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	<title>Sterley - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T20:49:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sterley&amp;diff=433757&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Henn02: /* Gemeindevertretung */ Inhalt aktualisiert</title>
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		<updated>2024-07-25T10:13:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gemeindevertretung: &lt;/span&gt; Inhalt aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Sterley COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53/37/17/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/49/5/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Sterley in RZ.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|Kreis             = Herzogtum Lauenburg&lt;br /&gt;
|Amt               = Lauenburgische Seen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 46&lt;br /&gt;
|PLZ               = 23883,&amp;lt;br /&amp;gt;23909 &amp;lt;small&amp;gt;(Söhren, Weißer Hirsch)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 04545&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 01053123&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE 55D&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Fünfhausen 1&amp;lt;br /&amp;gt;23909 Ratzeburg&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.gemeinde-sterley.de/ www.gemeinde-sterley.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Ariane Redepenning&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei            = AFWS&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sterley&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Kreis Herzogtum Lauenburg]] in [[Schleswig-Holstein]]. Gut Kogel, Kogeler Mühle, Kogel Siedlung, Neue Welt, Neu-Sterley, Söhren und Sterley-Heide liegen im Gemeindegebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Schleswig-Holstein-Topographie. Bd. 9: Schönberg - Tielenhemme |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Flying-Kiwi-Verl. Junge |Ort=Flensburg |Datum=2007 |ISBN=978-3-926055-91-0 |Seiten=208 |Online=https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;amp;cqlMode=true&amp;amp;query=idn%3D993839118 |Abruf=2020-08-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich hieß das Dorf „Stralige“, abgeleitet von dem slawischen Wort „streliga“, was „Schießstelle“ bedeutet und auf einen Pfeilschmied hinweist. Das Kirchspiel Sterley wurde 1194 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Es bestand aus 40&amp;amp;nbsp;Hufen und wohl einem selbständigen Gut der ritterlichen [[Lokator]]enfamilie von Sterlei, die zuerst urkundlich um 1230 erwähnt ist, jedoch noch im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nach Kiel abwanderte (der Ritter Johann von Sterlei wird dort 1263 und 1290 genannt). Ihr Grundbesitz fiel an die [[Wackerbarth (Adelsgeschlecht)|Wackerbarth]] in Kogel, die dort als Lokatoren schon seit etwa 1160 saßen. Drei mittelalterliche Turmhügelburgen sind archäologisch lokalisierbar: Der Bergfried des David Wackerbarth (unter dem Sportplatz bei der Schule), den bereits 1343 – kurz nach seiner Errichtung – der Stadtvogt von Lübeck niederbrennen ließ. (Im nachfolgenden Prozess wurde der Erbauer von der Beschuldigung des Raubrittertums freigesprochen und erhielt Schadensersatz, jedoch hat er den zerstörten Bergfried nicht wieder aufgebaut.) Sodann bestand an der Straße „Am Burggraben“ auf der „Alten Koppel“ eine rechteckige Burg mit Wassergraben, wohl erst aus dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Ferner sind noch die Reste eines Walles im ehemaligen Winkelmoor an der Seedorf-Sterleyer Scheide erkennbar.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kogel um 1900.JPG|mini|links|Gutshaus Kogel, 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert (Aufnahme um 1900)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit war Sterley ein reines Bauerndorf, in dem sich aber mit der industriellen Entwicklung immer mehr gewerbliche Betriebe ansiedelten. Die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe nahm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1889 bzw. 1948 war die Gemeinde Sitz des Amtes Sterley, das 1971 mit dem Amt Gudow zum Amt Gudow-Sterley zusammengefasst wurde. Zum 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2007 wurde das Amt Gudow-Sterley aufgelöst. Sterley wird seither von der Amtsverwaltung Lauenburgische Seen mitverwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023|Kommunalwahl 2023]] errang die Aktive Freie Wählergemeinschaft Sterley erstmals alle elf Sitze in der Gemeindevertretung. Die Wahlbeteiligung betrug 50,2 Prozent.