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	<title>Stephan Hermlin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Weiteres Engagement */ Halbgeviertstrich, Leerzeichen vor Zahl eingefügt</title>
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		<updated>2026-04-09T21:56:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weiteres Engagement: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich, Leerzeichen vor Zahl eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stephan Hermlin1.jpg|mini|Stephan Hermlin, 1954]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stephan Hermlin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. April]] [[1915]] in [[Chemnitz]] als &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Le(i)der&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Oliver Th. Gengenbach |Titel=Das Schweizer Flüchtlingsdossier N 10 007 von Stephan Hermlin |Hrsg=Bundesamt für Flüchtlinge, Medien &amp;amp; Kommunikation |Sammelwerk=Prominente Flüchtlinge im Schweizer Exil |Ort=Bern |Datum=2003 |ISBN=3-9522901-0-6 |Seiten=218-263 |Online=https://otgb.ch/resources/pdf/texte/aFluechtlingsdossier_2003.pdf |Format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[6. April]] [[1997]] in [[Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Schriftsteller]] und [[Übersetzer]] [[Französische Literatur|französischer Texte]]. Hermlin stach durch seine Erzählungen, Essays und Lyrik hervor und war einer der bekanntesten Schriftsteller der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie und Jugend ===&lt;br /&gt;
[[Datei:David and Lola Leder by Lovis Corinth.jpg|links|mini|Stephan Hermlins Eltern David und Lola Leder, gemalt von [[Lovis Corinth]], 1922, [[Museum Insel Hombroich]], [[Neuss]]]]&lt;br /&gt;
Stephan Hermlin stammte aus einer jüdischen Familie, die 1889 aus dem rumänischen [[Iași]] nach Chemnitz übersiedelte. Sein Vater David (1888–1947) kam dort als Textilkaufmann zu Wohlstand. [[David Leder]] heiratete 1914 die aus [[Tarnov]] stammende Lea Laura, genannt Lola, Bernstein (1892–1977).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Diecks |url=https://www.deutsche-biographie.de/dbo066444.html |titel=Hermlin, Stephan |werk=Deutsche Biographie |datum=2022-10-01 |sprache=de |abruf=2024-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Edwar Engelberg: {{Webarchiv|url=http://jewishcurrents.org/edward-engelberg-more-on-mona-lisa-and-kristallnacht-9684 |wayback=20140417220243 |text=&amp;#039;&amp;#039;More on „Mona Lisa“ an Kristallnacht.&amp;#039;&amp;#039;  }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Stephan Hermlin wurde als Rudolf Leder 1915 geboren, es folgten seine Geschwister Alfred (1917–1943) und Ruth (1918–1999). Von 1920 bis 1925 und dann wieder ab 1930 lebte die Familie in Berlin, wo auch ihr enger Freund [[Erich Goeritz]] war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Beate Schreiber und Bettina Leder |url=https://retour.hypotheses.org/2811 |titel=Die Kunstsammlung von David und Lola Leder |werk=RETOUR |hrsg=hypotheses.org |datum=2023-05-24 |sprache=de |abruf=2024-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesen Jahren trug David Leder, wie auch sein Bruder Max (1894–1926) und sein Cousin Karl Leder (1888–1944), eine umfangreiche Sammlung zeitgenössischer Kunst zusammen, mit Werken unter anderem von [[Max Liebermann]], [[Otto Th. W. Stein]], [[Paul Cézanne]] und [[Edvard Munch]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://blog.kunstsammlungen-chemnitz.de/2021/09/09/david-leder-1888-1947/ |titel=David Leder (1888–1947) |werk=kunstsammlungen-chemnitz.de |datum=2021-09-09 |sprache=de |abruf=2024-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 trat Stephan Hermlin in den [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|kommunistischen Jugendverband]] ein. 1933 begann er eine Lehre als [[Drucker (Beruf)|Drucker]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;WerWarWas&amp;quot;&amp;gt;[[Stephan Hermlin#KurzBio|Kurzbiografie]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie Leder war zunehmender [[Antisemitismus|antisemitischer]] Diskriminierung ausgesetzt. Lola Leder schickte ihre Kinder Alfred und Ruth 1934 nach [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; 1938 wurde Hermlins Vater sechs Wochen im [[KZ Sachsenhausen]] gefangen gehalten. Seine Mutter kaufte ihn frei, gemeinsam ging das Paar nach [[London]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Emigration ===&lt;br /&gt;
