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	<title>Steyr Daimler Puch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T03:06:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Steyr_Daimler_Puch&amp;diff=229510&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Xqbot: Bot-unterstützte Begriffsklärung: Fiat - Link(s) ersetzt durch Fiat S.p.A.; kosmetische Änderungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Steyr_Daimler_Puch&amp;diff=229510&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-11T13:41:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot-unterstützte Begriffsklärung: Fiat - Link(s) ersetzt durch &lt;a href=&quot;/index.php/Fiat_S.p.A.&quot; title=&quot;Fiat S.p.A.&quot;&gt;Fiat S.p.A.&lt;/a&gt;; kosmetische Änderungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name = Steyr-Daimler-Puch AG&lt;br /&gt;
| Logo = Logo STEYR-PUCH.JPG&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Aktiengesellschaft (Österreich)|Aktiengesellschaft]]&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum = 1934&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum = 1998&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund = Aufteilung und Verkauf von 1987 bis 1998&lt;br /&gt;
| Sitz = [[Steyr]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
| Leitung =&lt;br /&gt;
* [[Georg Meindl]] (1938 bis 1945)&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Streicher]] (1992 bis 1998)&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl =&lt;br /&gt;
* ca. 32.000 (1938/45)&lt;br /&gt;
* ca. 17.000 (1980)&lt;br /&gt;
* 8.900 (1991)&lt;br /&gt;
| Umsatz =&lt;br /&gt;
| Branche = [[Maschinenbau]], [[Kraftfahrzeughersteller]], [[Rüstungsindustrie]]&lt;br /&gt;
| Homepage =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steyr-Daimler-Puch AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; entstand 1934 durch die Fusion der [[Steyr-Werke]] mit den [[Austro-Daimler|Austro-Daimler-Puchwerken]] und war ein bedeutender [[Mischkonzern]] der metallverarbeitenden [[Industrie]] sowie einer der größten Arbeitgeber in [[Österreich]]. Die Aktien waren mehrheitlich im Eigentum der verstaatlichten [[Creditanstalt]]. Von 1987 bis 1998 wurde der Konzern aufgeteilt und verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgänger ===&lt;br /&gt;
==== Steyr-Werke ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Steyr logo.svg|mini|Steyr-Logo]]&lt;br /&gt;
Keimzelle des Unternehmens war die 1830 von [[Leopold Werndl]] in [[Sierning|Oberletten]] nahe [[Steyr]] eröffnete Gewehrfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Josef Werndl]], Sohn des Unternehmensgründers, gründete am 16. April 1864 die &amp;#039;&amp;#039;Josef und Franz Werndl &amp;amp; Comp., Waffenfabrik und Sägemühle&amp;#039;&amp;#039;. Dieses Datum wurde 1964 zum Anlass genommen, 100 Jahre Steyr-Daimler-Puch AG zu zelebrieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Steyr 1964 – Die Steyr-Daimler-Puch AG im Jahre ihres hundertjährigen Bestandes.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1869 wurde das Unternehmen zu einer [[Aktiengesellschaft]] mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Österreichische Waffenfabriksgesellschaft|Österreichische Waffenfabriks-Gesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039; (ÖWG). 1926 [[Firma|firmierte]] die ÖWG in &amp;#039;&amp;#039;[[Steyr-Werke|Steyr-Werke AG]]&amp;#039;&amp;#039; um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Austro-Daimler-Puchwerke ====&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Austro-Daimler-Puchwerke AG&amp;#039;&amp;#039; war 1928 durch den Zusammenschluss von &amp;#039;&amp;#039;[[Austro-Daimler]]&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;[[Oesterreichische Flugzeugfabrik AG|Oesterreichischen Flugzeugfabrik]]&amp;#039;&amp;#039; (Oeffag) und der &amp;#039;&amp;#039;[[Puch-Werke|Puch-Werke AG]]&amp;#039;&amp;#039; entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1934 bis 1938 ===&lt;br /&gt;
Die Fusion zur Steyr-Daimler-Puch AG war mit tiefgreifenden Veränderungen verbunden. Die Zweiradproduktion wurde in Graz und die Automobilfertigung in Steyr konzentriert. Die Produktion von Schienenfahrzeugen wurde eingestellt und das Austro-Daimler-Werk in Wiener Neustadt geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1934 wurden die modernen Stromlinienfahrzeug-Typen [[Steyr 100|Steyr 100 und 200]] mit Vierzylindermotoren gut verkauft. Ebenso erfolgreich war der 1936 präsentierte Kleinwagen [[Steyr 50]]/55 („Steyr-Baby“). Zugleich wurden auch 6-Zylinder-Modelle auf den Typen 200 aufbauend gefertigt, die Typen [[Steyr 120|120, 125 und 220]]. Luxuriöse Cabriolets auf Basis des Typs [[Steyr 220|220]] wurden in Kleinserie bei der renommierten [[Gläser-Karosserie GmbH]] in [[Dresden]] mit [[Karosserie]]n versehen. Selten kamen auch österreichische Unternehmen wie Keibl oder Armbruster zu Einzelaufträgen. Es wurden auch [[Lastkraftwagen]] und von einzelnen Personenwagentypen abgeleitete Lieferwagen, Kleinlastwagen, Taxis, Rettungs- und [[Feuerwehrfahrzeug]]e in kleinen Stückzahlen gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit wurden außerdem z. B. „Eislaufschuhe“ bzw. Kufen für den Profi-Sport (die man damals noch auf normale Schuhe montierte), mit dem Namen „Styria Olympic“ produziert. Diese Kufen sind heutzutage unter Sammlern gesuchte Raritäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komponenten für Fahrräder wie Rücktrittbremsen, Sättel und Lichtanlagen wurden nicht mehr zugekauft, sondern in großer Stückzahl im eigenen Werk produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1938 bis 1945 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Arnim 4.jpg|mini|[[Hans-Jürgen von Arnim]]s Steyr [[Steyr 1500|Typ 1500A]] bei der [[Eastbourne Redoubt|Festung]] in [[Eastbourne]]]]&lt;br /&gt;
