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	<title>Sterk Helmes - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T18:57:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sterk_Helmes&amp;diff=2833613&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Sagengestalt */ Leerzeichen entfernt</title>
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		<updated>2026-04-14T12:52:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sagengestalt: &lt;/span&gt; Leerzeichen entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Region NiederRhein.jpg|mini|hochkant|Flusslauf des Rheins und die Region Niederrhein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sterk Helmes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Stärk Helmes&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Stärk Hermen&amp;#039;&amp;#039; oder ähnlich genannt), ein aus der [[kleverländisch]]en und [[ripuarisch]]en [[Mundart]] stammender Begriff, wird im [[Rheinland]], insbesondere am [[Niederrhein (Region)|Niederrhein]] in unterschiedlicher Bedeutung angewendet, allerdings immer abgeleitet von der&lt;br /&gt;
[[Sage]]ngestalt eines „Starken [[Held]]en“, über den es eine reichhaltige regionale Literatur gibt. So wird im [[Volksmund]] in [[Redewendungen]] eine Person abwertend als &amp;#039;&amp;#039;Sterk Helmes&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, die sich großspurig gibt und mit angeblichen Kräften prahlt. Weiterhin gibt es in der Stadt [[Straelen]] (Niederrhein) ein &amp;#039;&amp;#039;Ritterdenkmal&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahre 1468 mit der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Sterk Helmes&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagengestalt ==&lt;br /&gt;
Die Sagen handeln stets von einem „Starken Kerl“ mit erstaunlichen Kräften, der das unterdrückte Volk gegen seine Feinde verteidigt. Der 1996 verstorbene Schriftsteller und [[Erzählforscher]] [[Fritz Meyers]] hat dazu Studien betrieben, die er u.&amp;amp;nbsp;a. in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Riesen und Zwerge am Niederrhein – Ihre Spuren in Sage, Märchen, Geschichte und Kunst&amp;#039;&amp;#039; erklärt. Zu den mit „Sterk Helmes“ bezeichneten Figuren schreibt er:&amp;lt;ref name=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Fritz Meyers: &amp;#039;&amp;#039;Riesen und Zwerge am Niederrhein - Ihre Spuren in Sage, Märchen, Geschichte und Kunst&amp;#039;&amp;#039; / Mercator Verlag Duisburg / 1980 / ISBN 3-87463-083-8 / S. 79–93&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* „…handelt es sich um Menschen von außergewöhnlicher Größe, Kraft und Mut, welche oft als Krieger, hin und wieder als Bürger und Bauern auftreten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vordergrund seiner Schilderungen stehen dabei die Geschichten vom &amp;#039;&amp;#039;Stärk Helmes von der Maas&amp;#039;&amp;#039;, erstmals veröffentlicht von Leo Sels und in etwas abgewandelter Form von [[Paul Zaunert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Held lebt zur Römerzeit zwischen Rhein und Maas. Die Bevölkerung wird von den Eindringlingen zur Fronarbeit gezwungen. Der schon als Kind mit außergewöhnlichen Kräften ausgestattete Helmes gerät ebenfalls in den Dienst der Römer, die seine Gutmütigkeit und Ungeschlachtheit aber unterschätzen. Nach Episoden als Feldknecht, Schmied und Baumfäller durchschaut Helmes aber die Hinterlist seiner Dienstherren und setzt seine ganze Kraft gegen die Fremden ein. So vertreibt er schließlich die Römer vom Niederrhein.