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	<title>Stibadium - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T02:45:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stibadium&amp;diff=963541&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Z thomas: wikisource fix</title>
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		<updated>2025-09-16T13:42:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wikisource fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Datei:Agape feast 04.jpg|mini|Halbkreisförmiges Speisesofa, Malerei aus der [[Calixtus-Katakombe]] in Rom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stibadium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[latein]]isch ‚halbrundes Speisesofa‘, {{grcS|τὸ στιβάδιον}} von {{lang|grc|ἡ στιβάς|de=gepflasterte Straße}}; ‚mit Blumen oder Pflanzen bestreutes Bett, Sofa‘; auch &amp;#039;&amp;#039;Sigma&amp;#039;&amp;#039; nach der Halbmondform des Buchstabens [[Sigma]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{RE|II A,2|2323|2324|Sigma|[[Gerhart Rodenwaldt]]|RE:Sigma 1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war eine halbkreisförmige Variante der Aufstellung von schrägen Liegebänken, den &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|lecti triclinares}}&amp;#039;&amp;#039;, in [[Römisches Reich|römischen]] Speisesälen, auf denen die Tischgesellschaft beim [[Convivium]] lag und sich die Speisen reichen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Art der Aufstellung wird bereits im ersten Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr. schriftlich erwähnt und war schon für das Speisen im Freien üblich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dusla&amp;quot;&amp;gt;K. Dunbabin: &amp;#039;&amp;#039;Triclinium and Stibadium.&amp;#039;&amp;#039; In: W. J. Slater (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dining in a Classical Context.&amp;#039;&amp;#039; University of Michigan Press, Ann Arbor 1991, S. 121–148.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Inneren der aristokratischen Stadthäuser und Villen ist die Anordnung nicht vor dem späten 2., frühen 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr. nachweisbar. Die traditionelle, rechtwinklige Anordnung der Speisesofas in der Form des [[Triclinium]]s bestand weiter, im 4.&amp;amp;nbsp;und 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr. überwog jedoch das Stibadium.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dusla&amp;quot; /&amp;gt; Es entstand ein halbkreisförmiges Lager für vier bis sechs Gäste, das auch &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|sigma}}&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|accubitum}}&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde. Dieses Arrangement wurde auch unter einer Überdachung im Freien aufgestellt, so dass der Begriff Stibadium auch eine offene, auf Säulen ruhende, mit Liegebänken ausgestattete Laube bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:SEUSO lakomája.png|miniatur|Ein [[spätantike]]s &amp;#039;&amp;#039;[[convivium]]&amp;#039;&amp;#039; mit Stibadium auf einer Silberplatte aus dem [[Seuso-Schatz]] (4./5. Jahrhundert n. Chr.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Plinius der Jüngere]] beschreibt das Stibadium im [[Hippodromus]] seiner &amp;#039;&amp;#039;Villa in Tuscis&amp;#039;&amp;#039; mit diesen Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Am Ende des Hippodroms wird ein Stibadium aus weißem Marmor von einem Weinstock beschattet, den vier carystische [d.&amp;amp;nbsp;h. aus grünem Marmor] Säulchen stützen. Aus dem Stibadium, gleichsam vom Gewicht der darauf Liegenden herausgedrückt, fließt Wasser in kleine Röhren, wird in einem ausgehöhlten Stein aufgefangen, in einem fein gearbeiteten Marmorbecken festgehalten und mit einer verborgenen Einrichtung so reguliert, dass es hinein-, aber nie überläuft. Die Platte mit den Vorspeisen und die schweren Gerichte werden auf dem Rand abgestellt, die leichteren schwimmen auf Schiffchen und Vögeln umher […].|Quelle=ep. 5.6.36}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archäologisches ==&lt;br /&gt;
Halbkreisförmige (sigmaförmige) Speisesofas für ein Sigma-Mahl sind in der Antike verschiedentlich dargestellt worden, etwa in der Katakombenmalerei. Sie finden sich auch auf [[Spätantike|spätrömischem]] Geschirr wie einer großen Silberplatte aus dem [[Seuso-Schatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:KulTour Parkanlage Sanssouci Stibadium-3297.jpg|mini|Stibadium im [[Botanischer Garten Potsdam|Botanischen Garten Potsdam]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeptionsgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert gehörten aufwendig gestaltete, mit Figuren, Fabel- und Mischwesen geschmückte Stibadien als Freisitze für Mußestunden zur Ausstattung großer Gärten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Esskultur im Römischen Reich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RE|III A,2|2481||Στιβάδειον (stibadium)|[[Franz Poland]]|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.atrium-media.com/rogueclassicism//Posts/00001227.html Stibadium from Faragola] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.kirke.hu-berlin.de/petron/erstseit.html Christopher Daniel: Rezepte, Gerichte und Tischsitten der alten Römer unter Einbeziehung des kulturhistorischen Aspekts, dargestellt an Petrons Cena Trimalchionis]&lt;br /&gt;
* [http://www.knobelsdorff-schule.de/projekte/hadebau-aufmass/stibadium/ Stibadium der Villa Liegnitz am Park von Sanssouci, Potsdam]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essen und Trinken (Römisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gartenkunst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Z thomas</name></author>
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