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	<title>Sternwarte Remplin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T13:27:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sternwarte_Remplin&amp;diff=487583&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jossi2: Unklaren Literaturtitel entfernt (was soll dort stehen?)</title>
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		<updated>2025-09-11T13:32:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Unklaren Literaturtitel entfernt (was soll dort stehen?)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sternwartenturm Remplin.JPG|mini|Sternwartenturm (2018)]]&lt;br /&gt;
Der Turm der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sternwarte Remplin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, baulicher Rest eines ursprünglich größeren Gebäudes, ist heute der älteste erhaltene [[Sternwarte]]nbau [[Mecklenburg]]s und befindet sich im Schlosspark von [[Remplin]]. Die Sternwarte wurde 1793 von [[Friedrich II. von Hahn]] errichtet und bis 1805 als Observatorium genutzt. Die [[Teleskop]]e gehörten seinerzeit zu den [[Riesenteleskop|größten]] Europas. Das zwischenzeitlich stark geschädigte Gebäude wurde mittlerweile restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der aus [[Giekau|Neuhaus]] in [[Holstein]] gebürtige [[Friedrich von Hahn (Astronom)|Friedrich II.&amp;amp;nbsp;Graf von Hahn]] (1742–1805) hatte in [[Kiel]] [[Mathematik]] und [[Astronomie]] studiert. Im Alter von dreißig Jahren fielen ihm infolge von Sterbefällen in seiner Familie fast 60&amp;amp;nbsp;Güter zu, von denen sich 44 in Mecklenburg befanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hahn verlegte nach 1779 seinen Wohnsitz nach Remplin, das sich seit 1405 im Besitz der Familie befand, und richtete 1793 im Gartenhaus des dortigen [[Schloss Remplin|Rempliner Schlosses]] eine zweigeschossige Sternwarte ein. 1801 wurde ein massiver, 14&amp;amp;nbsp;Meter hoher Turm mit drehbarer [[Sternwartekuppel| Kuppel]] errichtet – im Volksmund „Ochsenturm“ genannt. Die Sternwarte war reichhaltig ausgestattet und verfügte über [[Teleskop]]e mit [[Okularmikrometer|Okular]]- und anderen [[Mikrometer (Optik)|Mikrometern]], einige [[Sextant]]en und genaue [[Pendeluhr]]en. Hahns Beobachtungen wurden ab 1794 in den Astronomischen Jahrbüchern von [[Johann Elert Bode]], dem Direktor der [[Berliner Sternwarte]], veröffentlicht. 1800 entdeckte Hahn von Remplin aus den schwachen Zentralstern im [[Ringnebel]] (Messier&amp;amp;nbsp;57 / NGC&amp;amp;nbsp;6720) im Sternbild [[Leier (Sternbild)|Leier]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1805, nach Hahns Tod, wurde die Sternwarte nicht mehr zu Beobachtungszwecken genutzt. Die Instrumente gingen teilweise zur [[Sternwarte Königsberg]] und nach [[Basedow (Mecklenburg)|Basedow]]. 1842 wurde die drehbare Kuppel aus unbekannten Gründen durch eine feste ersetzt. Das noch für Erntedankfeste genutzte Hauptgebäude wurde 1857 abgerissen. Am 30.&amp;amp;nbsp;April 1945, wenige Tage vor Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]], wurde der Turm durch [[Artillerie]]beschuss stark beschädigt. In den folgenden Jahren wurde der Turm durch [[Vandalismus]] weiter geschädigt, so dass nur noch eine einsturzgefährdete Ruine vorhanden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 begannen Mitglieder der &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft Astronomiegeschichte&amp;#039;&amp;#039; der [[Berlin]]er [[Archenhold-Sternwarte]] mit der Renovierung des Gebäudes. Mittlerweile haben sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft zum Förderverein der Sternwarte Remplin zusammengeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Observatory_Remplin.jpg|Sternwarte Remplin&lt;br /&gt;
 Park Remplin.JPG|Ehemaliger Schlosspark&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Die Rempliner Sternwarte verfügte über mehr als 50 Instrumente.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Deutsche Biographie |url=https://www.deutsche-biographie.de/sfz25391.html |titel=Hahn, Friedrich Graf von - Deutsche Biographie |sprache=de |abruf=2024-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Bestimmung von [[Sternörter]]n wurde ein [[Meridianfernrohr]] (der „[[William Cary (Instrumentenbauer)|Cary-Kreis]]“) mit 2&amp;amp;nbsp;Zoll (5&amp;amp;nbsp;cm) Öffnung und 33&amp;amp;nbsp;Zoll (83&amp;amp;nbsp;cm) [[Brennweite]] und ein „Mittagsfernrohr“ von [[John Dollond|Dollond]] mit 1,3&amp;amp;nbsp;m Brennweite eingesetzt. Daneben waren ein „[[Parallaktische Montierung|Äquatorialfernrohr]]“ mit 33&amp;amp;nbsp;cm Brennweite und ein kurzbrennweitiges Fernrohr („[[Kometensucher]]“) vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der Instrumente ging nach Hahns Tod an die neu errichtete [[Sternwarte Königsberg]] und bildete die erste Ausstattung. Der „Cary-Kreis“ wird heute im [[Deutsches Museum|Deutschen Museum]] ausgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben besaß Hahn drei [[Spiegelteleskop]]e, deren Spiegel von dem Astronomen und Fernrohrkonstrukteur [[Friedrich Wilhelm Herschel]] selbst geschliffen waren. Zwei große Teleskope besaßen eine Brennweite von 20 [[Fuß (Einheit)|Fuß]] (6,6&amp;amp;nbsp;m) und eine Öffnung von 18 bzw. 12 Zoll (45 und 30&amp;amp;nbsp;cm). Ein kleineres Teleskop hatte eine Brennweite von 2,3&amp;amp;nbsp;m und 20&amp;amp;nbsp;cm Öffnung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verbleib der Spiegelteleskope ist unklar. Sie wurden nicht mit den anderen Instrumenten nach Königsberg verkauft, weil sie sich nach dem Verständnis der Astronomie nicht für die Bestimmung präziser Örter von Gestirnen einsetzen ließen. Aus späterer Sicht (1986) müssen auch die nach Königsberg verkauften Instrumente als verschollen gelten.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietmar Fürst, Jürgen Hamel: Friedrich Weilhelm Bessel und die Instrumente der Sternwarte Remplin (Mecklenburg). Archenhold-Sternwarte Berlin Treptow, 1986, S. 2, S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmale in Malchin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael und Norbert Böttcher, Rosmarie Schöder: &amp;#039;&amp;#039;Malchin; Ein historischer Rückblick in Bildern mit Sonderteil Remplin.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag Gebrüder Böttcher, Malchin 1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Remplin Observatory}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|271663480}}&lt;br /&gt;
* [http://www.molau.de/remplin/remplin.html Webseite zur Geschichte der Sternwarte.]&lt;br /&gt;
* [http://www.sternwarte-remplin-ev.de/ Webseite des Fördervereins der Sternwarte Remplin e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=53.752036|EW=12.703114|type=landmark|region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Sternwarte|Remplin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Malchin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkssternwarte in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Malchin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jossi2</name></author>
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