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	<title>Stephan Schütze - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T05:54:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stephan_Sch%C3%BCtze&amp;diff=112172&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KukiHaki: Schriften (Auswahl) eingetragen</title>
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		<updated>2025-09-19T12:23:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schriften (Auswahl) eingetragen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Stephan Schütze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. November]] [[1771]] in [[Magdeburg-Alt Olvenstedt|Olvenstedt]]; † [[19. März]] [[1839]] in [[Weimar]]) war ein deutscher [[Schriftsteller]] und gehörte zum Kreis um [[Johann Wolfgang Goethe]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait Stephan Schütze.jpg|mini|Stephan Schütze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schütze wurde als Sohn eines wohlhabenden Bauern geboren. Nach einer Kaufmannslehre und dem Besuch einer Handelsschule und des [[Pädagogium]] des [[Kloster Berge|Klosters Berge]] (von 1789 bis 1794) studierte er von 1794 bis 1797 Evangelische [[Theologie]], und zwar zunächst in [[Halle (Saale)|Halle]], später in [[Erlangen]]. Nach kurzer Tätigkeit als [[Privatlehrer]] in Magdeburg und als [[Hofmeister]] ging er 1804 nach [[Weimar]], um dort, unterstützt von einem reichen Magdeburger Onkel, der ein Handelshaus betrieb, [[Dichter]] zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weimar geriet der zurückhaltende, verwachsene Schütze in die Position eines wunderlichen stadtbekannten Originals. Später heiratete er die Witwe Wilhelmine Schäler. Er arbeitete als [[Journalist]] und [[Theaterkritiker]]. Als Autor war er für Zeitungen und Taschenbücher tätig. Mehr als dreißig Jahre lang war er der Herausgeber des beliebten &amp;#039;&amp;#039;Taschenbuches der Liebe und Freundschaft gewidmet&amp;#039;&amp;#039; (TdLF). Daneben gab er weitere Publikationen – darunter &amp;#039;&amp;#039;Der Wintergarten&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;Journal für Literatur, Kunst, Luxus und Mode&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Der Frühlingsbote&amp;#039;&amp;#039; – heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schütze verkehrte im Haus [[Arthur Schopenhauer|Schopenhauer]] und war Chronist der Abendgesellschaften der [[Johanna Schopenhauer]]. Er begleitete [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]], den er am 12. November 1806 kennengelernt hatte, auf Badfahrten und arbeitete mit Künstlern wie [[E.T.A. Hoffmann]], [[Ludwig Bechstein]] und [[Adelbert von Chamisso]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schütze schuf ästhetische Schriften (&amp;#039;&amp;#039;Theorie des Reims&amp;#039;&amp;#039;, 1802 und &amp;#039;&amp;#039;Theorie des Komischen&amp;#039;&amp;#039;, 1817), wodurch er auch in Musikkreisen beachtet wurde. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der [[Weimarer Kunstfreunde]] und bemühte sich um die Erhaltung des Goetheschen Erbes. Schütze war [[Hofrat]].&lt;br /&gt;
[[File:Stephan Schütze Historischer Friedhof Weimar 2 2020-06-05 41.jpg|mini|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Er ist mit seiner Frau auf dem [[Historischer Friedhof Weimar|Historischen Friedhof Weimar]] bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
In Magdeburg sind eine Straße und ein Platz nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer Theorie des Reims nach Inhalt und Form&amp;#039;&amp;#039;. Keil, Magdeburg 1802.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Dichter und sein Vaterland. Ein Lustspiel in drei Aufzügen&amp;#039;&amp;#039;. Steinacker, Leipzig 1806.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedichte&amp;#039;&amp;#039;. Gleditsch, Leipzig 1810.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedanken und Einfälle über Leben und Kunst&amp;#039;&amp;#039;. Gleditsch, Leipzig 1810.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der unsichtbare Prinz. Roman&amp;#039;&amp;#039;. Zwei Bände. Hartknoch, Leipzig 1812/1813.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer Theorie des Komischen&amp;#039;&amp;#039;. Hartknoch, Leipzig 1817&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heitere Stunden.&amp;#039;&amp;#039; 2. Ausg. Drei Teile. Arnold, Dresden 1828.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedichte ernsten und scherzhaften Inhalts&amp;#039;&amp;#039;. Vereins-Buchhandlung, Berlin 1830.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lebensgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Zwei Teile. Eyraud, Neuhaldensleben 1834.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|33|146|147|Schütze, Stephan|[[Heinrich Pröhle]]|ADB:Schütze, Stephan}}&lt;br /&gt;
* Ellen Richter: &amp;#039;&amp;#039;Schütze, Johann Stephan.&amp;#039;&amp;#039; In: Guido Heinrich, Gunter Schandera (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Magdeburger Biographisches Lexikon]] 19. und 20. Jahrhundert. Biographisches Lexikon für die Landeshauptstadt Magdeburg und die Landkreise Bördekreis, Jerichower Land, Ohrekreis und Schönebeck.&amp;#039;&amp;#039; Scriptum, Magdeburg 2002, ISBN 3-933046-49-1.&lt;br /&gt;
* Johannes F. Lehmann: &amp;#039;&amp;#039;Stephan Schütze – Dichter, Publizist, Komiktheoretiker&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Magdeburger Literaten von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Hg. von Dagmar Ende, Thorsten Unger. Heidelberg: Winter 2015, S. 85–105.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119244616}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119244616|LCCN=no/2002/59282|VIAF=64812983}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schutze, Stephan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturkritik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Weimar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person um Johann Wolfgang von Goethe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtoriginal (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1771]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1839]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schütze, Stephan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schütze, Johann Stephan (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller, gehörte zum Goethekreis&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. November 1771&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Alt Olvenstedt|Olvenstedt]] bei [[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. März 1839&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Weimar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KukiHaki</name></author>
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