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlen-sh.de/grw/gemeindewahlen_gemeinde_010535358123.html wahlen-sh.de] abgerufen am 25. Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Unter breitem goldenen Zinnenschildhaupt, darin ein liegender blauer Schlüssel mit Bart nach links unten, in Grün ein silbernes schräglinkes Schwert, begleitet links und rechts von je einem silbernen schräggestellten Lindenblatt, das linke gestürzt.“&amp;lt;ref&amp;gt;[{{SH-Wappenrolle|1008|Gemeinde Sterley, Kreis Herzogtum Lauenburg|nurLink=1}} Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St Johannis-Kirche Sterley.jpg|miniatur|St.-Johannis-Kirche]]&lt;br /&gt;
In der [[Liste der Kulturdenkmale in Sterley]] stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;[[St. Johannis (Sterley)|St.-Johannis-Kirche]]&amp;#039;&amp;#039; ist eine Feldsteinkirche aus dem 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert mit Holzturm und alten Malereien im Innern. Sie stand einst wechselnd unter gutsherrlichem und herzoglichem Patronat und war Erbbegräbnis der Wackerbarth auf Kogel. In ihr befindet sich ein wappengeschmückter Grabstein des Hartwich Wackerbard (1542–1602) und seiner Gemahlin Margarethe Daldorff (1540–1616). Auf dem Kirchhof steht eine Hunderte Jahre alte Eiche. Zur Ausstattung der Kirche gehört auch ein 1894 von [[Mathilde Block]] gemaltes Triptychon.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Rittergut Kogel&amp;#039;&amp;#039;, erstmals 1194 erwähnt, blieb von der Zeit der Kolonisation bis 1850 im Besitz der Familie [[Wackerbarth (Adelsgeschlecht)|von Wackerbarth]], wurde nach dem Tode des Raugrafen [[August Josef Ludwig von Wackerbarth|August]] von der dänischen Krone als „erledigtes Lehen“ eingezogen und an die Familie [[Bülow (Adelsgeschlecht)|von Bülow]] veräußert. Seit 1918 gehört es der Familie Loos bzw. Meyer-Loos.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Kogler Mühle&amp;#039;&amp;#039; wurde 1898 errichtet und hat Vertikanten-Flügel von 1925, die 2002 erneuert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Sterleyer Heide Pipersee 2011-07-16 020.JPG|[[Pipersee]]&lt;br /&gt;
Bild:Sterleyer Heide Pipersee 2011-07-16 021.JPG|Pipersee&lt;br /&gt;
Bild:Sterleyer Heide Schaalseekanal 2011-07-16 019.JPG|[[Schaalseekanal]]&lt;br /&gt;
Bild:Weißer Hirsch (Sterley) ex Wirtshaus Zollhebestelle 2011-07-16 055.JPG|Weißer Hirsch&lt;br /&gt;
Bild:Kogel RZ Gutshaus 2011-07-16 032.JPG|Gutshaus Kogel&lt;br /&gt;
Bild:WindmillnearSterley.JPG|Kogeler Mühle&lt;br /&gt;
Bild:JohannesSterley01.JPG|St. Johannis&lt;br /&gt;
Bild:JohannesSterley02.JPG|Chor von St. Johannis&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der [[Haltepunkt]] &amp;#039;&amp;#039;Sterley&amp;#039;&amp;#039; lag an der als &amp;#039;&amp;#039;Kaiserbahn&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten [[Bahnstrecke Hagenow Land–Bad Oldesloe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Otto von Wackerbarth (Dompropst)]] (* 1540 in Kogel; † 1599 in Schwerin), sachsen-lauenburgischer Landrat, Dompropst in Schwerin&lt;br /&gt;
* [[August Christoph von Wackerbarth]] (1662–1734), Generalfeldmarschall und Bauminister Augusts des Starken von Sachsen und Polen, wurde 1662 in Kogel geboren.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Ludwig Plaß]] (1855–1917), Landschafts- und Marinemaler, geboren in Sterley&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gemeinde Sterley: &amp;#039;&amp;#039;Sterley – Aus der Chronik eines Dorfes&amp;#039;&amp;#039;, 2005. Zusammengestellt von Ilka und Hans Pusback unter Mitwirkung von Eberhard Specht, Hans-Jürgen Hadenfeld und Hans Kanz. Eingearbeitet wurde die Chronik des verstorbenen ehemaligen Lehrers Herbert Stribny.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Seeler]]: &amp;#039;&amp;#039;Sterley. Ein historischer Roman&amp;#039;&amp;#039;, Berkenthin: Schwanenverlag 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sterley}}{{Osm|r|1476158|text=Sterley}}&lt;br /&gt;
* [http://www.amt-lauenburgische-seen.de/index.php/die-gemeinde-sterley.html Gemeinde Sterley beim Amt Lauenburgische Seen]&lt;br /&gt;
* [http://www.gemeinde-sterley.de/ Private Website über Sterley]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Herzogtum Lauenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7554032-0|VIAF=238157453}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Herzogtum Lauenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sterley| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Henn02</name></author>
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