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	<title>Stephanie Mackensen von Astfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T08:15:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stephanie_Mackensen_von_Astfeld&amp;diff=1150208&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2025-11-20T15:03:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stephanie Mackensen von Astfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Februar]] [[1894]] in [[Berlin]]; † [[1. Februar]] [[1985]]) war Mitglied der [[Evangelische Kirche|evangelischen]] [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]], die sich aktiv gegen die staatliche Einflussnahme in kirchliche Belange während der Zeit des „[[Zeit des Nationalsozialismus|Dritten Reichs]]“ zur Wehr setzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Stephanie Mackensen von Astfeld wurde in Berlin geboren und wuchs in [[Düsseldorf]] auf. Ihre Mutter war Wilhelmine Devens, ihr katholischer Vater [[Ludwig von Renvers]] wurde 1903 zum Landeshauptmann des [[Provinzialverband der Rheinprovinz|Provinzialverbandes]] der [[Rheinprovinz]] berufen worden. Schon als Kind nahm Stephanie die Auseinandersetzungen zwischen dem Preußischen Staat und den Katholiken wahr, die als Nachwirkungen des [[Kulturkampf]]es im Rheinland noch lange das soziale und politische Klima prägten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit des Ersten Weltkrieges ==&lt;br /&gt;
Durch Heirat mit dem preußisch-protestantischen Beamten [[Ferdinand Mackensen von Astfeld]] kam sie in näheren Kontakt mit der [[Evangelische Kirche|Evangelischen Kirche]] und wurde 1917 deren Mitglied. Während ihr Ehemann im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] kämpfte, begann sie zum ersten Mal selbst die Bibel zu lesen und kam „über den [[Römerbrief]]“ zum evangelischen Glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit des Zweiten Weltkrieges ==&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg war Ferdinand von Mackensen zunächst Verwaltungsbeamter in verschiedenen kleineren Städten. 1933 kam die Familie (mit mittlerweile drei Kindern) nach [[Stettin]]. Ferdinand wurde zum Vizepräsidenten der [[Provinz Pommern]] ernannt und hatte somit dort das zweithöchste Regierungsamt inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stephanie von Mackensen trat zum 1. Oktober 1932 der [[NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 1.333.527).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/26930452&amp;lt;/ref&amp;gt; Jugend- und Sozialarbeit waren schon seit Jahren ihr Beschäftigungsfeld gewesen, und ihr schien das [[25-Punkte-Programm|Parteiprogramm der NSDAP]] von 1920 die Lösung für die brennenden Probleme zu bieten: die NSDAP präsentierte sich als Partei, die den verarmten Arbeitern neue Hoffnung gab, die Jugend ansprach und vorgab, die Klassenschranken überbrücken zu können. Die [[Nationalkonservatismus|nationalkonservative]] Ausrichtung passte gut zu den Auffassungen einer preußischen Beamtentochter und -gattin. Entsprechend schloss sich Stephanie auch den staatstreuen [[Deutsche Christen|Deutschen Christen]] an und wurde für diese Gruppe in die Pommersche [[Landessynode]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ereignisse nach der nationalsozialistischen [[Machtergreifung]] 1933 weckten in ihr Zweifel, ob die Ziele der NSDAP sich wirklich mit ihrer Auffassung vom [[Christentum]] vereinbaren ließen. Das Parteiprogramm der NSDAP hatte eine solche Vereinbarkeit unter § 24 noch vorgegeben. Stephanie lernte die [[Bekennende Kirche]] kennen und wurde bald ein Mitglied des [[Bruderrat]]es der Bekennenden Kirche in Pommern. Als dessen Geschäftsführerin war sie an den politischen und theologischen Diskussionen und Entscheidungen beteiligt, organisierte unter anderem illegale Kollektensammlungen und unterstützte [[Dietrich Bonhoeffer]]s illegales Predigerseminar in [[Finkenwalde (Predigerseminar)|Finkenwalde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Vetter ihres Ehemanns, Generalfeldmarschall [[August von Mackensen]], verhalf sie [[Albrecht Schönherr]] zu einer Pfarrstelle. Sie stand in Kontakt mit herausragenden Mitgliedern der Bekennenden Kirche wie [[Ruth von Kleist-Retzow]] (Großmutter [[Maria von Wedemeyer]]s, der Verlobten Bonhoeffers) und [[Reinold von Thadden-Trieglaff]], dem Vorsitzenden des Pommerschen Bruderrats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Bekenntnissynode]] in [[Barmen]] im Mai 1934 war Stephanie von Mackensen als einzige weibliche Delegierte an der Beratung und Verabschiedung der [[Barmer Theologische Erklärung|Barmer Theologischen Erklärung]] beteiligt. Sie nahm an weiteren Bekenntnissynoden teil und setzte sich vor allem für die Anliegen der [[Laie (Religion)|Laien]] in der Bekennenden Kirche ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 kam es zum Konflikt mit der NSDAP. Stephanie, noch immer Parteimitglied, hatte sich in einem Brief an den Pommerschen Gauleiter [[Franz Schwede-Coburg]] über dessen öffentliche Verunglimpfungen der Kirche beschwert. Dieser strengte darauf ein Parteigerichtsverfahren mit dem Ziel an, sie und ihren Ehemann (der der NSDAP seit dem 1. April 1933 angehörte) aus der Partei auszuschließen. Als dies nicht gelang, veranlasste er die Entlassung und Zwangspensionierung von Ferdinand von Mackensen aus seinem Staatsamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg arbeitete Stephanie zunächst einige Jahre im Predigerseminar der [[Evangelische Kirche von Westfalen|Evangelischen Kirche von Westfalen]] in [[Brackwede]], anschließend über viele Jahre ehrenamtlich als Vorsitzende des [[Deutsch-Evangelischer Frauenbund|Deutsch-Evangelischen Frauenbundes]] Düsseldorf sowie in der [[Telefonseelsorge]] in Neuss und Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://evtheol.phil-fak.uni-koeln.de/fileadmin/sites/evtheol/index/abteilungen/kirchengeschichte/oehlmann/Mackensen-Kurzvorstellung.pdf Projektvorstellung einer Magisterarbeit über Stephanie Mackensen von Astfeld] an der Universität Köln (PDF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walter von Hueck]] et al.: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser 1995&amp;#039;&amp;#039;. B (Briefadel), Band XXI, Band 108 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;GHdA&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1995, {{ISSN|0435-2408}}, S. 312.&lt;br /&gt;
* [[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], Friedrich Wilhelm Euler, Walter von Hueck et al.: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser 1961&amp;#039;&amp;#039;. B (Briefadel), Band V, Band 26 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;GHdA&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1961, {{ISSN|0435-2408}}, S. 214 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Mackensen Von Astfeld, Stephanie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Bekennenden Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökumenische Persönlichkeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Pommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mackensen (Adelsgeschlecht)|⚭Stephanie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mackensen von Astfeld, Stephanie &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mackensen, Stephanie von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche NS-Gegnerin; Mitglied der Bekennenden Kirche&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Februar 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Februar 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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