<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Stepnica</id>
	<title>Stepnica - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Stepnica"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stepnica&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-31T06:25:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stepnica&amp;diff=582391&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Klammern korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stepnica&amp;diff=582391&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-14T09:46:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Stepnica&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Arms Stepnica.png|109px|Wappen von Stepnica]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Westpommern&lt;br /&gt;
| Powiat             = Goleniów&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Goleniowski&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 53&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 39&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = &lt;br /&gt;
| Längengrad         = 14&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 37&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = &lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = &lt;br /&gt;
| OrtFläche          = &lt;br /&gt;
| Höhe               = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 72-112&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 91&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = ZGL&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Goleniów]]–Stepnica&lt;br /&gt;
| Schienen1          = &lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Stettin-Goleniów]]&lt;br /&gt;
| GemeindeTyp        = Stadt- und Landgemeinde&lt;br /&gt;
| GemeindeGliederung = 16 Ortsteile&lt;br /&gt;
| GemeindeFläche     = 294.16&lt;br /&gt;
| TERYT              = 3204073&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Andrzej Wyganowski&amp;lt;ref&amp;gt; [http://bip.stepnica.pl/dokumenty/menu/15 Website der Gemeinde (BIP), &amp;#039;&amp;#039;Dane teleadresowe&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 11. März 2015 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BürgermeisterArt   = Gemeindevorsteher&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2015&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = ul. Kościuszki 4&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 72-112 Stepnica&lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = www.stepnica.pl&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stepnica&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stepenitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Bad Stepenitz&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Urlaubsort in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Westpommern]].&lt;br /&gt;
[[Datei:0905 Stepnica Roztoka ZGL 0.jpg|mini|320px|Strandpanorama mit dem [[Leuchtturm]] des Badeorts, vom &amp;#039;&amp;#039;Papenwasser&amp;#039;&amp;#039; des [[Stettiner Haff]]s aus gesehen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt in [[Hinterpommern]], an der Stelle, wo sich die Wasserfläche der [[Oder (Fluss)|Oder]] zum Papenwasser (poln. Roztoka Odrzańska) verbreitert, und südlich des Gubenbachs&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich von Restorff]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographische Beschreibung der Provinz Pommern mit einer statistischen Uebersicht&amp;#039;&amp;#039;, Nicolaische Buchhandlung, Berlin und Stettin 1827, S. 15, Buchstabe q ([https://books.google.de/books?id=Z5JaAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA15 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt; (Gowienica). In der Nähe befinden sich das [[Stettiner Haff]] &amp;#039;&amp;#039;(Zalew Szczeciński)&amp;#039;&amp;#039; und der Gollnower Urwald ([[Puszcza Goleniowska]]). Die Entfernung nach [[Stettin]] (&amp;#039;&amp;#039;Szczecin&amp;#039;&amp;#039;) beträgt 25 Kilometer, bis Berlin etwa 150&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Das Landschaftsbild wurde durch die [[Eiszeitalter|Eiszeit]] geformt und weist feuchte, moorige Niederungen und Täler auf. Im Süden der Gemarkung herrschen Moor- und Bruchwaldgebiete vor, im Osten trockene Talsandterrassen und Hochwald. Der mit Moorbildung einhergehende Verlandungsprozess des [[Haff]]ufers dauert zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch an.&lt;br /&gt;
