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	<title>Sticky-Platelet-Syndrom - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T00:01:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Purnima Mistry: /* growthexperiments-addlink-summary-summary:1|0|0 */</title>
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		<updated>2025-07-16T12:39:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:1|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = D68.8&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Sonstige näher bezeichnete Koagulopathien&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sticky-Platelet-Syndrom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Syndrom der klebenden Plättchen&amp;#039;&amp;#039;) ist ein  thrombozytäres Hyperaggregationssyndrom aus der Gruppe der [[Heritabilität|hereditären]] [[Thrombophilie]]n. Durch eine übermäßige Reagibilität der Blutplättchen untereinander kommt es zu einer starken Verklumpung ([[Thrombozytenaggregation]]), was eine Risikoerhöhung für [[Thromboembolie|Gefäßverschlüsse]] bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursache ==&lt;br /&gt;
Durch das gehäuft familiäre Auftreten des [[Syndrom]]s wird eine genetische Ursache mit autosomal-dominantem [[Erbgang (Biologie)|Erbgang]] angenommen. Die genaue Ursache ist noch nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Häufigkeit ==&lt;br /&gt;
Das Syndrom tritt oft in Kombination mit anderen Thrombophilien auf, etwa einer [[Faktor-V-Leiden-Mutation]] oder einer [[Hyperhomozysteinämie]]. Es kann häufig bei Menschen mit einer tiefen [[Beinvenenthrombose]], peripherer arterieller Verschlusskrankheit, koronarer Herzerkrankung, [[Transitorische ischämische Attacke|Transitorisch-ischämischer Attacke]] (TIA) und bei gut der Hälfte aller Patienten mit Verschlüssen der [[Netzhaut]]gefäße im Auge diagnostiziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnostik ==&lt;br /&gt;
Die Untersuchung auf das Sticky-Platelet-Syndrom ist nur möglich, wenn der Patient gerade nicht mit einem [[Thrombozytenaggregationshemmer]] wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Acetylsalicylsäure|ASS]] behandelt wird. Ist diese Voraussetzung gegeben, kann innerhalb der ersten dreieinhalb bis vier Stunden nach einer Blutabnahme das Syndrom mittels einer Funktionsanalyse der Blutplättchen im Rahmen eines Thrombozytenaggregationstestes ([[Thrombozytenaggregometrie]]) festgestellt bzw. ausgeschlossen werden. Für die Diagnose aussagekräftig ist die Feststellung einer Hyperreaktivität der Thrombozyten mit unproportional beschleunigter Maximalaggregation bei Anwendung der Stimulanzien L-[[Epinephrin]] und [[Adenosindiphosphat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen ==&lt;br /&gt;
Menschen mit dem Sticky-Platelet-Syndrom haben ein erhöhtes Risiko für venöse, arterielle und cerebrovaskuläre Gefäßverschlüsse ([[Thromboembolie]]n).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch gibt es Anhaltspunkte dafür, dass [[Angina Pectoris|pectanginöse Beschwerden]] in [[Angiographie|angiographisch]] unauffälligen [[Koronargefäß|Herzkranzarterien]] oft auf das Syndrom zurückgeführt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Vorliegen des Sticky-Platelet-Syndroms kann es unter Therapie mit [[Marcumar]] zu thromboembolischen Komplikationen kommen, sodass die Behandlung mit einer Kombinationstherapie aus Marcumar und einem Thrombozytenaggregationshemmer weitergeführt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Familienplanung kann es zu Beeinträchtigungen wie [[Fehlgeburt]]en oder ungewollter Kinderlosigkeit kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer [[Nierentransplantation]] muss beim Vorliegen des Sticky-Platelet-Syndroms beim Patienten mit einem erhöhten Risiko für eine Transplantatdysfunktion und thromboembolische Komplikationen gerechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandlung ==&lt;br /&gt;
Das Sticky-Platelet-Syndrom wird mit Thrombozytenaggregationshemmern behandelt. Meist wird in niedriger Dosierung [[Acetylsalicylsäure]] (ASS) eingesetzt, was zu einer Dämpfung der Hyperaggregabilität führt und damit ein übermäßiges Verklumpen verhindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa einen Monat nach Therapiebeginn sollte erneut ein Thrombozytenaggregationstest gemacht werden, um den Behandlungserfolg zu überprüfen und gegebenenfalls die Dosierung des Medikaments anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Syndrom wurde erstmals 1983 unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten von Eberhard F. Mammen u. a. beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- nicht verifizierbar * R. L. Bick: &amp;#039;&amp;#039;Das Sticky-Platelet-Syndrom.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die gelben Hefte.&amp;#039;&amp;#039; 2000;40 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* E. F. Mammen: &amp;#039;&amp;#039;Sticky Platelet Syndrome.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Seminars Thromb Hemost.&amp;#039;&amp;#039; 1999; 25, S. 361–365.&lt;br /&gt;
* E. F. Mammen: &amp;#039;&amp;#039;Ten Years Experience with the Sticky Platelet Syndrome.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Clin Appl Thrombosis Hemostasis.&amp;#039;&amp;#039; 1995; 1, S. 66–72.&lt;br /&gt;
* A. Gehoff: &amp;#039;&amp;#039;Recurrent strokes under anticoagulation therapy: Sticky platelet syndrome combined with a patent foramen ovale.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J Cardiovasc disease res.&amp;#039;&amp;#039; 2011;1, S. 68–70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in Hämatologie und Onkologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Angiologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Purnima Mistry</name></author>
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