Nach dem [[Anschluss Österreichs]] an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] wurden die Steyr-Daimler-Puch-Werke unter dem neuernannten Generaldirektor [[Georg Meindl]] rasch wieder zu einem Rüstungskonzern umgeformt, im Kfz-Bereich erwirkt durch den [[Schell-Plan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des [[Nationalsozialismus in Österreich]] dominierte die Rüstungsproduktion mit etwa 32.000 Beschäftigten das den [[Reichswerke Hermann Göring|Reichswerken Hermann Göring]] angeschlossene Unternehmen. Neue Fabriken wurden in [[Graz-Thondorf]] (Zweier-Werk) und in [[St. Valentin (Niederösterreich)|St.&amp;amp;nbsp;Valentin]] ([[Nibelungenwerk]]) errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hervorzuheben ist auch eine umfangreiche Zusammenarbeit mit der [[Deutsche Erd- und Steinwerke|DEST]] in den [[Granitwerke Mauthausen|Granitwerken Mauthausen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Haunschmied|Rudolf A. Haunschmied]], Jan-Ruth Mills, Siegi Witzany-Durda: &amp;#039;&amp;#039;St. Georgen-Gusen-Mauthausen – Concentration Camp Mauthausen Reconsidered&amp;#039;&amp;#039;. BoD, Norderstedt 2008, ISBN 978-3-8334-7440-8, S. 120ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mehreren [[Liste der Außenlager des KZ Mauthausen|Nebenlagern]] des [[KZ Mauthausen|Konzentrationslagers Mauthausen]] mussten Häftlinge Zwangsarbeit für die Steyrwerke leisten. Im [[KZ-Nebenlager Steyr-Münichholz]] und in Melk wurden Kugellager erzeugt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Maršálek]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Konzentrationslagers Mauthausen&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage 2006, ISBN 3-7035-1235-0, S. 80f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch im besetzten Polen wurde produziert, etwa in einem [[Liste der Außenlager des KZ Majdanek|Außenlager des KZ&amp;amp;nbsp;Majdanek]] in [[Radom]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Benz]], [[Barbara Distel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Der Ort des Terrors]]. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager.&amp;#039;&amp;#039; Band 7: &amp;#039;&amp;#039;Niederhagen/Wewelsburg, Lublin-Majdanek, Arbeitsdorf, Herzogenbusch (Vught), Bergen-Belsen, Mittelbau-Dora.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-52967-2, S. 96 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Bombenangriffen auf das Werk Graz-Thondorf wurde Teile der Fertigung im Rahmen der sogenannten [[U-Verlagerung]] in [[U-Verlagerung Marmor|Stollen in der Peggauer Wand]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Produktionspalette wurde umgehend auf die Produktion des deutschen Standardgewehres, des [[Karabiner]]s [[Mauser Modell 98|98k]], ausgeweitet, und die Entwicklung und Produktion des [[Maschinengewehr]]s [[MG&amp;amp;nbsp;42]] und des [[Sturmgewehr]]s [[StG&amp;amp;nbsp;44]] wurde aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die für das österreichische Heer entwickelten Typen 250 und 640 wurden in geringem Umfang weitergebaut. Die Produktion von [[Pkw]] – wie den Cabriolets, Limousinen und Behördenfahrzeugen der Typen [[Steyr&amp;amp;nbsp;200]] und [[Steyr&amp;amp;nbsp;220]] – wurde 1940 beendet. Die Produktion von Personenwagen wurde nicht mehr aufgenommen. 1941&amp;amp;nbsp;wurde die Erzeugung des [[Steyr 1500|Typs&amp;amp;nbsp;1500 A]], einer kompletten Porsche-Neukonstruktion eines leichten Lastkraftwagens, mit luftgekühltem V8-Motor, begonnen. Auf dieser Konstruktion, die auch Basis für den Neuanfang nach dem Zweiten Weltkrieg war, wurde auch 1942 der [[Raupenschlepper&amp;amp;nbsp;Ost]] entwickelt, der von verschiedenen Unternehmen in [[Lizenz]] gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeitleiste Steyr Daimler Puch bis 1944}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach 1945 ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] bestand ein großer Bedarf an [[Nutzfahrzeug]]en und [[Traktor]]en. Die Produktion von Lastwagen der Type 370 mit V8-Ottomotor wurde 1946 aufgenommen. Im Jahr 1948 wurde der erste Lastwagen Steyr-Diesel 380 vorgestellt. Auf derselben Motorenentwicklung fußt auch die Produktion der [[Steyr (Traktorenhersteller)|Steyr-Traktoren]]. Da auch der Bedarf an Personenwagen stieg, wurde mit [[Fiat S.p.A.|Fiat]] ein Kooperationsvertrag geschlossen, und die Fiat-Modelle kamen als Steyr-Fiat auf den österreichischen Markt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Steyr fiat 1100 cut.jpg|Der 1100er im 1950er-Jahre-Design&lt;br /&gt;
Steyr fiat 1100 d.jpg|Der 1100 D, Anfang der 1960er, made in Steyr&lt;br /&gt;
Steyr puch mod fiat.jpg|Das „Modell Fiat“ im Front-Logo eines Steyr-Puch 500&lt;br /&gt;
