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	<title>Stephan Kempe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stephan_Kempe&amp;diff=606140&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Concord am 3. März 2026 um 13:41 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum deutschen Geologen selben Namens siehe [[Stephan F. J. Kempe]] (* 1949).}}&lt;br /&gt;
[[Datei:PPN663948460 Bildnis von Stefan Kempe (1728).jpg|mini|Stephan Kempe (1717)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stephan Kempe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Stefan Kempe&amp;#039;&amp;#039; (* vor 1521; † [[23. Oktober]] [[1540]] in [[Hamburg]]) war lutherischer Theologe und [[Reformator]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Aus Kempes Frühzeit ist wenig überliefert. Man begegnet ihm zuerst 1521, als er im April zum Studium nach [[Universität Rostock|Rostock]] gekommen war. In Rostock trat er in die [[Sächsische Franziskanerprovinz|Sächsische Provinz]] des [[Franziskanische Orden|Franziskanerordens]] ein und wohnte im [[Katharinenkloster (Rostock)|Kloster St. Katharinen]]. Immatrikuliert ist er als Ordensgeistlicher Stephanus de Kempis.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://purl.uni-rostock.de/matrikel/100014629 Immatrikulation von Stephan Kempe] im [[Rostocker Matrikelportal]]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1523 wurde er als Prediger ins [[Hamburg]]er [[Hospital zum Heiligen Geist (Hamburg)#Marien-Magdalenen-Kloster|Maria-Magdalenen-Kloster]] versetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ursula Creutz: &amp;#039;&amp;#039;Bibliographie der ehemaligen Klöster und Stifte im Bereich des Bistums Berlin, des Bischöflichen Amtes Schwerin und angrenzender Gebiete.&amp;#039;&amp;#039; St.-Benno-Verlag Leipzig 1988, ISBN 3-7462-0163-2, S. 423–424.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser sollte ursprünglich nach Rostock zurückbeordert werden, konnte aber seine reformatorische Tätigkeit vor Ort fortführen, da einzelne Hamburger dies forderten und bei Ausschlagung ihrer Forderung dem Kloster ihre Spenden vorenthalten wollten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lebrecht Dreves Dreves |Titel=Geschichte der katholischen Gemeinden zu Hamburg und Altona |Online=http://archive.org/details/geschichtederka01unkngoog |Abruf=2024-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kempe predigte dort bald die reformatorische Lehre des [[Martin Luther]]. Die Mehrzahl der Bürger war von ihm dermaßen angetan, dass sie ihn 1527 zu ihrem Pfarrer an [[St.-Katharinenkirche (Hamburg)|St. Katharinen]] wählte. Nun legte Kempe die Kutte ab. Als Pfarrer muss er sehr gewissenhaft gewesen sein. 1528 beteiligte er sich an der großen [[Disputation]], bei der er mit [[Johann Fritze]] aus Lübeck gegen acht Vertreter der alten Lehre stritt. Dieses Gespräch entschied die kirchliche Lage in Hamburg. Kempe hat darüber selbst einen Bericht verfasst. Gemeinsam mit [[Johannes Bugenhagen]] nahm er 1529 an der [[Flensburger Disputation]] teil. Sie führte dazu, dass der ehemalige „lutherische Sendbote“ und spätere [[Täufer]] [[Melchior Hofmann]] Schleswig-Holstein verlassen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Durchführung der [[Reformation]], die der Hamburger Rat beschlossen hatte, wurde [[Johannes Bugenhagen]] beauftragt. In einjähriger Tätigkeit schrieb er die [[Kirchenordnung]] für Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als um dieselbe Zeit sich die Lage auch in der Hansestadt [[Lüneburg]] klärte und der Rat am 28. März 1529 beschloss, die altkirchlichen Bräuche abzuschaffen, wurde Kempe nach Lüneburg berufen. Unter Verwendung der Kirchenordnung von Hamburg arbeitete er eine solche für Lüneburg aus. Nach zehn Monaten kehrte er wieder nach Hamburg zurück, wo er sein &amp;#039;&amp;#039;Pröve-Book&amp;#039;&amp;#039; schrieb, eine satirische Streitschrift gegen [[Boldewin von Marenholtz]] den Abt von [[St. Michaelis (Lüneburg)]]. Über das weitere Wirken des Reformators von Lüneburg ist nichts Näheres bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung ==&lt;br /&gt;
