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	<title>Stephan Skalweit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Pallaskatz1: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2025-07-25T15:43:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Grab Skalweit.jpg|mini|Grab des Ehepaars Skalweit auf dem Poppelsdorfer Friedhof in Bonn]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stephan Skalweit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Februar]] [[1914]] in [[Gießen]]; † [[9. September]] [[2003]] in [[Bonn]]) war ein deutscher [[Historiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des National- und Agrarökonomen [[August Skalweit]] besuchte das [[Beethoven-Gymnasium Bonn|Bonner Beethoven-Gymnasium]] und legte 1932 an der [[Kieler Gelehrtenschule]] das humanistische Abitur ab. An der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Universität Kiel]] begann er zum Sommersemester 1932 das Studium der Geschichte, Romanistik, Philosophie und Volkswirtschaft, ging jedoch bereits zum Wintersemester 1932/33 an die [[Universität Wien]] zu [[Heinrich von Srbik]] und 1933 nach [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Frankfurt am Main]]. 1935/36 verbrachte er mit Hilfe eines Stipendiums des [[Deutscher Akademischer Austauschdienst|Deutschen Akademischen Austauschdienstes]] ein Jahr an der [[École normale supérieure (Paris)|École normale supérieure]] in Paris bei den Wirtschaftshistorikern [[Henri Hauser]] und [[Jean Meuvret]]. In Frankfurt wurde er bei [[Georg Küntzel]] 1937 zum Dr. phil. [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Die Dissertation trug den Titel &amp;#039;&amp;#039;Die Berliner Wirtschaftskrise von 1763 und ihre Hintergründe&amp;#039;&amp;#039; und untersuchte die wirtschaftspolitischen Reaktionen der preußischen Verwaltung und des Königs auf den überraschenden Zusammenbruch überschuldeter Berliner Textilfirmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine Distanz zum [[Nationalsozialismus]] und die entschiedene Ablehnung einer Mitgliedschaft in der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] hatte Skalweit seit dem Sommer 1937 kaum Aussicht auf eine akademische Karriere. Er absolvierte stattdessen von 1937 bis 1939 einen Archivarslehrgang am [[Preußisches Institut für Archivwissenschaft|Preußischen Institut für Archivwissenschaft]] in [[Berlin-Dahlem]], wo er Bekanntschaft und Freundschaft mit [[Helmut Beumann]], [[Theodor Schieffer]], [[Paul Egon Hübinger]] und [[Eugen Ewig]] schloss. Sein Lehrer wurde [[Ernst Posner]]. 1939 bestand er die Staatsprüfung für den wissenschaftlichen Archivdienst. Im Herbst 1939 erfolgte die Ernennung zum Assessor beim preußischen [[Geheimes Staatsarchiv|Geheimen Staatsarchiv]], 1942 die Beförderung zum [[Archivar|Staatsarchivrat]]. Bereits seit August 1939 war er Soldat in der [[Wehrmacht]], jedoch wurde der „unsoldatische“ Skalweit bald zur Schreibstube abkommandiert. Ab 1942 wurde er als Dolmetscher für Französisch und dann als Sprachlehrer eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1945 wurde Skalweit aus amerikanischer [[Kriegsgefangenschaft]] entlassen. 1947 trat er eine Stelle als wissenschaftlicher Assistent an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]] an, 1951 erfolgte dort bei [[Max Braubach]] die [[Habilitation]] mit der Untersuchung &amp;#039;&amp;#039;Frankreich und [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich der Große]]. Der Aufstieg Preußens in der öffentlichen Meinung des ancien régime&amp;#039;&amp;#039;. In Bonn war Skalweit vor allem für den Wiederaufbau und die Betreuung der im Krieg weitgehend zerstörten Seminarbibliothek zuständig. 1953/54 führte ihn ein neunmonatiges Forschungsstipendium des [[British Council]] nach [[University of Cambridge|Cambridge]], wo ihn [[Herbert Butterfield]] betreute. Dabei entstand die Arbeit zu „Edmund Burke und Frankreich“. 1954 erhielt er eine „Diätendozentur“, 1956 wurde ihm vom Kultusminister der Titel außerordentlicher Professor verliehen. Als ordentlicher Professor für [[Frühe Neuzeit]] lehrte er von 1957 bis 1963 als Nachfolger von [[Jean-Baptiste Duroselle]] an der [[Universität des Saarlandes|Universität Saarbrücken]], von 1963 bis 1964 an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] und von 1964 bis zu seiner Emeritierung 1982 an der Universität Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Skalweits akademischen Schülern gehörten unter anderem [[Günter Buchstab]], [[Bernhard R. Kroener]], [[Matthias Pape]], [[Karl Josef Seidel]] und [[Hermann Weber (Historiker, 1922)|Hermann Weber]]. Skalweit wurde 1959 in die &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Kommission zur Erforschung der Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen&amp;#039;&amp;#039; kooptiert. Er gehörte zum Beirat der Deutschen Historischen Institute in [[Deutsches Historisches Institut Paris|Paris]] (1959–1984) und [[Deutsches Historisches Institut London|London]] (1976–1984). Er war Mitglied der [[Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste|Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste]]. Skalweit