<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Stephan_Prager</id>
	<title>Stephan Prager - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Stephan_Prager"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stephan_Prager&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-27T17:20:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stephan_Prager&amp;diff=1778534&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wietek: PD erg.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stephan_Prager&amp;diff=1778534&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-04-30T17:33:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PD erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stephan Prager&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  (* [[28. Juni]] [[1875]] in [[Legnica|Liegnitz]], [[Landkreis Liegnitz]], [[Provinz Schlesien]]; † [[29. Mai]] [[1969]] in [[Düsseldorf]]; vollständiger Name: &amp;#039;&amp;#039;Stephan Friedrich Prager&amp;#039;&amp;#039;) war ein deutscher [[Architekt]] und preußischer [[Baubeamter]]. Prager war Überlebender des [[Holocaust]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Stephan Prager, Sohn des Fabrikbesitzers und Premierleutnants Felix Prager, besuchte das Gymnasium und die Wilhelmschule in Liegnitz. Nach seinem Umzug nach [[Berlin]] 1892 legte er dort 1895 das [[Abitur]] ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prager75f&amp;quot;&amp;gt;Stephan Prager: &amp;#039;&amp;#039;Die Architektur im Lichte ästhetisch-systematischer Entwicklungsprinzipien.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Universität Erlangen 1911, S. 75 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend studierte er an der [[Technische Universität Darmstadt|Technischen Hochschule Darmstadt]] und der [[Technische Universität Berlin|Technischen Hochschule (Berlin-)Charlottenburg]] [[Architekturstudium|Architektur]], [[Philosophie]] und [[Kunstgeschichte]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knoch307&amp;quot;&amp;gt;Peter Knoch: &amp;#039;&amp;#039;Vom Leitbild zum Argument. Konzepte und Instrumente raumbezogener Planung in der Bundesrepublik Deutschland 1960–1990.&amp;#039;&amp;#039; Dortmund 1999, S. 307.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde im Winter-Semester 1895/96 Mitglied des [[Corps Hassia Darmstadt]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Corps Hassia Darmstadt. 1840–1955. Mitglieder-Liste der Hassia-Darmstadt.&amp;#039;&amp;#039; 1955, S. 58/59.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Hochbaufach legte er 1899 die erste Staatsprüfung ab und war anschließend als [[Referendar]] in der staatlichen Hochbauverwaltung tätig. Den erst 1900 eingeführten akademischen Grad &amp;#039;&amp;#039;Diplom-Ingenieur&amp;#039;&amp;#039; bekam er 1903 nachträglich zugesprochen. Er wurde 1905 nach bestandener 2. Staatsprüfung zum &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbaumeister&amp;#039;&amp;#039; ([[Assessor]] im öffentlichen Bauwesen) ernannt und besuchte neben seiner beruflichen Tätigkeit kunstwissenschaftliche Vorträge und Vorlesungen an der Technischen Hochschule.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prager75f&amp;quot; /&amp;gt; Er [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1911 an der [[Universität Erlangen]] mit der [[Dissertation]] &amp;#039;&amp;#039;Die Architektur im Lichte ästhetisch-systematischer Entwicklungsprinzipien&amp;#039;&amp;#039; zum [[Dr.&amp;amp;nbsp;phil.]]&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Prager: &amp;#039;&amp;#039;Die Architektur im Lichte ästhetisch-systematischer Entwicklungsprinzipien.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Universität Erlangen 1911, Titelblatt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 wurde er als technischer [[Attaché]] zum Generalkonsul nach [[New York City|New York]] berufen. Prager kehrte nach Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] freiwillig nach [[Deutsches Kaiserreich|Deutschland]] zurück, obwohl er vom Kriegsdienst befreit war. Er geriet in britische [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er am 3. November 1914 entlassen wurde. Nach seiner Rückkehr ins Deutsche Reich meldete er sich für den Kriegsdienst und kämpfte ab Januar 1915 als Oberleutnant der Artillerie an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]]. Als Hauptmann leitete er ab 1916 eine [[Feldhaubitze]]nbatterie. Nach der [[Schlacht bei Arras (1917)|Schlacht bei Arras]] geriet er wieder in britische Kriegsgefangenschaft, aus der er im November 1919 als Major der Reserve entlassen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Feuß62f&amp;quot;&amp;gt;Axel Feuß: &amp;#039;&amp;#039;Das Theresienstadt-Konvolut.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg, München 2002, S. 62 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Prager wurde mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] I. und II. Klasse, dem Militärverdienstorden mit Schwertern, dem Verwundetenabzeichen sowie dem Ehrenkreuz für Frontkämpfer ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/p/pragers.htm Kurzeintrag Stephan Prager im Theresienstadt-Konvolut]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1920 war er wieder als &amp;#039;&amp;#039;Regierungs- und Baurat&amp;#039;&amp;#039; im Staatsdienst tätig. Er war 1922 eines der ersten Mitglieder der [[Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung|Freien Deutschen Akademie des Städtebaus]] (später DASL). Seine Ernennung zum &amp;#039;&amp;#039;Oberregierungs- und Oberbaurat&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1925 in [[Merseburg]], wo er die &amp;#039;&amp;#039;Landesplanung für den engeren mitteldeutschen Industriebezirk&amp;#039;&amp;#039; aufbaute. Die