[[Datei:Stepnica urzad gminy.jpg|mini|Stadt- und Gemeindeamt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:22.Kościół p.w. Św. Jacka.Stepnica.JPG|mini|[[St. Hyazinth (Stepnica)|Stadtkirche, bis 1945 evangelisch]]]]&lt;br /&gt;
Die Ortschaft wurde von deutschen Siedlern südlich des Gubenbachs auf einer Talsandinsel gegründet und ursprünglich in Form eines [[Straßenangerdorf]]es angelegt. Groß Stepenitz wurde im Jahre 1269 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Stepniza&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. Der alte Ortsname bezog sich damals wohl auf die sumpfigen Flüsse und Bachläufe der Umgebung. Schon damals war in Groß Stepenitz wegen der Nähe zum Stettiner Haff Fischfang und Fischzucht von Bedeutung. Deshalb wurde ein Hafen gebaut, aber auch die örtliche Holzverarbeitung war ein wichtiger Wirtschaftszweig. Bereits im 13. Jahrhundert wurde die Ortschaft als Fischereidorf beschrieben; allmählich entwickelte es sich zu einem [[Dorf|Haufendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1278 wurde der Stettiner Bürger Godekinus de Wretzlavia (Breslau) durch Herzog [[Barnim I.]] mit dem Dorfe &amp;#039;&amp;#039;Stepenitz&amp;#039;&amp;#039; belehnt, doch schon 1280 entschädigt ihn [[Bogislaw IV.]]  für das Dorf. Am 15. Juli 1281 wird in einer Fischereirechte betreffenden Vertragsurkunde der Adlige Thamm [[Flemming (Adelsgeschlecht)|Flemming]] genannt. 1302 ist Thamm Flemming, Marschall von Pommern, Herr zu Stepenitz. Am 19. November 1366 schenkten dessen Urenkel Tyderich, Tymmo und Henning „&amp;#039;&amp;#039;dat ghut tu der stepenytze&amp;#039;&amp;#039;“  dem [[Zisterzienserinnenkloster Stettin|Jungfrauenkloster in Stettin]]. Bereits 1347 hatte Herzog [[Barnim II.]] bekundet, dem Kloster in Stettin „&amp;#039;&amp;#039;dat Dorp tho der Stepenitze&amp;#039;&amp;#039;“ überlassen zu haben. Im Jahr 1374 wurde die Schenkung von 1347 vom Camminer Bischof [[Philipp von Rehberg]] bestätigt. So ging Groß Stepenitz im 14. Jahrhundert in den Besitz der [[Stettin]]er [[Zisterzienserinnen]] bzw. des Kapitels der Stettiner Marienkirche über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber Groß Stepenitz, auf der anderen Seite des Grubenbachs, lag das kleinere, jedoch vermutlich ältere [[Wenden|wendische]] Dorf &amp;#039;&amp;#039;Klein Stepenitz&amp;#039;&amp;#039;. 1291 wurden dem [[Johanniterorden|Johanniter]] Gerhard von Gollnow durch die Herzöge Bogislaw IV., Barnim II. und [[Otto I. (Pommern)|Otto I.]] unter anderem zwei Teile des Dorfs Klein Stepenitz übertragen. Bogislaw IV. bestätigte 1299 die Schenkung des dritten Teils des Dorfes an das [[Kloster Wollin|Jungfrauenkloster Wollin]] durch den Ritter Friedrich von Hindenburg. 1361 verkaufte der Johanniterorden dem Kloster Wollin seine Güter in Klein Stepenitz&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Wilhelm von Raumer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Insel Wollin und das Seebad Misdroy. Historische Skizze&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1851, [http://books.google.de/books?id=iN8AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA52 S. 52.]&amp;lt;/ref&amp;gt;, so dass das ganze Dorf in den Besitz des Klosters kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden benachbarten Dörfer Groß Stepenitz und Klein Stepenitz durchliefen eine getrennte Entwicklung, da Klein Stepenitz dem Kloster in Wollin, Groß Stepenitz dagegen zu Stettin gehörte. 1628 waren in Groß Stepenitz zwanzig [[Hägerhufe|Hakenhufen]], zwei Gasthäuser, ein Schmied, Hirten, zwölf [[Instleute]] und zwei Handwerker steuerlich registriert, während in Klein Stepenitz zwölf Hakenhufen, fünf Kossäten, ein Gasthaus und drei Instleute verzeichnet waren. Im Jahr 1654 wurde Groß Stepenitz an das Amt Wollin verpfändet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1686 wurde das &amp;#039;&amp;#039;Amt Stepenitz&amp;#039;&amp;#039; gebildet, dessen Verwaltung sowohl Klein Stepenitz als auch Groß Stepenitz unterstand&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königlich-Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. Teil II, Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung der zu dem Gerichtsbezirk der Königlichen Landeskollegien in Stettin gehörigen Kreise&amp;#039;&amp;#039;. Stettin 1784, [http://books.google.de/books?id=qAk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA17 S. 17–26].