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	<title>Stiefern - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Tärkein kampa: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2026-02-08T21:42:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeindeteil in Österreich&lt;br /&gt;
|Name                    = &lt;br /&gt;
|Kennzeichnung           = Dorf&lt;br /&gt;
|Bundesland              = Niederösterreich&lt;br /&gt;
|Bezirk                  = Krems&lt;br /&gt;
|Gemeinde                = [[Schönberg am Kamp]]&lt;br /&gt;
|Katastralgemeinde       = Stiefern&lt;br /&gt;
|Ortschaft               = Stiefern&lt;br /&gt;
|Zählsprengel            = Stiefern&lt;br /&gt;
|Breitengrad             = 48.533828&lt;br /&gt;
|Längengrad              = 15.688734&lt;br /&gt;
|Höhe                    = 238&lt;br /&gt;
|Fläche                  = 9.89&lt;br /&gt;
|Dim                     = &lt;br /&gt;
|Einwohner               = 233&lt;br /&gt;
|Stand                   = 2001&lt;br /&gt;
|PLZ                     = 3562&lt;br /&gt;
|Vorwahl                 = 02733&lt;br /&gt;
|Kfz                     = KR&lt;br /&gt;
|NUTS                    = AT124&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl        = 31355&lt;br /&gt;
|Ortschaftskennziffer    = 04352&lt;br /&gt;
|Katastralgemeindenummer = 12228&lt;br /&gt;
|ZS-Kennziffer           = 006&lt;br /&gt;
|Bild1                   = Schönberg am Kamp Stiefern Pfarrkirche Ortszentrum-1570-2.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1       = Blick auf Stiefern.&lt;br /&gt;
|Anmerkungen             = &lt;br /&gt;
|Wappen=Wappen von Stiefern.svg}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stiefern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ort und eine [[Katastralgemeinde]] der Marktgemeinde [[Schönberg am Kamp]] im [[Bezirk Krems]] in [[Niederösterreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt im Kamptal zwischen [[Altenhof (Gemeinde Schönberg)|Altenhof]] und [[Schönberg am Kamp]]. Die Seehöhe in der Ortsmitte beträgt 238 Meter. Die Fläche der Katastralgemeinde umfasst 9,89&amp;amp;nbsp;km². Die Einwohnerzahl beläuft sich auf {{EWZ|AT Ortschaft|04352}} Einwohner (Stand: {{EWD|AT Ortschaft|04352}}{{EWR|AT Ortschaft|04352}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eine in Stiefern freigelegte [[Kreisgrabenanlage]] belegt die Besiedlung des Ortes bereits für die [[Jungsteinzeit]]. Im Mittelalter wurde der Ort erstmals um 902 oder 903 als &amp;#039;&amp;#039;Stiuen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Stiuinc&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt, damals schenkte Joseph, wahrscheinlich ein Slawe, einen Besitz am Stiefernbach dem [[Erzbistum München und Freising|Stift Freising]]. Joseph und der Freisinger Bischof Waldo umritten, begleitet von Zeugen beider Seiten, das Gebiet. Stiefern ist damit der früheste urkundlich erwähnte Ort des Waldviertels.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Eppel]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Waldviertel. Seine Kunstwerke, historischen Lebens- und Siedlungsformen.&amp;#039;&amp;#039; 8.&amp;amp;nbsp;Auflage, Salzburg 1984, ISBN 3-900173-01-X, S.&amp;amp;nbsp;214.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gedaechtnisdeslandes.at/orte/action/show/controller/Ort/ort/stiefern.html |titel=Stiefern. Ortsgeschichte |werk=www.gedaechtnisdeslandes.at |abruf=2020-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Stieferner Burg geht auf die erste Hälfte des 12. Jahrhunderts zurück. Leutold von Maissau schenkte 1399 Stiefern der Kartause Aggsbach. In Verbindung mit dieser Übergabe wird ein Abbruch der Burg vermutet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Reinelde Motz-Linhart |Titel=Stiefern. Geschichte erzählen von 900 bis 1800 |Hrsg=Dorferneuerungsverein Stiefern |Sammelwerk=Andere Zeiten |Verlag=Eigenverlag |Ort=Stiefern |Datum=2003 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nicht unbedeutende Teile der Bausubstanz sind in den Liegenschaften auf der Anhöhe südlich der Kirche allerdings erhalten geblieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhhard Reichhalter |Titel=Lage und Kernzone der Stieferner Burg |Hrsg=Dorferneuerungsverein Stiefern |Sammelwerk=Andere Zeiten |Verlag=Eigenverlag |Ort=Stiefern |Datum=2023 |Seiten=102}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1399 bis 1782 war die Kartause Aggsbach die Grundherrschaft Stieferns, mit der Aufhebung der Kartause 1782 fiel die Grundherrschaft an den Staat. 