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	<title>Steppenfront - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Steppenfront&amp;diff=978188&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kazanlak Dani am 1. April 2025 um 14:57 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steppenfront&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Степной фронт}}) war eine militärische Formation der [[Rote Armee|Roten Armee]] während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]]. Die Front wurde während der [[Schlacht im Kursker Bogen|Schlacht im Kursker]] [[Frontbogen]] etabliert und am 20. Oktober 1943 in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2. Ukrainische Front&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (2-й Украинский фронт) umbenannt. Dieser Großverband führte seine unterstellten Armeen durch die südliche Ukraine und [[Siebenbürgen]] bis nach [[Mähren]] und wurde nach dem Kriegsende im Juni 1945 aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Steppenfront ===&lt;br /&gt;
Die Steppenfront wurde am 9. Juli 1943 auf der Grundlage einer Anweisung der [[STAWKA|Stawka]] durch Umbenennung des &amp;#039;&amp;#039;Militärbezirks Steppe&amp;#039;&amp;#039; gebildet. Sie umfasste alle rückwärtigen Reservekräfte östlich von [[Kursk]] entlang der Linie [[Tula]]–[[Jelez]]–[[Stary Oskol]]–[[Rossosch]].&lt;br /&gt;
* Der Militärbezirk Steppe umfasste zunächst die 24., 27., 47. und [[66. Armee (Rote Armee)|66. Armee]].&lt;br /&gt;
Diese Truppen waren bereits im Frühjahr 1943 in Erwartung der deutschen Sommeroffensive ([[Unternehmen Zitadelle]]) hinter der [[Zentralfront|Zentral]]- und [[Woronescher Front]] als Reserve bereitgestellt worden. Infolge der Fronterweiterung durch den deutschen Angriff in der Schlacht um [[Kursk]] wurden diese Armeen an der vorderen Front eingeführt, alle Truppen unterstanden dem [[Generaloberst]] [[Iwan Stepanowitsch Konew]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zu dem am 9. Juli in Steppenfront umbenannten Großverband gehörten zunächst die [[5. Gardepanzerarmee]], die [[27. Armee (Rote Armee)|27. Armee]], [[47. Armee (Rote Armee)|47.]] und [[53. Armee (Rote Armee)|53.]] Armee mit acht motorisierten bzw. Panzerkorps, sowie das 3., 5. und 7. Garde-Kavalleriekorps. Die ebenfalls bis dahin unterstellte [[5. Gardearmee (Rote Armee)|5. Gardearmee]] (vormals 66. Armee) war einen Tage zuvor der Woroneschfront überstellt worden. Die [[5. Luftarmee (Rote Armee)|5. Luftarmee]] übernahm den Luftschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Panzerkräfte der 5. Garde-Panzerarmee am 12. Juli in der Schlacht von [[Prochorowka]] massive Verluste hinnehmen mussten, konnten die Truppen der Front infolge der Erfolge der Roten Armee in der [[Orjoler Operation]] ab 17. Juli zusammen mit der Woronescher Front auch im Raum Kursk zur Gegenoffensive übergehen und die deutschen Truppen auf die Ausgangsstellungen von Anfang Juli zurückdrängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. August wurde zusammen mit der Woronesch-Front die [[Belgorod-Charkower Operation]] eingeleitet. Schon am 5. August konnten dabei die von der Südwestfront überstellte [[69. Armee (Rote Armee)|69. Armee]] und die [[7. Gardearmee (Rote Armee)|7. Gardearmee]] [[Belgorod]] zurückerobern und am 23. August auch [[Charkiw|Charkow]] freikämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende August bis Anfang