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; [[Heinrich Berghaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Landbuch des Herzogtums Pommern und des Fürstentums Rügen&amp;#039;&amp;#039;. Teil II, Band 6, Anklam 1870, [http://books.google.de/books?id=5Y9SAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA322 S. 322–349]. &amp;lt;/ref&amp;gt;, und von dem [[Preußen|preußischen]] General [[Karl Friedrich von Schlippenbach|Karl Friedrich Graf von Schlippenbach]] an den Kurfürsten [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Friedrich Wilhelm  von Brandenburg]] verkauft. Im Zuge der Aufhebung der Klöster kam Klein Stepenitz später an das fürstliche Amt Wollin und Groß Stepenitz an das fürstliche Amt Alten Stettin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1721 wurde in Groß Stepenitz die [[Akzise]] eingeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wutstrack148&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch eine Feuersbrunst wurden am 1. Juni 1739 in Groß Stepenitz die Kirche, das Pfarrhaus, das Küster- und Predigerwitwenhaus und mehrere weitere Gebäude zerstört;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wutstrack148&amp;quot; /&amp;gt; anschließend wurde die Ortschaft auf neuem Straßennetz wiederaufgebaut und mit einer hölzernen Kirche versehen. Im Jahr 1789 hatte Groß Stepenitz insgesamt 126 Wohnhäuser, von denen 62 ein [[Ziegeldach|Ziegel-]] und 64 ein [[Strohdach]] aufwiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christian Friedrich Wutstrack]]: &amp;#039;&amp;#039;Kurze historisch-, geographisch-, statistische Beschreibung des königlich-preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. Stettin 1793, S. 433.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während einer Feuersbrunst am [[21. März]]  [[1794]] wurden elf Wohnhäuser und verschiedene bäuerliche Wirtschaftsgebäude zerstört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wutstrack148&amp;quot;&amp;gt;[[Christian Friedrich Wutstrack]]: &amp;#039;&amp;#039;Nachtrag zur Kurzen historisch-, geographisch-, statistischen Beschreibung des königlich-preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. Stettin 1795, [http://books.google.de/books?id=67gDAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA148 S. 148.]&amp;lt;/ref&amp;gt;  Im 18. Jahrhundert hatte es in Groß Stepenitz einmal zwanzig Bauernhöfe gegeben. Später wurde aus dem Hof des Freischulzen und fünf wüst gewordenen Bauernhöfen ein Vorwerk gemacht, ein wüster Hof wurde dem Pfarrer und ein weiterer wüster Hof dem Oberförster übergeben, so dass zuletzt nur noch zwölf Bauernhöfe übrig geblieben waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wutstrack148&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Erwerbszweige der Stepenitzer Bevölkerung waren neben der Land- und Forstwirtschaft die Fischerei und der Schiffsbau.&lt;br /&gt;
Seit dem [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] wurden in Groß Stepenitz jährlich zwei bis drei große Seeschiffe gebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brügg1784&amp;quot; &amp;gt;Brüggemann (1784), [http://books.google.de/books?id=qAk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA12 S. 12–15].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die alte Kahnwerft an der Gowienica (&amp;#039;&amp;#039;Gubenbach&amp;#039;&amp;#039;) bestand bis zur Zeit nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Bis dahin wurden hauptsächlich Haffkähne gebaut: etwa 40 Meter lange, mit einem Flachboden ausgestattete Fahrzeuge aus Holz mit oder ohne Verdeck. Die größeren Kähne hatten drei Masten, die kleineren nur einen. Sie waren dafür bestimmt, von Stettin aus die Oder abwärts bis [[Kamień Pomorski|Cammin i. Pom.]], [[Swinemünde]] und durch die Peene sogar bis [[Stralsund]] und in den [[Barther Bodden|Barther]] und [[Saaler Bodden]] und wieder zurück zu segeln. Diese Schiffe wurden nach dem Ersten Weltkrieg von sogenannten [[Schiff ohne eigenen Antrieb#Leichter|Leichtern]] verdrängt: antriebslosen Kähnen aus Eisen, die von [[Schlepper (Schiffstyp)|Schleppern]] gezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schiffskapitän Radmann, der der Stepenitzer Seefahrerfamilie Radmann entstammte, ein anderer Kapitän und ein Holzkaufmann gründeten 1842 in Groß Stepenitz mit einem in [[England]]  gekauften Dampfer die &amp;#039;&amp;#039;Stepenitzer Reederei&amp;#039;&amp;#039;, eine [[Offene Handelsgesellschaft]]. 