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	<title>Stephan Werner von Dewitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stephan_Werner_von_Dewitz&amp;diff=2785928&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-17T07:53:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stephan Werner von Dewitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. März]] [[1726]] in [[Cölpin]]; † [[26. Januar]] [[1800]] in [[Schwerin]]) war Präsident des [[Geheimer Rat|Geheimen Rates]] von [[Mecklenburg-Strelitz]], später von [[Mecklenburg-Schwerin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maltzahn_S40&amp;quot;&amp;gt;Maltzan: &amp;#039;&amp;#039;Einige gute Mecklenburgische Männer. Lebensbilder&amp;#039;&amp;#039;., Hinstorff’sche Hofbuchhandlung Wismar 1882, S. 40&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Dewitz.jpg|mini|[[Allianzwappen]] von Stephan Werner von Dewitz und Bernhardine von Bülow am Herrenhaus Cölpin (1786)]]&lt;br /&gt;
Stephan Werner von Dewitz (Nr. 417 der [[Geschlechtszählung]]) entstammte der so genannten &amp;#039;&amp;#039;„Jobst Linie“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. 1903. Der in Deutschland eingeborene Adel (Uradel) |Sammelwerk=&amp;quot;[[Gothaischer Hofkalender|Der Gotha]]&amp;quot; |Band=Drewitz, auch Dewitz-Krebs |Nummer=II. Linie. 1. Ast. 1. Zweig: (K)Cölpin |Auflage=4 |Verlag=[[Justus Perthes]] |Ort=Gotha |Datum=1902-11-10 |Seiten=254–255 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8305614 |Abruf=2022-06-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; des alten pommersch-mecklenburgischen Uradelsgeschlechts von [[Dewitz (Adelsgeschlecht)|Dewitz]]. Er wurde geboren als Sohn des in dänischen Diensten stehenden Otto Balthasar von Dewitz, von dem er 1749 das Gut Cölpin in Südostmecklenburg erbte, und der Dorothea Elisabeth, geb. [[Raven (Adelsgeschlecht)|von Raven]]. Er hatte drei Brüder und sieben Schwestern. Verheiratet war er in erster Ehe mit Marie Helene Tugendreich, geb. [[Bardeleben (Adelsgeschlecht)|von Bardeleben]] (1746–1767), die kurz nach der Geburt eines gemeinsamen Sohnes ebenso wie dieser starb. In zweiter Ehe heiratete er Bernhardine, geb. [[Bülow (Adelsgeschlecht)|von Bülow]] (1747–1804; a.d.H. [[Cammin (bei Rostock)|Cammin]]). Diese Ehe blieb kinderlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;„Herr von Dewitz ist [1766] lang von Statur, schlank und blauäugig und schön von Gesicht. Er hat einen einnehmenden Anstand und ist dabei leutselig und gesprächig. Er ist mitunter ohne doch leichtsinnig zu sein, kühn zu großen Unternehmungen, aber nicht unbedachtsam, ein Wirt ohne daß man ihn einer zu großen Sparsamkeit beschuldigen könnte, und ein wahrer Verehrer der Religion ohne Bigotterie und Vorurteile.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Nugent]]: &amp;#039;&amp;#039;Reisen durch Deutschland und vorzüglich durch Mecklenburg.&amp;#039;&amp;#039; [Neudr. d. Ausg. 1781/82.] [[Thomas Helms Verlag]], Schwerin 1998. S. 184.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Mecklenburg-Strelitz ===&lt;br /&gt;
Nachdem er zunächst zu Hause erzogen wurde, schickten ihn seine Eltern 1742 für drei Jahre auf die [[Ritterakademie (Brandenburg an der Havel)|Ritterakademie]] in [[Dom Brandenburg]], Zögling 421,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter von Leers |Titel=Die Zöglinge der Ritterakademie zu Brandenburg a. H. 1705 – 1913 |Hrsg=Verein der ehemaligen Zöglinge der Ritterakademie zu Brandenburg a. H. |Sammelwerk=RA-Zöglingsverzeichnis I von IV |Band=1742 |Nummer=von Dewitz, Stephan Werner-Zögling-RA-Nr.: 421 |Verlag=Selbstverlag. Druck P. Riemann |Ort=Belzig, Ludwigslust |Datum=1913 |DNB=361143532 |Seiten=73 |Online=https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN1046507885&amp;amp;PHYSID=PHYS_0089&amp;amp;DMDID=DMDLOG_0001 |Abruf=2022-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; danach auf die Universität [[Jena]]. Nach Abschluss der Ausbildung trat er bei dem damals in [[Mirow]] lebenden