Provinzialverwaltung der [[Rheinprovinz]] berief ihn 1927 zum Aufbau der dortigen Landesplanung. Prager gründete 1929 die &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft der deutschen Landesplaner&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knoch307&amp;quot; /&amp;gt; Von 1935 bis 1936 war er im Zuge der Wiederangliederung des [[Saarland]]s an das [[NS-Staat|Deutsche Reich]] siedlungstechnisch tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Feuß62f&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 entließ die Provinzialverwaltung der Rheinprovinz Prager aus dem Staatsdienst. Danach war er der Verfolgung durch die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] ausgesetzt. Aufgrund seiner jüdischen Herkunft wurde Prager aus Düsseldorf in das [[Ghetto Theresienstadt]] [[Deportation von Juden aus Deutschland|deportiert]], wo er am 23. Juli 1942 ankam. Im [[Theresienstadt-Konvolut]] ist er als „A-Prominenter“ aufgeführt, war dort als Bauingenieur tätig und wurde am 8. Mai 1945 durch die [[Rote Armee]] [[Befreiung vom Nationalsozialismus|befreit]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Feuß62f&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend berief ihn die Landesregierung von [[Nordrhein-Westfalen]] zum [[Ministerialdirigent]]en und Leiter der Landesplanung. Er wurde 1949 erster Präsident der DASL. Die [[RWTH Aachen]] und die [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Technische Hochschule Hannover]] verliehen ihm die [[Ehrendoktor]]würde (Dr.-Ing. E. h.). Zudem ernannte ihn die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen zum [[Titularprofessor|Professor]]. Er wurde zum Ehrenmitglied der staatlichen [[Kunstakademie Düsseldorf]] ernannt. Prager erhielt 1952 das Große Verdienstkreuz des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]] (1965 noch den Stern dazu). Noch 1965 war Prager an dem &amp;#039;&amp;#039;Handwörterbuch für Raumforschung und Raumordnung&amp;#039;&amp;#039; der [[Akademie für Raumforschung und Landesplanung]] beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knoch307&amp;quot; /&amp;gt;  Er starb Ende Mai 1969 in Düsseldorf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Feuß62f&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Architektur im Lichte ästhetisch-systematischer Entwicklungsprinzipien.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Universität Erlangen 1911.&lt;br /&gt;
* {{ZeitschrBauwesen |Autor=Stephan Prager |Titel=Englische Bestrebungen zur Behebung der Wohnungsnot nach dem Krieg |Jahr=1920 |Heft=7 |Spalten=413–500 |Werkliste=1 |zlb=210}}&lt;br /&gt;
* {{ZeitschrBauwesen |Autor=Stephan Prager |Titel=Berücksichtigung des Winddruckes bei hohen amerikanischen Bauten |Jahr=1921 |Heft=1 |Seiten=69–75 |Werkliste=1 |zlb=75}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Luftbildwesen / Die Technik des Luftbildwesens&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039;, Heft 97), Westdeutscher Verlag, Köln / Opladen 1961&lt;br /&gt;
** VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 1961, ISBN 3-322-96146-X; großteils [https://books.google.de/books?id=B33LBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA19&amp;amp;lpg=PA19&amp;amp;dq=deutsche+luftreederei+fliegeraufnahme&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=FC6UnDojoL&amp;amp;sig=eSiUvMngrxuzQsumxdywBHeQRbE&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0CDQQ6AEwA2oVChMI2Yj4mNKUxwIV4v1yCh1u9gZU#v=onepage&amp;amp;q=deutsche%20luftreederei%20fliegeraufnahme&amp;amp;f=false online] über [[Google-Bücher]]&lt;br /&gt;
*** online-Ausgabe: ISBN 978-3-322-96282-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Axel Feuß: &amp;#039;&amp;#039;Das [[Theresienstadt-Konvolut]].&amp;#039;&amp;#039; [[Altonaer Museum]] in Hamburg. Dölling und Galitz Verlag, Hamburg / München 2002, ISBN 3-935549-22-9.&lt;br /&gt;
* Peter Knoch: &amp;#039;&amp;#039;Vom Leitbild zum Argument. Konzepte und Instrumente raumbezogener Planung in der Bundesrepublik Deutschland 1960–1990 und die Tätigkeit des Instituts für Städtebau und Wohnungswesen (ISW) der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL).&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, [[Universität Dortmund]] 1999. [https://books.google.de/books/about/Vom_Leitbild_zum_Argument.html?id=e-56GwAACAAJ&amp;amp;redir_esc=y books.google.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1026988632}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ghetto-theresienstadt.info/images/prominente/Bild38.gif Bild Stephan Pragers.] In: Prominentenalbum des Ghettos Theresienstadt.&lt;br /&gt;
* [https://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/p/pragers.htm Kurzeintrag Stephan Prager.] In: Theresienstadt-Konvolut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1026988632|VIAF=264770482}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Prager, Stephan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumplaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prominenter Häftling im Ghetto Theresienstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirigent (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der RWTH Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenprofessor des Landes Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Prager, Stephan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Prager, Stephan Friedrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt, preußischer Baubeamter, Überlebender des Holocaust&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juni 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Legnica|Liegnitz]], [[Landkreis Liegnitz]], [[Provinz Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Mai 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
	</entry>
</feed>