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	<title>Stesser Burg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T14:47:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stesser_Burg&amp;diff=531281&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Totenkopfaffe: typo</title>
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		<updated>2024-01-27T18:17:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
| BILD             = Stesser Burg (1).JPG&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Terrasse oberhalb des Ruhrtales&lt;br /&gt;
| HÖHE             = 326.7&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG       = DE-NN&lt;br /&gt;
| HÖHE-ANMERKUNG   = &lt;br /&gt;
| LAGE             = [[Hochsauerlandkreis]], [[Nordrhein-Westfalen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| GEBIRGE          = &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD      = 51/20/46.15/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD       = 8/12/54.55/E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO       = DE-NW&lt;br /&gt;
| DOMINANZ         = &lt;br /&gt;
| SCHARTENHÖHE     = &lt;br /&gt;
| DOMINANZ-BEZUG   = &lt;br /&gt;
| SCHARTE          = &lt;br /&gt;
| TYP              = &lt;br /&gt;
| LETZTE ERUPTION  = &lt;br /&gt;
| GESTEIN          = &lt;br /&gt;
| ALTER            = &lt;br /&gt;
| ERSTBESTEIGUNG   = &lt;br /&gt;
| ERSCHLIESSUNG    = &lt;br /&gt;
| NORMALWEG        = &lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN   = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stesser Burg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein an der [[Ruhr]] gelegener, bewaldeter Berg in [[Meschede]] auf {{Höhe|326.7|DE}} [[Meereshöhe]]. Auf ihm befindet sich die gleichnamige [[Wallburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stesser Burg Geländemodell.jpg|mini|links|3D-Ansicht des digitalen Geländemodells]]&lt;br /&gt;
Der Berg liegt nördlich der im Tal der [[Kelbke]] gelegenen Orte [[Stesse]] und [[Calle (Meschede)|Calle]], Stadt [[Meschede]]. Der Berg ist Teil des 160,7 Hektar großen [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiets]] [[Naturschutzgebiet Ruhrtal bei Laer|Ruhrtal bei Laer]] und zum größten Teil mit [[Rotbuche]]nwald bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wallburg ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Innenwall im Süden der Stesser Burg.jpg|links|mini|Innenwall im Süden der Stesser Burg]]&lt;br /&gt;
Der Wall der äußeren Befestigungslinie umfasst die gesamte Bergkuppe mit einer Fläche von 2,4 ha. An der Südhälfte sind zusätzlich Terrassen, Wälle und Gräben vorgelagert. Im Inneren befinden sich vier das Areal unterteilende Wälle. Da die beiden südlichen bogenförmig ausgebildet sind, erscheint es möglich, dass sie ursprünglich zu einer älteren Bauphase der Anlage gehörten. Zum Aufbau der Wälle und der Innenbebauung lässt sich ohne Ausgrabungen nichts aussagen. Toröffnungen waren bislang nicht ersichtlich. Neuere Vergleiche aufgrund der Digitalen Geländemodelle weisen auf mögliche Zugänge im Westen, analog des heutigen Wegzuganges und Einschnitte im Wall im Norden und Osten auf mögliche weitere Zugänge hin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;2014-S210&amp;quot;&amp;gt;Zeiler, Kötz, Brieske: &amp;#039;&amp;#039; Die Stesser Burg – eine »neue« Wallburg der späten Eisenzeit und des Frühmittelalters&amp;#039;&amp;#039;, S. 210&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da im Wallbereich eine Keramikscherbe aus der [[Eisenzeit]] gefunden wurde, besteht die Möglichkeit, dass eine erste Phase der Befestigung schon in dieser Periode angelegt worden sein könnte. Allerdings war dies aufgrund der fehlenden archäologischen Untersuchungen genauso unklar wie die weitere Baugeschichte. Die keramischen Lesefunde umfassen ansonsten die Zeit vom 10. bis 14. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 konnte durch [[Prospektion (Archäologie)|Detektorprospektion]] für das LWL-Archäologie für Westfalen und weitere Funde der Nachweis geführt werden, dass die Ringwallanlage ursprünglich späteisenzeitlich gewesen ist. Ein plastisch verziertes Armringfragment mit Parallelen zu Funden auf der Wallburg [[Burg Borghausen]] (Attendorn, Kreis Olpe) sowie auf der [[Ringwallanlage Dünsberg]] in Hessen (Biebertal-Fellinghausen, Landkreis Gießen), datiert in das 3. Jahrhundert v. Chr. (Lt B2/C1) lässt die Vermutung zu, dass die ursprünglichen Zeitstellung der Erbauung der [[Wallanlage]] unter Philipp R. Hömberg korrekt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeiler, Kötz, Brieske: &amp;#039;&amp;#039; Die Stesser Burg – eine »neue« Wallburg der späten Eisenzeit und des Frühmittelalters&amp;#039;&amp;#039;, S. 211&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Fund einer Münze, einem [[Elektron (Legierung)|Blassgold]]&amp;lt;ref&amp;gt;Blassgold bezeichnet hier eine Gold-Silber-Kupfer-[[Legierung]]&amp;lt;/ref&amp;gt;-Dreiwirbelstater (Bochumer Typ Var. Roymans a) datiert in die Mitte des letzten vorchristlichen Jahrhunderts (Lt D1/2) und lässt die Deutung einer mindestens zweihundertjährigen Besiedlung in der [[Latènezeit]] zu.