1860 operierten von Stepenitz aus zwei Handelsschiffe, 1863 bereits vier.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für die amtliche Statistik des preußischen Staats.&amp;#039;&amp;#039; 1. Jahrgang, Berlin 1863,&lt;br /&gt;
[http://books.google.de/books?id=RkEFAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA558 S. 558.]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1900 wurde die Reederei in eine [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|Gesellschaft mit beschränkter Haftung]] umgewandelt und unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Stepenitzer Dampfhandelsgesellschaft GmbH in Stepenitz&amp;#039;&amp;#039; in das Handelsregister eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stepenitz hatte zwei Fischereihäfen, einer lag am &amp;#039;&amp;#039;Seglerhafen&amp;#039;&amp;#039;, der andere südlich des &amp;#039;&amp;#039;Bahnhafens&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1929 wurden in Stepenitz 55 hauptberufliche Fischer gezählt. Vor 1945 gab es etwa 30 Fischerfamilien mit 55 bis 60 Fischern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein beachtlicher wirtschaftlicher Aufschwung stellte sich nach dem Anlegen eines Badestrandes durch Anspülen von weißem Sand an den Stepenitzer Wiesen ein, der 1910 anlässlich der Vertiefung und Begradigung des Schiffahrtwegs Stettin – Swinemünde aus der Fahrrinne des Papenwassers ausgebaggert worden war. Zwischen dem Bootshafen, der durch eine zwanzig Meter lange Mole aus Beton geschützt wurde, und dem Stepenitz-Kanal entstand zunächst ein schmaler, jedoch attraktiver Badestrand. Die Betonmole bot außerdem Schutz für den neu erbauten Yachthafen. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde der Strand weiter aufgespült und um etwa das Zehnfache vergrößert. Dies führte von Mai bis September zu einem Ansturm von Badegästen, insbesondere aus Stettin. Gastronomische Einrichtungen wurden erweitert oder neu eingerichtet, Strandkörbe vermietet, und vor einer der Gaststätten entstand eine große Seeterrasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Flemming-Benz (1970), S. 108 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stepenitzer Dampfschiffahrtsgesellschaft schaffte 1927 für 189.000 Reichsmark den Personendampfer &amp;#039;&amp;#039;Bad Stepenitz&amp;#039;&amp;#039; an. Um das für den Kauf erforderliche Kapital aufbringen zu können, wurde die Dampfschiffahrtsgesellschaft in eine [[Aktiengesellschaft]] mit 250 Namensaktien im Wert von je 100.000 Reichsmark umgewandelt. 1942 wurde die Dampfschiffahrtsgesellschaft wieder in eine GmbH umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zwischenkriegszeit]] war Groß Stepenitz dank seiner hölzernen [[Mole]] mit Café, seinem großen Strand und einem Yachthafen ein beliebtes Naherholungsgebiet für Bürger des nahe gelegenen [[Stettin]]. Den Gästen standen im Fremdenverkehrsort 6000 Betten zur Verfügung, und eine zu der [[Greifenberger Kleinbahn]] gehörende [[Schmalspurbahn]] verband den Ort mit [[Gryfice|Greifenberg]] sowie [[Golczewo|Gülzow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1928 waren in Groß Stepenitz 52 Berufsfischer der Haff- und Flussfischerei ansässig.&amp;lt;ref&amp;gt;Flemming-Benz (1970), S. 465.