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	<title>Stephen Breyer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T14:58:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stephen_Breyer&amp;diff=452213&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Intimidator: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2026-04-12T09:10:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Supreme Court Associate Justice Stephen Breyer holds a copy of the Constitution of the United States as he delivers remarks on his retirement, Wednesday, January 27, 2022 in the Roosevelt Room of the White House (4x3) (cropped).jpg|mini|Stephen Breyer (2022)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stephen Gerald Breyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. August]] [[1938]] in [[San Francisco]], [[Kalifornien]]) ist ein [[Vereinigte Staaten|amerikanischer]] [[Jurist]] und ehemaliger [[Richter]] am [[Oberster Gerichtshof der Vereinigten Staaten|Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten]] (&amp;#039;&amp;#039;Supreme Court&amp;#039;&amp;#039;). Er amtierte seit 1994 und galt zuletzt zusammen mit den Richterinnen [[Elena Kagan]] und [[Sonia Sotomayor]] als Teil des liberalen Flügels am Gerichtshof. Am 30. Juni 2022 trat er von seinem Amt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Breyer kam in San Francisco als Kind jüdischer Eltern aus der [[Mittelschicht]] zur Welt. Er besuchte die &amp;#039;&amp;#039;Lowell High School&amp;#039;&amp;#039; und studierte anschließend an der [[Stanford University]] sowie mit einem [[Marshall-Stipendium]] am [[Magdalen College]] der [[University of Oxford]] und wurde mit dem Abschluss eines BA &amp;#039;&amp;#039;([[Bachelor]] of Arts)&amp;#039;&amp;#039; graduiert. In [[Harvard University|Harvard]] erwarb er den LLB &amp;#039;&amp;#039;([[Bachelor of Laws]])&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1964 fungierte er als Referendar (law clerk) am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten für Richter [[Arthur Goldberg]]. Anschließend war er in der Verwaltung als Sonderassistent des Justizministers für Wettbewerbsrecht, als assistierender Sonderstaatsanwalt in der [[Watergate-Affäre]] und als Rechtsberater für den [[United States Senate Committee on the Judiciary|Justizausschuss]] des [[US-Senat]]s tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 heiratete Breyer Joanna Hare, mit der er drei Kinder hat. Von 1967 bis 1994 war er Professor an der Harvard Law School, von 1977 bis 1980 auch Professor an der &amp;#039;&amp;#039;Kennedy School of Government&amp;#039;&amp;#039; von Harvard, und Gastprofessor am Rechtskollegium von [[Sydney]] und der Universität von [[Rom]]. In Harvard war Breyer als führender Experte für [[Verwaltungsrecht]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1980 bis 1994 diente er als Richter am [[United States Court of Appeals|Bundesappellationsgerichtshof]] für den 1. Gerichtskreis ([[United States Court of Appeals for the First Circuit]]), dem er 1990 bis 1994 als Nachfolger von [[Levin H. Campbell]] auch vorstand. Als Mitglied der [[United States Sentencing Commission]] war er von 1985 bis 1989 maßgeblich an der Erarbeitung der Strafbemessungsrichtlinien beteiligt, die zur Vereinheitlichung der ausgesprochenen Strafen in Straffällen dienen sollten. 1982 wurde er in die [[American Academy of Arts and Sciences]] und 2004 in die [[American Philosophical Society]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://search.amphilsoc.org/memhist/search?creator=Stephen+Breyer&amp;amp;title=&amp;amp;subject=&amp;amp;subdiv=&amp;amp;mem=&amp;amp;year=&amp;amp;year-max=&amp;amp;dead=&amp;amp;keyword=&amp;amp;smode=advanced| titel=Member History: Stephen Breyer| hrsg=American Philosophical Society| zugriff=2018-05-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 nominierte ihn [[Präsident der Vereinigten Staaten|US-Präsident]] [[Bill Clinton]] als Nachfolger von [[Harry A. Blackmun]] als Richter am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten. Der US-Senat bestätigte Breyer mit 87:9 Stimmen im Amt. In der Folge war Breyer bis zur Bestätigung von Richter [[John Roberts]] im Jahr 2005 amtsjüngster Richter am Supreme Court.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für 2019 wurde Breyer die [[Manley-O.-Hudson-Medaille]] der [[Amerikanische Gesellschaft für internationales Recht|Amerikanischen Gesellschaft für internationales Recht]] (ASIL) zugesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2022 wurde bekannt, dass Breyer sich vom Gericht „zum Ende des laufenden Gerichtsjahres im Juni“ zurückziehen wolle.