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	<title>Stephan II. (Lebus) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-14T14:49:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GNDCheck.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stephan II. von Lebus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; († [[24. Februar]] [[1345]] in [[Breslau]], [[Herzogtum Breslau]], [[Krone Böhmen]]) war ab 1317 [[Liste der Bischöfe von Lebus|Bischof von Lebus]]. 1343 war er Vertreter des [[Bistum Breslau|Bischofs von Breslau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Erste Amtstätigkeit im Bistum Lebus (1316–1320) ===&lt;br /&gt;
Stephan wurde 1308 als [[Domherr]] von Lebus erwähnt und war danach [[Domdechant]]. Der Sitz des Bistums befand sich zu dieser Zeit in [[Górzyca|Göritz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Bischof [[Friedrich I. von Lebus|Friedrich]] nach 1313 konnte sich das [[Domkapitel Lebus|Domkapitel]] nicht auf einen  neuen Bischof einigen, einige plädierten für Stephan, andere für den Breslauer Kantor [[Nikolaus von Lebus|Nikolaus]].&amp;lt;ref&amp;gt;zum aktuellen Forschungsstand Christian Gahlbeck: &amp;#039;&amp;#039;Die Rückkehr der Bischöfe nach Lebus im Jahr 1354&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Klaus Neitmann]], [[Heinz-Dieter Heimann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Spätmittelalterliche Residenzbildung in geistlichen Territorien Mittel- und Nordostdeutschlands&amp;#039;&amp;#039;. Lukas-Verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-86732-016-0. [https://books.google.de/books?id=6FhF-bPylj8C&amp;amp;pg=PA309 S.309f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Domkapitel des [[Erzbistum Gnesen|Erzbistums Gnesen]] entschied sich für Stephan. Am 31. Oktober 1316 wurde er erstmals als Bischof in einer Urkunde erwähnt. 1317 bestätigten ihm die Markgrafen [[Johann V. (Brandenburg)|Johann]] und [[Waldemar (Brandenburg)|Waldemar von Brandenburg]] die Besitzungen  des Bistums und stellten es in ihrem Territorium unter ihren Schutz. Im April war Stephan bei der Beerdigung von Markgraf Johann in [[Berlin-Spandau|Spandau]] anwesend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufenthalt in Avignon (1320-vor 1326) ===&lt;br /&gt;
Seit 1320 befand sich Stephan mehrmals am Hofe des [[Papst]]es in [[Avignon]]. Möglicherweise musste er nach dem Aussterben der [[Askanier]] das Bistum verlassen und wurde durch Nikolaus ersetzt (?). Er ist jedenfalls bis 1325 nicht im Bistum erwähnt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1320 verlieh er der Marienkirche in [[Kamjanez-Podilskyj|Kamieniec]] in [[Podolien]] einen Ablass anlässlich deren Einweihung. Im folgenden Jahr ernannte Stephan den ersten katholischen Bischof für [[Kiew]], [[Heinrich von Kiew|Heinrich]] in Vollmacht des Papstes. Diese Urkunden stehen im Zusammenhang mit Behauptungen, das Bistum Lebus sei ursprünglich in [[Rotruthenien]] gegründet worden und habe dort kirchliche Jurisdiktionsrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zerstörung der Stiftsgebäude in Göritz und Aufenthalt in Polen (1326–1333) ===&lt;br /&gt;
1326 wurden die Stiftskirche und weitere Gebäude des Domstifts in [[Górzyca|Göritz]] durch brandenburgische Truppen zerstört, der Bischof angeblich nach [[Frankfurt (Oder)|Frankfurt]] verschleppt und gefangengehalten. Der genaue Hergang der Ereignisse ist nicht eindeutig zu klären. Der Bischof und das Domstift hatten die Überfälle des Königreichs Polen in die [[Neumark (Landschaft)|Neumark]]  offensichtlich unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Oktober 1326 wurde Stephan  vom Papst in Avignon zum Bischof von Lebus erklärt. Warum zu diesem Zeitpunkt eine (nochmalige?) Einsetzung erfolgte, ist unklar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stephan ging danach nach Polen, wo König [[Władysław I. Ellenlang|Władysław]] im Jahre 1328 einen öffentlichen Schutzbrief für alle Besitzungen des Bistums Lebus in seinem Land  ausstellte.&lt;br /&gt;
1330 lehnte Kaiser Ludwig den Antrag auf Verlegung des Domkapitels Lebus nach Frankfurt ab. 1332 stellte auch Königin [[Hedwig von Kalisch|Hedwig von Polen]] einen Schutzbrief für die Besitzungen des Bistums in Polen aus.&lt;br /&gt;
1333 war Stephan bei der Krönung von König [[Kasimir III. (Polen)|Kasimir]] in [[Krakau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tätigkeit im Bistum Lebus (1333–1338) ===&lt;br /&gt;
1333 befreite Stephan die brandenburgische Stadt [[Müncheberg]] vom [[Interdikt]] wegen der Zerstörung von Göritz, 1234 erklärte er die Bereitschaft zu einem solchen Schritt in einer Einigung mit der Stadt Frankfurt, 1236 befreite er die [[Altstadt (Brandenburg an der Havel)|Alt-]] und [[Neustadt (Brandenburg an der Havel)|Neustadt Brandenburg]] vom kirchlichen Bann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1338 hielt er sich in Frankfurt im bischöflichen Haus auf, erließ aber am 24. Dezember erneut ein Interdikt über die Stadt. Die Gründe dafür sind unbekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufenthalt in Polen (1338–1345) ===&lt;br /&gt;
Danach begab er sich wieder nach Polen.&lt;br /&gt;
1339 urkundete er einmal in [[Breslau]] und wurde einmal in [[Warschau]] erwähnt. 1343 stellte er eine Urkunde in Vertretung des abwesenden [[Liste der Bischöfe von Breslau|Bischofs von Breslau]] aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb in Breslau am 24. Februar 1345. Sein Leichnam wurde im [[Breslauer Dom]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jan Kopiec]]: &amp;#039;&amp;#039;Stephan († 1345)&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Erwin Gatz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches 1198–1448. Ein biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;1198–1448&amp;#039;&amp;#039;. Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 2001, S. 342.&lt;br /&gt;
* [[Siegmund Wilhelm Wohlbrück]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des ehemaligen Bisthums Lebus und des Landes dieses Nahmens.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Berlin 1829 [https://books.google.de/books?id=SedDAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA150 S. 150], [https://books.google.de/books?id=SedDAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA439 439–460] mit ausführlichen Urkundenauszügen&lt;br /&gt;
* [[Joseph Jungnitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Breslauer Weihbischöfe&amp;#039;&amp;#039;. Verlag von Franz Goerlich, Breslau 1914. S. 10–12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Friedrich I. von Lebus|Friedrich I.]]|NACHFOLGER=[[Apetzko Deyn von Frankenstein]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Lebus|Bischof von Lebus]]|ZEIT=1316–1345}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-11-14}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stephan 02 #Lebus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Lebus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (14. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weihbischof in Breslau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1345]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stephan II.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stephan von Lebus; Stefan II. von Lebus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bischof von Lebus (1316–1345) und Vertreter des Bischofs von Breslau (1343)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Februar 1345&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Breslau]], [[Herzogtum Breslau]], [[Krone Böhmen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drahreg01</name></author>
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