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	<title>Stettiner Werft - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T21:02:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stettiner_Werft&amp;diff=1764838&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Legov20: /* Geschichte */ Korrektur</title>
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		<updated>2026-01-20T09:57:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Korrektur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Stocznia.jpg|miniatur|Stettiner Werft (2007)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stocznia Szczecińska Nowa, gate, 2017.jpg|miniatur|Haupttor]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stettiner Werft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Werft|Schiffbauunternehmen]] in [[Stettin]]. Das zu den größten europäischen Werften gezählte Unternehmen befindet sich seit Mai 2009 in [[Liquidation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kam Stettin an Polen. Die traditionsreichen Stettiner Werften waren durch [[Luftkrieg#Bombenangriffe auf Deutschland|Bombenangriffe]] weitgehend zerstört worden. Nach der Konsolidierung der verbliebenen Werften wurde 1948 die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ZSPO Stocznia Szczecińska&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auf dem früheren Gelände der [[Stettiner Oderwerke]] und der [[AG Vulcan Stettin|Vulcanwerft]] als staatliches Unternehmen gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fluter&amp;quot; /&amp;gt; Im April 1948 lief mit der &amp;#039;&amp;#039;Oliwa&amp;#039;&amp;#039; der erste Neubau der polnischen Schiffbauindustrie vom [[Stapellauf|Stapel]]. Der Bau des folgenden Schiffes, des [[Collier (Schiffstyp)|Colliers]] &amp;#039;&amp;#039;Czulym&amp;#039;&amp;#039;, wurde erst 1951 begonnen. Ab 1951 firmierte das Unternehmen als &amp;#039;&amp;#039;Stocznia Szczecińska&amp;#039;&amp;#039;, deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Stettiner Werft&amp;#039;&amp;#039;. Vom 18. Februar 1959 bis zum Jahr 1990 war der Name der Werft &amp;#039;&amp;#039;Stocznia Szczecińska im. Adolfa Warskiego&amp;#039;&amp;#039; nach dem polnischen Arbeiterführer [[Adolf Warski]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;EncSolid&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle| url = http://www.encysol.pl/wiki/Stocznia_Szczeci%C5%84ska_im._Adolfa_Warskiego | titel = Stocznia Szczecińska im. Adolfa Warskiego | autor = Robert Kościelny, Artur Kubaj | werk = Encyklopedii Solidarności | sprache= pl | zugriff = 2018}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da die „Odra-[[Helling]]“ nur für den Bau relativ kleiner Schiffe ausgelegt war, wurde 1957 die „Vulcan-Helling“ mit zwei [[Slipanlage]]n errichtet, von der 1959 das erste Schiff lief.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SSN&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.ssn.pl/?page_id=18|titel=O Stoczni|hrsg=Stocznia Szczecińska Nowa|datum=2006|archiv-url=https://web.archive.org/web/20070306210045/http://www.ssn.pl/?page_id=18|archiv-datum=2007-03-06|zugriff=22. September 2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahrzehnten wurden vor allem Schiffe für die [[Sowjetunion]], aber auch für Deutschland, [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] und [[Norwegen]] gebaut. 1990 wurde der Name der Werft auf &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stocznia Szczecińska S.A.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geändert und nach der politischen Wende Anfang der 1990er Jahre geriet das Unternehmen wegen des Zusammenbruchs der Sowjetunion und der Streichung der staatlichen Subventionen in eine ernste Krise. Durch die Spezialisierung auf mittelgroße Containerschiffe von 3000 bis 4000 [[Twenty-foot Equivalent Unit|TEU]] und [[Produkte- und Chemikalientanker|Chemikalientanker]] bis 50.000 tdw konnte die Werft konsolidiert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fluter&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.fluter.de/de/polen/13/1207/?tpl=87|titel=Vom Staatsbetrieb zur Theaterbühne. Der Untergang einer Werft|autor=Samira Lazarovic|werk=fluter.de|hrsg=Bundeszentrale für politische Bildung|datum=Oktober 2002|zugriff=22. September 2009|archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304205247/http://www.fluter.de/de/polen/13/1207/?tpl=87|archiv-datum=2016-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Belegschaft