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	<title>Steroidhormon - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T06:21:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Steroidhormon&amp;diff=332235&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PaFra: /* Regelmechanismus */ Bitte noch einmal überprüfen! &quot;Trophisch&quot; ist sicherlich falsch, &quot;glandotrop&quot; wäre wahrscheinlich noch ein besserer Ausdruck</title>
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		<updated>2026-03-27T18:49:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Regelmechanismus: &lt;/span&gt; Bitte noch einmal überprüfen! &amp;quot;Trophisch&amp;quot; ist sicherlich falsch, &amp;quot;glandotrop&amp;quot; wäre wahrscheinlich noch ein besserer Ausdruck&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen|1=}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steroidhormone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind [[Steroide]], die als [[Hormon]]e wirken. Zu ihnen gehören die [[Sexualhormone]] der [[Keimdrüsen]] und die [[Corticosteroide]] der [[Nebennierenrinde]]. Die Steroidhormone der Säugetiere können in fünf Gruppen eingeteilt werden, nach den [[Steroidrezeptor]]en an denen sie binden: [[Glucocorticoide]], [[Mineralocorticoide]], [[Androgene]], [[Estrogene]] und [[Gestagene]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stoffgruppe ==&lt;br /&gt;
Steroidhormone leiten sich vom [[Cholesterin]] ab und sind daher gut fettlöslich und schwer wasserlöslich. Dadurch können sie im Gegensatz zu den anderen Hormongruppen direkt in die Zelle gelangen und brauchen keinen &amp;#039;&amp;#039;[[Second Messenger]]&amp;#039;&amp;#039;. Dort binden sie an ihre entsprechenden [[Rezeptor (Biochemie)|Rezeptoren]] und können so ihre Wirkung entfalten. Der Steroid-Rezeptor-Komplex gelangt dann in den [[Zellkern]], wo er auf den Stoffwechsel der Zelle Einfluss nehmen kann. Im Zellkern bewirkt er die [[Transkription (Biologie)|Transkription]] spezifischer DNA-Abschnitte, sodass beispielsweise andere Struktur-Proteine hergestellt werden, welche z.&amp;amp;nbsp;B. die Membraneigenschaften der Zelle dauerhaft verändern können. Steroidhormone sind durch ihre Lipophilität in der Lage, die [[Blut-Hirn-Schranke]] zu überwinden. Beim Transport über die Blutbahn sind Steroidhormone wegen ihrer wasserabweisenden Eigenschaften auf [[Plasmaprotein]]e und spezielle Transportproteine angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Metabolismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Steroidogenesis de.svg|mini|400px|Schematische Darstellung der Biosynthese der Steroidhormone.]]&lt;br /&gt;
Ausgehend vom Cholesterin entsteht [[Pregnenolon]], das die zentrale Ausgangsverbindung der Steroidhormonbiosynthese ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cholesterin liefert das [[Steran]]gerüst, dem die Steroide ihren Namen verdanken. Über drei verschiedene Wege entstehen aus Cholesterin die [[Mineralocorticoide]], [[Glucocorticoide]] und [[Geschlechtshormone]]. Dies geschieht in der Nebennierenrinde und in den männlichen und weiblichen [[Gonaden]] ([[Hoden]] und [[Eierstock]]). Im Eierstock wird zunächst [[Testosteron]] (also männliches Geschlechtshormon) produziert, das dann mit einer Aromatase (Enzym, das einen Kohlenstoffring aromatisch macht) zu [[Estradiol]] umgebaut wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Wirkungsdauer geht von einigen Stunden bis zu Tagen, wonach sie in der [[Leber]] wieder abgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Enzyme, welche die einzelnen Schritte vom Cholesterin zu den Steroidhormonen katalysieren, können durch Gendefekte gestört sein. Relativ häufig ist der [[21-Hydroxylase]]-Mangel. Dieser führt zu einer Überproduktion von Geschlechtshormonen, da der Weg zum Cortisol und Aldosteron gestört ist. Die Krankheit nennt sich [[Adrenogenitales Syndrom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regelmechanismus ==&lt;br /&gt;
Der Ausstoß der Steroidhormone wird von den [[Hormon]]en der [[Hypophyse]] kontrolliert, welche wiederum von [[Nervenzelle|Neuronen]] des [[Hypothalamus]] gesteuert wird (Hypothalamo-Hypophysiärer Regelkreis). Dabei gibt es sogenannte negative Rückkopplungsmechanismen, d.&amp;amp;nbsp;h. wenn von der Körperperipherie, z.&amp;amp;nbsp;B. der Nebennierenrinde, zu viel produziert wird, registrieren dies Hypothalamus und Hypophyse, diese schütten weniger tropische Hormone (Hormone ohne eigene, direkte Wirkung, sondern andere endokrine Drüsen zur Hormonabgabe anregende Hormone&amp;lt;ref&amp;gt;Lois Jovanovic, Genell J. Subak-Sharpe: &amp;#039;&amp;#039;Hormone. Das medizinische Handbuch für Frauen.&amp;#039;&amp;#039; (Originalausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Hormones. The Woman’s Answerbook.&amp;#039;&amp;#039; Atheneum, New York 1987) Aus dem Amerikanischen von Margaret Auer, Kabel, Hamburg 1989, ISBN 3-8225-0100-X, S. 386.&amp;lt;/ref&amp;gt;) vom Glycoprotein und Peptidtyp aus (z.&amp;amp;nbsp;B. ACTH), wodurch das periphere Organ dann auch weniger synthetisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Physiologie ==&lt;br /&gt;
