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	<title>Stepperg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stepperg&amp;diff=2341302&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DerMaxdorfer: Literatur zur römischen Brücke ergänzt; unbelegte Einordnung &quot;wichtig&quot; entfernt (jede Donaubrücke war und ist irgendwie wichtig, man müsste die Wichtigkeit also konkreter benennen und belegen); formale Kleinigkeiten</title>
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		<updated>2026-04-16T13:53:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literatur zur römischen Brücke ergänzt; unbelegte Einordnung &amp;quot;wichtig&amp;quot; entfernt (jede Donaubrücke war und ist irgendwie wichtig, man müsste die Wichtigkeit also konkreter benennen und belegen); formale Kleinigkeiten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt den Ort Stepperg. Zum Adelsgeschlecht siehe [[Stepperg (Adelsgeschlecht)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Markt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Rennertshofen&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48.746085&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11.071158&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 388 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 5.78&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 752&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2026-01-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       =&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rennertshofen.de/Einwohnerzahlen.o134.html |titel=Einwohnerzahlen – Markt Rennertshofen |abruf=2026-03-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1978-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 86643&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 08434&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Stepperg.jpg|miniatur|[[St. Michael (Stepperg)|Pfarrkirche St. Michael]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stepperg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Pfarrdorf]] und Ortsteil des [[Marktgemeinde|Marktes]] [[Rennertshofen]] im [[Landkreis Neuburg-Schrobenhausen]] im Regierungsbezirk [[Oberbayern]]. Zur Gemarkung gehören auch noch der [[Antoniberg (Rennertshofen)|Antoniberg]] und die beiden [[Einzelsiedlung|Einöden]] [[Hundertthalermühle]] und [[Sprößlmühle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Allee in Stepperg.jpg|miniatur|[[Gewöhnliche Robinie|Robinienallee]] (Antonibergstraße)]]&lt;br /&gt;
Stepperg liegt südöstlich des Hauptorts [[Rennertshofen]] am Südrand der [[Fränkische Alb|Südlichen Frankenalb]], der das Donautal im Norden begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich von Stepperg, etwa in der Nähe des [[Schloss Stepperg|Stepperger Schlosses]], liegt die Mündung der von Nordwesten kommenden [[Ussel (Fluss)|Ussel]] in die [[Donau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner mündet die [[Friedberger Ach]] (in die nur 300&amp;amp;nbsp;m zuvor die [[Kleine Paar]] mündet) gegenüber von Stepperg von Süden in die Donau, nachdem sie diese eine ganze Strecke parallel in deren Auen begleitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verkehrstechnisch liegt es direkt an der [[Liste der Staatsstraßen in Oberbayern#St 2214|Staatsstraße St&amp;amp;nbsp;2214]] von [[Rennertshofen]] nach [[Neuburg an der Donau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarorte von Stepperg sind im Nordwesten [[Hatzenhofen]] und der Hauptort [[Rennertshofen]], im Norden [[Treidelheim (Rennertshofen)|Treidelheim]] und [[Siglohe (Rennertshofen)|Siglohe]] und im Osten [[Dittenfeld (Rennertshofen)|Dittenfeld]] und [[Riedensheim]]. Im Süden grenzt die westöstlich fließende [[Donau]] an, hinter der der [[Burgheim]]er Ortsteil [[Straß (Burgheim)|Straß]] und der [[Oberhausen (bei Neuburg/Donau)|Oberhausener]] Ortsteil [[Unterhausen (Oberhausen)|Unterhausen]] liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stepperg wurde in einem Plan von 1903 als Ausgangspunkt für eine Wasserstraßenverbindung von der Donau nach [[Nürnberg]] zum [[Ludwig-Donau-Main-Kanal]] vorgesehen (siehe auch [[Main-Donau-Kanal]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Altertum ===&lt;br /&gt;