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeiler, Kötz, Brieske: &amp;#039;&amp;#039; Die Stesser Burg – eine »neue« Wallburg der späten Eisenzeit und des Frühmittelalters&amp;#039;&amp;#039;, S. 211 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funde einer goldenen gleicharmigen [[Fibel (Schließe)|Fibel]] und eines goldenen [[Merowingerzeit|merowingischen]], nur einseitig geprägten, [[Tremissis]] und deren metallurgische Untersuchungen führen zur Interpretation einer weiteren Besiedlungsphase im [[Frühmittelalter]] zu Ende des 7. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeiler, Kötz, Brieske: &amp;#039;&amp;#039; Die Stesser Burg – eine »neue« Wallburg der späten Eisenzeit und des Frühmittelalters&amp;#039;&amp;#039;, S. 212 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die älteren Keramikfunde (Gefäßfragmente) belegen eine mögliche dritte Besiedlungswelle des [[Hochmittelalter|Hoch-]] und [[Spätmittelalter]]s zwischen dem 10.-14. Jahrhundert. Die rechteckigen Wallreliefs südöstlich außerhalb der Wallanlage könnten als eine mögliche [[Vorburg]] der letzten Besiedlung gesehen werden. Hier liegen aber noch keine Untersuchungen vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;2014-S210&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 wurde die [[eisenzeit]]liche Burganlage in die Denkmalliste der Stadt Meschede eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
* [[Liste der Burgen, Schlösser und Festungen in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ausgrabungen und Funde in Westfalen-Lippe&amp;#039;&amp;#039;. 4, 1986, {{ISSN|0175-6133}}.&lt;br /&gt;
* Bernhard Sicherl: &amp;#039;&amp;#039;Eisenzeitliche Befestigungen in Westfalen. Die Forschungen des vergangenen Jahrzehnts und Ansätze zu einer regionalen Gliederung.&amp;#039;&amp;#039; In: Sebastian Möllers/[[Wolfgang Schlüter (Archäologe)|Wolfgang Schlüter]]/[[Susanne Sievers]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Keltische Einflüsse im nördlichen Mitteleuropa während der mittleren und jüngeren vorrömischen Eisenzeit&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kolloquien zur Vor- und Frühgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Band 9). Frankfurt am Main 2007, S. 107–151, hier S. 139 f.&lt;br /&gt;
* [[Philipp R. Hömberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Vor- und frühgeschichtliche Wallburgen im Arnsberger Raum.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Beck: &amp;#039;&amp;#039;Übersicht über die Vor- und Frühgeschichte des Sauerlandes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Städtekundliche Schriftenreihe über die Stadt Arnsberg&amp;#039;&amp;#039;). Arnsberg 1975, S. 19–56, hier S. 21 f. u. 32 f.&lt;br /&gt;
* Philipp R. Hömberg: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen an frühgeschichtlichen Wallanlagen Westfalens,&amp;#039;&amp;#039; Münster 1980, S. 461.&lt;br /&gt;
* [https://www.academia.edu/107463153/Die_Stesser_Burg_eine_neue_Wallburg_der_sp%C3%A4ten_Eisenzeit_und_des_Fr%C3%BChmittelalters Manuel Zeiler, Stefan Kötz, Vera Brieske: &amp;#039;&amp;#039; Die Stesser Burg – eine »neue« Wallburg der späten Eisenzeit und des Frühmittelalters&amp;#039;&amp;#039;], Archäologie in Westfalen-Lippe 2014, S. 210–213&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat |ID=4913 |Name= |Autor=Stefan Eismann |Abruf=2021-08-31}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Ruhrtal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Hochsauerlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Hochsauerlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgwall in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Meschede)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Meschede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Hochsauerlandkreis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Totenkopfaffe</name></author>
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