apanagierten Prinzen, Herzog [[Karl zu Mecklenburg (1708–1752)|Carl (Ludwig Friedrich)]], eine Stelle als [[Kammerjunker]] an und geriet dadurch ins Zentrum der [[Aufklärung]] im Strelitzschen Landesteil. Als dieser 1752 starb, blieb er zunächst Rat von dessen Witwe. Nachdem kurz danach auch der regierende Herzog [[Adolf Friedrich III. (Mecklenburg)|Adolf Friedrich III.]] starb, folgte als Regent im Landesteil [[Mecklenburg-Strelitz]] dessen Neffe, der erst fünfzehnjährige Herzog [[Adolf Friedrich IV. (Mecklenburg)|Adolf Friedrich IV.]] Wegen unklarer Hausgesetze und dem politischen Tauziehen im Vorfeld des [[Landesgrundgesetzlicher Erbvergleich|Landesgrundgesetzlichen Erbvergleichs (LGGEV)]] ging der Regierungswechsel unter erheblichen Turbulenzen einher. Ziel der verschiedenen agierenden Parteien war es, die Vormundschaft über den neuen Regenten zu erlangen und dadurch eigene Verhandlungspositionen zu stärken. Adolf Friedrich III. hatte die Vormundschaft seiner Witwe übertragen. Die Gegenpartei unter [[Christian Ludwig II. (Mecklenburg)|Christian Ludwig II.]], regierender Herzog im Landesteil [[Mecklenburg-Schwerin]], die auch Ansprüche auf die Vormundschaft anmeldete, marschierte daraufhin erfolgreich in Mecklenburg-Strelitz ein und übernahm dort die Regierung. Den jugendlichen Thronfolger hatte man in Begleitung von Dewitz jedoch schon im preußischen Ausland in Sicherheit nach Greifswald gebracht. 1753 erklärte Kaiser [[Franz I. Stephan (HRR)|Franz I.]] den Herzog für volljährig, was den Konflikt beendete. Dewitz wurde mit dem dies belegenden Diplom nach Schwerin entsandt, um Christian Ludwig zu informieren. Nach der Rückkehr von Herzog Adolf Friedrich IV. aus Greifswald wurde Dewitz zum herzoglich mecklenburg-strelitzschen Wirklichen Hof- und Justizrat ernannt mit Sitz und Stimme in der herzoglichen Justizkanzlei. In dieser Funktion begleitete er den Herzog ab 1755 zu Reisen nach Frankreich, die Schweiz, Italien und Holland. Da er hierbei das Vertrauen des Herzogs gewinnen konnte, wurde er, inzwischen zum geheimen Legationsrat befördert, an die Höfe in [[Berlin]], [[Hannover]], [[Schwerin]] und zu den preußischen und schwedischen Armeen während des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieges]] entsandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach weiteren Verwendungen im Dienste der herzoglichen Familie, wurde er 1760 zum [[Schlosshauptmann]] und 1761 zum [[Geheimrat|Geheimen Rat]] berufen. Als 1762 Prinzessin [[Sophie Charlotte von Mecklenburg-Strelitz|Sophie Charlotte]] mit König [[Georg III. (Vereinigtes Königreich)|Georg III.]] von England in [[London]] verheiratet wurde, wurde sie von Dewitz begleitet. Bei dieser Gelegenheit wurde der russische Gesandte Graf [[Keyserlingk (Adelsgeschlecht)|Keyserlingk]] auf ihn aufmerksam. Dieser bewirkte, dass Dewitz für Russland Großfürstlicher Geheimrat bei der Regierung in [[Kiel]] sowie Großfürstlich Wirklicher Gesandter in Regensburg wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maltzahn_S43&amp;quot;&amp;gt;Maltzan: Einige gute Mecklenburgische Männer, 1882, S. 43&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemeinsam mit dem Prinzen [[Ernst zu Mecklenburg|Ernst]] erwarb er anlässlich seines Aufenthaltes in England in [[Oxford]] den Doktor der Rechte. 1767 bekleidete er das Amt des [[Oberhofmarschall]]es, bis er 1769 zum Geheimratspräsidenten von Mecklenburg-Strelitz befördert wurde. Dieses Amt übte er bis 1784 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mecklenburg-Schwerin ===&lt;br /&gt;