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1935 gab es in Stepenitz unter anderem zwei Hotels, elf Gasthöfe und Restaurants, zwei Cafés, eine Apotheke, sechs Bäckereien, zwei Bankgeschäfte, drei Baugeschäfte, einen Brunnenbauer, eine Buchdruckerei, zwei Drogerien, ein Elektrizitätswerk, eine Fischgroßhandlung, eine Fischräucherei, drei Fleischereien, drei Gärtnereien, fünf Holzsägewerke, zwei Klempnereien, zwölf Gemischtwarenläden, eine Konditorei, eine Molkerei, eine Mühle, eine Rohrgewebefabrik, ein Schifffahrtsgeschäft, sechs Schlossereien, zwei Schmieden, zwei Speditionsgeschäfte, zwei Stellmachereien, ein Tiefbaugeschäft, vier Tischlereien, drei Viehhandlungen und drei Zimmereigeschäfte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Klockhaus&amp;#039; Kaufmännisches Handels- u. Gewerbe-Adressbuch des Deutschen Reichs&amp;#039;&amp;#039;, Band 1 A, Berlin 1935, S. 1121 ([https://books.google.de/books?id=HRoCFyeSekIC&amp;amp;pg=RA2-PT266 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Stepnica tawerna panorama.jpg|mini|Strandgaststätte &amp;#039;&amp;#039;Panorama&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stepnica port rybacki.jpg|mini|Bootshafen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stepnica - DW 111.jpg|mini|Ortszentrum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stepnica plaza (1).jpg|mini|Künstlich angelegter Sandstrand am &amp;#039;&amp;#039;Papenwasser&amp;#039;&amp;#039;, der vor und nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] durch gezieltes Anspülen von Baggersand geschaffen worden war.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1936 hatte die Gemarkung von Stepenitz (nach der Zusammenlegung des Fleckens Groß Stepenitz mit den Dörfern Groß Stepenitz und Klein Stepenitz zur Gemeinde Stepenitz, siehe unten: &amp;#039;&amp;#039;Eingemeindungen&amp;#039;&amp;#039;) eine Flächengröße von 21,7 km².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1945 gehörte Stepenitz zum [[Landkreis Cammin i. Pom.]] im [[Regierungsbezirk Stettin]] der [[Provinz Pommern]] des Deutschen Reichs. Stepenitz war Sitz eines Amtsgerichts, dem auch die Ortschaften Schminz, [[Rzystnowo|Rißnow]], Pribbernow, Hammer und Amalienhof unterstellt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war die [[Rote Armee]] am 4. und 5. März 1945, aus südöstlicher Richtung kommend, rasch auf das [[Stettiner  Haff]], die [[Dziwna|Dievenow]] und die [[Oder (Fluss)|Oder]] vorgerückt, kam dort jedoch neun Wochen lang zum Stehen. Während dieser Zeit lag die sowjetische Armee von der Insel Wollin sowie von der [[Ostsee]] aus unter beständigem deutschen Artilleriebeschuss. Stepenitz und weitere Ortschaften (unter anderem [[Dziwnów|Dievenow]], Cammin, Köpitz, Hagen, Laatzig, Fritzow, Düssin, [[Gogolice (Wolin)|Gaulitz]], Grabow und Langenberg) wurden fast völlig zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;Flemming-Benz (1970), S. 533.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem die Brücken am 5. und 6. März gesprengt worden waren, setzten viele Stepenitzer mit dem Dampfer über das Haff. Nach der deutschen Kapitulation im Mai 1945 wurden die Übergänge über Oder, Haff und Dievenow von den Polen für Deutsche gesperrt, so dass Geflüchtete in einigen Fällen nicht an ihre Heimatorte zurückkehren konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;Flemming-Benz (1970), S. 535.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald nach Kriegsende wurde die Region zusammen mit ganz Hinterpommern, [[Stettin]] und einem Teil [[Vorpommern]]s von der [[Sowjetunion]] der [[Volksrepublik Polen]] zur Verwaltung überlassen. Es begann die Zuwanderung polnischer Zivilisten. Die verbliebene deutsche Bevölkerung wurde bis auf wenige Personen ab Sommer 1945 von der polnischen Administration in Richtung Westen [[Flucht und Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten|vertrieben]]. Die Vertreibungen wurden unter kurzfristiger Ankündigung durchgeführt, und es durfte nur Handgepäck mitgenommen werden, das sehr häufig während des Marsches zur Oder sowie beim Übergang über das Haff, die Dievenow und die Oder geplündert wurde. Die Ausweisung der deutschen Bevölkerung war im selben Jahr weitgehend abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Flemming-Benz (1970), S. 541: &amp;#039;&amp;#039;Die Vertreibung der deutschen Bevölkerung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 1946 erhielt Stepenitz die polonisierte Ortsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Stepnica&amp;#039;&amp;#039;. Die Ortschaft hat heute ca. 5000 Einwohner. Stadtrecht wurde am 1. Januar 2014 gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dziennikustaw.gov.pl/du/2013/869/1] Dziennik Ustaw&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Einwohnerzahl ===&lt;br /&gt;