Stephan Hermlin heiratete im Januar 1936 die Berlinerin Juliette Brandner (1913–1941), gemeinsam folgte das Paar Hermlins Geschwistern nach Palästina.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Sie reisten 1937 weiter nach [[Frankreich]] und [[Vereinigtes Königreich|England]], wo sie keine Aufenthaltsbewilligung erhielten, und ließen sich schließlich im Oktober 1937 in [[Paris]] nieder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Im Mai 1938 kam die Tochter [[Andrée-Thérèse Leusink|Andrée-Thérèse]] (1938–2020) zur Welt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Mai 1940 wurde Hermlin zusammen mit seinen Kameraden [[Michael Tschesno-Hell]] und [[Peter Gingold]] nach der vorhergegangenen [[Internierung]] im [[Buffalo-Stadion|Stade Buffalo]] bei Paris im [[Forêt de la Braconne#Internierungslager Camp de la Braconne|Internierungslager Camp de la Braconne]] interniert&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Gingold: &amp;#039;&amp;#039;Paris – Boulevard St. Martin No. 11. Ein jüdischer Antifaschist und Kommunist in der Résistance und der Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;, PapyRossa Verlag, Köln 2009, ISBN 978-3-89438-407-4, S. 63 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; – für Hermlin der Auftakt zu einer mehrjährigen [[Zwangsarbeit#Das System der Arbeitslager in Frankreich 1939 – 1944|Dienstverpflichtung]] in französischen Fremdarbeiterkompagnien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WerWarWas&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem Tod seiner Ehefrau kam seine Tochter in ein Kinderheim der Hilfsorganisation [[Œuvre de secours aux enfants]]. Im April 1943 floh Hermlin mit seiner Tochter in die [[Schweiz]], wo er als Staatenloser in einem Arbeitslager für Emigranten interniert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; 1944 kam er, nach eigener Aussage auf Betreiben der kommunistischen Partei, in das Schulungslager Wallisellen, wo er zusammen mit [[Hans Mayer (Literaturwissenschaftler)|Hans Mayer]] und Michael Tschesno-Hell die Zeitschrift und Schriftenreihe &amp;#039;&amp;#039;Über die Grenzen&amp;#039;&amp;#039; herausgab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WerWarWas&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; 1945 erschien im Züricher Morgarten-Verlag Hermlins erster Lyrikband &amp;#039;&amp;#039;Zwölf Balladen von den Grossen Städten&amp;#039;&amp;#039;, die Schweizer Behörden hatten die Verwendung des Pseudonyms nach anfänglicher Ablehnung doch erlaubt – mit der Begründung, „dass der Flüchtling bereits früher unter diesem Pseudonym bekannt war“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1945 kehrte Hermlin nach Deutschland zurück, er arbeitete zunächst als Rundfunkredakteur in [[Frankfurt am Main]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Dort heiratete er die Theaterdramaturgin Lily Leder (1920–2006), 1946 wurde die Tochter [[Cornelia Schmaus]] geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Jahre in Ost-Berlin ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Hermann-Hesse-Str 39 (Nieds) Stephan Hermlin.jpg|mini|[[Gedenktafel]] an seinem ehemaligen Wohnhaus, Hermann-Hesse-Straße 39, in [[Berlin-Niederschönhausen]]]]&lt;br /&gt;
Seit 1947 lebte Stephan Hermlin in [[Ost-Berlin]]. Dort war er Mitarbeiter in den Zeitschriftenredaktionen der &amp;#039;&amp;#039;[[Tägliche Rundschau (1945–1955)|Täglichen Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039; (Tageszeitung der [[Sowjetische Militäradministration|Sowjetischen Militäradministration]]), von &amp;#039;&amp;#039;[[Ulenspiegel (Satirezeitschrift)|Ulenspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Aufbau: Kulturpolitische Monatsschrift|Aufbau]]&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;[[Sinn und Form]]&amp;#039;&amp;#039;. Stephan Hermlin arbeitete in wichtigen Gremien der sowjetischen Besatzungszone und wurde nach 1949 schnell einer der einflussreichsten Schriftsteller der neu gegründeten [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ? siehe Werke: 1949 schrieb er das Gedicht &amp;#039;&amp;#039;[[Die Asche von Birkenau]]&amp;#039;&amp;#039;, das von [[Günter Kochan]] vertont wurde. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als enger Freund von [[Erich Honecker]] verstand sich Stephan Hermlin zu dieser Zeit als Protagonist sozialistischer Kulturpolitik, engagierte sich aber auch als Mittler zwischen [[DDR-Literatur|Literatur]] und Politik.