September 1943 führte die Steppenfront während der [[Schlacht am Dnepr]] die [[Poltawa-Krementschuger Operation]] am linken Ufer der Ukraine durch. Die Truppen der Front drängten dabei die deutschen [[8. Armee (Wehrmacht)|8. Armee]] über [[Poltawa]] und [[Krasnohrad|Krasnograd]] zum oberen Dnjepr zurück, überquerten Anfang Oktober den [[Dnepr|Dnjepr]] und errichteten mehrere Brückenköpfe am rechten Ufer. In der ersten Oktoberhälfte wurde deutsche Gegenangriffe auf die Brückenköpfe abgeschlagen und nach und nach ein großer Brückenkopf südlich von [[Krementschuk|Krementschug]] etabliert. Am 15. Oktober wurde eine Offensive aus dem Brückenkopf in Richtung [[Pjatychatky|Pjatichatki]] und [[Krywyj Rih|Kriwoi Rog]] begonnen. Am 20. Oktober 1943 wurde die Steppenfront infolge der neuen Gegebenheiten des Kriegsschauplatzes in 2. Ukrainische Front umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Führung der Steppenfront&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Generaloberst]] [[Iwan Stepanowitsch Konew]] (Juli–Oktober 1943) (seit August 1943 [[Armeegeneral]])&lt;br /&gt;
* [[Generalleutnant]] der Panzertruppen [[Iwan Sacharowitsch Sussaikow|I. S. Sussaikow]] ([[Mitglied des Militärrats]], Juli–Oktober 1943)&lt;br /&gt;
* Generalleutnant [[Matwei Wassiljewitsch Sacharow]] (Chef des Stabes, Juli–Oktober 1943)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. Ukrainische Front ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2gi ukraiński.jpg|mini|Fahne der 2. Ukrainischen Front]]&lt;br /&gt;
Der am 20. Oktober 1943 gebildeten 2. Ukrainische Front waren Anfang 1944 im Raum zwischen [[Kaniw|Kanew]] und [[Kropywnyzkyj|Kirowograd]] von rechts nach links die [[52. Armee (Rote Armee)|52. Armee]], die [[4. Gardearmee (Rote Armee)|4. Gardearmee]], die 5. Gardepanzerarmee, die [[53. Armee (Rote Armee)|53. Armee]] sowie die 5. und die 7. Gardearmee unterstellt, Luftunterstützung leistete nach wie vor die 5. Luftarmee.&lt;br /&gt;
Nach der erfolgreichen Teilnahme an der [[Kirowograder Operation|Kirowograder]] und [[Korsun-Schewtschenkowsker Operation]] (24. Januar – 17. Februar 1944) wurden der Front am 22. Februar die [[6. Panzerarmee (Rote Armee)|6. Panzerarmee]] zugeführt, die den Hauptstoß in der folgenden [[Uman-Botoșaner Operation]] (5. März – 17. April 1944) leistete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der an der rumänischen Grenze durchgeführten [[Operation Jassy-Kischinew|Operation Iaşi-Kischinjow]] waren der Front die 4. und 7. Gardearmee, die 27., 52., 53., und [[40. Armee (Rote Armee)|40. Armee]], sowie im Rahmen der 6. Panzerarmee die mechanisierte Kavalleriegruppe Gortschkow unterstellt. Nach der Teilnahme an der [[Debrecener Operation]] führten die Armeen der Front die [[Budapester Operation]] (29. Oktober 1944 bis 11. Februar 1945) durch und konnten im März 1945 zusammen mit der [[3. Ukrainische Front|3. Ukrainischen Front]] (Marschall [[Fjodor Iwanowitsch Tolbuchin|Tolbuchin]]) die deutsche [[Plattenseeoffensive]] zurückschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Bestand der 2. Ukrainischen Front zählten im letzten Kriegsjahr auch die rumänische 1. und 4. Armee, darunter z.&amp;amp;nbsp;B. auch die [[1. Rumänische Freiwilligen-Infanterie-Division „Tudor Vladimirescu“]]. Ab 16. März 1945 nahm die 2. Ukrainische Front unter Marschall Malinowski mit der 7. Garde- und mit der [[46. Armee (Rote Armee)|46. Armee]] auch an der [[Wiener Operation]] teil und führte Anfang Mai in der [[Prager Operation]] mit der 7. Gardearmee, der 27., 53. und 40. Armee den Hauptstoß nach [[Brünn]] durch. Am 10. Juni 1945 erfolgte die Auflösung des Großverbandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Führung der 2. Ukrainischen Front&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Armeegeneral]] I. S. Konew (Oktober 1943 bis Mai 1944) (seit Februar 1944 [[Marschall der Sowjetunion]])&lt;br /&gt;