* 1782: {{0}}643, in Groß Stepenitz&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christian Friedrich Wutstrack]]: &amp;#039;&amp;#039;Nachtrag zur Kurzen historisch-geographisch-statistischen Beschreibung von dem  königlich-preußischen Herzogtum Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. Stettin 1795, [http://books.google.de/books?id=67gDAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA148 S. 148.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1864: 1758, in Groß Stepenitz&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bergh1870&amp;quot;&amp;gt;Berghaus (1870), [http://books.google.de/books?id=5Y9SAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA331 S. 331.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1868: 1644, in Groß Stepenitz&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bergh1870&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1925: 1617, in Groß Stepenitz&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stübs&amp;quot; &amp;gt;[https://web.archive.org/web/20150218160548/http://gemeinde.gross-stepenitz-flecken.kreis-cammin.de/ Die Gemeinde Groß Stepenitz, Flecken, im ehemaligen Kreis Cammin in Pommern] (Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft, 2011).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1932: 1617, in Groß Stepenitz, darunter vier Katholiken&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flemmin110&amp;quot;&amp;gt;Flemming-Benz (1970), S. 110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1936: 2866, in Stepenitz, nach dem am 1. April 1936 erfolgten Zusammenschluss von &amp;#039;&amp;#039;Groß Stepenitz, Flecken&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;Groß Stepenitz, Dorf&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Klein Stepenitz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2011: 4902&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.stat.gov.pl/gus/5840_13211_PLK_HTML.htm |wayback=20120817000000 |text=Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2011 Bilans opracowany na bazie wyników NSP&amp;#039;2011 (Exceltabelle) |archiv-bot=2019-04-21 13:19:20 InternetArchiveBot }}. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 11. Dezember 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Verwaltungspolitisch existierten bis zum 31. März 1936 die drei selbständigen Gemeinden:&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Groß Stepenitz, Flecken&amp;#039;&amp;#039; mit (1932) 1617 Einwohnern, darunter vier katholischen, und einer Flächengröße der Gemarkung von 2,7 km²&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Groß Stepenitz, Dorf&amp;#039;&amp;#039; mit (1932) 390 Einwohnern, darunter zwei katholischen, und einer Flächengröße der Gemarkung von  10,5  km²&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Klein Stepenitz&amp;#039;&amp;#039; mit (1932) 677 Einwohnern, darunter einem katholischen, und einer Flächengröße der Gemarkung von 8,5 km²&lt;br /&gt;
Der Flecken Groß Stepenitz beherbergte um 1930 sechs Wohnplätze:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stübs&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Ablagegehöft Stepenitz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Forstsekretärgehöft Stepenitz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Groß Stepenitz, Flecken&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Kleinbahnhof Stepenitz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Mühle&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Oberförstereigehöft Stepenitz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Im Dorf Groß Stepenitz gab es um 1930  elf Wohnplätze:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stübs2&amp;quot;&amp;gt;Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20150218170500/http://gemeinde.gross-stepenitz-dorf.kreis-cammin.de/ Die Gemeinde Groß Stepenitz, Dorf, im ehemaligen Landkreis Cammin in Pommern]&amp;#039;&amp;#039; (2011.