[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-14811-0012, Berlin, 3. Deutscher Schriftsteller-Kongress.jpg|mini|Stephan Hermlin (links) mit [[Nâzım Hikmet]], 1952|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1961 rechtfertigte Stephan Hermlin in einem offenen Brief an [[Wolfdietrich Schnurre]] und [[Günter Grass]] den Bau der [[Berliner Mauer]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.chronik-der-mauer.de/material/178805/offener-brief-von-stephan-hermlin-an-wolfdietrich-schnurre-und-guenter-grass-17-august-1961 &amp;#039;&amp;#039;Offener Brief von Stephan Hermlin an Wolfdietrich Schnurre und Günter Grass&amp;#039;&amp;#039;], 17. August 1961.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lyrikabend 1962 ===&lt;br /&gt;
Am 11. Dezember 1962 gehörte Stephan Hermlin zu den Initiatoren einer [[Lyrikabend am 11. Dezember 1962|aufsehenerregenden Lesung]] junger Lyriker (unter anderen mit [[Wolf Biermann]], [[Volker Braun]], [[Bernd Jentzsch]], [[Sarah Kirsch]], [[Karl Mickel]]) in der [[Akademie der Künste der DDR]], die die [[Sächsische Dichterschule|Lyrik-Welle]] der 1960er Jahre einleitete. Er wurde daraufhin von seiner Funktion als Sekretär der Klasse Dichtkunst und Sprachpflege der Akademie entbunden. Später erklärte er in einer Besprechung des [[Politbüro der SED|Politbüros]] mit Autoren und Künstlern, die Entscheidung sei richtig und er „nicht der richtige Mann am richtigen Platz“ gewesen. Sein schwerer Fehler sei gewesen, eine Aussprache im zweiten Teil des Abends schlecht geleitet und diese und die Gedichte einiger Autoren nicht „im Zusammenhang mit der Situation“ gesehen zu haben, in der der Abend stattgefunden habe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Markus Somm]]: [http://bazonline.ch/kultur/diverses/bericht-eines-unverwuestlichen/story/18656745 &amp;#039;&amp;#039;Bericht eines Unverwüstlichen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Basler Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 7. Januar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiteres Engagement ===&lt;br /&gt;
1968 kritisierte Stephan Hermlin die [[Einmarsch der Warschauer-Pakt-Staaten in die ČSSR|Niederschlagung]] des [[Prager Frühling]]s, machte dies aber nicht öffentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 gehörte er zu den Initiatoren des Protestes prominenter Schriftsteller gegen die [[Ausbürgerung Wolf Biermanns]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/geschichte/pressefreiheit-a-949004.html spiegel.de] schrieb : {{&amp;quot;|Noch heftiger artikulierte sich die Unruhe unter den Ost-Intellektuellen, als die SED-Spitze im November 1976 den überzeugten Kommunisten und Liedermacher [[Wolf Biermann]] nach einem Konzert in Köln aus der DDR [[Ausbürgerung|ausbürgerte]]. Via Westmedien verurteilten Kulturschaffende und Studenten im ganzen Land, unter ihnen so staatstragende Künstler wie der Dichter Stephan Hermlin und der Bildhauer [[Fritz Cremer]], das Vorgehen des Politbüros. Die SED reagierte hilflos: Sie drängte in den Jahren danach einen Großteil ihrer renitenten künstlerischen Elite in den Westen, darunter die Schauspieler [[Armin Mueller-Stahl]] und [[Manfred Krug]] sowie die Literaten [[Jurek Becker]], [[Sarah Kirsch]] und [[Günter Kunert]]. Von dem intellektuellen Aderlass erholte sich die DDR nicht mehr.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BiermannProtest&amp;quot;&amp;gt;[http://www.jugendopposition.de/index.php?id=1033 &amp;#039;&amp;#039;Hermlin protestiert gegen die Ausbürgerung Biermanns.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dafür erhielt er eine strenge Parteirüge und wurde fortan noch gründlicher von der [[Ministerium für Staatssicherheit|Stasi]] überwacht. Er wurde allerdings nicht aus der SED ausgeschlossen und äußerte sich weiterhin als überzeugter [[Kommunismus|Kommunist]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;BiermannProtest&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem [[VIII. Schriftstellerkongreß der DDR]] 1978 bekannte Hermlin: „ein spätbürgerlicher Schriftsteller und ein Kommunist, und ich bin eben beides, ob das den Leuten gefällt oder nicht“.