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	<title>Stephan Witasek - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stephan_Witasek&amp;diff=651064&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-05-17T14:46:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stephan Witasek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Mai]] [[1870]] in [[Wien]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[18. April]] [[1915]] in [[Graz]]&amp;lt;ref&amp;gt;Nachruf in: Grazer Tagblatt, Jg. 25, Nr. 108, 19. April 1915, S. 2 ([https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=gtb&amp;amp;datum=19150419&amp;amp;seite=2&amp;amp;zoom=33 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein Vertreter der [[Grazer Schule]] für experimentelle Psychologie und Gegenstandstheorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Stephan Witasek war eines von fünf Kindern des Wenzel und der Ennem Witasek, seine Schwester [[Johanna Witasek]] wurde Fachlehrerin an der Mädchenbürgerschule in der [[Landstraße (Wien)|Reißnerstraße]] und publizierte als Botanikerin&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Speta]]: &amp;#039;&amp;#039;Witasek, Johanna&amp;#039;&amp;#039;, in: Brigitta Keintzel, [[Ilse Korotin]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wissenschafterinnen in und aus Österreich : Leben – Werk – Wirken&amp;#039;&amp;#039;. Wien : Böhlau, 2002, ISBN 3-205-99467-1, S. 818ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Stephan Witasek habilitierte sich 1899 in der [[Philosophie]] und war zunächst Bibliothekar an der [[Karl-Franzens-Universität Graz|Grazer Universität]] und Mitarbeiter unter [[Alexius Meinong]] im Psychologischen Laboratorium, dessen Leitung ihm 1914 übertragen wurde. Er starb kurze Zeit später an einem Magenleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Witaseks Ausgangspunkt für seine Vorstellungs- und Dispositionspsychologie ist die Unterscheidung zwischen unanschaulichen und anschaulichen Vorstellungen. Sein erklärtes Ziel war es, die Gegenstandstheorie für die [[Ästhetik]] fruchtbar zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine unanschauliche Vorstellung über eine Farbe kann beispielsweise auch ein Blinder haben, indem er sich die Farbe nur denkt. Man spricht heute im Blindenbildungswesen auch gerne von Worthülsen. Soll eine Farbe auch anschaulich vorgestellt werden, muss der Vorstellende diese Farbe auch anschaulich vorstellen wollen und können. Sind beide Voraussetzungen erfüllt geht die unanschauliche Vorstellung in eine anschauliche über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Witasek war wie [[Johannes Volkelt]] ein kritischer Befürworter der im deutschsprachigen Raum von [[Theodor Lipps]] ausgehenden [[Einfühlungstheorie]], welche ästhetische Wahrnehmungen darauf zurückführt, dass eigene Gefühle oder Bewegungsimpulse in den ästhetischen Gegenstand „eingefühlt“ werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Physiologische oder experimentelle Psychologie an Gymnasien (mit Höfler), 1898&lt;br /&gt;
* Psychol. Schulversuche (mit Höfler), 1900&lt;br /&gt;
* Grundzüge der allgemeinen Ästhetik, Leipzig 1904&lt;br /&gt;
* Psychologisches zur ethischen Erziehung, 1907&lt;br /&gt;
* Psychologie der Raumwahrnehmung des Auges. Heidelberg, Carl Winters Universitätsbuchhandlung, 1910&lt;br /&gt;
* Beiträge zur Psychologie der Komplexionen, Zeitschrift f. Psychol. der Sinnesorgane, Bd. 14&lt;br /&gt;
* Psychol. Analyse der ästhet. Einführung, Zeitschrift f. Psychol. der Sinnesorgane, Bd. 25&lt;br /&gt;
* Grundlinien der Psychologie, Leipzig, Meiner, 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stephan Witasek zum Gedächtnis.&amp;#039;&amp;#039; In: Zeitschrift für Psychologie 73 (1915), S. 173 ff.&lt;br /&gt;
* Eisler, Kurt: Artikel: &amp;#039;&amp;#039;Witasek, Stephan.&amp;#039;&amp;#039; In: Philosophenlexikon, S. 821 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119558157}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * Barry Smith: Alexius Meinong and Stephan Witasek - On Art and Its Objects --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119558157|LCCN=no/97/50730|VIAF=25415308}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Witasek, Stephan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experimentalpsychologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Witasek, Stephan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Vertreter der Grazer Schule für experimentelle Psychologie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Mai 1870&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. April 1915&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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