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	<title>Stiebar - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stiebar&amp;diff=1438856&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Manha28: siehe Besitz</title>
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		<updated>2025-05-02T08:57:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;siehe Besitz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zur Herrschaft siehe [[Stiebar (Herrschaft)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Xingeram176b.JPG|mini|Familienwappen im [[Ingeram-Codex]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Siebmacher104-Stibar.jpg|mini|Wappen der Familie nach [[Johann Siebmacher|Siebmachers]] [[Wappenbuch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabdenkmal Albrecht Stiebars.jpg|mini|Albrecht Stiebar mit Ordensmedaillon des Schwanenordens]]&lt;br /&gt;
Die Familie von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stiebar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Franken (Region)|fränkisches]] [[Liste fränkischer Rittergeschlechter|Adelsgeschlecht]]. Eine Seitenlinie in Österreich hat das Aussterben der Familie im Stammland um [[Buttenheim]] überdauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Familie von Stiebar ist nachgewiesen in der Zeit von 1304 bis 1762 in den [[Ritterkanton Gebürg|Ritterkantonen Gebürg]], [[Ritterkanton Steigerwald|Steigerwald]] und [[Ritterkanton Rhön-Werra|Rhön-Werra]]. Die Stiebar zählten 1396 zu den Gründerfamilien der Vereinigung der [[Fürspänger]]. Das Geschlecht stieg bis in den [[Freiherr|Reichsfreiherrenstand]] auf. Ihm entsprangen mehrere [[Äbtissin]]nen und [[Ritter des Deutschen Ordens|Deutschordensritter]]. In der Zeit von 1377 bis 1560 waren mindestens vierzehn Mitglieder dieses Geschlechts Domherren in den Hochstiften von [[Liste der Bamberger Domherren|Bamberg]] und [[Liste der Würzburger Domherren|Würzburg]]. Der Würzburger Domherr Daniel Stiebar von Buttenheim (1503–1555) trug maßgeblich zur humanistischen Erziehung des Geistlichen und Humanisten [[Erasmus Neustetter genannt Stürmer]] bei, Fragmente seiner Grabplatte befinden sich im Langhaus des [[Würzburger Dom]]es. [[Brigitta von Stiebar]] war die letzte Oberin des [[Kloster Schlüsselau|Klosters Schlüsselau]], die Familie hatte dort und in [[Karmelitenkloster Bamberg|St. Theodor]] in Bamberg weitere geistliche Positionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kernland des Besitzes der Familie von Stiebar ist die Ortschaft [[Buttenheim]], in der sich das [[Oberes Schloss (Buttenheim)|Obere Schloss]] (auch Deichselburg) und das [[Unteres Schloss (Buttenheim)|Untere Schloss]] befanden. Weitere drei Schlösser gehörten ihnen in [[Adelsdorf|Aisch]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.adelsdorf.de/ortsteil_aisch_3_0_kkrolle.html?kkview_download_p_sort=0&amp;amp;kkview_download_p_sort_direction=0&amp;amp;kkview_download_p_anzahl=25&amp;amp;kkview_download_p_offset=0 |wayback=20131203032404 |text=adelsdorf.de |archiv-bot=2019-05-16 01:52:33 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Pretzfeld]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.reifen-waechter.de/burg/Pretzfeld.html reifen-waechter.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Schloss Ermreuth|Ermreuth]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.herrensitze.com/ermreuth.html herrensitze.com]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Besitz zählten weiterhin zumindest Anteile der Ortschaften [[Kalteneggolsfeld]], [[Siegritz (Heiligenstadt in Oberfranken)|Siegritz]], [[Morschreuth]], [[Hemhofen]], [[Heßdorf]], [[Hagenbach (Pretzfeld)|Hagenbach]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.reifen-waechter.de/burg/Hagenbach.html |wayback=20110915071534 |text=reifen-waechter.de |archiv-bot=2019-05-16 01:52:33 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Burg Rabeneck|Rabeneck]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.burgen.de/de/burgen-schloesser/deutschland/bayern/rabeneck.html | wayback=20111205022419 | text=burgen.de }}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Stiebarlimbach]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.hallerndorf.de/leben_in_hallerndorf/stiebarlimbach.php |wayback=20131203011617 |text=Geschichte von Stiebarlimbach |archiv-bot=2019-05-16 01:52:33 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Dietzhof]], [[Regensberg]] und [[Waischenfeld]]. Zwischen 1794 und 1810 war Johann Joseph Stiebar von Buttenheim Besitzer der [[Böhmen|böhmischen]] Herrschaft [[Stružná|Gießhübel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwandte Geschlechter im ausgehenden Mittelalter waren die [[Ochs von Gunzendorf]], die von [[Lüchau]] und die von [[Guttenberg (Adelsgeschlecht)|Guttenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Buttenheim ===&lt;br /&gt;