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Heinz Götze: Spätbürgerlicher Dichter und Kommunist im frühen Sozialismus - Der Beitrag Stephan Hermlins zur DDR-Literatur, Deutsche Volkszeitung/die tat vom 8. Januar 1988, S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1981 organisierte Stephan Hermlin die &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Begegnung zur Friedensförderung]]&amp;#039;&amp;#039;, mit zahlreichen prominenten ost- und westdeutschen Schriftstellern gegen die [[Kalter Krieg|Ost-West-Konfrontation]], das viel Aufmerksamkeit erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stephan Hermlin war Mitglied des [[Schriftstellerverband der DDR|Schriftstellerverbandes der DDR]], der [[Akademie der Künste der DDR]] und seit 1976 auch der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste West-Berlin]]. In der von der Akademie herausgegebenen Literaturzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Sinn und Form]]&amp;#039;&amp;#039;, deren Redaktionsbeirat er auch angehörte,&amp;lt;ref&amp;gt; &amp;quot;Was die Zeitschrift »Sinn und Form« anbelangt - denn um diese handelt es sich - , so gehöre ich ihrer Redaktion nicht an und ihren Redaktionsbeirat verließ ich vor genau fünfundzwanzig Jahren, aus Solidarität mit dem damals abgesetzten Chefredakteur [[Peter Huchel]]. Seither gebe ich der Redaktion manchmal Ratschläge, wenn ich etwas Schönes gefunden habe. Zu mehr bin ich nicht befugt. Zum Druck jenes Aufsatzes von [[Wolfgang Harich]] in Nummer 5 von »Sinn und Form« hätte ich die Redaktion nicht ermutigt.&amp;quot; Stephan Hermlin: &amp;#039;&amp;#039;Meinungen zu einem Streit - Von älteren Tönen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sinn und Form]]&amp;#039;&amp;#039; 1/1988, S. 179–182.&amp;lt;/ref&amp;gt; erschienen von 1949 bis 1995 zahlreiche Beiträge Hermlins,&amp;lt;ref&amp;gt;Beiträge in &amp;#039;&amp;#039;[[Sinn und Form]]&amp;#039;&amp;#039;: [https://sinn-und-form.de/?kat_id=4&amp;amp;tabelle=bio&amp;amp;name=Hermlin&amp;amp;vorname=Stephan]&amp;lt;/ref&amp;gt; darunter u.&amp;amp;nbsp;a. im Jahrgang 1990 ein bereits 1983 geführtes Gespräch mit Ulrich Dietzel über Parteimitgliedschaft und Wahrheit, die „Verwechslung von Disziplin und Kadavergehorsam“ und die Petition gegen die Ausbürgerung [[Wolf Biermann]]s. 1984  erhielt Hermlin die Ehrendoktorwürde der Friedrich-Schiller-Universität Jena.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Richter (Literaturwissenschaftler)|Hans Richter]]: &amp;#039;&amp;#039;Laudatio auf Stephan Hermlin&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sinn und Form]]&amp;#039;&amp;#039; 2/1985, S. 243–247. (Anlässlich der Ehrenpromotion Hermlins zum Dr. phil. h.c. durch die Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät des Wissenschaftlichen Rates der Friedrich-Schiller-Universität Jena am 6. November 1984.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab von Stephan Hermlin.jpg|mini|Grab von Stephan Hermlin auf dem [[Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden|Dorotheenstädtischen Friedhof]] in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abendlicht-Kontroverse ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1996 behauptete der Literaturredakteur [[Karl Corino]] in einem &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit|Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;-Artikel (und im Anschluss in einem Buch), Hermlin habe zu Unrecht dargestellt, sein Vater sei im KZ umgekommen, er selber habe im [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] gekämpft und sei ein aktives Mitglied der französischen [[Résistance]] gewesen. Corino berief sich dabei im Wesentlichen auf die Textsammlung &amp;#039;&amp;#039;[[Abendlicht]]&amp;#039;&amp;#039;. Der Vorwurf bestand darin, Hermlin habe es lange Zeit kommentarlos hingenommen, dass Biographen und Philologen das literarische Material für wahr hielten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Corino]]: [http://www.zeit.de/1996/41/hermlin.txt.19961004.xml &amp;#039;&amp;#039;DDR-Schriftsteller Stephan Hermlin hat seinen Lebensmythos erlogen&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, 41/1996 (abgerufen am 10. Juli 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text war formal als fiktional bezeichnet worden, wobei jedoch nicht zu erkennen war, welche Teile doch autobiographische Elemente enthielten und welche nicht. Im Klappentext hieß es: &amp;lt;!-- wurde unbestimmt gelassen, inwieweit autobiographische Elemente im Text enthalten waren.--&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Ein eigentümliches Buch aus der Rückschau gewonnen und doch keine Autobiographie&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Kindlers Literaturlexikon&amp;#039;&amp;#039; beschrieb es als „Bilanz einer ganzen Generation“.&amp;lt;!-- Nachweise ? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Metzler Lexikon DDR-Literatur&amp;#039;&amp;#039; charakterisierte die Texte als eine „Mischform“ aus „teils autobiographische[r], teils episch erzählende[r], teils auch ‚lyrische[r] Prosa‘“ &amp;lt;!-- ?als &amp;quot;fiktionaler Text&amp;quot;--&amp;gt; und beschrieb die Vorwürfe so: „Im Zeit-Dossier (4. Oktober 1996) veröffentlichte Karl Corino einen Artikel unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Die Dichtung in eigener Sache&amp;#039;&amp;#039;, in dem er Hermlin der Lebenslüge bezichtigte. Er unterstellte ihm ungerechtfertigte Behauptungen, etwa dass sein Vater in Sachsenhausen ermordet worden sei (er war zu der Zeit Häftling dort), dass Hermlin Offizier im spanischen Bürgerkrieg gewesen sei (er war nur kurz als Bote in Spanien). Corino berief sich dabei im Wesentlichen auf den fiktionalen Text &amp;#039;&amp;#039;Abendlicht&amp;#039;&amp;#039; und nicht auf nachweisliche Behauptungen Hermlins.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der erhitzten Diskussion um [[Christa Wolf]]s Erzählung &amp;#039;&amp;#039;[[Was bleibt]]&amp;#039;&amp;#039; 1990 und der Literatur-Stasi-Debatte ab 1991 leitete die Kontroverse um Hermlin 1996 die dritte große Literaturdebatte betreffs der DDR nach der deutschen Einheit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Stephan Hermlins Töchter sind Andrée-Thérèse Leusink (1938–2020, aus der Ehe mit Juliette Leder, geb. Brandler),&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle| autor=David Ensikat| url=https://www.tagesspiegel.de/berlin/nachruf-auf-andree-therese-leusink-das-leben-ein-kampf/25789542.html| titel=Das Leben – ein Kampf| titelerg=Nachruf auf Andrée Thérèse Leusink| werk=Der Tagesspiegel| datum=2020-05-12| zugriff=2020-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die Schauspielerin [[Cornelia Schmaus]] (aus der Ehe mit Lily Leder-Schmaus) und Bettina Leder (geb. 1954, aus der Ehe mit Gudrun Leder, geb. Hindemith).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Sein Sohn aus der 1963 geschlossenen Ehe mit der Germanistin Irina Belokonewa-Hermlin (geb. 1935), [[Andrej Hermlin]], ist Musiker. Die Aktivistin und Autorin [[Stella Leder]] ist die Tochter von Bettina Leder, also seine Enkelin. In ihrem Buch &amp;#039;&amp;#039;Meine Mutter, der Mann im Garten und die Rechten&amp;#039;&amp;#039; schildert sie die Familiengeschichte, besonders die Beziehung von Stephan Hermlin zu seiner dritten Ehefrau Gudrun, die als Stasi-Spitzel ihn und die gemeinsame Tochter denunziert hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Interview zum Buch im RBB vom 16. Oktober 2021 ([https://www.rbb-online.de/rbbkultur-magazin/archiv/20211016_1830/literatur-autorin-stella-leder-buch-vorstellung-familie-geschichte.html online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Interview besonders zum Zusammenhang von Gedenkpolitik und Antisemitismus um jüdische Remigranten wie ihrem Großvater im WDR5 vom 9. November 2021 ([https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/neugier-genuegt/redezeit-stella-leder-100.html online])&amp;lt;/ref&amp;gt; Die deutsche Schriftstellerin und Journalistin [[Mirna Funk]] ist die Enkelin seiner ersten Tochter Andrée-Thérèse Leder und damit Stephan Hermlins Urenkelin. Seine Cousine war [[Lee Guttman]], geb. Leder, die ab den 1950er Jahren als [[Inker]]in und Koloristin in den USA bei den führenden Unternehmen der Animationsindustrie in Hollywood tätig war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tdjk&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tdjk.de/programm-detail/lee-leder-guttman-flucht-chemnitz-hollywood.html |titel=Ein gezeichnetes Leben – Die Geschichte der Lee Leder Guttman zwischen Chemnitz und Hollywood |werk=33. Tage der jüdischen Kultur Chemnitz |hrsg=tdjk.de |datum=2024-05-30 |abruf=2024-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise ==&lt;br /&gt;
* 1948: [[Heinrich-Heine-Preis des Schutzverbandes Deutscher Autoren]]&lt;br /&gt;
* 1950: [[Nationalpreis der DDR]] (für das Mansfeld-Oratorium)&lt;br /&gt;
* 1954: [[Theodor-Fontane-Preis für Kunst und Literatur (Bezirk Potsdam)|Theodor-Fontane-Preis für Kunst und Literatur]]&lt;br /&gt;
* 1954: [[Nationalpreis der DDR|Nationalpreis]] III. Klasse (für Mitarbeit an dem Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig van Beethoven (1954)|Ludwig van Beethoven]]&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1958: [[F.-C.-Weiskopf-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1972: [[Heinrich-Heine-Preis des Ministeriums für Kultur der DDR]]&lt;br /&gt;