wurde der [[Ordre des Palmes Académiques]] (Offizier) verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Skalweits Forschungsschwerpunkte waren Preußen im 18. Jahrhundert und vergleichende Untersuchungen über die Verfassung, Wirtschaft und Gesellschaft von Preußen, England und Frankreich im Zeitalter des [[Absolutismus]]. Außerdem beschäftigte er sich mit der [[Begriffsgeschichte]] und Theorieproblemen in der Geschichtswissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war verheiratet, blieb aber kinderlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monografien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Berliner Wirtschaftskrise von 1763 und ihre Hintergründe&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Beiheft, Nr. 34). Kohlhammer, Stuttgart u.&amp;amp;nbsp;a. 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frankreich und Friedrich der Große. Der Aufstieg Preußens in der öffentlichen Meinung des „ancien regime“&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bonner Historische Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1). Röhrscheid, Bonn 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Edmund Burke und Frankreich&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; Geisteswissenschaften, Heft 60). Westdeutscher Verlag, Köln u.&amp;amp;nbsp;a. 1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reich und Reformation.&amp;#039;&amp;#039; Propyläen Verlag, Berlin 1967.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der „moderne Staat“. Ein historischer Begriff und seine Problematik.&amp;#039;&amp;#039; Westdeutscher Verlag, Opladen 1975, ISBN 3-531-07203-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Beginn der Neuzeit. Epochengrenze und Epochenbegriff&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Erträge der Forschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 178). Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1982, ISBN 3-534-06095-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gestalten und Probleme der frühen Neuzeit. Ausgewählte Aufsätze&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Historische Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 32). Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1987, ISBN 3-428-06243-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herausgeberschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* mit [[Konrad Repgen]]: &amp;#039;&amp;#039;Spiegel der Geschichte. Festgabe für Max Braubach zum 10. April 1964.&amp;#039;&amp;#039; Aschendorff, Münster 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Klaus Hildebrand]]: &amp;#039;&amp;#039;Stephan Skalweit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften. Jahrbuch 2005&amp;#039;&amp;#039;, S. 159–165.&lt;br /&gt;
* [[Matthias Pape]]: &amp;#039;&amp;#039;Stephan Skalweit. Bonner Frankreichforschung nach 1945. Themen – Methoden – Forschungsorganisation&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Ulrich Pfeil]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Historische Institut Paris und seine Gründungsväter. Ein personengeschichtlicher Ansatz&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg, München 2007, S. 139–173, ISBN 978-3-486-58519-3.&lt;br /&gt;
* Matthias Pape: &amp;#039;&amp;#039;Stephan Skalweit (1914–2003).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 124 (2004), S. 547–549.&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|483|484|Skalweit, Stephan|Matthias Pape|131572741}}&lt;br /&gt;
* Matthias Pape: &amp;#039;&amp;#039;Von Preußen nach Westeuropa. Stefan Skalweit und die Bonner Geschichtswissenschaft 1947–1982&amp;#039;&amp;#039;. Bouvier, Bonn 2011, ISBN 978-3-416-03329-9.&lt;br /&gt;
* [[Konrad Repgen]]: &amp;#039;&amp;#039;Nekrolog Stephan Skalweit 1914–2003.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historische Zeitschrift]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 281 (2005), S. 262–271.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|131572741}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|131572741}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131572741|LCCN=n/83/216935|VIAF=76329394}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Skalweit, Stephan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzeithistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archivar (Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archivar (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität des Saarlandes, Saarbrücken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Freie Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordre des Palmes Académiques (Offizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Skalweit, Stephan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Februar 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gießen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. September 2003&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pallaskatz1</name></author>
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