Aktie Steyr-Daimler-Puch.jpeg|Aktie der Steyr Daimler Puch AG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1960er Jahre umfasste das Produktionssortiment [[Puch 500 (Kleinwagen)|Pkw]], [[Lastkraftwagen|Lkw]], [[Geländewagen]], Traktoren, Landmaschinen, Wälzlager, Jagdwaffen, [[Panzer]], [[Motorrad|Motorräder]], Fahrräder und [[Werkzeug]]e. Etwa ein Drittel der Produktion ging in den [[Export]]. Bekannte Fahrzeuge waren der [[Haflinger (Fahrzeug)|Haflinger]] und der [[Pinzgauer (Fahrzeug)|Pinzgauer]], die vor allem beim [[Bundesheer|österreichischen Bundesheer]], aber auch bei zahlreichen ausländischen Armeen jahrelang eingesetzt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Steyr-Puch Haflinger.jpg|[[Steyr-Puch Haflinger]] im [[Johann Puch Museum Graz]]&lt;br /&gt;
Pinzgauer prototyp.jpg|[[Steyr-Puch Pinzgauer]] (Prototyp) im Johann Puch Museum Graz&lt;br /&gt;
Steyr- Puch Pinzgauer Turbo D.png|Puch Pinzgauer Turbo D&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Puch G ist baugleich mit dem [[Mercedes-Benz G-Klasse|Mercedes-Benz G]], der auch in Graz gebaut wird. Nur das wesentlich kleinere Vertriebsnetz von Steyr-Daimler-Puch führte dazu, dass das Fahrzeug auch unter der Marke [[Mercedes-Benz]] vertrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Steyr Daimler Puch 290GD.jpg|Steyr Daimler Puch 290GD&lt;br /&gt;
PuchG.JPG|Puch G des [[Bundesheer|österreichischen Bundesheeres]]&lt;br /&gt;
Steyr-Daimler-Puch-Automarken-Logo.jpg|Logo des Puch G&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühmte Steyr-Panzer sind der in zahlreichen Versionen produzierte Schützenpanzer [[Saurer (Panzer)|Saurer]], der in vielen Ländern verwendet wurde (Österreich, Griechenland, Zypern, Afrika usw.), [[Kürassier (Panzer)|Kürassier]] (Österreich, Brasilien, Marokko, Botswana, Tunesien, Argentinien usw.), [[Pandur (Panzer)|Pandur]] (Österreich, Belgien, Slowenien, USA, Kuwait usw.) und [[ASCOD|ASCOD-Ulan]] (Österreich, Spanien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1980 war die &amp;#039;&amp;#039;Steyr-Daimler-Puch AG&amp;#039;&amp;#039; das drittgrößte Industrieunternehmen Österreichs mit etwa 17.000 Beschäftigten. Umstrukturierungen sowie die Auslagerung von Teilen der Produktion auf mehrere Nachfolgeunternehmen ließen diese Zahl bis auf 8900 im Jahr 1991 sinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgliederung der Produktionssparten ab 1987 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Steyr Bus.jpg|mini|Ein Steyr-Autobus, der sogenannte „Österreich-Bus“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Medias Steyr trolleybus 654, ex-Salzburg 107.jpg|mini|Ein Steyr-Oberleitungsbus]]&lt;br /&gt;
1987 begann die Filetierung des Unternehmens. Nach und nach wurden die einzelnen Produktionssparten verkauft bzw. ausgegliedert:&lt;br /&gt;
* 1987, Verkauf des Werks in Griechenland (seitdem als [[ELBO]] eigenständig)&lt;br /&gt;
* 1987, Ausgliederung der Waffenproduktion in eine eigenständige und unabhängige Gesellschaft, die &amp;#039;&amp;#039;[[Steyr Mannlicher]] GmbH &amp;amp; Co KG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1987, Verkauf der Fahrradsparte in Form der Marke [[Puch-Werke|Puch]] an die italienische &amp;#039;&amp;#039;[[Bianchi (Unternehmen)|Bianchi]]&amp;#039;&amp;#039;, die ihrerseits von &amp;#039;&amp;#039;[[Cycleurope]]&amp;amp;nbsp;AB&amp;#039;&amp;#039; gekauft wurde.&lt;br /&gt;
* 1987, Verkauf der Mopedsparte in Form der Marke [[Puch-Werke|Puch]] an [[Piaggio]].&lt;br /&gt;
* 1988, Verkauf der Wälzlagersparte an [[Svenska Kullagerfabriken|SKF]]&lt;br /&gt;
* 1990, Verkauf der LKW-Sparte in Form der Marke &amp;#039;&amp;#039;[[Steyr-Werke|Steyr]]&amp;#039;&amp;#039; an [[MAN]].&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.man.eu/MAN-Downloadgalleries/All/1Unternehmen/MAN_Gruppe/Historie/2008_Geschichte_MAN_d.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1990er Jahre, Ausgliederung der Traktoren-Produktion in Form der Marke &amp;#039;&amp;#039;[[Steyr (Traktorenhersteller)|Steyr]]&amp;#039;&amp;#039; an die US-amerikanische [[Case Corporation]] (später [[CNH Global]]), Case schloss das [[IHC Neuss|Werk in Neuss]] und verkaufte das in Doncaster an [[Landini (Traktoren)|Landini]], seitdem ist St. Valentin der Hauptproduktionsort von Case IH in Europa.&lt;br /&gt;
* 1990er Jahre, Ausgliederung der Busproduktion in Form der Marke &amp;#039;&amp;#039;[[Steyr-Werke|Steyr]]&amp;#039;&amp;#039; an den schwedischen [[Volvo Group|Volvo]]-Konzern.&lt;br /&gt;
* 1998, Verkauf der Produktion schwerer Waffen ([[Steyr-Daimler-Puch Spezialfahrzeug|Steyr-Daimler-Puch Spezialfahrzeug GmbH]]) durch ein [[Management-Buy-out]] an eine österreichische Investorengruppe, die sie 2003 an den US-amerikanischen Rüstungskonzern [[General Dynamics]] weiterverkaufte.&lt;br /&gt;