1790 kaufte sich Stiefern daraus frei und wurde zur Gemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Thomas Aigner (Historiker)|Thomas Aigner]] |Titel=Stiefern und Aggsbach |Hrsg=Dorferneuerungsverein Stiefern |Sammelwerk=Andere Zeiten, Jubiläumsbuch 1100 Jahre Stiefern |Verlag=Eigenverlag |Ort=Stiefern |Datum=2003 |Seiten=110}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende der sechziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts zeichneten sich Änderungen ab: Schönberg, Schönbergneustift und Mollands hatten nach Beschluss der jeweiligen Gemeindevertretungen ab 1968 die Großgemeinde Schönberg gebildet – vorerst ohne Stiefern, hier war der Gemeinderat dagegen, woran auch Interventionen der Bezirkshauptmannschaft Krems nichts ändern konnten. Die neue Großgemeinde blieb damit zunächst unter der, für den Finanzausgleich damals wichtigen, 1000-Einwohner-Marke, die sie aber bereits 1969 überschritt, als Freischling beitrat. Das Inkrafttreten des niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserungsgesetzes Anfang 1972 bedeutete dann für Stiefern doch das Ende als eigene Gemeinde und die Zusammenlegung mit Schönberg am Kamp. Die Stieferner Gemeindevertretung hatte davor noch für eine Vereinigung mit Langenlois gestimmt, was freilich wirkungslos blieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Trautsamwieser: &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre Großgemeinde Schönberg am Kamp&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Schönberg TRANSPARENT&amp;#039;&amp;#039;, September 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Inbetriebnahme der [[Kamptalbahn]] entwickelte sich Stiefern zu einer [[Sommerfrische]] mit Sommerfrische-Villen und einem heute noch bestehenden Flussbad. Nach 1945 konnte der Ort nicht mehr an die Tradition der Sommerfrische anschließen. Veränderte Reisegewohnheiten, aber auch der Bau der Kamptal-Stauseen, der zu einem starken Temperaturrückgang des von zahlreichen Badeanstalten gesäumten Kamps führte, entzogen dem Tourismus im Kamptal seine wichtigsten Grundlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Hawlik: &amp;#039;&amp;#039;Sommerfrische im Kamptal. Der Zauber einer Flusslandschaft.&amp;#039;&amp;#039; Wien/Köln/Weimar 1995, ISBN 978-3-205-98315-6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Zweitwohnsitz ist Stiefern beliebt geblieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stiefern.at/index.php |titel=Stiefern |werk=stiefern.at |sprache=de |abruf=2023-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Siedlung begann westlich des Kamp.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Krawarik |Titel=Siedlungsform und Siedlungsgenese von Stiefern |Hrsg=Dorferneuerungsverein Stiefern |Sammelwerk=Andere Zeiten |Auflage=1. |Datum=2003 |Seiten=406f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst 1891 wurde mit dem Gasthaus Haimerl ein Gebäude östlich des Flusses, unmittelbar neben der Eisenbahnstation errichtet. Es folgten in der Umgebung dieses Gasthofes noch um die Wende zum 20. Jahrhundert weitere Häuser, darunter einige Villen, damals wurde dieser neue Ortsteil auch das „Überörtl“ genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bettina Nezval |Titel=Das „Villenviertel“ in Stiefern |Hrsg=Dorferneuerungsverein Stiefern |Sammelwerk=Andere Zeiten |Auflage=1. |Verlag=Eigenverlag |Datum=2003 |Seiten=276}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|1830=339&lt;br /&gt;