* 1975: Nationalpreis 1. Klasse&lt;br /&gt;
* 1980: [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Gold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Gedichte und Prosa ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwölf Balladen von den großen Städten.&amp;#039;&amp;#039; Morgarten Verlag Conzett &amp;amp; Huber, Zürich 1945.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Leutnant Yorck von Wartenburg.&amp;#039;&amp;#039; Erzählung. Oberbadische Druckerei und Verlags-Anstalt, Singen (Hohentwiel) 1946. ([[Der Leutnant Yorck von Wartenburg|1981 verfilmt]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ansichten über einige neue Schriftsteller und Bücher.&amp;#039;&amp;#039; [mit [[Hans Mayer (Literaturwissenschaftler)|Hans Mayer]]] Aufsätze. Limes-Verlag, Wiesbaden und Verlag Volk und Welt, Berlin 1947.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reise eines Malers in Paris.&amp;#039;&amp;#039; Erzählung. Limes-Verlag, Wiesbaden 1947.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit der Gemeinsamkeit.&amp;#039;&amp;#039; Erzählungen. Verlag Volk und Welt, Berlin 1949.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die erste Reihe.&amp;#039;&amp;#039; Porträts. Verlag Neues Leben, Berlin 1951 und Weltkreis-Verlags-GmbH, Dortmund 1975.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Flug der Taube.&amp;#039;&amp;#039; Gedichte. Verlag Volk und Welt, Berlin 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Begegnungen: 1954–1959.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau-Verlag, Berlin/Weimar 1960.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedichte und Prosa.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 1966.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erzählungen.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau-Verlag, Berlin/Weimar 1966, erw. 1974.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Städte.&amp;#039;&amp;#039; Gedichte. Bechtle, München/Esslingen 1966.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lektüre: 1960–1971.&amp;#039;&amp;#039; Aufsätze, Essays, Antworten auf Umfragen. Aufbau-Verlag, Berlin/Weimar 1974, Erw. Fassung: Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 1997.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Argonauten.&amp;#039;&amp;#039; Erzählung. Kinderbuchverlag, Berlin 1974.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Abendlicht]].&amp;#039;&amp;#039; Verlag Philipp Reclam jun., Leipzig&amp;lt;ref&amp;gt;Auch als Vorzugsausgabe mit einem vom Stein gedruckten [[Autograph]]en Hermlins.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Wagenbach, Berlin 1979. Neuauflage, mit einem Nachwort von [[Kathrin Schmidt]] und einer Rede von [[Klaus Wagenbach]]; Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 2015, ISBN 978-3-8031-3271-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aufsätze, Reportagen, Reden, Interviews.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Ulla Hahn]]. Carl Hanser Verlag, München/Wien 1980.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau-Verlag, Berlin/Weimar 1981.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Äußerungen. 1944–1982.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Ulrich Dietzel. Aufsätze, Reden, Reportagen und Interviews. Aufbau-Verlag, Berlin/Weimar 1983.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Texte. Materialien. Bilder.&amp;#039;&amp;#039; Zusammengestellt von Hubert Witt. Reclam, Leipzig 1985.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bestimmungsorte.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 1985, ISBN 3-8031-0136-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lebensfrist.&amp;#039;&amp;#039; Gesammelte Erzählungen. Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 1987.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedichte und Nachdichtungen.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau-Verlag, Berlin/Weimar 1990, ISBN 3-351-01613-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erzählende Prosa.&amp;#039;&amp;#039; 1990.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Lesebuch – von Luther bis Liebknecht.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1990, ISBN 978-3-379-00239-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In den Kämpfen dieser Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Reden, Gespräche. Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 1995.