Das [[Oberes Schloss (Buttenheim)|Obere Schloss]] (viereckig mit Wall und vier Ecktürmen) wurde im Jahre 1525 im [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieg]] ein Raub der Flammen und nicht mehr aufgebaut. Bei dem heutigen [[Schloss Buttenheim]] handelt es sich um das sogenannte Untere Schloss, das ursprünglich denen von Lichtenstein als [[Kemenate]] diente und im Jahre 1438 von den Stiebars neben anderen Liegenschaften in Buttenheim übernommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Buttenheim.jpeg|mini|links|Schloss Buttenheim]]&lt;br /&gt;
Die Stiebars verfügten zu jener Zeit in Buttenheim über die Gerichtsbarkeit über Leben und Tod, die von den [[Schlüsselberg (Adelsgeschlecht)|Schlüsselbergern]] auf sie überging. Im Eigentum der Stiebars wurde das Untere Schloss mehrfach niedergebrannt, so im Jahre 1492 in „blutiger Fehde zwischen Albrecht Stiebar dem Jüngeren und Fürstbischof [[Heinrich&amp;amp;nbsp;III. Groß von Trockau]]“, 1525 von „ortsfremden aufrührerischem Volk“ und 1561 nochmals durch die Unvorsichtigkeit eines Schlossbediensteten, der vor dem Einschlafen vergaß, das Licht in seinem Zimmer zu löschen. Hans Joachim von Stiebar, der im Jahre 1574 zum Ersten Ritterrat des Kantons Gebürg für das Gebiet von Bamberg und Forchheim gewählt wurde und damit großes Ansehen genoss, ließ den Schaden reparieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stiebars bekannten sich schon sehr früh zur lutherischen Konfession, was unter anderem dadurch bezeugt ist, dass bereits im Jahr 1591 die Anstellung eines evangelischen Predigers auf Schloss Buttenheim urkundlich erwähnt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurden 1630 die Besitzungen der Stiebar auf kaiserlichen Befehl wegen ihrer Teilnahme an den Kämpfen der [[Protestantische Union|Unierten]] konfisziert, so gelangte Buttenheim und damit auch das Untere Schloss für einige Jahre in den Besitz des Fürsten [[Georg Ludwig von Schwarzenberg]]. Im [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] erhielten die Stiebar im Jahr 1648 ihre Anwesen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1741 wurde die noch bestehende Kapelle neben den Trümmern des von den Kriegswirren zerstörten Schlosses erbaut, die Schlossherrschaft musste aber in einem Nebengebäude wohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1762, mit dem Tod von Reichsfreiherr Johann Georg Christoph Wilhelm von Stiebar, erlosch die fränkische Hauptlinie dieses Geschlechts. Deren Lehen gingen an die Hochstifte Bamberg und Würzburg und zum Teil auch an das Herzogtum Sachsen-Coburg zurück. Das Eigentum verblieb bei den Erben, der Witwe und den Töchtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1761 ging der brandenburgische Kammerjunker Wilhelm Christian Friedrich von [[Seefried (Adelsgeschlecht)|Seefried]] die Ehe mit Elisabeth Sofie von Stiebar&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt-der-wappen.de/Heraldik/Galerien/galerie446.htm welt-der-wappen.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; ein, die er als Student der Jurisprudenz in Erlangen kennengelernt hatte. 1762 starb die fränkische Linie der von Stiebar aus und wurde u.&amp;amp;nbsp;a. von den Freiherren von Seefried beerbt. Wenige Jahre nach der Eheschließung siedelten sie nach Buttenheim über. Da das Untere Schloss bis auf „den mittelalterlichen, massigen, viereckigen, mit einem [[Mansarddach]] gedeckten Turm zerstört, bzw. durch Brand vernichtet worden war&amp;amp;nbsp;…“ baute Wilhelm Christian Friedrich von Seefried im Jahre 1774 das jetzige barocke Schloss an den noch vorhandenen Turm an, in dem sich noch die evangelische Schlosskapelle befindet. Um 1820 wurden die bis damals rings um das Schlossgebäude verlaufenden mit Wasser gefluteten Gräben trockengelegt und verfüllt. Die Freiherren von Seefried bewohnen das Schloss noch heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seitenlinie in Österreich ===&lt;br /&gt;