[[File:Bugenhagenkirche (Hamburg-Barmbek-Süd).1.Kempe.ajb.jpg|mini|Kempe-Statue an der Fassade der [[Bugenhagenkirche (Hamburg-Barmbek)|Bugenhagenkirche]]]]&lt;br /&gt;
An Kempe erinnert in Hamburg eine expressionistische [[Klinker]]-Statue von [[Friedrich Wield]] (1929) an der Fassade der Barmbeker [[Bugenhagenkirche (Hamburg-Barmbek)|Bugenhagenkirche]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Stephan-Kempe-Kirche“, ein 1909 erbautes Gemeindezentrum der Katharinenkirche in [[Hamburg-Hammerbrook]], wurde im Juli 1943 im Feuersturm der [[Operation Gomorrha]] zerstört und nicht wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Up des Abbates van Sunte Michael tho Luenenborch vnd sines Proeue Esels Proeuebock Antworth Stephani Kempen Predigers des Euangelij Christi tho Hamborch.&amp;#039;&amp;#039; Mit einer Vorrede von Johannes Bugenhagen. Hamburg: Georg Richolff d.&amp;amp;nbsp;J. 1531 [https://gateway-bayern.de/VD16+K+731 VD 16 K 731]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bericht über die Einführung der Reformation in Hamburg&amp;#039;&amp;#039;, ediert von [[Johann Martin Lappenberg]] in: &amp;#039;&amp;#039;Hamburgische Chroniken in niedersächsischer Sprache&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 1861 (Nachdruck Sändig, Niederwalluf 1971, ISBN 3-500-23100-4), S. 479–542&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Behr (Archivar)|Hans-Joachim Behr]]: &amp;#039;&amp;#039;Stephan Kempe und die erste lutherische Kirchenordnung der Stadt Lüneburg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrbuch der Gesellschaft für niedersächsische Kirchengeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Jg. 64 (1966), S. 70–81&lt;br /&gt;
* {{ADB|15|599|601|Kempe, Stephan|[[Carl Bertheau der Jüngere|Carl Bertheau]]|ADB:Kempe, Stephan}}&lt;br /&gt;
* Wilhelm Jensen: &amp;#039;&amp;#039;Die hamburgische Kirche und ihre Geistlichen seit der Reformation&amp;#039;&amp;#039;. Augustin, Hamburg 1958, S. 98.&lt;br /&gt;
* {{NDB|11|483|483|Kempe, Stephan|[[Helga-Maria Kühn]]|119727501}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629024457/http://www.bautz.de/bbkl/k/Kempe_s.shtml |band=3|spalten=1340–1340|autor=[[Johannes Madey]]}}&lt;br /&gt;
* Georg Matthaei: &amp;#039;&amp;#039;Die Einführung der Reformation in Lüneburg vor 400 Jahren. Festschrift anlässlich der Reformationsfeier in Lüneburg im Juni 1930.&amp;#039;&amp;#039; Verlag des Kirchenvorstands, Lüneburg 1930.&lt;br /&gt;
* Uwe Plath: &amp;#039;&amp;#039;Stephan Kempe’s Aufenthalt in Lüneburg und der Durchbruch der Reformation.&amp;#039;&amp;#039; In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Reformation vor 450 Jahren. Eine lüneburgische Gedenkschrift.&amp;#039;&amp;#039; Museumsverein, Lüneburg 1980, ISBN 3-922616-02-X, S. 41–56.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|119727501}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119727501|VIAF=306030330}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kempe, Stephan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptpastor (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lüneburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sächsische Franziskanerprovinz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 15. oder 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1540]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kempe, Stephan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kempe, Stefan&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=lutherischer Theologe und Reformator&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=vor 1521&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Oktober 1540&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Concord</name></author>
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