[[Datei:KMM - Römerbrücke Stepperg Modell 2 Brückenabschnitt.jpg|mini|Modell der Römerbrücke in Stepperg, [[Kelten-Römer-Museum]] Manching]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jungsteinzeit]]liche Einzelfunde nahe der Landstraße weisen auf eine frühe menschliche Besiedelung der Gegend hin. Dort wurden auch Siedlungsreste der [[Hügelgrab|Hügelgräber]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;bronzezeit gefunden und auf der Ostseite des Hartl [[bronzezeit]]liche Hügelgräber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ostfuß des Antonibergs südlich von Stepperg befand sich eine hölzerne [[Römerbrücke]] über die Donau (ein Modell ist im [[Kelten-Römer-Museum]] in [[Manching]] zu sehen) – dort wurde auch ein römischer Weihestein an &amp;#039;&amp;#039;Neptunus Danuvius&amp;#039;&amp;#039; gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe beispielsweise: Marcus Prell: &amp;#039;&amp;#039;Die römische Donaubrücke bei Stepperg. Taucharchäologische Untersuchungen 1992 bis 1996.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neuburger Kollektaneenblatt.&amp;#039;&amp;#039; Band 145, 1997, S. 5–80 ([https://www.bgfu.de/app/download/11174056428/Prell_Stepperg_+NK_1997.pdf PDF]); Marcus Prell: &amp;#039;&amp;#039;Die römische Donaubrücke bei Stepperg. Von der Entdeckung bis zur Schautafel.&amp;#039;&amp;#039; 2., kaum veränderte Auflage, Prellbook, Neuburg a. d. Donau 2022, ISBN 978-3-947630-05-9 ([https://www.academia.edu/127756236/Die_r%C3%B6mische_Donaubr%C3%BCcke_bei_Stepperg_2_A_2022 online; registrierungspflichtig]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Hartl, im Aufeld und nahe der Römerbrücke befanden sich auch die Reste dreier römischer Gutshöfe, ferner eines spätantiken Fingerrings mit Kreuzzeichen. An der Donaubrücke in Stepperg nahm die [[Römerstraße]] entlang des [[Ussel (Fluss)|Usseltals]] nach [[Weißenburg in Bayern|Weißenburg]] ihren Anfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landesherren ===&lt;br /&gt;
Stepperg, ehemals Stettenberg (Stätte am Berg) lag seit jeher im herzoglichen, ab 788 königlichen Amt [[Neuburg an der Donau]]. Die Landesherren waren jeweils königliche [[Lehnswesen|Lehensmänner]], so 1197 bis 1214 die Kalendine zu Neuburg, 1214 bis 1247 die [[Pappenheim (Adelsgeschlecht)|Pappenheimer]] und ab 1247 die [[Wittelsbach]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Pappenheimer setzten [[Ministeriale]] ein und gründeten eine [[Hofmark]] in Stepperg. Diese Ministerialen gründeten das Ortsadelsgeschlecht der [[Stepperg (Adelsgeschlecht)|Herren von Stepperg]], die ihren Sitz im noch existierenden Schloss Stepperg südlich des Ortes hatten. Durch die Jahrhunderte hatte das Schloss zahlreiche Besitzer.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kapelle Stepperg.jpg|miniatur|Antonibergkapelle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gruftkapelle Antoniberg.JPG|miniatur|Gruftkapelle der von Arco und von Moy auf dem Antoniberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1505 bis 1808 gehörte Stepperg dem [[Pfalz-Neuburg|Herzogtum Pfalz-Neuburg]] an und wurde dann Bestandteil des [[Königreich Bayern|Königreiches Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinde ===&lt;br /&gt;
Stepperg bildete seit dem [[Gemeindeedikt#Zweites Gemeindeedikt|zweiten Gemeindeedikt]] von 1818 mit den [[Einzelsiedlung|Einöden]] Antoniberg, Hundertthalermühle und Sprößlmühle eine Gemeinde im [[Landgericht Neuburg an der Donau]]; mit der Trennung von Justiz und Verwaltung war für letztere ab 1. Juli 1862 das [[Landkreis Neuburg an der Donau#Bezirksamt|Bezirksamt Neuburg an der Donau]] zuständig. Bis zum 30. Juni 1972 war Stepperg mit seinen Ortsteilen eine selbständige Gemeinde im schwäbischen [[Landkreis Neuburg an der Donau]] und wurde im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] dem jetzt oberbayerischen vergrößerten Landkreis Neuburg an der Donau, der am 1. Mai 1973 den Namen [[Landkreis Neuburg-Schrobenhausen]] erhielt, zugeschlagen. Am 1. Januar 1978 erfolgte die Eingemeindung in den Markt [[Rennertshofen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart/Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 601}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrei und Kirche Sankt Michael ===&lt;br /&gt;
