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	<title>Steppenheidetheorie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T22:02:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Steppenheidetheorie&amp;diff=1071233&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Links optimiert</title>
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		<updated>2025-10-02T14:09:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Links optimiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steppenheidetheorie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine zentrale Theorie der älteren siedlungsgeographischen Forschung. Sie besagte, dass die [[Altsiedellandschaft]]en, die der Mensch mit Beginn der [[Jungsteinzeit]] in den mittleren Breitengraden zunächst aufgesiedelt hat, eine Steppenheide und mithin waldfreie Landschaft gewesen sei, die für die Besiedlung nicht hätte gerodet werden müssen. Die Theorie, die auf den Geographen [[Robert Gradmann]] zurückgeht, wurde Ausgangspunkt vieler siedlungsarchäologischer Studien. So griff [[Ernst Wahle]] in den 1920er Jahren die Theorie auf und legte eine der frühen archäologischen Arbeiten vor, die das Mensch-Umwelt-Verhältnis thematisierten. Archäobotanische Forschungen z.&amp;amp;nbsp;B. von [[Reinhold Tüxen]] und [[Karl Bertsch (Botaniker)|Karl Bertsch]] haben die Theorie seit den 1920er Jahren widerlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen argumentativ verwandten Ansatz verfolgt die [[Megaherbivorenhypothese]], laut derer große Flächen ursprünglich durch große Pflanzenfresser, sogenannte Megaherbivoren, offengehalten wurden, beispielsweise [[Auerochse]]n, [[Tarpan|Wildpferde]] und [[Rothirsch|Rotwild]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalte ==&lt;br /&gt;
So seien nach Gradmanns [[Hypothese]] die frühen bäuerlichen Siedlungen in Mitteleuropa – während des jüngeren Neolithikums, zwischen 5500 und 1800 v.&amp;amp;nbsp;Chr. – etwa durch die [[Bandkeramische Kultur|Bandkeramiker]] vornehmlich an klimatisch begünstigten geographischen Lagen mit leichten Böden oder in Flussauen erfolgt. Er folgerte dies aus seinen Beobachtungen, dass es häufig eine räumliche Nähe von bandkeramischen Siedlungsplätzen und waldfreien Trockenrasenflächen gibt. Das führte ihn zu der Annahme, dass Mitteleuropa nicht geschlossen bewaldet gewesen sei, sondern dass es vielmehr, neben Waldgebieten oder Flussauen, auch mit Sträuchern bewachsene Steppenlandschaften gab, die von den neolithischen Bauern bevorzugt worden wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gradmann definierte die [[Steppenheide]] analog zu Vegetationskomplexen der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]]. Eine Steppenheide entsteht dort, wo sich auf dem Fels eine dünne Schicht Feinerde angesammelt hat und sich [[Trockenrasen]], wärmeliebende Staudensäume, Gebüsche oder Trockenwälder entwickeln. Diese Landschaft ist jedoch vielerorts durch Weidewirtschaft begünstigt und daher häufig eher Kultur- als [[Naturlandschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Robert Gradmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Steppenheidetheorie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Zeitschrift.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 39, H. 5, 1933, {{ISSN|0016-7479}}, S.&amp;amp;nbsp;265–278.&lt;br /&gt;
* Speier, M. (2006): Kurzzeit-Langzeit-Dynamik von Steppen- und Halbwüstengebieten Ostasiens. Berichte der [[Reinhold-Tüxen-Gesellschaft]] 14, S. 17–31.&lt;br /&gt;
* [[Reinhold Tüxen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Grundlagen der Urlandschaftsforschung. Ein Beitrag zur Erforschung der Geschichte der anthropogenen Beeinflussung der Vegetation Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 8, 1931, {{ISSN|0078-0561}}, S.&amp;amp;nbsp;59–105, [https://www.historische-kommission.niedersachsen.de/download/77470 online (PDF; 57,8&amp;amp;nbsp;MB)].&lt;br /&gt;
* Vera, F.W.M. (2000): Grazing Ecology and Forest History. CABI Publishers, New York, USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.spektrum.de/lexikon/geographie/steppenheidetheorie/7647 Lexikon der Geographie. Steppenheidetheorie. Spektrum.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Siedlungsgeographie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzensoziologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bandkeramik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überholte Theorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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