Beim Menschen lassen sich die Steroidhormone wie folgt kategorisieren:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glucocorticoide&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: deren wichtigster physiologischer Vertreter ist das [[Cortisol]]. Sie haben stoffwechselregulatorische Aufgaben im Sinne der Energiebereitstellung (heben z.&amp;amp;nbsp;B. den Kohlenhydratspiegel im Blut; daher der Name) und organphysiologische Aufgaben: sie verhindern z.&amp;amp;nbsp;B. ein Überschießen der [[Immunsystem|Immunreaktionen]] und Entzündungsreaktionen des Körpers, sie werden deshalb in der medizinischen Therapie zur [[Immunsuppression]] eingesetzt und haben regulatorische Funktionen im Wachstum (fördern Knochenabbau → [[Osteoporose]]), Herz-Kreislaufsystem (Blutdrucksteigerung), Tag-Nacht-Rhythmus und induzieren Stressreaktionen. Deshalb wird Cortisol umgangssprachlich oft als das Stresshormon bezeichnet.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mineralcorticoide&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: wichtigster physiologischer Vertreter ist das [[Aldosteron]]. Die Aufgaben sind die Regulation des Wasser- und Elektrolythaushalts. Spielt in der komplexen Regulation des Wasser- und Elektrolythaushaltes eine Rolle der Salz- und Wasserzurückhaltung im Körper (siehe auch: [[Renin-Angiotensin-Aldosteron-System]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geschlechtshormone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: hierbei muss man zwischen weiblichen und männlichen Geschlechtshormonen unterscheiden, wobei physiologischerweise sowohl weibliche als auch männliche Individuen beide besitzen. Die Geschlechtshormone werden hauptsächlich, aber nicht ausschließlich von den Gonaden synthetisiert.&lt;br /&gt;
:* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Androgene&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Die männlichen Geschlechtshormone werden auch als [[Androgene]] bezeichnet. Der wichtigste physiologische Vertreter der Androgene ist das [[Testosteron]], bzw. das aktivere Dihydrotestosteron, das aber erst in der Zielzelle aus anderen Androgenen gebildet wird. Nebenbei gibt es auch weniger aktive Formen, hauptsächlich aus der Nebennierenrinde. Testosteron bewirkt die Ausbildung des männlichen Phänotyps (Erscheinungsbild) und männlicher Verhaltensweisen. Es wird deshalb auch vermehrt in der [[Embryogenese]] (Entstehung des Lebewesens in der Gebärmutter) und in der Pubertät ausgeschüttet. Androgene bewirken die phänotypische Differenzierung zwischen männlich und weiblich bereits in der Embryogenese, die ausschließlich vom Vorhandensein beziehungsweise der Abwesenheit der Wirkung männlicher Sexualhormone abhängt. So zum Beispiel die Entwicklung des äußeren Genitals: unter Anwesenheit der Wirkung der Androgene entstehen aus der [[Anlage (Biologie)|Anlage]] für die Geschlechtsorgane Penis und Hodensack, in welchen die Hoden einwandern. Unter deren Abwesenheit entstehen aus derselben Anlage Klitoris und Schamlippen ohne [[Descensus testis|Hoden]]-(bzw. [[Descensus ovarii|Eierstock-)Abstieg]] zusammen mit einer äußeren Scheidenanlage. Die Annahme, dass für das äußere Erscheinungsbild und das Wesen eines Individuums das Vorhandensein eines Y-[[Chromosom]]s ausschlaggebend ist, ist unzutreffend. Dieses hat nur Bedeutung in der Entwicklung des Hodens, der natürlicherweise der Hauptproduzent von Androgenen ist. (Siehe auch [[Störung der Sexualdifferenzierung]].)&lt;br /&gt;
:* Weibliche Geschlechtshormone: man unterscheidet [[Estrogene]] (Östrogene) und [[Gestagene]]. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Estrogene&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: wichtigste physiologische Vertreter sind Estradiol und Estratriol. Sie sind zusammen mit dem Gestagen Progesteron für die Regulation des [[Menstruationszyklus|weiblichen Zyklus]] und der [[Schwangerschaft]] verantwortlich. Außerdem regulieren sie Reifung und Wachstum hauptsächlich der inneren weiblichen Geschlechtsorgane und die Reifung der sekundären weiblichen Geschlechtsmerkmale in der Pubertät. Des Weiteren sind sie für die Beendigung des Knochenwachstums (Schluss der Epiphysenfuge) bei beiden Geschlechtern zuständig. Das einzige physiologische &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gestagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das [[Progesteron]]. Es ist neben der Zyklusregulation das wichtigste schwangerschaftserhaltende Hormon. Sowohl Estrogene als auch Progesteron werden in den Eierstöcken gebildet, in geringerem Maße auch von der Nebennierenrinde. Die Tatsache, dass diese Hormone neben den Hypophysenhormonen (FSH und LH) den weiblichen Zyklus kontrollieren, macht man sich bei der oralen Kontrazeption ([[Antibabypille]]) zunutze, wobei die Frau künstlich hergestellte Hormone einnimmt, die sich chemisch von Estradiol und Progesteron ableiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arzneiliche Verwendung ==&lt;br /&gt;
Steroidhormone werden auch als [[Arzneistoff]]e genutzt. Beispiel dafür sind neben unzähligen anderen die [[Antibabypille]] und [[corticoid]]haltige („kortison“haltige) Präparate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikibooks|Biochemie und Pathobiochemie: Steroidhormon-Stoffwechsel}}&lt;br /&gt;
* [[AMSER]]: [http://amser.org/index.php?P=AMSER--ResourceFrame&amp;amp;resourceId=7192 Steroid Hormone Compound Classes]&lt;br /&gt;
* [[KEGG]]: [http://www.genome.ad.jp/kegg/pathway/map/map00140.html Steroid Hormone Metabolism]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steroidhormon| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stoffgruppe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PaFra</name></author>
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