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entscheidungen. Sämtliche Erzählungen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hörspiele ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Scardanelli.&amp;#039;&amp;#039; Regie: [[Fritz Göhler]], 60 Min., Rundfunk der DDR 1970, Ursendung: 9. September 1970.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Scardanelli.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 1970, Regie: [[Oswald Döpke]], 50 Min., WDR, Erstsendung: 23. September 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerhard Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Stephan Hermlin&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hans Jürgen Geerdts]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Literatur der DDR in Einzeldarstellungen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 416). Kröner, Stuttgart 1972, {{Falsche ISBN|3-520-41601-7}}, S.&amp;amp;nbsp;177–195.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Bearbeitet von Maritta Rost und Rosemarie Geist&lt;br /&gt;
   |Titel=I. Bibliographie; II. Texte, Materialien, Bilder&lt;br /&gt;
   |Verlag=Philipp Reclam jun.&lt;br /&gt;
   |Ort=Leipzig&lt;br /&gt;
   |Datum=1985}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Silvia Schlenstedt]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Briefe an Hermlin. 1946–1984&lt;br /&gt;
   |Verlag=Aufbau&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin und Weimar&lt;br /&gt;
   |Datum=1985}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Silvia Schlenstedt&lt;br /&gt;
   |Titel=Stephan Hermlin&lt;br /&gt;
   |Verlag=Volk und Wissen&lt;br /&gt;
   |Ort=(Ost-)Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1985&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-88436-150-3&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Verlag Das Europ. Buch, West-Berlin 1985}}&lt;br /&gt;
* Olf Sobotka: &amp;#039;&amp;#039;Stephan Hermlins Verhältnis zur Sowjetunion und dessen Widerspiegelung im publizistischen wie literarischen Schaffen des Schriftstellers.&amp;#039;&amp;#039; Univ. Diss., Zwickau 1991.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Fritz J. Raddatz]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Zeuge und Zeugnis&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Die Zeit&lt;br /&gt;
   |Nummer=16&lt;br /&gt;
   |Datum=1997-04-11&lt;br /&gt;
   |Online=[http://www.zeit.de/1997/16/Zeuge_und_Zeugnis zeit.de]&lt;br /&gt;
   |Abruf=2011-08-11}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Alexander Krüger&lt;br /&gt;
   |Titel=Stephan Hermlins schriftliche Stellungnahme zum Abend „Junge Lyrik“’am 11. Dezember 1962. Zwei unveröffentlichte Dokumente&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Berliner Hefte zur Geschichte des literarischen Lebens&lt;br /&gt;
   |Band=3&lt;br /&gt;
   |Datum=2000&lt;br /&gt;
   |ISSN=0949-5371&lt;br /&gt;
   |Seiten=116–122}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Wolfram Mach&lt;br /&gt;
   |url=http://www.hermlin.de/Magisterarbeit-WM-Hermlin.pdf&lt;br /&gt;
   |titel=Stephan Hermlin 1958–1989. Versuch einer geistigen Existenzform im Sozialismus&lt;br /&gt;
   |werk=Humboldt-Universität, Berlin&lt;br /&gt;
   |datum=2001&lt;br /&gt;
   |zugriff=2012-04-11&lt;br /&gt;
   |format=PDF; 204&amp;amp;nbsp;kB}}&lt;br /&gt;
* {{Anker|KurzBio}}{{WWW-DDR|id=stephan-hermlin|lemma=Hermlin, Stephan|autor=|band=1|idNum=1371}} ([https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/stephan-hermlin Online])&lt;br /&gt;
* Eric Hobsbawn: &amp;#039;&amp;#039;Interesting Times. A Twentieth-Century Life.&amp;#039;&amp;#039; New York 2002, ISBN 0-375-42234-X, S. 62–65.&lt;br /&gt;
* [[Günter Jordan]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Stimme. Stephan Hermlin und der Film.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;apropos: Film 2003 – Das Jahrbuch der [[DEFA-Stiftung]].&amp;#039;&amp;#039; Bertz + Fischer Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-929470-28-4, S. 46–81.&lt;br /&gt;
* Thomas Diecks: [https://www.deutsche-biographie.de/dbo066444.html#dbocontent &amp;#039;&amp;#039;Hermlin, Stephan.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;NDB-online,&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht am 1. Oktober 2022.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Dieter Schütt]]: &amp;#039;&amp;#039;Stephan Hermlin: Entlang eines Dichters.&amp;#039;&amp;#039; Quintus-Verlag, Berlin 2023, ISBN 978-3-96982-067-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zur Corino-Debatte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=[[Karl Corino]]&lt;br /&gt;