wurde von 11.000 auf 7.000 Beschäftigte verkleinert. Die Werft, die Mitte 1992 noch 116 Millionen US-Dollar Schulden hatte, galt zum Ende des Jahres als schuldenfrei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1994 errichtete „Odra Nowa“-Helling wurde für den Bau bis zu 40&amp;amp;nbsp;Meter breiter [[Schiffsrumpf|Schiffsrümpfe]] ausgelegt. Im Jahr 2000 wurde die Slipanlage „Wulkan&amp;amp;nbsp;II“ modernisiert, vergrößert und mit einer 72&amp;amp;nbsp;Meter hohen Krananlage mit 450&amp;amp;nbsp;Tonnen Tragfähigkeit ausgestattet. Dadurch wurde der Bau von Schiffen bis 256&amp;amp;nbsp;Meter Länge und 100.000 Tonnen [[Schiffsmaße#Tragfähigkeit|Tragfähigkeit]] ermöglicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SSN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemessen am Auftragsvolumen von 1,6&amp;amp;nbsp;Milliarden US-Dollar stand die Stettiner Werft 1996 auf Platz fünf der Weltrangliste hinter den größten [[südkorea]]nischen und [[japan]]ischen Schiffbauunternehmen. Die Werft in Stettin galt als Musterbeispiel für erfolgreiches Management.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=8903741|Titel=Fünf Mark pro Stunde|Jahr=1996|Nr=13|Seiten=130}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1999 änderte man den Namen des Unternehmens erneut in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stocznia Szczecińska Porta Holding S.A.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In dieser Zeit ging die Zahl der Aufträge für den Bau neuer Schiffe weltweit zurück. Hinzu kamen ein starker Preisverfall und ein ungünstiger Wechselkurs zwischen US-Dollar und [[Złoty]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;SSN&amp;quot; /&amp;gt; Als im November 2001 bekannt wurde, dass eine Vertragsstrafe wegen verspäteter Lieferung eines Chemietankers durch laufende Kredite getilgt wurde, stoppten die Banken die Zahlungen an die Werft. Die Zahlungsunfähigkeit führte im März zum Produktionsstopp und im Juli 2002 zum Konkurs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fluter&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmen wurde von der Staatlichen Agentur für Industrieentwicklung übernommen und setzte die Produktion unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stocznia Szczecińska Nowa Sp.z.o.o.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; fort. Innerhalb von 48&amp;amp;nbsp;Monaten wurde mit dem Bau von 30&amp;amp;nbsp;Schiffen ein Umsatz von 1,1&amp;amp;nbsp;Milliarden Dollar erzielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SSN&amp;quot; /&amp;gt; Versuche, die Werft zu privatisieren bzw. unabhängig von staatlichen Beihilfen umzustrukturieren, scheiterten. Da die polnische Regierung unter Ministerpräsident [[Jarosław Kaczyński]] es unterließ, bei der [[Europäische Union|EU]] eine Verlängerung der Schiffbausubventionen zu beantragen, erklärte die EU-Kommission 2008 die staatlichen Zahlungen an die polnischen Werften für rechtswidrig. Die Regierung in [[Warschau]] wurde aufgefordert, die illegal an die Werften in Stettin, [[Gdynia]] und [[Danzig]] gezahlten Beihilfen zurückzuholen. Die Vermögenswerte der Stettiner Werft, die zuletzt etwa 4500 Beschäftigte hatte, wurden verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP%2F08%2F1642&amp;amp;format=PDF&amp;amp;aged=0&amp;amp;language=DE&amp;amp;guiLanguage=en|titel=Staatliche Beihilfen: Kommission billigt Rückzahlungs- und Sanierungspläne für die Werften in Gdynia und Stettin|datum=6. November 2008|format=[[PDF]]; 92 KB|zugriff=2009-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.das-polen-magazin.de/keine-rettung-fuer-polens-werften/|titel=Keine Rettung für Polens Werften?|werk=Das PolenMagazin|autor=Brigitte Jaeger-Dabel|datum=20. August 2009|zugriff=22. September 2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Werftanlagen wurden in mehrere Unternehmen für Schiffbau und Reparaturen aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Szczecin Shipyard}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=53.446274|EW=14.580555|type=landmark|region=PL-32}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Stettin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Werft (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stocznia Szczecińska| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Legov20</name></author>
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