* 1998, Verkauf der zwei restlichen Sparten Fahrzeugtechnik und Antriebstechnik an den kanadischen [[Magna International|Magna]]-Konzern von [[Frank Stronach]], wobei die Sparte Antriebstechnik an die deutsche &amp;#039;&amp;#039;[[ZF (Unternehmen)|ZF Friedrichshafen AG]]&amp;#039;&amp;#039; weiterverkauft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verbliebene &amp;#039;&amp;#039;Steyr-Daimler-Puch Fahrzeugtechnik AG &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039; (SFT) in Graz wurde 2001 mit der &amp;#039;&amp;#039;Magna Europa AG&amp;#039;&amp;#039; zu [[Magna Steyr]] verschmolzen und als eigenständiger Teilkonzern von [[Magna International]] positioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesem spaltete sich 2001 die [[Steyr Motors]] durch Management Buy-Out ab. Im September 2012 verkaufte diese wiederum alle Anteile an die chinesische Investorengruppe &amp;#039;&amp;#039;Phoenix Tree HSC Investment&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.news.at/articles/0327/30/60010/steyr-motors-heimatstadt news.at] „Steyr Motors“ kehrt in Heimatstadt zurück, 4. Juli 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeitleiste Steyr Daimler Puch ab 1945}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modelle ==&lt;br /&gt;
=== PKW (1920–1959) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:SteyrVII.jpg|mini|Steyr VII 1926]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SteyrXX.jpg|mini|Steyr XX 1930]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steyr220Lim1939.jpg|mini|Steyr 220 1939]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steyr-Puch 500 D Classic-Days 2022 IMG 7157.jpg|mini|Steyr-Puch 500 D]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#efefef;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Typ&lt;br /&gt;
! Bauzeitraum&lt;br /&gt;
! Zylinder&lt;br /&gt;
! Hubraum&lt;br /&gt;
! Leistung&lt;br /&gt;
! Vmax&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Steyr II|II (12/40 PS)]]&lt;br /&gt;
| 1920–1924&lt;br /&gt;
| 6 Reihe&lt;br /&gt;
| 3325&amp;amp;nbsp;cm³&lt;br /&gt;
| 40 PS (29&amp;amp;nbsp;kW)&lt;br /&gt;
| 100 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Steyr IV|IV (7/23 PS)]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1922–1924&lt;br /&gt;
| 4 Reihe&lt;br /&gt;
| 1814&amp;amp;nbsp;cm³&lt;br /&gt;
| 23 PS (17&amp;amp;nbsp;kW)&lt;br /&gt;
| 80 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Steyr VI|VI Klausen Sport (19/145 PS)]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;13&amp;quot; | 6 Reihe&lt;br /&gt;
| 4900&amp;amp;nbsp;cm³&lt;br /&gt;
| 145 PS (107&amp;amp;nbsp;kW)&lt;br /&gt;
| über 150&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Steyr VI|60 / VI (12/60 PS)]]&lt;br /&gt;
| 1922–1926&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 3325&amp;amp;nbsp;cm³&lt;br /&gt;
| 60 PS (44&amp;amp;nbsp;kW)&lt;br /&gt;
| 120 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Steyr V|V (12/40 PS)]]&lt;br /&gt;
| 1924–1925&lt;br /&gt;
| 40 PS (29&amp;amp;nbsp;kW)&lt;br /&gt;
| 110 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Steyr VII|VII (12/50 PS)]]&lt;br /&gt;
| 1925–1929&lt;br /&gt;
| 50 PS (37&amp;amp;nbsp;kW)&lt;br /&gt;
| 100 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Steyr XII|XII (6/30 PS)]]&lt;br /&gt;
| 1926–1929&lt;br /&gt;
| 1568&amp;amp;nbsp;cm³&lt;br /&gt;
| 30 PS (22&amp;amp;nbsp;kW)&lt;br /&gt;
| 85&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Steyr VI|VI Sport (15/80 PS)]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1928&lt;br /&gt;
| 4014&amp;amp;nbsp;cm³&lt;br /&gt;
| 80 PS (59&amp;amp;nbsp;kW)&lt;br /&gt;
| 130&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Steyr VI|VI Sport (17/100 PS)]]&lt;br /&gt;
| 4400&amp;amp;nbsp;cm³&lt;br /&gt;
| 100 PS (74&amp;amp;nbsp;kW)&lt;br /&gt;
| 135&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Steyr XVI|XVI (15/70 PS)]]&lt;br /&gt;
| 1928–1929&lt;br /&gt;
| 4014&amp;amp;nbsp;cm³&lt;br /&gt;
| 70 PS (51&amp;amp;nbsp;kW)&lt;br /&gt;
| 110 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Steyr Austria|Austria (21/100 PS)]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1929&lt;br /&gt;
| 5295&amp;amp;nbsp;cm³&lt;br /&gt;
| 100 PS (74&amp;amp;nbsp;kW)&lt;br /&gt;
| 120 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Steyr XX|XX (8/40 PS)]]&lt;br /&gt;
| 2070&amp;amp;nbsp;cm³&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 40 PS (29&amp;amp;nbsp;kW)&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 90 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Steyr 30|30 / XXX / 130 (8/40 PS)]]&lt;br /&gt;
| 1930–1932&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 2078&amp;amp;nbsp;cm³&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Steyr 30|30 Typ 45 Taxameter (8/40 PS)]]&lt;br /&gt;
| 1930–1933&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Steyr 30|30 S / 230 (8/45 PS)]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1932&lt;br /&gt;
| 45 PS (33&amp;amp;nbsp;kW)&lt;br /&gt;
| 110 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steyr-Opel (“Stoppel”)&amp;lt;br /&amp;gt;(4,5/22 PS)&lt;br /&gt;
| 4 Reihe&lt;br /&gt;
| 1169 cm³&lt;br /&gt;
| 22 PS (16,2&amp;amp;nbsp;kW)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Steyr 30|30 SL / 330 (8/45 PS)]]&lt;br /&gt;
| 1932–1933&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 6 Reihe&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2078&amp;amp;nbsp;cm³&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 45 PS (33&amp;amp;nbsp;kW)&lt;br /&gt;
| 95 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Steyr 430|430]]&lt;br /&gt;
| 1933–1935&lt;br /&gt;
