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	<title>Stephan Riccius - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stephan_Riccius&amp;diff=611286&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zweioeltanks: korr</title>
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		<updated>2025-06-11T09:21:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;korr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Zeichnung - Portrait des Magister Stephan Reich (Riccius).jpg|mini|Stephan Riccius]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stephan Riccius,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;Reich&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Dezember]] [[1512]] in [[Kahla]]; † [[15. Mai]] [[1588]] in [[Osterfeld (bei Naumburg)|Lissen]]) war ein evangelischer Theologe der Reformationszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Stephan Reich, in einfachen Verhältnissen aufgewachsen, besuchte die Lateinschule in [[Jena]] und ging 1529 zum Studium nach [[Lutherstadt Wittenberg|Wittenberg]]. Außer in der artistischen Fakultät hörte er auch Vorlesungen bei [[Martin Luther]], [[Philipp Melanchthon]], [[Justus Jonas der Ältere]] und [[Caspar Cruciger der Ältere]]. Als ihm das Geld für das Weiterstudium ausging, empfahl ihn Melanchthon dem [[Johann Stratius]] in [[Posen]] als Lehrer der griechischen Sprache.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=1373 |titel= M. an Johannes Stratius in Posen. - Wittenberg, Oktober 1533 |werk=Melanchthons Briefwechsel – Regesten online|hrsg= |datum= |abruf=2023-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anderthalb Jahren kehrte er nach Wittenberg zurück und erwarb 1536 den [[Magister]]grad. Nun wurde er Schulmeister in Jena und heiratete 1537 Barbara Rosenhain, mit der er acht Söhne und eine Tochter hatte. Dasselbe Amt nahm er bald darauf in [[Saalfeld/Saale]] wahr, ehe er 1542 dort zum [[Diakon]] berufen wurde. Kurze Zeit war er Pfarrer in [[Langenschade]], dann wurde er als Nachfolger von [[Thomas Naogeorgus]] in seine Vaterstadt Kahla berufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch war dies eine unglückliche Entscheidung. Zwar veröffentlichte er einige Publikationen, doch ergab sich mit der Gemeinde kein gutes Verhältnis. 1555 wurde er bei der [[Visitation]] als „gelehrt aber [[Alkoholkrankheit|trunksüchtig]]“ beschrieben. 1558 wurde das haltlose Gerücht aufgebracht, seine Frau habe Ehebruch getrieben. Es kam zu einem hochnotpeinlichen Prozess. Die Frau wurde öffentlich ausgepeitscht und des Landes verwiesen, der inkriminierte Mann hingerichtet. Riccius glaubte an die Unschuld seiner Frau. Er gab sein Amt in Kahla auf und zog in die Nähe von [[Weißenfels]], wo er das Pfarramt in Lissen übernahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier hatte er die Möglichkeit, neben seinem pfarramtlichen Dienst eine rege schriftstellerische Tätigkeit zu entfalten. Außer zahlreichen Schulbüchern, Ausgaben und Übersetzungen antiker Autoren gab er eine Reihe von Luthers und Crucigers biblischer Auslegungen heraus. Wie manche andere Theologen dieser Zeit wusste er das humanistische Erbe mit der reformatorischen Theologie zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ernst Koch: &amp;#039;&amp;#039;Magister Stephan Riccius, sein Leben und seine Schriften&amp;#039;&amp;#039;. Meiningen 1886.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Herrmann (Archivar)|Rudolf Herrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Magister Stephan Riccius&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Luther in Thüringen&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben v. [[Reinhold Jauernig]]. Berlin 1952, S. 207–212.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Reich, Stephan |Hrsg=[[Heinz Scheible]] |Sammelwerk=Melanchthons Briefwechsel |Band=Bd. 14, Personen O–R |Ort=Stuttgart–Bad&amp;amp;nbsp;Cannstatt |Datum=2020 |Seiten=414–415}}&lt;br /&gt;
* [[Robert Stupperich]]: &amp;#039;&amp;#039;Melanchthon und die polnischen Humanisten&amp;#039;&amp;#039;. In: Fragen der polnischen Kultur im 16. Jahrhundert, herausgegeben v. R. Olesch und H. Rothe. Gießen 1980, S. 370.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123590736|LCCN=n/83/196740|VIAF=10758028}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Riccius, Stephan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Saalfeld/Saale)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1512]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1588]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Riccius, Stephan &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stephan Reich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=evangelischer Theologe der Reformationszeit&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Dezember 1512&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kahla]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Mai 1588&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Osterfeld (bei Naumburg)|Lissen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zweioeltanks</name></author>
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