Die [[Pfarrei]] Sankt Michael in Stepperg trägt den Namen des [[Erzengel Michael|Erzengels Michael]] und gehört zur Pfarreiengemeinschaft Urdonautal im [[Dekanat]] Neuburg-Schrobenhausen im [[Bistum Augsburg]]. Zur Pfarrei gehören auch die [[Filialkirche]] Sankt Stephanus in [[Riedensheim]], [[Hatzenhofen]] sowie Hundertthalermühle und Sprößlmühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] der [[St. Michael (Stepperg)|Pfarrkirche Sankt Michael]] wurde 1907 vom Münchener Architekten [[Gabriel von Seidl]] anstelle des Vorgängerbaues von 1732 errichtet. Der mittelalterliche Turm wurde beibehalten. Die Kirche befindet sich am südwestlichen Ende des Dorfes, umgeben vom Friedhof, in der Nähe des Schlosses.&amp;lt;ref&amp;gt;Adam Horn und [[Werner Meyer (Historiker, 1909)|Werner Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler von Bayern]], Regierungsbezirk Schwaben, Band V., Stadt und Landkreis Neuburg a.&amp;amp;nbsp;d. Donau&amp;#039;&amp;#039;. München 1958, Seiten 712–716.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Michael (Stepperg)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Antoniberg ===&lt;br /&gt;
Auf dem [[Antoniberg (Rennertshofen)|Antoniberg]] südöstlich von Stepperg ließ 1676 der damalige Schlossherr Freiherr von Servi eine Kirche erbauen, die dem [[Antonius von Padua|Heiligen Antonius]] geweiht wurde. In dieser hauste bis 1827 ein [[Eremit]]. Freiherr Johann Sebastian von Staader&amp;lt;ref&amp;gt;Neuburger Landvogt und Regierungsrat, Bruder des [[Joseph Staader von Adelsheim]]&amp;lt;/ref&amp;gt; ließ Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts den rechtwinkligen Anbau, die St.-Anna-Kirche, errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Horn/Meyer, Seite 347–349&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Deckenbilder und Fresken in der Antoniuskapelle sind von [[Joseph Leitkrath]] (um 1780).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Antoniberg befand sich die Familiengruft der [[Arco (Adelsgeschlecht)|Grafen von Arco-Stepperg]]. 1852/1855 wurde daneben eine Gruftkapelle für die bayerische Kurfürstin [[Maria Leopoldine von Österreich-Este]] unter der Leitung von Professor von Volz aus München errichtet. Es ist ein [[Neogotik|neugotischer]] Bau mit [[Fiale]]n&amp;lt;nowiki/&amp;gt;türmchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss in Stepperg.jpg|miniatur|Schloss Stepperg (Mitteltrakt)]]&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Liste der Baudenkmäler in Rennertshofen#Stepperg|Liste der Baudenkmäler in Stepperg]]&lt;br /&gt;
* [[St. Michael (Stepperg)|Pfarrkirche St. Michael]]&lt;br /&gt;
* [[Antoniberg (Rennertshofen)|Antoniberg]] mit Gruftkapelle, Antonius- und Anna-Kapelle&lt;br /&gt;
* [[Schloss Stepperg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Aloys von Arco-Stepperg]] (1808 in Stepperg – 1891 in Anif), Gutsbesitzer, Offizier und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Maximilian von Arco-Zinneberg]], genannt der „Adlergraf“ (1811 in Stepperg – 1885 in Meran), Schlossherr von [[Glonn|Zinneberg]]&lt;br /&gt;
* [[Erik Geijar-Geiger]] (1888 in Stepperg – 1945 im Speziallager Sachsenhausen), Regisseur, Stummfilmschauspieler und NS-Kulturfunktionär&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* https://www.rennertshofen.de/startseite&lt;br /&gt;
* {{Bavarikon Ort|objekt=Steperg |ID= ODB_S00016968}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile des Marktes Rennertshofen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4582345-5|VIAF=238124342}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Rennertshofen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Neuburg-Schrobenhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1978]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerMaxdorfer</name></author>
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