| 110 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Steyr 100|100]]&lt;br /&gt;
| 1934–1936&lt;br /&gt;
| 4 Reihe&lt;br /&gt;
| 1385&amp;amp;nbsp;cm³&lt;br /&gt;
| 32 PS (23,5&amp;amp;nbsp;kW)&lt;br /&gt;
| 100 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Steyr 120|120 Super]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1935–1936&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 6 Reihe&lt;br /&gt;
| 1990&amp;amp;nbsp;cm³&lt;br /&gt;
| 50 PS (37&amp;amp;nbsp;kW)&lt;br /&gt;
| 120 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Steyr 530|530]]&lt;br /&gt;
| 2260&amp;amp;nbsp;cm³&lt;br /&gt;
| 55 PS (40&amp;amp;nbsp;kW)&lt;br /&gt;
| 105 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Steyr 125|125 Super]]&lt;br /&gt;
| 1936–1937&lt;br /&gt;
| 2078&amp;amp;nbsp;cm³&lt;br /&gt;
| 50 PS (37&amp;amp;nbsp;kW)&lt;br /&gt;
| 120 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Steyr 50|50 („Steyr-Baby“)]]&lt;br /&gt;
| 1936–1938&lt;br /&gt;
| 4 Boxer&lt;br /&gt;
| 984 cm³&lt;br /&gt;
| 22 PS (16,2&amp;amp;nbsp;kW)&lt;br /&gt;
| 90 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Steyr 200|200]]&lt;br /&gt;
| 1936–1940&lt;br /&gt;
| 4 Reihe&lt;br /&gt;
| 1498&amp;amp;nbsp;cm³&lt;br /&gt;
| 35 PS (25,7&amp;amp;nbsp;kW)&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 100&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Steyr 630|630]]&lt;br /&gt;
| 1937–1939&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 6 Reihe&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2260&amp;amp;nbsp;cm³&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 55 PS (40&amp;amp;nbsp;kW)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Steyr 220|220]]&lt;br /&gt;
| 1937–1941&lt;br /&gt;
| 120 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Steyr 55|55 („Steyr-Baby“)]]&lt;br /&gt;
| 1938–1940&lt;br /&gt;
| 4 Boxer&lt;br /&gt;
| 1158 cm³&lt;br /&gt;
| 25,5 PS (18,8&amp;amp;nbsp;kW)&lt;br /&gt;
| 95&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Steyr 2000|2000]]&lt;br /&gt;
| 1953–1959&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 4 Reihe&lt;br /&gt;
| 1997 cm³&lt;br /&gt;
| 65–86 PS (48–63&amp;amp;nbsp;kW)&lt;br /&gt;
| 135&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Steyr 2300 Sport|2300 Sport]]&lt;br /&gt;
| 1956–1959&lt;br /&gt;
| 2260&amp;amp;nbsp;cm³&lt;br /&gt;
| 95 PS (70&amp;amp;nbsp;kW)&lt;br /&gt;
| 160 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Puch 500 (Kleinwagen)|Steyr-Puch 500]]&lt;br /&gt;
| 1957–1973&lt;br /&gt;
| 2 Boxer&lt;br /&gt;
| 493 cm³&lt;br /&gt;
| 16 PS (11,8&amp;amp;nbsp;kW)&lt;br /&gt;
| 100 km/h&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Automobilmuseum Aspang&amp;#039;&amp;#039; in [[Aspang-Markt]] in [[Niederösterreich]] sind Fahrzeuge der Modelle Steyr XX, Steyr 30/Typ 45, Steyr 50, Steyr 100, Steyr 200, Steyr 220 und Steyr 530 sowie ein Steyr-Opel aus 1932, ein Steyr-Puch 500 DL aus 1959 und ein LKW der Type Steyr 40 aus dem Jahr 1931 ausgestellt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Steyr Typ III.jpg|mini|Steyr Typ III]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steyr 680M HGM Auf Rädern und Ketten 2010.jpg|mini|[[Steyr 680M]] (Militärfahrzeug)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== LKW ===&lt;br /&gt;
* Typ III, erstes LKW-Fahrgestell ab 1920 erzeugt&lt;br /&gt;
* Typ XII&lt;br /&gt;
* Typ XVII&lt;br /&gt;
* Typ 40&lt;br /&gt;
* [[Steyr 6x4|Typ 6x4]]&lt;br /&gt;
* [[Haflinger (Fahrzeug)|Haflinger]]&lt;br /&gt;
* [[Pinzgauer (Fahrzeug)|Pinzgauer]]&lt;br /&gt;
* [[Steyr-Puch Noriker|Noriker]] (ging nicht in Serienproduktion)&lt;br /&gt;
* [[Steyr 270|Typ 270]]&lt;br /&gt;
* [[Steyr 260|Typ 260]]&lt;br /&gt;
* [[Steyr 370|Typ 370]]&lt;br /&gt;
* [[Steyr 380|Typ 380]]&lt;br /&gt;
* [[Steyr 480|Typ 480]]&lt;br /&gt;
* [[Steyr 580|Typ 580]]&lt;br /&gt;
* Typ 586&lt;br /&gt;
* [[Steyr 680-880 Serie|680–880 Serie]]&lt;br /&gt;
* [[Steyr 680M|Typ 680M]]&lt;br /&gt;
* [[Steyr 90-Plus Serie]]&lt;br /&gt;
* [[Steyr 590-690 Serie|590–690 Serie]]&lt;br /&gt;
* [[Steyr 91|Typ 91]]&lt;br /&gt;
* [[Steyr 591-691 Serie|591–691 Serie]]&lt;br /&gt;
* [[Steyr 92|Typ 92]]&lt;br /&gt;
* [[Steyr 12M18|Typ 12M18]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1960er Jahre umfasste das Fertigungsprogramm 21 Ausführungen, die auf fünf verschiedenen Grundtypen (380, 480, 586, 680 und 780) basierten, zuzüglich verschiedener Sonderaufbauten wie Tank-, Silo-, Feuerwehr- und Müllwagen. Die Nutzlast betrug 4 bis 8&amp;amp;nbsp;Tonnen, wobei sowohl konventionelle [[Langhauber]] als auch [[Frontlenker]] (Typ 780) hergestellt wurden. Bei den Motoren handelte es sich um 5,3-l-[[Vierzylindermotor|Vierzylinder]] (380, 480) oder 6-l-[[Sechszylindermotor|Sechszylinder]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Variables LKW-Programm.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]]&amp;#039;&amp;#039;, Heft 5/1964, S. 179, 182.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 wurde die LKW-Sparte an MAN verkauft, auf Wunsch wurden MAN-LKW bis Anfang der 2000er Jahre mit Steyr-Kühlergrill ausgeliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Steyr LKW ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Oldtimerumzug Aidenbach 2013-08-18 - Steyr Diesel 1.JPG|[[Steyr 380]]&lt;br /&gt;