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Meyers: &amp;#039;&amp;#039;Die schönsten Sagen vom Niederrhein&amp;#039;&amp;#039; / Verlag Peter Pomp, Essen / 1985 / ISBN 3-89355-026-7 / S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fritz Meyers]] hält es für möglich, dass im Gedankengut der Bevölkerung Wesenszüge des [[Cherusker]]fürsten [[Arminius]] – der im Jahre 9 n. Chr. in der [[Varusschlacht]] gegen die Römer kämpfte – auf die Sagenfigur des &amp;#039;&amp;#039;Sterk Helmes&amp;#039;&amp;#039; projiziert wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem [[Moers]]er Kinderlied vom linken Niederrhein heißt es:&amp;lt;ref name=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&amp;#039;&amp;#039;Härmen&amp;#039;&amp;#039; schlohn Lärm aan, de Kajser wel koomen met Piepen on Trommen on Stangen on well &amp;#039;&amp;#039;Härmen&amp;#039;&amp;#039; fangen on hangen!“&lt;br /&gt;
:„&amp;#039;&amp;#039;Härmen&amp;#039;&amp;#039; schlag Lärm, der Kaiser wird kommen mit Pfeifen und Trommeln und Stangen und will &amp;#039;&amp;#039;Härmen&amp;#039;&amp;#039; fangen und hängen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus [[Rees]] am rechten Niederrhein ist die Sage vom Ritter &amp;#039;&amp;#039;Stark Harmen&amp;#039;&amp;#039; und dem störrischen Pferd überliefert:&amp;lt;ref name=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&amp;#039;&amp;#039;Harmen&amp;#039;&amp;#039; schow dat Peärt die Kaar vor de Kont on es dat merkden dat et Hölp hoat, trokk et met pläsier dä Wagen op de Kant!“&lt;br /&gt;
:„&amp;#039;&amp;#039;Harmen&amp;#039;&amp;#039; schob dem Pferd die Karre vor den Hintern und als dieses merkte, dass es Hilfe bekam, zog es mit Freude den Wagen auf die Kante (den &amp;#039;&amp;#039;Steilhang&amp;#039;&amp;#039;)“.&lt;br /&gt;
Fritz Meyers, wie auch der Autor [[Paul Therstappen]] (in seinem 1940 veröffentlichten Buch &amp;#039;&amp;#039;Legenden und Mären zwischen Rhein und Maas&amp;#039;&amp;#039;), weisen auf Ähnlichkeiten zwischen der Gestalt des Sterk Helmes und dem germanischen Donnergott &amp;#039;&amp;#039;Donar&amp;#039;&amp;#039; ([[Thor]]) hin, in einem auf Bauern-Anekdoten von der [[Schwalm (Maas)|Schwalm]] basierenden Gedicht als &amp;#039;&amp;#039;Thuner&amp;#039;&amp;#039; vorkommend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Therstappen: &amp;#039;&amp;#039;Legenden und Mären zwischen Rhein und Maas&amp;#039;&amp;#039; / Verlag Heinrich Hollands, Aachen / 1940 / Gedicht „Thuner“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Autor [[Paul Zaunert]] erklärt in seinem Vorwort zu den von ihm 1925 herausgegebenen &amp;#039;&amp;#039;Rheinland Sagen&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Zaunert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rheinland Sagen. 1. Band: Niederrhein bis Köln&amp;#039;&amp;#039; (Rheinfränkische Stammeskunde) / Verlag Diederichs, Jena / 1925 / S. 2–4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* „Zum Symbol unverwüstlicher rheinischer Lebenskraft ist mir der &amp;#039;&amp;#039;starke Helmes&amp;#039;&amp;#039; geworden, den ich daher unter die ersten niederrheinischen Sagen setze: ein Kerl, nicht totzukriegen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer Fritz Meyers, Paul Zaunert und Paul Therstappen haben sich eine Reihe weiterer Autoren mit der Sagengestalt des &amp;#039;&amp;#039;Sterk Helmes&amp;#039;&amp;#039; befasst, darunter [[Gottfried Henßen]], [[Erich Bockemühl]], M. Pauly und Wilhelm Bodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Redewendung ==&lt;br /&gt;
Wenn sich jemand wie „Sterk Helmes“ oder „Stärk Härmen“ gebärdet, dann wird er als Angeber oder Kraftmeier bezeichnet. Das 2003 von Herbert Ackermann in Krefeld publizierte &amp;#039;&amp;#039;[[Grefrath]]er Mundartwörterbuch&amp;#039;&amp;#039; beschreibt die Redewendungen um &amp;#039;&amp;#039;Sterk Helmes&amp;#039;&amp;#039; so:&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Ackermann: &amp;#039;&amp;#039;Grefrather Mundartwörterbuch&amp;#039;&amp;#039; / 2003 / ISBN 3-923140-89-4 / Rubrik „S“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schtärkhälmes&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