|1846=340&lt;br /&gt;
|1869=337&lt;br /&gt;
|1951=351&lt;br /&gt;
|1961=303&lt;br /&gt;
|1981=293&lt;br /&gt;
|1991=264&lt;br /&gt;
|2001=233&lt;br /&gt;
|Ausrichtung= centered&lt;br /&gt;
|Quelle=Historisches Ortslexikon Niederösterreich&lt;br /&gt;
|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{HistOrtsLexÖ|3|2|110|Stiefern|nein}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Katholische [[Pfarrkirche Stiefern]] hl. Johannes der Täufer: Die am höchsten Punkt des Ortskerns als [[Wehrkirche]] erbaute gotische Pfarrkirche um 1500 wurde um 1660 beim Langhaus mit einem Querhalle erweitert. Der Hochaltar zeigt das Gemälde [[Taufe Christi]] von [[Martin Johann Schmidt]] 1767.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Eppel: &amp;#039;&amp;#039;Das Waldviertel. Seine Kunstwerke, historischen Lebens- und Siedlungsformen.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage, Salzburg 1984, ISBN 3-900173-01-X, S.&amp;amp;nbsp;214.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Sicherheit ===&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr Stiefern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gastronomie ===&lt;br /&gt;
Im Ort gibt es derzeit vier Heurige und ein Gasthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beherbergung ===&lt;br /&gt;
Drei Betriebe bieten Ferienwohnungen beziehungsweise Zimmer an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schoenberg.gv.at/beherbergungsbetriebe.html |titel=Beherbergungsbetriebe {{!}} Schönberg am Kamp |abruf=2023-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Stiefern liegt an der [[Kamptal Straße|Kamptalstraße]]&amp;amp;nbsp;(B34) und an der [[Kamptalbahn]]. Die [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]] betreiben die Haltestelle &amp;#039;&amp;#039;Stiefern&amp;#039;&amp;#039;. Zwei Radwanderwege, die [[Kamp-Thaya-March-Radroute]] und der [[Kamptalweg]], führen durch Stiefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dorferneuerungsverein Stiefern (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Andere Zeiten. Jubiläumsbuch 1100&amp;amp;nbsp;Jahre Stiefern.&amp;#039;&amp;#039; Stiefern 2003.&lt;br /&gt;
* Susanne Hawlik: &amp;#039;&amp;#039;Sommerfrische im Kamptal. Der Zauber einer Flusslandschaft.&amp;#039;&amp;#039; Wien/Köln/Weimar 1995, ISBN 978-3-205-98315-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Nömuseum|o|3103|Stiefern}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stiefern.at/ Private Website über Stiefern]&lt;br /&gt;
* [http://opac.noe.gv.at:8080/xSearch&amp;amp;context=@sfile_=TIT&amp;amp;Search=&amp;amp;pool=BIBL&amp;amp;id1=BAS&amp;amp;va1=stiefern&amp;amp;op1=%23O&amp;amp;id2=SWT&amp;amp;va2=p.stiefern*&amp;amp;ord1=Titel/Stichwort Literatur über Stiefern in der Niederösterreichischen Landesbibliothek]&lt;br /&gt;
* [http://opac.noe.gv.at:8080/xSearch&amp;amp;context=@sfile_=TIT&amp;amp;Search=&amp;amp;pool=BIBL&amp;amp;id1=BAS&amp;amp;va1=stiefern&amp;amp;op1=%23O&amp;amp;id2=TIT&amp;amp;va2=stiefern&amp;amp;op2=%23U%28&amp;amp;id3=ABR&amp;amp;va3=to&amp;amp;op3=%23O&amp;amp;id4=ABR&amp;amp;va4=tx%29&amp;amp;ord1=Titel/Stichwort Bilder von Stiefern in der Topographischen Sammlung der Niederösterreichischen Landesbibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindegliederung von Schönberg am Kamp}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4527660-2|VIAF=246954225}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schönberg am Kamp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Bezirk Krems]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katastralgemeinde im Bezirk Krems]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde im Bezirk Krems]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tärkein kampa</name></author>
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