Datei:Waldviertelpur 2018 - Zwettler Bierwagen (Steyr 480).jpg|[[Steyr 480]]&lt;br /&gt;
Datei:Hard-Feuerwehrfest-Steyr 580z-TLF 4000-1958-02ASD.jpg|[[Steyr 580]]&lt;br /&gt;
Datei:HFS THE2 009 Tender.JPG|[[Steyr 90-Plus Serie]]&lt;br /&gt;
Datei:Steyr1004.jpg|[[Steyr 91]]&lt;br /&gt;
Datei:GuentherZ 2005-09-09 0036 Wiener Berufsfeuerwehr.jpg|Steyr 14S28 (NMK, auf dem der MAN M2000 basiert)&lt;br /&gt;
Datei:Truck Steyr.JPG|Steyr 12S18&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Busse ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Steyr Diesel 380 Perl Auhof Bus.jpg|mini|Autobus [[Steyr 380]] mit Karosserie der Firma [[Automobilfabrik Perl|Perl]] in [[Auhof (Wien)]]|links]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Christkindlbus 3.jpg|mini|Postbus Steyr-Saurer 4 SHFN-OL (1971)]]&lt;br /&gt;
Steyr war auch im Autobusbau tätig, bereits in den 1920er Jahren wurden erste Autobusse auf Basis der Steyr-LKW u.&amp;amp;nbsp;a. für die [[Österreichische Postbus AG|Österreichische Post]] gefertigt. Zum Einsatz kam dabei das „Steyr-Schnellastwagen-Chassis“ mit 3.700 mm Radstand und einem [[Reihensechszylinder|Sechszylinder-Reihenmotor]] mit 34 PS (25 kW) bei 1.700/min. Die Karosserien wurden u.&amp;amp;nbsp;a. von den [[Lohner-Werke|Lohnerwerken]] gefertigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=aaz&amp;amp;datum=19250515&amp;amp;seite=30&amp;amp;zoom=33 |titel=ANNO, Allgemeine Automobil-Zeitung, 1925-05-15, Seite 30 |abruf=2022-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 wurden zunächst der Linienbus 380 a und der Reisebus 380 b mit Frontmotor und Haube eingeführt, basierend auf der [[Steyr 380|Lkw-Serie 380]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.zuckerfabrik24.de/steyrpuch/steyr380_b1.htm|titel=Steyr Diesel 380 I – Omnibusse und Kastenwagen|abruf=2017-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1953&amp;amp;nbsp;folgten die überarbeiteten Typen 380 b und q.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.zuckerfabrik24.de/steyrpuch/steyr380_b2.htm|titel=Steyr Diesel 380 II – Omnibusse|abruf=2017-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1956 wurden der auf dem [[Steyr 480]] basierende Linienbus 480 a und der Reisebus 488 b vorgestellt, noch mit [[Frontmotor]], aber in einer neuen Karosserie ohne Haube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1962 baute Steyr zusammen mit [[Österreichische Saurerwerke|Saurer]] den [[Heckmotor]]bus Steyr-Saurer 780 a als Type 4 SHFN-OL.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.zuckerfabrik24.de/steyrpuch/steyr480_b1.htm|titel=Steyr Diesel 480 und Steyr-Saurer-Omnibusse|abruf=2017-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1968 bis 1978 wurden über 1600 Exemplare des 12-m-Überlandbusses [[Steyr SL 12H 210]] überwiegend an die Österreichische Post und die ÖBB ausgeliefert. Ab dieser Zeit wurden Steyr-Busse auch vom ehemaligen Konkurrenten [[Gräf &amp;amp; Stift]] karosseriert, diese Gemeinschaftsbusse trugen dann den Schriftzug &amp;#039;&amp;#039;Steyr Gräf&amp;#039;&amp;#039;.[[Datei:SML14H256.jpg|mini|Steyr-Mercedes SML 14 H 256]]Es folgte die Zusammenarbeit mit verschiedenen anderen Unternehmen auch im technischen Bereich. Zwei zusammen mit dem ungarischen Hersteller [[Ikarus (Bushersteller)|Ikarus]] entwickelte Modelle waren der Steyr-Ikarus SIR 11 (12) H210 (1968–1972, anfangs noch als [[Österreichische Saurerwerke|Saurer]]) und der Steyr-Ikarus SIR/SIL 7H 132 (1971–1976).&amp;lt;ref name=&amp;quot;s1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Titel=SIR/SIL 7H 132|Herausgeber=Steyr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren wurden mehrere Bustypen von [[Daimler-Benz]] in Lizenz gebaut, darunter der VÖV-[[Standard-Bus|Standardlinienbus]] und der Überlandbus [[Mercedes-Benz O 303|O 303]]. Von 1976 bis 1986 wurden fast 1000 Überlandbusse der Type [[Steyr-Mercedes SML 14H 256]] produziert und fast ausschließlich an die Österreichische Bundesbahn und Post geliefert.&lt;br /&gt;
[[Datei:L03 012 Midibus 8386.jpg|links|mini|Steyr Citybus in der Bauform „F65“ ]]&lt;br /&gt;
1977 wurde für die Verwendung in der Stadt Wien der Citybus gebaut. Das Fahrgestell und der Aufbau wurden von Steyr gebaut, angetrieben wurde der Midibus vom Mercedes Benz OM 616 Kompressionszündungsmotor, welcher 65 PS leistete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ostbus.ch/steyr-citybus.html |titel=Steyr Citybus |sprache=de |abruf=2026-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unüblicherweise&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.technology.org/2018/02/25/why-most-of-trucks-and-busses-are-rear-wheel-drive/ |titel=Why most of trucks and busses are rear-wheel-drive? - Technology Org |datum=2018-02-25 |sprache=en-US |abruf=2026-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; hat das ZF 3-Gang-Automatikgetriebe die Frontachse angetrieben und konnte den Bus auf 60&amp;amp;nbsp;km/h beschleunigen. Hauptsächlich wurden die Linien 2A, 3A und 1A bedient&amp;lt;ref&amp;gt;{{Wien Geschichte Wiki|Citybus|Citybus}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde auch eine flüssiggasangetriebene Variante angeboten und als besonders umweltfreundliche Mobilität vermarktet. Diese Variante wurde vom Steyr selbst