1783 war in Schwerin der dortige Geheimerratspräsident [[Carl Friedrich von Bassewitz|Carl Friedrich Graf von Bassewitz]] gestorben. Dewitz wurde daraufhin angetragen, die dort verwaiste Position zu übernehmen. Nachdem ihm dies am 10. Februar 1784 durch Herzog Adolf Friedrich IV. bewilligt wurde, sagte er zu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maltzahn_S48&amp;quot;&amp;gt;Maltzan: Einige gute Mecklenburgische Männer, 1882, S. 48&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Amt in Schwerin behielt er auch nach dem Tod des Herzogs [[Friedrich (Mecklenburg)|Friedrich]] 1785 bis zu seinem Tod 1800 unter Herzog [[Friedrich Franz I. (Mecklenburg)|Friedrich Franz I.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verdienste und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Er besaß eine große Bibliothek und förderte das mecklenburgische Frühwerk von [[Samuel Buchholtz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herrenhaus in Cölpin wurde 1778 bis 1785 in seinem Auftrag erbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sabine Bock]]: &amp;#039;&amp;#039;Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. (= Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege, 7.1–3). [[Thomas Helms Verlag]], Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3, S. 153–164.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine mecklenburg-schwerinsche Amtszeit fiel die Räumung der Städte [[Parchim]], [[Lübz]] und [[Plau]] von preußischen Garnisonstruppen, nachdem die vier Ämter [[Eldena]], [[Marnitz]], Plau und [[Wredenhagen]] eingelöst worden waren. 1788 wurde der Zweite Grundgesetzliche Erbvergleich mit der Stadt Rostock vollzogen. Wesentliches Ziel seiner Regierung war im Übrigen die Industrie und den Handel, insbesondere die Woll- und Papierverfertigung, im Land zu fördern, was durch unterschiedliche Zollbeschränkungen (Wolle, Lumpen) erreicht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Ritter des [[Sankt-Stanislaus-Orden|Stanislaus]]- und [[Orden des Weißen Adlers (Polen)|Weißen Adlerordens]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maltzahn_S46_50&amp;quot;&amp;gt;Maltzan: Einige gute Mecklenburgische Männer, 1882, S. 46, 50&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Julius von Maltzan]]: &amp;#039;&amp;#039;Einige gute Mecklenburgische Männer.&amp;#039;&amp;#039; Hinstorff, Wismar 1882 [unter Bezugnahme auf den Leutnant der Kavallerie Stephan Werner von Dewitz zu Roggenhagen]&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|629||Dewitz, von (Familienartikel)|[[Roderich Schmidt]]|118678116}}&lt;br /&gt;
* {{WWW-MV|2094}}&lt;br /&gt;
* [[Bodo von Dewitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Stephan Werner von Dewitz (1726-1800) – Versuch einer Kurzgeschichte der Familie von Dewitz in Cölpin.&amp;#039;&amp;#039; In: Neubrandenburger Mosaik, Bd. 38 (2014), S. 47–70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|271093412}}&lt;br /&gt;
* [http://www-db.lbmv.de/cgi-bin/dit.pl?db=dit&amp;amp;t_show=x&amp;amp;wertreg=PER&amp;amp;wert=dewitz%2C%20stephan%20werner%20von%20%5B1726-1800%5D&amp;amp;reccheck=96 Personalschriftensammlung] der [[Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135685540|VIAF=20907915}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dewitz, Stephan Werner Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Mecklenburg-Schwerin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Mecklenburg bis 1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Dewitz|Stephan Werner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mecklenburgischer Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Weißen Adlerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sankt-Stanislausordens (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlosshauptmann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1726]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1800]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dewitz, Stephan Werner von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=mecklenburg-strelitzer und mecklenburg-schweriner Geheimrats Präsident&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. März 1726&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Cölpin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Januar 1800&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schwerin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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