:„Kraftmeier, Kraftprotz“&lt;br /&gt;
:ironisch auch: „Schwächling“; Person die mit ihrer Stärke prahlt&lt;br /&gt;
* „Dä Schtärkhälmes, dä ös jaar niet te reejele; Öjen Händrek, dä Schtärkhälmes, dä koos noch need ens ene Sok Eärpel alään op de Kaar büüre!“&lt;br /&gt;
:„Der Sterkhelmes, der ist ja gar nicht zu regeln (zu bändigen); Euer Heinrich, dieser Stärkhelmes, der konnte nicht mal einen Sack Kartoffeln alleine auf die Karre heben!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1928 in Bonn von [[Josef Müller (Volkskundler)|Josef Müller]] herausgegebene und inzwischen von der Universität Trier online im Internet publizierte &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinisches Wörterbuch|Rheinische Wörterbuch]]&amp;#039;&amp;#039; erklärt die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;Helmes&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hermen / Hermes / Hermel&amp;#039;&amp;#039; wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://woerterbuchnetz.de/?sigle=RhWB&amp;amp;sigle=RhWB&amp;amp;mode=Vernetzung&amp;amp;lemid=RH04209 Rheinisches Wörterbuch der Universität Trier - online - Suchrubrik „Helmes“]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Helmes&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
:1. Kurzform für &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:2. übertragen: „ene stärke Helmes“: starker Mensch („zurückgehend auf den &amp;#039;&amp;#039;Grafen Wilhelm II. von Jülich&amp;#039;&amp;#039;, von dessen riesiger Körperkraft Sagen vom starken Helmes im Volke umgehen.“)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Hermes&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Hermel&amp;#039;&amp;#039;):&lt;br /&gt;
:1. „ene stärke Hermes“ („ein besonders starker Mann“)&lt;br /&gt;
:2. „de starke Hermel“ („...der sieben Jahre seiner Mutter Brust gesogen u. davon so gross u. stark geworden war, dass er die Fremden, bei denen er zur Frohne ging, aus dem Lande gejagt hat.“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ritterfigur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Straelen Sterk Helmes Denkmal.jpg|mini|hochkant|„Sterk Helmes“, Ritterfigur aus dem Jahre 1468]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Ritter]]denkmal mit der Bezeichnung „Sterk Helmes“ gibt es in [[Straelen]] (Niederrhein). Im Jahre 1463 ließ der [[Herzogtum Geldern|Gelderner]] Herzog [[Adolf von Egmond|Adolf]] nach der gegen seinen Widersacher Herzog [[Johann I. (Kleve-Mark)|Johann I. von Kleve]] gewonnenen [[Schlacht von Straelen]] ein in Stein gehauenes Ritterdenkmal errichten, das – in Anlehnung an die Sagengestalt – von der Bevölkerung &amp;#039;&amp;#039;Sterk Helmes&amp;#039;&amp;#039; genannt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Keuck: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtsträchtiges Zandt&amp;#039;&amp;#039; (Hausschrift) / Stadtarchiv, Straelen / 1980 / S. 5–7&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Landschaftsverband Rheinland: &amp;#039;&amp;#039;Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Straelen&amp;#039;&amp;#039; (&amp;quot;Ritterfigur&amp;quot;) / Gebr. Mann Verlag, Berlin / 1987 / ISBN 3-7861-1450-1 / S. 114–117&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Straelener Historiker &amp;#039;&amp;#039;Bernhard Keuck&amp;#039;&amp;#039; schreibt dazu:&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Keuck: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtsträchtiges Zandt&amp;#039;&amp;#039; (Hausschrift) / Stadtarchiv, Straelen / 1980 / S. 5–7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:„So ist zu vermuten, dass die Figur einen getreuen Kampfgefährten des