produzierten Zweizylinder 643&amp;amp;nbsp;cm³ Viertakt Ottomotor angetrieben, welcher auch im Puch Haflinger verwendet wurde. Diese Motorisierung konnte niedrige Schadstoffwerte erreichen, jedoch konnte das Fahrzeug mit dem maximal 27 PS entwickelnden Motor, in Kombination mit dem Zwei-Gang-Getriebe nur 40&amp;amp;nbsp;km/h erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Steyr-Daimler-Puch AG |Titel=Ein Beitrag zur Lösung eines Umweltproblems |Hrsg=Steyr-Daimler-Puch AG}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1986 bis 1992 folgten über 500 Österreichbusse [[Steyr SL 11 HUA 280]] als Weiterentwicklung der eigenen Transitbus-Reihe. Diese Überlandbusse gingen ebenfalls hauptsächlich an die [[ÖBB]] und [[Österreichische Post]]. Es gab auch [[Gelenkbus]]- und Stadtbusvarianten. Ab 1988 wurde statt des eigenen Motors 9 FUA der [[Mercedes-Benz]] OM 447 hLA verbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1978 bis 1992 wurde der [[Stadtbus (Fahrzeug)|Stadtbus]] [[Gräf/Steyr LU 200 M11]] auf Fahrwerken von [[Gräf &amp;amp; Stift|ÖAF-Gräf &amp;amp; Stift]] überwiegend für die [[Wiener Linien]] gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab den 1990er Jahren folgten Aufbauten auf [[Volvo Buses|Volvo]]-Chassis, die bis zum Verkauf der Bussparte an Volvo gefertigt wurden. Das Unternehmen wurde im April 1999 geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://web.archive.org/web/20000303065827/http://www.bus.volvo.se/business/default.asp |titel=VOLVO Buses – Corporate Info |datum=2000-03-03 |abruf=2024-11-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärfahrzeuge ===&lt;br /&gt;
→ siehe: [[Steyr-Daimler-Puch Spezialfahrzeug]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
→ siehe: [[Steyr 50#Militärfahrzeuge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits Ende der 1930er Jahre wurde mit dem [[Raupenschlepper Ost]] das erste [[Panzerfahrzeug]] entwickelt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden auch [[Panzer]] erzeugt.&lt;br /&gt;
* [[Raupenschlepper Ost]]&lt;br /&gt;
* [[Kürassier (Panzer)|Kürassier]]&lt;br /&gt;
* [[Pandur (Panzer)|Pandur]]&lt;br /&gt;
* [[Saurer (Panzer)|Saurer]]&lt;br /&gt;
* [[Ascod]]&lt;br /&gt;
* [[Greif (Panzer)|Greif A1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Traktoren ===&lt;br /&gt;
→ siehe: [[Steyr (Traktorenhersteller)]][[Datei:Steyr-Diesel Traktor Typ 80 2.jpg|mini|links|hochkant|Steyr Dieseltraktor Typ 80]]&lt;br /&gt;
Nachdem 1947 mit dem [[Steyr 180]] (26 PS) der erste österreichische Steyr-Traktor mit Dieselmotor herausgekommen und mit zunehmendem Erfolg vor allem an mittlere und große Betriebe verkauft worden war, wurde ab 1949 für kleinere Betriebe der [[Steyr 80|Steyr-Diesel Traktor Typ 80]] hergestellt. Vom aufgrund seiner Leistung als „15er Steyr“ legendär gewordenen, robusten Modell wurden bis 1964 rund 45.000 Stück in verschiedenen Ausführungen gebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachfolgemodelle waren die Steyr Dieseltraktoren Typ 84 und Typ 86, besser bekannt als „18er Steyr“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[https://www.zuckerfabrik24.de/steyrpuch/steyr80_1.htm &amp;#039;&amp;#039;Steyr Traktoren – die kleinen 1-Zylinder : Steyr 80, 84 und 86&amp;#039;&amp;#039;], zuckerfabrik24.de, abgerufen am 16. November 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihnen folgte die sogenannte „Jubiläumsserie“ (1960 bis 1969 gebaut) mit den Typen [[Steyr 188|188]], [[Steyr 190|190]], [[Steyr 288|288]], [[Steyr 290|290]] und 290k (Kommunalausführung).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zuckerfabrik24.de/steyrpuch/steyr188_1.php |titel=Steyr Traktoren 1960–1967: Steyr 188, 190, 288 und 290 |abruf=2022-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jubiläumsserie wurde ab 1967 von der [[Steyr Plus-Serie|Plus-Serie]] mit den markant kantigen Bauformen abgelöst, von dieser entstanden bis 1979 über 108.000 Exemplare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Motorräder und Mopeds ===&lt;br /&gt;
→ siehe: [[Puch-Werke]][[Datei:Puch R2 (1914) bei der Ausstellung „1900 bis 1930 – Eine atemlose Zeit“ im Schloss Halbturn.jpg|mini|Puch R2 (1914) bei der Ausstellung „1900 bis 1930 – Eine atemlose Zeit“ im [[Schloss Halbturn]] (Mai 2015)|links]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Puch 250 R, Baujahr 1935, 2.JPG|mini|Puch 250 R, Baujahr 1935]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Puch 250 SGS 09.JPG|mini|Puch 250 SGS, Baujahr 1954]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den heute noch bekanntesten Motorrädern gehören die [[Puch 500 (Motorrad)|Puch 500]] und [[Puch 800|800]], nach dem Zweiten Weltkrieg die [[Puch 250 TF]] („die steirische Norton“ mit [[Rohrrahmen]]) und die mit dem innovativen Schalenrahmen (siehe: [[Erwin Musger]]) ausgestatteten [[Puch 125 SV]], [[Puch 175 SV|175 SV]], [[Puch 250 SG|250 SG]] und [[Puch 250 SGS|250 SGS]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren Geschichte lässt sich in drei Phasen beschreiben. Sie begann 1900, als [[Johann Puch]] das Dreirad „D“ baut, entsprechend dem damals weit verbreiteten [[De-Dion-Bouton-Motordreirad]]. Im Jahr 1914, dem Jahr von Puchs Tod, erreichte das Einzylinder-Modell R2 eine Höchststückzahl von 700 Einheiten, danach fielen die Produktionszahlen schrittweise auf zehn Einheiten des Modells MM von 1916/1917.