Der Name Stiebar tauchte spät auch in Österreich auf (vergleiche [[Schloss Stiebar]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{burgen-austria|id=819|name=Schloss Stiebar}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bei [[Gresten]], Achaz von Stiebar als Gründer des [[Landestheater Linz|Landestheaters Linz]], [[Allhartsberg]], [[Münzbach (Oberösterreich)|Münzbach]]). Möglicherweise durch die Verwandtschaft mit den [[Stammliste der Wittelsbacher#Von Maximilian I. Joseph (Bayern) an (Pfälzische Linie)|Wittelsbachern]] wanderte eine Seitenlinie der Stiebar im 16. Jahrhundert über Bayern nach Österreich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Brigitta von Stiebar]], letzte Äbtissin des Klosters Schlüsselau&lt;br /&gt;
* Veronika Stiebar von Buttenheim († 23. Oktober 1599 in Prag), erste Frau von [[Michał Sędziwój]]&amp;lt;ref&amp;gt;Rafał T. Prinke: &amp;#039;&amp;#039;Veronika Stierbarin, the wife of Michael Sendivogius&amp;#039;&amp;#039;. S. 161 ff. (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Johann Nepomuk von Stiebar|Johann Nepomuk Freiherr von Stiebar]] (1791– ?), [[Liste der Landespräsidenten und Landeshauptleute von Salzburg|Kreishauptmann des Salzachkreises]] (1825–1831)&lt;br /&gt;
* [[Johann Achaz von Stiebar|Johann Achaz Freiherr von Stiebar]] (1755–1855), Propst des [[Kollegiatstift Eisgarn|Kollegiatstifts Eisgarn]] (1815–1855)&amp;lt;ref&amp;gt;{{BBKL|autor=Wolfgang F. Rothe|artikel=STIEBAR, Johann Achaz Freiherr von|band=29|spalten=1408–1410}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Christoph von Stiebar|Christoph Freiherr von Stiebar]] (1753–1824), erster Kreishauptmann im Innviertel 1779, Kreishauptmann im Viertel o.d.Manhartsberges während der Napoleonischen Kriege&amp;lt;ref&amp;gt;Frühwirth: Ihre Liebe galt Krems, S 222. &amp;#039;&amp;#039;Die Familie der Freiherren v. Stiebar auf Buttenheim und Biographie des Christoph Freiherrn v. Stiebar, erster Kreishauptmann von Ried († 1824).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Zeitung&amp;#039;&amp;#039; 1825, Nr. 42, &amp;#039;&amp;#039;Linzer Bürgerblatt&amp;#039;&amp;#039; 1825, Nr. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Wappen der Stiebar ist geteilt in Silber und Schwarz. Im silbernen Feld befindet sich die Spitze eines stehenden Spießes, eine sogenannte [[Schweinsfeder]], mit goldener Querstange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 DEU Buttenheim COA.svg|Wappen der Gemeinde [[Buttenheim]]&lt;br /&gt;
 DEU Pretzfeld COA.svg|Wappen der Gemeinde [[Pretzfeld]]&lt;br /&gt;
 DEU Hemhofen (Mittelfranken) COA.svg|Wappen der Gemeinde [[Hemhofen]]&lt;br /&gt;
 DEU Heßdorf COA.svg|Wappen der Gemeinde [[Heßdorf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Gottfried Biedermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschlechts=Register Der Reichs – Frey – unmittelbaren Ritterschaft Landes zu Francken Löblichen Orts=Gebürg…&amp;#039;&amp;#039;. Bamberg 1747. Tabula CCXXVIII. – CCCCXLV.&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Stiebar auf Buttenheim, die Freiherren, Genealogie|38|344|345}}&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Stiebar auf Buttenheim, die Freiherren, Wappen|38|346|346|}}&lt;br /&gt;
* Gustav Voit u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Vom Land im Gebirg zur Fränkischen Schweiz&amp;#039;&amp;#039;. Bayreuth 1992, S. 86.&lt;br /&gt;
* Gustav Voigt: der Adel am Obermain. Die Plassenburg – Schriften für Heimatforschung und Kulturpflege in Ostfranken, Bd. 28, Kulmbach 1969.&lt;br /&gt;
* Genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser auf das Jahr 1861, [https://books.google.de/books?id=MBVnAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA810 S.810f] Historischer Abriss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Stiebar family|Stiebar}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121946991|VIAF=52558335}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fränkisches Rittergeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böhmisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Manha28</name></author>
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