Geldernschen Herzoges darstellt, der in der Schlacht gefallen ist, wahrscheinlich Matthias von Eyell, den letzten Bannerträger. Andere Historiker halten es für möglich, dass sie den Herzog selbst darstellt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Straelener Ritterfigur rankt sich eine Geschichte:&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Keuck: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtsträchtiges Zandt&amp;#039;&amp;#039; (Hausschrift) / Stadtarchiv, Straelen / 1980 / S. 5–7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Als die Marienprozessionen zum [[Wallfahrt]]sort [[Kevelaer]] aufkamen und am [[Kloster Mariensande]] mit dem davor knienden Ritter vorbeizogen, machten es sich die mitziehenden jungen Mädchen zur Gewohnheit, dem &amp;#039;&amp;#039;Sterk Helmes&amp;#039;&amp;#039; einen Kuss auf den steinernen Mund zu drücken in der Hoffnung, sein Mythos werde sie vor Belästigungen und Überfällen schützen oder auch ihnen bald einen Mann bescheren.&lt;br /&gt;
* Der Mund des Ritters wurde von Straelener Burschen mitunter mit aufgeschmierter Brombeermarmelade versüßt. Damit dieser Brauch nicht vom Wallfahrtsgedanken ablenkte, wurde die Figur irgendwann vergraben, später aber wieder ans Tageslicht befördert, wo man sie heute wieder betrachten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
Kraftmenschen und starke Helden kommen in Geschichten aller [[Volk|Völker]] und Kulturen vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Will-Erich Peuckert: &amp;#039;&amp;#039;Europäische Sagen&amp;#039;&amp;#039; - Band 6 - &amp;#039;&amp;#039;Zu den Gargantua-Sagen der Perche scheint die niederrheinische von Sterk-Helmus deutliches Gegenstück zu sein&amp;#039;&amp;#039;, 1968 / S. 6&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die [[Gebrüder Grimm]] haben diese in ihre [[Grimms Märchen|Märchensammlung]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Brüder Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Der starke Hans&amp;#039;&amp;#039; / Märchen (ATU 650 A, 301) siehe &amp;#039;&amp;#039;Kinder- und Hausmärchen&amp;#039;&amp;#039;  ab 3. Auflage von 1837 an Stelle 166 (KHM 166).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Brüder Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Der junge Riese&amp;#039;&amp;#039; / Märchen (ATU 650A). siehe &amp;#039;&amp;#039;Kinder- und Hausmärchen&amp;#039;&amp;#039; an Stelle 90 (KHM 90)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Häufung des Namens &amp;#039;&amp;#039;Sterk Helmes&amp;#039;&amp;#039; (oder ähnlich) und die darauf basierenden [[Volkstum|volkstümlichen]] [[Redensarten]] und [[Redewendungen]] sind dabei typisch für den [[Niederrhein (Region)|Niederrhein]] und angrenzende Regionen.&amp;lt;ref&amp;gt;Niederrhein-Bezug siehe Auflistung in der Rubrik &amp;#039;&amp;#039;Fassungen&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;/ref&amp;gt; Wie u.&amp;amp;nbsp;a. die Sprachwissenschaftler [[Peter Honnen]] und [[Georg Cornelissen]] in ihren Veröffentlichungen auf das Zurückgehen der örtlichen Mundart hingewiesen haben,&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Cornelissen, Peter Honnen, Fritz Langensiepen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Rheinische Platt: Eine Bestandsaufnahme –Rheinische Mundarten&amp;#039;&amp;#039;, Rheinland-Verlag Köln, 1989, ISBN 3-7927-0689-X / Rubrik Niederrhein&amp;lt;/ref&amp;gt; so sind auch die mundartlichen Redewendungen um „Sterk Helmes“ und die zugrundeliegenden Geschichten über die Sagengestalt immer weniger Menschen geläufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fassungen ==&lt;br /&gt;
* Erich Bockemühl: &amp;#039;&amp;#039;Der starke Helmes&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Niederrheinische Sagen, Märchen und Legenden–Das goldene Spinnrad&amp;#039;&amp;#039;. Mercator Verlag, Duisburg 1960, ISBN 3-87463-075-7, S. 117.&lt;br /&gt;