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächste Phase war vom Ingenieur Giovanni Marcellino geprägt (siehe: [[Puch-Zweitakt-Doppelkolbenmotor]]). Die Puch LM von 1924 bringt es auf 2.500 Einheiten, die Puch 220 von 1926–1928 auf 12.000, das meistgebaute Modell ist die 250 T von 1929 bis 1932 mit 13.200&amp;amp;nbsp;Einheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Puch 800]] und ihrem Vierzylinder-[[Boxermotor]] hat diese Ära das mächtigste Motorrad, mit der „Styriette“ (60&amp;amp;nbsp;cm³) ihr leichtestes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gilt die [[DKW RT 125 (1949–1957)|DKW RT 125]] als stärkste Konkurrenz, der man sich im [[Puch-Werke|Grazer Puchwerk]] stellt. Die Puch 125 von 1940 begründet eine lange Generationenfolge von 125ern, die in der Puch M 125 von 1966 ihren Schlusspunkt erhält. Dieses Motorradkonzept hatte ab der Saison 1967 in den „kleinen Schwestern“, den Mopeds M 50 S und M 50 SE, zusätzliche Verbreitung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Motorrollern und Mopeds sind vor allem die Typen [[Puch DS 50|DS 50]], [[Puch MS 50|MS 50]] („Stanglpuch“) und [[Puch Maxi|Maxi]] sehr verbreitet gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1968 &amp;#039;&amp;#039;[[Staatspreis Design]]&amp;#039;&amp;#039; für Geländewagen Steyr-Puch Haflinger &amp;#039;&amp;#039;700 AP&amp;#039;&amp;#039; (erste Vergabe des Preises)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
{{Wikibooks|Traktorenlexikon: Steyr}}&lt;br /&gt;
* Friedrich F. Ehn: &amp;#039;&amp;#039;Das große Puch-Buch. Die Zweiräder von 1890 bis 1987&amp;#039;&amp;#039;, 8. Auflage, Weishaupt, Gnas 2013, ISBN 978-3-900310-49-3.&lt;br /&gt;
* Friedrich F. Ehn: &amp;#039;&amp;#039;Die Puch-Automobile 1900–1990&amp;#039;&amp;#039; (2. Auflage 2000).&lt;br /&gt;
* Hilde Harrer: &amp;#039;&amp;#039;Grazer Radfahrvereine 1882–1900 (ein Beitrag zur Geschichte des steirischen Radfahrwesens)&amp;#039;&amp;#039;, Historische Landeskommission für Steiermark, Graz 1998, ISBN 3-901251-12-X.&lt;br /&gt;
* Franz Knogler: &amp;#039;&amp;#039;Personenkraftwagen Steyr von 1920–1941&amp;#039;&amp;#039;. Steyr Daimler Puch AG, Steyr 1998, ISBN 3-9500823-1-X.&lt;br /&gt;
* Matthias Marschik; Martin Krusche: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Steyr Puch 500 (In Österreich weltbekannt)&amp;#039;&amp;#039;, Verlagshaus Hernals, 2012, ISBN 978-3-902744-55-5.&lt;br /&gt;
* Martin Pfundner: &amp;#039;&amp;#039;Austro Daimler und Steyr. Rivalen bis zur Fusion. Die frühen Jahre des Ferdinand Porsche&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Wien 2007, ISBN 978-3-205-77639-0.&lt;br /&gt;
* Egon Rudolf: &amp;#039;&amp;#039;Puch. Eine Entwicklungsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Weishaupt, Gnas 2007, ISBN 978-3-7059-0259-6.&lt;br /&gt;
* [[Hans Seper]] u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Automobilgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Eurotax Verlag, Klosterneuburg 1999, ISBN 3-905566-01-X.&lt;br /&gt;
* [[Hans Seper]]: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Steyr-Daimler-Puch A.G.&amp;#039;&amp;#039; 1864–1964. 3. Auflage, Weishaupt, Gnas 2009, ISBN 978-3-7059-0290-9 (Vorabdruck aus: &amp;#039;&amp;#039;Blätter für Technikgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Heft 26).&lt;br /&gt;
* Wolfgang J. Verwüster: &amp;#039;&amp;#039;Puch. Mopeds, Roller und Kleinkrafträder&amp;#039;&amp;#039;, Weishaupt, Gnas 2012, ISBN 978-3-7059-0254-1.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Wehap: &amp;#039;&amp;#039;frisch, radln, steirisch. Eine Zeitreise durch die regionale Kulturgeschichte des Radfahrens.&amp;#039;&amp;#039; Steirische Verlags-Gesellschaft, Graz 2005, ISBN 3-85489-126-1, S. 103 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Steyr vehicles|Steyr-Fahrzeuge}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Puch motorcycles|Puch Motorräder}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|GKD=1|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zu|GND=111164-4}}&lt;br /&gt;
* [https://www.zuckerfabrik24.de/steyrpuch/steyr13_1.htm Steyr-Diesel-Motoren ab 1947 – WD 113 bis WD 613]&lt;br /&gt;
* [https://josef.hammerle.me/producer/show/id/120/name/Steyr+Daimler+Puch Photos von vielen Fahrrad-Modellen der Steyr-Daimler-Puch-Werke ab 1935]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Österreichische Automobilmarken}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=111164-4|LCCN=n/90/712495|VIAF=137806357}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steyr (Unternehmen)| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Pkw-Hersteller (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Fahrradhersteller]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Oberösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Steyr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KZ Mauthausen-Gusen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Fahrradhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1864]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1998]]&lt;/div&gt;</summary>
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