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	<title>Stettiner Ware - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Legov20 am 3. März 2026 um 15:30 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stettiner Ware&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist [[Töpferware]], die vom 18. bis zum 20. Jahrhundert in [[Pommern]] hergestellt und insbesondere über [[Stettin]] gehandelt wurde. Andere Namen für diesen Keramikstil sind &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pommersche Ware&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stettiner Zeug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stettiner Gut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stettiner gods&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Töpferware kann als gehobene Art volkstümlichen Geschirrs eingeordnet werden. Das Geschirr – Teller, Krüge und Schüsseln – hatte auf der Innenseite eine zumeist weiße oder grauweiße [[Glasur (Keramik)|Zinnglasur]]. Die Unterseite blieb unglasiert. Zur Ausmalung wurden Motive aus dem Pflanzenreich, Tierdarstellungen und regionale, pommersche Gebäude herangezogen, nur selten wurden Menschen abgebildet. Die Ware wurde nur einmal gebrannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hersteller dieser Töpferware waren über ganz [[Pommern]] verteilt. So führt [[Ludwig Wilhelm Brüggemann]] in seiner &amp;#039;&amp;#039;Ausführlichen Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königlich Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039; (1779/1784) mehr als 50 Töpferwerkstätten in [[Altvorpommern]] und [[Hinterpommern]] auf. Hinzu kommen zu seiner Zeit noch die Töpferwerkstätten in [[Schwedisch-Pommern]], unter anderem in [[Stralsund]] und in [[Bergen auf Rügen]]. Die Ware wurde auf Jahrmärkten und Töpfermärkten insbesondere in [[Stettin]] gehandelt und auch über die [[Ostsee]] nach [[Dänemark]] und [[Schweden]] exportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in der Mitte des 18. Jahrhunderts fand die Stettiner Ware Konkurrenz durch ausländische Ware, insbesondere aus England, wie auch durch hochwertigere Erzeugnisse der einheimischen [[Fayencemanufaktur]]en, beispielsweise der 1755 gegründeten [[Stralsunder Fayencenmanufaktur]]. Im 19. Jahrhundert wurde die Stettiner Ware noch von der ärmeren Bevölkerung gekauft. Zuletzt wurden in den 1930er Jahren nur noch einzelne Stücke für Liebhaber angefertigt. Zu den letzten Produktionsstandorten zählte neben Stettin auch [[Słupsk|Stolp]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird Stettiner Ware in Museen ausgestellt, unter anderem im [[Pommersches Landesmuseum|Pommerschen Landesmuseum]]. In [[Kiel]] wurde 1990/91 durch die [[Stiftung Pommern]] eine Ausstellung „Stettiner Keramik und Stralsunder Fayencen“ gezeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Claudia Hoffmann, Manfred Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Stettiner Ware. Eine Keramik des 18. bis 20. Jahrhunderts im südlichen Ostseeraum. Beiträge des 2. wissenschaftlichen Kolloquiums, Stralsund, 18. Dezember 1997.&amp;#039;&amp;#039; Kulturhistorisches Museum der Hansestadt, Stralsund 1999, ISBN 3-9805660-2-1. &lt;br /&gt;
* Gottfried Loeck: &amp;#039;&amp;#039;Der unterschätzte Charme pommerscher Handwerkskunst. „Stettiner gods“ – eine bodenständige Keramik des 18. bis 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Pommern. Zeitschrift für Kultur und Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Heft 1/2012, {{ISSN|0032-4167}}, S. 4–8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keramikprodukt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pommersche Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Stettin)]]&lt;/div&gt;</summary>
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