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Birkenwalde&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Buwin&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Chausseehaus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Ferdinandshof&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Forsthaus Schöneiche&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Forsthaus Stepenitz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Groß Stepenitz, Dorf&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Marienhof&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Rothsand&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Schiebenhorst&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039; Vier&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Das Dorf Klein Stepenitz hatte um 1930 drei Wohnplätze:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stübs3&amp;quot; &amp;gt;Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20150218215117/http://gemeinde.klein-stepenitz.kreis-cammin.de/ Die Gemeinde Klein Stepenitz im ehemaligen Landkreis Cammin in Pommern]&amp;#039;&amp;#039; (2011).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Klein Stepenitz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Sandhof&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Vierhäuser&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den drei Ortschaften zusammen wurden im Jahr 1932 2667 evangelische und sieben katholische Einwohner gezählt, insgesamt 2684.&lt;br /&gt;
Die drei Orte gehörten, wie auch die Dörfer Flacke und Schützendorf, zum [[Amtsbezirk Stepenitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen erhebliche Widerstände der lokalen Gemeinde- und Gutsvertreter wurde kurz vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] der Zusammenschluss des Fleckens Groß Stepenitz mit dem Dorf Groß Stepenitz und dem Dorf Klein Stepenitz durchgesetzt und am 1. April 1936 wirksam. Aus dem Zusammenschluss ging die Gemeinde Stepenitz mit einer Flächengröße von 21,7 km² und 2866 Einwohnern hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Barocke [[St. Hyazinth (Stepnica)|Pfarrkirche St. Hyazinth]]; ein verputzter [[Fachwerkhaus|Fachwerkbau]] von 1741, bis 1945 evangelisch, seitdem katholisch&lt;br /&gt;
* Fachwerk- und Ziegelhäuser aus dem 19./20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Wider]] (1818–1884), deutscher Maler, Präsident des Deutschen Künstlervereins in Rom&lt;br /&gt;
* [[Robert Parlow]] (1835–1901), deutscher Marinemaler&lt;br /&gt;
* [[Daniel Gerth]] (1891–1934), deutscher Offizier im Ersten Weltkrieg, wurde 1934 als SA-Führer von der SS hingerichtet&lt;br /&gt;
* [[Arnold Klünder]] (1909–1976), deutscher Maler, Grafiker und Keramiker, wirkte in Ahrenshoop&lt;br /&gt;
* [[Dieter Blumenberg]] (1925–2019), deutscher Politiker (SPD) und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Manfred Schatz]] (1925–2004), deutscher impressionistischer Maler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Ort verbunden ===&lt;br /&gt;
* [[Robert Hilgendorf]] (1852–1937),  [[Windjammer]]-[[Kapitän]] der Hamburger [[F. Laeisz]] [[Reederei]] und &amp;#039;&amp;#039;Schifferalter&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Die [[Gmina|Landgemeinde]] Stepnica umfasst eine Fläche von etwa 300&amp;amp;nbsp;km² und besteht neben dem gleichnamigen Hauptort aus folgenden 15 Ortsteilen:&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;40%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* Bogusławie &amp;#039;&amp;#039;(Birkenwalde)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Budzień &amp;#039;&amp;#039;(Schützendorf)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Czarnocin &amp;#039;&amp;#039;(Zartenthin)&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
* Gąsierzyno &amp;#039;&amp;#039;(Ganserin)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Jarszewko]] &amp;#039;&amp;#039;(Jassow am Haff)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Kopice &amp;#039;&amp;#039;(Köpitz)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Łąka (Stepnica)|Łąka]] &amp;#039;&amp;#039;(Lanke)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Miłowo (Stepnica)|Miłowo]] &amp;#039;&amp;#039;(Flacke)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;40%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* Piaski Małe &amp;#039;&amp;#039;(Paatzig)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Stepnica &amp;#039;&amp;#039;(Stepenitz)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Stepniczka &amp;#039;&amp;#039;(Sandhof)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Widzieńsko &amp;#039;&amp;#039;(Hohenbrück)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Zielonczyn &amp;#039;&amp;#039;(Graseberg)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Żarnowo (Stepnica)|Żarnowo]] &amp;#039;&amp;#039;(Altsarnow)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Żarnówko &amp;#039;&amp;#039;(Neusarnow)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist vor allem seit der Wende ein beliebtes touristisches Ziel. Wichtige Urlaubsorte der Gemeinde sind neben Stepnica die Orte [[Jarszewko]] (&amp;#039;&amp;#039;Jassow am Haff&amp;#039;&amp;#039;), [[Żarnowo (Stepnica)|Żarnowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Altsarnow&amp;#039;&amp;#039;) und [[Łąka]] (&amp;#039;&amp;#039;Lanke&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichtliche Funde ==&lt;br /&gt;
Auf der Gemarkung von Stepenitz wurde früher eine Reihe vorgeschichtlicher Artefakte geborgen, die auf lang zurückliegende menschliche Aktivitäten in der Region hindeuten, darunter&amp;lt;ref&amp;gt;Flemming-Benz (1970), S. 98–99.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* eine Hirschhornhacke sowie ein ohne Steinwerkzeuge bearbeitetes Geweihstück vom [[Riesenhirsch]]&lt;br /&gt;
* aus der jüngeren Steinzeit (4. Jahrtausend v. Chr.): ein [[Feuerstein]]beil, ein Lochhammer, eine Loch[[axt]] und ein großer [[Pflug]]keil aus [[Schiefer|schiefrigem]] Gestein&lt;br /&gt;
* aus der [[Bronzezeit]] (2. Jahrtausend v. Chr.): eine [[Kannelure]]n-Steinscheibe mit peripherer Kehlung und – auf dem &amp;#039;&amp;#039;Galberg&amp;#039;&amp;#039; – ein Urnenfeld mit Urnen aus Ton&lt;br /&gt;
* aus der vorrömischen [[Eisenzeit]]: eine [[Brandgrab|Brandurne]] aus der [[Latènezeit|La-Tène-Zeit]]&lt;br /&gt;
Über die jüngere Eisenzeit ([[Wenden]]- und [[Wikinger]]zeit) lassen die Fundstücke keine Schlussfolgerungen zu. Die Fundstücke wurden größtenteils in Stettiner und Berliner Museen ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039; Groß Stepenitz, Stadt („Flecken“), an der Stepenitz-Mündung (des Gubenbachs) in das Papenwasser, Kreis Cammin, Provinz Pommern&amp;#039;&amp;#039;. In:  &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus &amp;#039;&amp;#039;Meyers Orts- und Verkehrslexikon&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Groß Stepenitz ([https://www.meyersgaz.org/place/10659003 meyersgaz.org]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Cammin – Ein pommersches Heimatbuch.&amp;#039;&amp;#039; (zusammengestellt und erarbeitet von Hasso von Fleming-Benz), Holzner, Würzburg 1970, insbesondere S. 98–117: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinde Stepenitz.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Berghaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Landbuch des Herzogtums Pommern und des Fürstentums Rügen.&amp;#039;&amp;#039; Teil II, Band 6, Anklam 1870,  S. 331–337 ([http://books.google.de/books?id=5Y9SAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA331 Online]).&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königlich-Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern.&amp;#039;&amp;#039; Teil II, Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung der zu dem Gerichtsbezirk der Königlichen Landeskollegien in Stettin gehörigen Kreise.&amp;#039;&amp;#039; Stettin 1784, S. 12–15 ([http://books.google.de/books?id=qAk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA12 Online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [http://www.territorial.de/pommern/cammin/stepeniz.htm &amp;#039;&amp;#039;Amtsbezirk Stepenitz&amp;#039;&amp;#039; (Territorial.de)]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20150218160548/http://gemeinde.gross-stepenitz-flecken.kreis-cammin.de/ Die Gemeinde Groß Stepenitz, Flecken, im ehemaligen Kreis Cammin in Pommern] (Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft, 2011).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.stepnica.pl Website der Gemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Powiat Goleniowski}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4662080-1|VIAF=236125058}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Westpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Stepnica| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
	</entry>
</feed>