Heyne |Ort=München |Datum=2010 |ISBN=978-3-453-17065-0 |Originaltitel=Min vän Stieg Larsson |Originalsprache=sv |Originaljahr=2010 |Originalort=Stockholm |Übersetzer=Susanne Dahmann}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Jan-Erik Pettersson |Titel=Stieg Larsson: Eine politische Biographie |Verlag=Aufbau |Ort=Berlin |Datum=2010 |ISBN=978-3-351-02719-3 |Originaltitel=Stieg Larsson – journalisten, författaren och idealisten |Originalsprache=sv |Originaljahr=2010 |Originalort=Stockholm |Übersetzer=Wibke Kuhn, Katrin Frey,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://literaturuebersetzer.de/uevz/eintraege/Frey_Katrin.htm Frey] in der Übersetzer-Datenbank des VdÜ, 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursel Allenstein&amp;lt;ref&amp;gt;[https://literaturuebersetzer.de/uevz/eintraege/Allenstein_Ursel.htm Allenstein] in der Übersetzer-Datenbank des [[VdÜ]], 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
* Guillaume Lebeau, Frédéric Rébéna: &amp;#039;&amp;#039;Stieg Larsson – Vor der Millennium-Trilogie&amp;#039;&amp;#039; (Comic). avant-verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-939080-82-4 (Originalausgabe Editions Denoel 2012)&lt;br /&gt;
* Jeanette Schröter: &amp;#039;&amp;#039;Religion im schwedischen Kriminalroman. Die Schwedenkrimis von Larsson, Mankell und Nesser.&amp;#039;&amp;#039; Tectum, Marburg 2015, ISBN 978-3-8288-3528-3 Zugl. Diss. phil. Universität Hannover&lt;br /&gt;
* Jan Stocklassa: &amp;#039;&amp;#039;Stieg Larssons Erbe.&amp;#039;&amp;#039;  Übersetzt von Ulrike Brauns. Europa Verlag, Berlin/München/Wien/Zürich 2018, ISBN 978-3-95890-225-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [http://www.stieglarsson.se/ Offizielle Seite des Autors] (schwedisch) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|131563955}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm2297183}}&lt;br /&gt;
* [https://expo.se/2010/stieg-larsson-1954-2004_3515.html &amp;#039;&amp;#039;Stieg Larsson 1954–2004&amp;#039;&amp;#039;.] Die Kondolenzseite des Expo-Magazins (schwedisch)&lt;br /&gt;
* Ulrich Baron: [https://www.spiegel.de/kultur/literatur/streit-um-larsson-nachruhm-verblendung-verdammnis-verleumdung-a-674784.html &amp;#039;&amp;#039;Streit um Larsson-Nachruhm: Verblendung, Verdammnis, Verleumdung.&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]],&amp;#039;&amp;#039; 29. Januar 2010&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Spörl]]: [https://www.spiegel.de/kultur/literatur/millennium-fortsetzung-so-viel-leid-so-viel-zorn-a-1050039.html &amp;#039;&amp;#039;Stieg Larssons „Millennium“-Reihe: So viel Leid, so viel Zorn.&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;Spiegel Online,&amp;#039;&amp;#039; 27. August 2015 (Entstehungsgeschichte des vierten Bands &amp;#039;&amp;#039;Verschwörung&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Millennium}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131563955|LCCN=n92024082|NDL=01147305|VIAF=54441441}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Larsson, Stieg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stieg Larsson| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Schwedisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsextremismusforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Umeå]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Larsson, Stieg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Larsson, Karl Stig-Erland&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schwedischer Journalist und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. August 1954&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Skellefteå (Gemeinde)|Skelleftehamn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. November 2004&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stockholm]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pessottino</name></author>
	</entry>
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