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	<title>Sternwind - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T14:33:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sternwind&amp;diff=138304&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Qcomp: Einführung des Symbols &quot;Sonnenmasse&quot; (ist mE keine geläufige Einheit; mir gefiel der Artikel besser ohne das Einheitensymbol, aber wenn es verwendet wird, muss es eingeführt werden)</title>
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		<updated>2024-03-26T12:33:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einführung des Symbols &amp;quot;Sonnenmasse&amp;quot; (ist mE keine geläufige Einheit; mir gefiel der Artikel besser ohne das Einheitensymbol, aber wenn es verwendet wird, muss es eingeführt werden)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:52706main hstorion lg.jpg|mini|Sichtbare [[Stoßfront]] (&amp;#039;&amp;#039;Bow Shock&amp;#039;&amp;#039;) des [[Orionnebel]]s (von rechts) an der Sternwind-Blase des jungen Sterns LL&amp;amp;nbsp;Orionis]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sternwind&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein kontinuierlicher Strom von Materie, der von der Oberfläche von [[Stern]]en ausgeht. Die Windgeschwindigkeiten betragen je nach [[Klassifizierung der Sterne|Sterntyp]] zwischen einigen zehn und mehreren&amp;amp;nbsp;1000&amp;amp;nbsp;km/s, die beobachteten [[Massenverlustrate]]n reichen von &amp;lt;math&amp;gt;10^{-14}&amp;lt;/math&amp;gt; bis &amp;lt;math&amp;gt;10^{-3}&amp;lt;/math&amp;gt; [[Sonnenmasse]]n pro Jahr (&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{M}_\odot/\mathrm{Jahr}&amp;lt;/math&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternwinde sind ein [[Elektrische Leitfähigkeit|elektrisch leitfähiges]] [[Plasma (Physik)|Plasma]] und wechselwirken deshalb entsprechend mit [[Magnetfeld]]ern. Sie können das Magnetfeld des Sterns weit nach außen tragen und [[interstellare Materie]] sowie [[kosmische Strahlung]] aus der näheren Umgebung des Sterns fernhalten. Dabei gebildete blasenförmige Strukturen um den Stern werden [[Astrosphäre]]n genannt, im Fall massereicher Sterne auch &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|stellar wind bubbles}}&amp;#039;&amp;#039; ({{enS}} für „Sternwind-Blasen“). Der Sternwind der Sonne ist der [[Sonnenwind]], ihre Astrosphäre die [[Heliosphäre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formen ==&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Formen von Sternwinden, die sich durch ihren Antriebsmechanismus unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Winde kühler Sterne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wie die von [[Roter Riese|roten Riesen]] bestehen aus neutralen [[Atom]]en und Molekülen wie Kohlenstoffmonoxid, Silikaten und Ähnlichem. Diese staubreichen Winde sind mit nur einigen zehn&amp;amp;nbsp;km/s vergleichsweise langsam. Die Materie wird in der Atmosphäre des Roten Riesen durch [[Stoßwelle|Schockwellen]] aufgrund von [[Pulsationsveränderlicher Stern|Pulsationen]] beschleunigt. In einem gewissen Abstand vom Stern, bei dem die Temperatur hinreichend abgesunken ist, kondensiert das Gas zu Staub. Die antreibende Kraft ist der [[Strahlungsdruck]] auf die Moleküle des Staubes durch [[Streuung (Physik)|Streuung]]. Die Massenverlustraten können mit bis zu &amp;lt;math&amp;gt;10^{-6}\,\mathrm{M}_\odot/\mathrm{Jahr}&amp;lt;/math&amp;gt; sehr hoch sein. Solche Winde treten in den Spätphasen der Sternentwicklung auf und sind zum Beispiel für die Entstehung der [[Planetarischer Nebel|planetarischen Nebel]] verantwortlich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. J. Habing, H. Olofsson |Titel=Asymptotic Giant Branch Stars (Astronomy and Astrophysics Library) |Verlag=Springer |Ort=Berlin |Datum=2003 |ISBN=0-387-00880-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bei &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[sonne]]nähnlichen [[Hauptreihe]]nsternen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; besteht der Wind aus geladenen [[Teilchen (Physik)|Teilchen]], meist [[Proton]]en und [[Elektron]]en. Solche Winde wie der [[Sonnenwind]] werden hauptsächlich durch die extremen Temperaturen der [[Korona (Sonne)|Korona]] von einigen Millionen [[Kelvin]] angetrieben. Der dabei wirkende Gasdruck beschleunigt den Wind auf einige hundert&amp;amp;nbsp;km/s. Gegenwärtig verliert die Sonne etwa &amp;lt;math&amp;gt;10^{-14}\,\mathrm{M}_\odot/\mathrm{Jahr}&amp;lt;/math&amp;gt;, ihr Wind hat daher keinen Einfluss auf den Entwicklungsweg der Sonne.