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.tagesspiegel.de/politik/breyer-bestaetigt-rueckzug-biden-will-erstmals-schwarze-frau-fuer-supreme-court-nominieren/28011468.html US-Verfassungsrichter Breyer bestätigt Rückzug]&amp;#039;&amp;#039;, tagesspiegel.de, veröffentlicht am 27. Januar und abgerufen am 28. Januar 2022;&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies bestätigten Breyer und das Weiße Haus im Laufe des 27. Januar 2022.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/politik/breyer-bestaetigt-rueckzug-biden-will-erstmals-schwarze-frau-fuer-supreme-court-nominieren/28011468.html Breyer bestätigt Rückzug] tagesspiegel.de, veröffentlicht am 27. Januar 2022, abgerufen am 28. Januar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 30. Juni 2022 trat [[Ketanji Brown Jackson]] seine Nachfolge an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsprechung ==&lt;br /&gt;
Breyer gilt als pragmatischer Verfassungsrechtler, der eher an der Kontinuität und Kohärenz des Rechts interessiert ist als an dogmatischen Vorgaben. Über viele Jahre stimmte er häufig wie seine Richterkollegen [[David Souter]] – bis zu dessen Rücktritt im August 2009 – und [[Ruth Bader Ginsburg]], die in dieser Konstellation zusammen mit [[John Paul Stevens]] als linker (im US-Sprachgebrauch „liberaler“) Flügel des Gerichtshofs galten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trat stets für ein verfassungsmäßiges Recht auf [[Abtreibung]] – seit dem Leitentscheid &amp;#039;&amp;#039;[[Roe v. Wade]]&amp;#039;&amp;#039; (1973) eines der umstrittensten Themen der US-Politik – ein. Auch gilt er als Verfechter der ebenfalls umstrittenen Berücksichtigung von [[völkerrecht]]lichen und ausländischen Präzedenzfällen. Dagegen ist Breyer vorsichtig bei der grundrechtlichen Beschränkung der Kompetenzen der Strafverfolgungsbehörden und plädiert für eine zurückhaltende gerichtliche Überprüfung legislativer Einschränkungen der Meinungsäußerungsfreiheit unter dem [[1. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten|Ersten Verfassungszusatz]]. Am 26. Juni 2003 erklärte der Oberste Gerichtshof mit sechs zu drei Stimmen die [[Chronologie der Sodomiegesetze in den Vereinigten Staaten|Sodomiegesetze]] für ungültig. Breyer vertrat dabei die Mehrheitsmeinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Im Oktober 2011 wurde Breyer in die Jury zur Vergabe des [[Pritzker-Preis]]es, der weltweit renommiertesten Auszeichnung im Bereich der Architektur, berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Active Liberty: Interpreting Our Democratic Constitution.&amp;#039;&amp;#039; Vintage, New York 2006, ISBN 978-0-307-27494-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Making Our Democracy Work: A Judge’s View.&amp;#039;&amp;#039; Vintage, New York 2011, ISBN 978-0-307-39083-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Court And The World: American Law and the New Global Realities.&amp;#039;&amp;#039; Alfred A. Knopf, New York 2015, ISBN 978-1-101-94619-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Authority of the Court and the Peril of Politics.&amp;#039;&amp;#039; Harvard University Press, Cambridge 2021, ISBN 978-0-674-26936-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.fjc.gov/history/judges/breyer-stephen-gerald Stephen Gerald Breyer] im &amp;#039;&amp;#039;Biographical Directory of Article III Federal Judges, 1789-present&amp;#039;&amp;#039; (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=132174731|LCCN=n/79/126462|VIAF=108725142|NDL=001237837}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Breyer, Stephen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Manley-O.-Hudson-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Oberster Gerichtshof der Vereinigten Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (United States Court of Appeals)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Philosophical Society]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Académie des sciences morales et politiques]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Harvard University)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Harvard University]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Breyer, Stephen&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Breyer, Stephen Gerald; Breyer, Stephen G.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=amerikanischer Jurist, Richter am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. August 1938&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[San Francisco]], Kalifornien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Intimidator</name></author>
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