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	<title>Sternbrücke Weimar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T04:13:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sternbr%C3%BCcke_Weimar&amp;diff=2022699&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mario todte: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-03-02T17:21:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sternbrücke Weimar.jpg|mini|Sternbrücke mit Ilm, 2023]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sternbrücke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlossbrücke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Weimar]] ist das bedeutendste und älteste historische Brückenbauwerk in Weimar, welches erhalten geblieben ist. Sie gilt auch als das architektonisch bedeutendste Brückenbauwerk über die [[Ilm (Saale)|Ilm]], zumindest im Weimarer Stadtgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Weimar im Winter 2010 - geograph.org.uk - 7787.jpg|mini|Blick über die Brücke zum Schloss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die 62 Meter lange und 7 Meter breite Brücke wurde 1651–1654 von dem thüringischen Baumeister [[Johann Moritz Richter (Architekt, 1620)|Johann Moritz Richter d.&amp;amp;nbsp;Ä.]] erbaut im Zuge des Neubaus des Stadtschlosses, der sogenannten „Wilhelmsburg“, das schließlich 1774 bis auf wenige Reste abbrannte. Sie sollte zusammen mit einer Allee, der heutigen [[Leibnizallee]], das [[Weimarer Stadtschloss|Stadtschloss]] mit den Jagdgebieten verbinden. Das &amp;#039;&amp;#039;[[Schalltor]]&amp;#039;&amp;#039; über der Straße &amp;#039;&amp;#039;[[Horn (Weimar)|Am Horn]]&amp;#039;&amp;#039; verbindet die Sternbrücke mit der Leibnizallee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich handelte es sich um eine dreibögige Brücke über die Ilm, wobei das östliche Ufer des Flößgrabens mit einer hölzernen Zugbrücke überquert wurde. Davon sind noch die mit Kugeln bekrönten Kettenpfeiler erhalten geblieben, die 1820 abgeblich [[Clemens Wenzeslaus Coudray]] in seinem Entwurf für die Neugestaltung des Geländers einbezogen hatte. Nach [[Rainer Müller (Kunsthistoriker)|Rainer Müller]] war Coudray jedoch nicht der Urheber, sondern vermutlich [[Heinrich Gentz]]. Nach ihm wären die alten steinernen Brüstungen durch diese Geländer bereits 1800 bis 1805 ersetzt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Müller: &amp;#039;&amp;#039;[[Kulturdenkmale in Thüringen]]: Stadt Weimar&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 4.2.: &amp;#039;&amp;#039;Stadterweiterung und Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;, E. Reinhold Verlag, Erfurt 2009, S. 534.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der grundlegenden Monographie zu Coudray von [[Rolf Bothe]] wurde die Sternbrücke gar nicht erwähnt bzw. erscheint gar nicht im Register.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rolf Bothe]]: &amp;#039;&amp;#039;Clemens Wenzeslaus Coudray: 1775–1845; ein deutscher Architekt des Klassizismus&amp;#039;&amp;#039;, Köln; Weimar; Wien: Böhlau, 2013, ISBN 978-3-412-20871-4&amp;lt;/ref&amp;gt; 1794 kam der vierte Kalksteinbogen hinzu, mit dem die Zugbrücke entfiel. Außerhalb dieser Kettenpfeiler sind die Eisengewänder allerdings einfach über Kreuz und nicht so geschwungen wie über dem Abschnitt über der Ilm. Herzog [[Karl August von Sachsen-Weimar-Eisenach (1757–1828)]] ließ 1798 dann den Floßgraben zuschütten, mit der die Insellage zwischen den Pfeilern, der Ilm und dem Flößgraben aufgehoben wurde. Die Entwurfszeichnung zu der Brücke ist erhalten und befindet sich in der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Müller: &amp;#039;&amp;#039;[[Kulturdenkmale in Thüringen]]: Stadt Weimar&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 4.1.: &amp;#039;&amp;#039;Altstadt&amp;#039;&amp;#039;, E. Reinhold Verlag, Erfurt 2009, S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine etwas abseits gelegene Einbogenbrücke, das [[Schalltor]] oder die &amp;#039;&amp;#039;Brücke über das [[Horn (Weimar)|Horn]]&amp;#039;&amp;#039; führt, ist das notwendige Stück der Verbindung vom Schloss mit der Leibnizallee.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Müller: &amp;#039;&amp;#039;[[Kulturdenkmale in Thüringen]]: Stadt Weimar&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 4.2.: &amp;#039;&amp;#039;Stadterweiterung und Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;, E. Reinhold Verlag, Erfurt 2009, S. 534.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den östlichen Pfeiler gelangt man über eine [[Treppe]] vom Park im Bereich des ehemaligen „Stern“ auf die Brücke. Daher wiederum kam die Brücke zu ihrem Namen. Dieses wiederum wurde durch eine 1995 abgeschlossene Rekonstruktion wieder möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Melchior Kraus – Ansicht der Schloßbrücke im Herzogl. Parck bey Weimar.jpg|mini|Kolorierte Radierung von Georg Melchior Kraus (um 1800)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rohlfs - Sternbrücke in Weimar.jpeg|mini|Christian Rohlfs: &amp;#039;&amp;#039;Sternbrücke in Weimar&amp;#039;&amp;#039; (um 1887)]]&lt;br /&gt;
Die Brücke mit vier Pfeilern wurde bereits kurz nach Fertigstellung von dem Hofmaler [[Georg Melchior Kraus]] radiert. Dieser Bogen wird auch als Leutrabogen bezeichnet, nach der in unmittelbarer Nähe sich befindenden [[Leutraquelle in Weimar|Leutraquelle]] im [[Park an der Ilm]]. Die Brücke selbst bildet die westlichste Ausdehnung des Parks. Kraus bildete die Brücke auch bereits vorher mehrmals ab. Diese wiederum bilden noch ein steinernes Geländer ab, welches bei Coudray durch ein eisernes ersetzt wurde. Auf ornamentalen Schmuck wurde hierbei verzichtet. Den Schmuck bildet des gitterförmig gestaltete Geländer selbst. Die ovalen Öffnungen in den Brückenpfeilern dienen bei Hochwasser als Entlastungsgewölbe. In diesem Zusammenhang ist auch die spitze Einkeilung der [[Eisbrecher (Wasserbau)|Eisbrecher]] im Bereich des Oberstromes zu sehen, die den Pfeilern vorgelagert sind. Beide Maßnahmen zielten darauf ab, den Widerstand, den die Brücke dem Hochwasser entgegensetzen würde, zu mindern und somit ihre Standfestigkeit gegenüber den Wassermassen zu erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Brücke wurde auch von [[Christian Rohlfs]] um 1887 im Stile des [[Impressionismus]] in Öl auf Leinwand gemalt. Das Gemälde befindet sich im [[Osthaus Museum Hagen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bert-odenthal.de/fileadmin/Dateien_Odenthal/Bilder/PDFs_Ebook/WVZ_Christian_Rohlfs_Ausz%C3%BCge.pdf &amp;#039;&amp;#039;Werke von Christian Rohlfs im Karl Ernst Osthaus Museum&amp;#039;&amp;#039;. Katalog, S. 3] (PDF; 1,5&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.yelp.de/biz/sternbr%C3%BCcke-weimar Beitrag zur Brücke auf yelp.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4819707-5}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/58/49/N |EW=11/20/1/E |type=building |region=DE-TH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sternbrucke Weimar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßenbrücke in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brücke in Weimar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weimarer Klassik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1654]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brücke über die Ilm (Saale)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bogenbrücke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinbrücke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Weimar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brücke in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mario todte</name></author>
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