* Dr. Paul Zaunert, Erich Bockemühl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sterk-Helmus&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Niederrheinisches Sagenbuch&amp;#039;&amp;#039;. Aug. Steiger Verlag, Moers 1930, S. 195–200.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Bodens: &amp;#039;&amp;#039;Stark Harmes&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Stark Hermes&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Sage, Märchen und Schwank vom Niederrhein&amp;#039;&amp;#039;. Ludwig Röhrscheid Verlag, Bonn 1936.&lt;br /&gt;
* Gottfried Henßen: &amp;#039;&amp;#039;Der Starke Hermel&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Volk am ewigen Strom&amp;#039;&amp;#039;, Westdeutsche Verlags- und Vertriebsgesellschaft, Essen 1935, S. 7.&lt;br /&gt;
* Fritz Meyers: &amp;#039;&amp;#039;Stärk Helmes von der Maas&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Die schönsten Sagen vom Niederrhein&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Peter Pomp, Essen 1985, ISBN 3-89355-026-7, S. 12.&lt;br /&gt;
* M. Pauly: &amp;#039;&amp;#039;Sterk Hermel&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Perlen aus dem Sagenschatze des Rheinlandes&amp;#039;&amp;#039;. Verlag J. P. Bachem, Köln 1914.&lt;br /&gt;
* Paul Therstappen: &amp;#039;&amp;#039;Sterk Helmes Gedicht auf Thuner&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Legenden und Mären zwischen Rhein und Maas&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Heinrich Hollands, Aachen 1940.&lt;br /&gt;
* Paul Zaunert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rheinland Sagen. 1. Band: Niederrhein bis Köln&amp;#039;&amp;#039; (Rheinfränkische Stammeskunde). Verlag Diederichs, Jena 1925.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Herbert Ackermann: &amp;#039;&amp;#039;Grefrather Mundartwörterbuch&amp;#039;&amp;#039;. 2003, ISBN 3-923140-89-4.&lt;br /&gt;
* Leopold Henrichs: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt und des Landes Wachtendonk&amp;#039;&amp;#039;. Erster Band. Verlag Mayer &amp;amp; Kaltenmeier, Hüls-Crefeld 1910.&lt;br /&gt;
* Bernhard Keuck: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtsträchtiges Zandt&amp;#039;&amp;#039; (Hausschrift). Stadtarchiv, Straelen 1980.&lt;br /&gt;
* Landschaftsverband Rheinland (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ritterfigur&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Straelen&amp;#039;&amp;#039;. Gebr. Mann Verlag, Berlin 1987, ISBN 3-7861-1450-1, S. 114–117.&lt;br /&gt;
* Fritz Meyers: &amp;#039;&amp;#039;Sterk Helmes&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Riesen und Zwerge am Niederrhein. Ihre Spuren in Sage, Märchen, Geschichte und Kunst&amp;#039;&amp;#039;. Mercator Verlag, Duisburg 1980, ISBN 3-87463-083-8, S. 79–93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://woerterbuchnetz.de/?sigle=RhWB&amp;amp;sigle=RhWB&amp;amp;mode=Vernetzung&amp;amp;lemid=RH04209 Rheinisches Wörterbuch online] der Universität Trier&lt;br /&gt;
* [https://www.hf.uni-koeln.de/data/musikeume/File/ad%20marginem/adm69.pdf in Memoriam Fritz Meyers], Herausgegeben von der Universität Köln (PDF; 108&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Sagengestalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählforschung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Etymologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Niederrhein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Rheinland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Straelen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rittertum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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