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. Scheffler, H. Elsässer |Titel=Physik der Sonne und der Sterne |Verlag=Bibliographisches Institut |Ort=Mannheim |Datum=1990 |ISBN=3-411-14172-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Hauptreihensternen mit einer äußeren [[Konvektion]]schicht bildet sich eine Korona. Diese dünne Atmosphäre wird (durch noch nicht vollständig verstandene Prozesse) auf mehrere Millionen Kelvin erwärmt, und in der Folge erreichen die Bestandteile des [[Plasma (Physik)|Plasmas]] eine [[Brownsche Bewegung|Wärmebewegung]], die zum Abströmen als Sternwind ausreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Winde heißer Sterne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, etwa ab einer Oberflächentemperatur von 10.000&amp;amp;nbsp;K, haben dieselbe chemische Zusammensetzung wie die Sternoberfläche selbst. Die meisten Atome sind hierbei einfach oder mehrfach [[Ionisation|ionisiert]]. Diese Winde können einige tausend&amp;amp;nbsp;km/s schnell werden. Winde heißer Sterne werden ebenfalls durch den Strahlungsdruck des Zentralsterns angetrieben, aber anders als bei kühlen Winden wirkt er nicht durch Streuung des kontinuierlichen Sternspektrums, sondern durch [[Absorption (Physik)|Absorption]] in [[Spektrallinie]]n im [[ultraviolett]]en Bereich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=R. Kippenhahn, A.Weigert |Titel=Stellar Structure and Evolution (Astronomy and Astrophysics Library) |Verlag=Springer Verlag GmbH |Ort=Mannheim |Datum=1994 |ISBN=978-3-540-50211-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Massenverlustraten reichen von &amp;lt;math&amp;gt;10^{-10}\,\mathrm{M}_\odot/\mathrm{Jahr}&amp;lt;/math&amp;gt; in Hauptreihensternen über &amp;lt;math&amp;gt;10^{-6}\,\mathrm{M}_\odot/\mathrm{Jahr}&amp;lt;/math&amp;gt; in Überriesen bis hin zu &amp;lt;math&amp;gt;10^{-3}\,\mathrm{M}_\odot/\mathrm{Jahr}&amp;lt;/math&amp;gt; in [[Wolf-Rayet-Stern]]en. Der extreme Stern [[eta Carinae|η&amp;amp;nbsp;Carinae]] hat während eines etwa zwanzigjährigen Ausbruchs um 1840 etwa eine halbe Sonnenmasse pro Jahr verloren. Der Sternwind heißer Sterne ist hochgradig [[inhomogen]]. Die Inhomogenität kann bei windakkretierenden [[Röntgendoppelstern]]en indirekt beobachtet werden. Dabei wird der Sternwind von einem [[Kompakter Stern|kompakten Stern]], einem [[Weißer Zwerg|Weißen Zwerg]], einem [[Neutronenstern]] oder einem [[Schwarzes Loch|Schwarzen Loch]], eingefangen und über eine [[Akkretionsscheibe]] auf den Stern transferiert. Beim Aufprall auf der Oberfläche eines Weißen Zwerges oder Neutronensterns wird [[Röntgenstrahlung]] als [[thermische Strahlung]] frei, die direkt proportional zur Menge des akkretierten Windes ist. Dies ermöglicht, die klumpige Struktur des Sternwinds heißer Sterne zu analysieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Anabella T. Araudo, Valenti Bosch-Ramon, Gustavo E. Romero |Titel=Transient gamma-ray emission from Cygnus X-3 |Sammelwerk=Astrophysics. Solar and Stellar Astrophysics |Datum=2011 |arXiv=1104.1730}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bei manchen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sterntypen, die Material [[Akkretion (Astronomie)|akkretieren]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wie etwa die [[T-Tauri-Stern]]e, kann sich ein Wind in Form eines [[Jet (Astronomie)|Jets]] bilden. Dabei wird ein Teil des auf den Stern stürzenden Materials durch ein Magnetfeld abgelenkt und längs der Polachse weggeschleudert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=L. Hartmann |Titel=Accretion Processes in Star Formation (Cambridge Astrophysics) |Verlag=Cambridge University Press |Ort=Cambridge |Datum=2001 |ISBN=978-0-521-78520-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Sternwinde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[wechselwirkender Doppelstern]]systeme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; können mit hoher Geschwindigkeit kollidieren und dabei Radio-, Röntgen- und Gammastrahlung erzeugen. Solche Systeme nennt man [[Colliding-Wind Binary]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einfluss auf die Entwicklung des Sterns ==&lt;br /&gt;
Während Sternwinde im Hauptreihenstadium keinen großen Einfluss auf die Entwicklung des Sterns haben, werden die späteren Stadien davon entscheidend beeinflusst. Viele massereiche Sterne entwickeln sich am Ende nur deswegen zu [[Weißer Zwerg|Weißen Zwergen]] und explodieren nicht als eine [[Supernova]], weil sie vorher ausreichend Masse verloren haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Stellar wind|Sternwind}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4244849-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4244849-9|LCCN=sh88000835}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stellarphysik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Qcomp</name></author>
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