* Armeegeneral [[Rodion Jakowlewitsch Malinowski|R.J. Malinowski]] (Mai 1944 bis Kriegsende) (seit September 1944 Marschall der Sowjetunion)&lt;br /&gt;
* Generalleutnant der Panzertruppen I. S. Sussaikow (Mitglied des Militärrats, Oktober 1943 bis März 1945)&lt;br /&gt;
* Generalleutnant A. N. Tewtschenkow (Mitglied des Militärrats, März 1945 bis Kriegsende)&lt;br /&gt;
* Generalleutnant M. W. Sacharow (Chef des Stabes, Oktober 1943 bis Kriegsende) (seit März 1945 Armeegeneral)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://resource.history.org.ua/cgi-bin/eiu/history.exe?Z21ID=&amp;amp;I21DBN=EIU&amp;amp;P21DBN=EIU&amp;amp;S21STN=1&amp;amp;S21REF=10&amp;amp;S21FMT=eiu_all&amp;amp;C21COM=S&amp;amp;S21CNR=20&amp;amp;S21P01=0&amp;amp;S21P02=0&amp;amp;S21P03=TRN=&amp;amp;S21COLORTERMS=0&amp;amp;S21STR=Stepovyj_front Steppenfront] in der &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie der Geschichte der Ukraine&amp;#039;&amp;#039; des &amp;#039;&amp;#039;Instituts für Geschichte der Ukraine&amp;#039;&amp;#039; der [[Nationale Akademie der Wissenschaften der Ukraine|Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine]]; abgerufen am 28. Juni 2017 (ukrainisch)&lt;br /&gt;
* [http://bse.sci-lib.com/article117707.html Steppenfront] in der [[Große Sowjetische Enzyklopädie|Großen Sowjetenzyklopädie]]; abgerufen am 28. Juni 2017 (russisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=Eg7KAgAAQBAJ&amp;amp;pg=PT401&amp;amp;lpg=PT401&amp;amp;dq=Steppenfront&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=faxQKmadSP&amp;amp;sig=4iY23I8KJKF9EnEaH1mP96Fyt0Y&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiqgeq40-HUAhUFI1AKHQmDCsgQ6AEIWzAK#v=onepage&amp;amp;q=Steppenfront&amp;amp;f=false From the Don to the Dnepr: Soviet Offensive Operations, December 1942 – August 1943] von [[David M. Glantz]] (englisch)&lt;br /&gt;
* [[Krisztián Ungváry]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Schlacht um Budapest 1944/45&amp;#039;&amp;#039;, F. A. Herbig Verlag, München 1999&lt;br /&gt;
* [[Peter Gosztony]]: &amp;#039;&amp;#039;Endkampf an der Donau&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Fritz Molden, Wien 1969&lt;br /&gt;
* M. K. Barbier: &amp;#039;&amp;#039;Die Schlacht im Kursk’er Bogen&amp;#039;&amp;#039;, Tosa Verlag, Wien 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://archive.today/20121221183329/http://victory.mil.ru/rkka/units/02/29.html Steppenfront] auf &amp;#039;&amp;#039;victory.mil.ru&amp;#039;&amp;#039; (russisch)&lt;br /&gt;
* https://mil.ru/winner_may/history/more.htm?id=12006714&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Fronten der Roten Armee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Verband (Rote Armee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Verband im Zweiten Weltkrieg (Sowjetunion)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kazanlak Dani</name></author>
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