   |url=http://www.zeit.de/1996/41/hermlin.txt.19961004.xml&lt;br /&gt;
   |titel=DDR-Schriftsteller Stephan Hermlin hat seinen Lebensmythos erlogen. Dichtung in eigener Sache&lt;br /&gt;
   |werk=[[Die Zeit]], 41/1996&lt;br /&gt;
   |zugriff=2012-04-11}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=[[Stefan Heym]]&lt;br /&gt;
   |url=http://www.zeit.de/1996/42/heym.txt.19961011.xml&lt;br /&gt;
   |titel=Behandlung eines Standbilds&lt;br /&gt;
   |werk=Die Zeit, 42/1996&lt;br /&gt;
   |zugriff=2012-04-11}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=[[Iris Radisch]]&lt;br /&gt;
   |url=http://www.zeit.de/1996/42/thema.txt.19961011.xml&lt;br /&gt;
   |titel=Stephan Hermlin: Dichtung oder Wahrheit?&lt;br /&gt;
   |werk=Die Zeit, 42/1996&lt;br /&gt;
   |zugriff=2012-04-11}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Fritz J. Raddatz&lt;br /&gt;
   |url=http://www.zeit.de/1996/43/Der_Mann_ohne_Goldhelm&lt;br /&gt;
   |titel=Der Mann ohne Goldhelm. Ein Nachwort zum Fall Stephan Hermlin&lt;br /&gt;
   |werk=Die Zeit, 43/1996&lt;br /&gt;
   |zugriff=2012-04-11}}&lt;br /&gt;
* Karl Corino: &amp;#039;&amp;#039;„Aussen Marmor, innen Gips“. Die Legenden des Stephan Hermlin.&amp;#039;&amp;#039; Econ Verlag, 1996, ISBN 3-430-11912-X.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=[[Elke Schmitter]]&lt;br /&gt;
   |url=http://www.zeit.de/1996/51/spitze51.txt.19961213.xml&lt;br /&gt;
   |titel=Von Arnold Hau bis Stephan Hermlin: Deutsche Dichter und ihre Legenden&lt;br /&gt;
   |werk=Die Zeit, 51/1996&lt;br /&gt;
   |zugriff=2012-04-11}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |wayback=20090717221126 |url=http://www.hermlin.de// |text=Internetseite über den Dichter Stephan Hermlin}} in hermlin.de&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |text=Stephan Hermlin |url=https://lic.ned.univie.ac.at/de/node/17035 |archive-today=20130626230253}} auf &amp;#039;&amp;#039;Literatur im Kontext&amp;#039;&amp;#039;, einem mehrsprachigen Projekt der [[Universität Wien]]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=PWO2sv7kPNgWelch «Welch eine Abendröte» Stephan Hermlin - zum 100. Geburtstag eines spätbürgerlichen Kommunisten]&lt;br /&gt;
* [[Mirna Funk]]: [https://www.berliner-zeitung.de/zeitenwende/juden-in-der-ddr-schmerz-wut-und-eine-eigene-geschichte-li.99920 &amp;#039;&amp;#039;Zeitenwende. Juden in der DDR – Schmerz, Wut und eine eigene Geschichte&amp;#039;&amp;#039;], Berliner Zeitung, 24. August 2020&lt;br /&gt;
* [https://www.perlentaucher.de/stichwort/hermlin-stephan/buecher.html Stephan Hermlin] Perlentaucher&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie|GND=118549812}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118549812}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118549812}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm1523455}}&lt;br /&gt;
* Thomas Diecks: [https://www.deutsche-biographie.de/ppn118549812.html Stephan Hermlin], in: deutsche-biographie.de, [[NDB-online]].&lt;br /&gt;
* {{YouTube|id=8ue8gd12yDY |title=25 Jahre Berliner Mauer - eine bittere Bilanz |h=0 |m=4 |sec=05 |uploader= |upload=2025-08-27 |kommentar=Gedanken zur Berliner Mauer, 1986}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118549812|LCCN=n50029493|NDL=00522562|VIAF=2471786}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hermlin, Stephan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Französischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurzgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bewegung Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KJVD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR I. Klasse für Kunst und Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Künste (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaustliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1997]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (DDR)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hermlin, Stephan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Leder, Rudolf (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller und Übersetzer französischer Texte&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. April 1915&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chemnitz]], [[Deutsches Reich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. April 1997&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
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