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	<title>Stephan Duić - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T03:29:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;5glogger: Kat: Ustascha-Mitglied</title>
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		<updated>2025-12-29T13:08:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kat: Ustascha-Mitglied&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stephan Duić&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Stefan Duić&amp;#039;&amp;#039;; {{hrS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stjepan „Stevo“ Duić&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}; * [[17. Dezember]] [[1877]] in [[Otočac]], [[Lika]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[28. September]] [[1934]] in [[Karlsbad]], [[Tschechoslowakei]]) war ein [[Oberstleutnant]] des [[Bosnisch-Hercegovinische Infanterie|Bosnisch-Hercegovinischen Infanterie-Regiments Nr. 2]], einer militärischen Elitetruppe der [[Österreich-Ungarns Armee im Ersten Weltkrieg|österreichisch-ungarischen Armee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gehörte Duić zusammen mit [[Ivan Perčević]], [[Vjekoslav Servatzy]], [[Gustav Perčec]], [[Narcis Jeszensky]] u.&amp;amp;nbsp;a. zu dem Kreis hochrangiger ehemaliger [[Kaiserlich und königlich|k.u.k]] Offiziere, welche die faschistische [[Ustascha]]-Bewegung im Kampf für ein von [[Königreich Jugoslawien|Jugoslawien]] unabhängiges [[Kroatien]] unterstützten.&amp;lt;ref&amp;gt;Mario Jareb: &amp;#039;&amp;#039;Ustaško-domobranski Pokret : od nastanka do travnja 1941. godine.&amp;#039;&amp;#039; Hrvatski institut za povijest, Zagreb 2006, S. 140, Rdnr. 435.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1929 bis zu seinem Tod war er militärischer Berater des Ustascha-Führers [[Ante Pavelić]] und Organisator des [[Velebiter Aufstand]]s. Duić wurde vermutlich von Agenten des [[Königreich Jugoslawien|königlich-jugoslawischen]] Geheimdienstes ermordet&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Broszat, Ladislaus Hory: &amp;#039;&amp;#039;Der kroatische Ustascha-Staat 1941–1945.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Nummer 8, 2. Auflage. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1965, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[posthum]] zum [[General]] der [[Hrvatsko domobranstvo|kroatischen Armee]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Duić entstammte einer, bis ins Jahr 1689 zurückverfolgbaren, kroatischen Familie mit Stammsitz in [[Donje Pazarište]] bei [[Gospić]] (Lika) und wurde als Sohn des Steuerbeamten Martin Duić in Otočac geboren. Seine Mutter Marta, geborene Starčević, verstarb schon im Jahr 1882. Duić war der Neffe des Politikers [[Ante Starčević]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ante Pavelić : 100 godina&amp;#039;&amp;#039; / uredila Višnja Pavelić (&amp;#039;&amp;#039;Ante Pavelić : 100 Jahre&amp;#039;&amp;#039; / bearbeitet von Višnja Pavelić). Naklada Starčević &amp;amp; Libar, Zagreb 1995, S. 175.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er besuchte verschiedene Grundschulen und bis ins Jahr 1892 das Gymnasium in [[Karlovac]] um sich danach in der dortigen [[Kadettenschulen (Österreich-Ungarn)#Infanteriekadettenschulen|Infanteriekadettenschule]] einzuschreiben. Im Jahr 1896 schloss er diese als einer der 50 besten Absolventen ab und kam als [[Offiziersstellvertreter#Österreich-Ungarn (bis 1918)|Kadett-Offiziersstellvertreter]] zum [[Liste der k.u.k. Kampftruppen#Nr. 71–80|Böhmischen Infanterie-Regiment Nr. 75]] nach [[Österreich]]. Er war zeitweise in der [[Bucht von Kotor]] stationiert. Am 1. November 1897 wurde er [[Leutnant]] und schlug die [[k.u.k. Stabswesen|Generalstabslaufbahn]] ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vocelka&amp;quot;&amp;gt;[[Karl Vocelka]]: &amp;#039;&amp;#039;Habsburgische Hochzeiten 1550–1600 : Kulturgeschichtliche Studien zum manieristischen Repräsentationsfest.&amp;#039;&amp;#039; (= Veröffentlichungen der Kommission für neuere Geschichte Österreichs 65). [[Böhlau Verlag]], Wien / Köln / Graz 1976, S. 243, Rdnr. 363.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1902 ging er nach [[Wien]] und absolvierte bis 1904 die [[k.u.k. Kriegsschule]], die er mit sehr gutem Abschluss verließ, um als Offizier dem Hauptquartier einer Einheit der [[k.k. Gebirgstruppe]] zugeordnet zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Resolution von [[Rijeka]] vom 3. Oktober 1905, die eine Vereinigung der kroatischen Länder und eine Revision des [[Ungarisch-Kroatischer Ausgleich|Kroatisch-Ungarischen Ausgleichs]] forderte, ging er nach [[Zagreb]] und beschäftigte sich mit den politischen Ideen seines Onkels Ante Starčević. Bis zum Ersten Weltkrieg war er dort als Offizier dem Hauptquartier einer Division zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] war Duić ab 1. November 1914 [[Major]] im Generalstab und Generalstabschef der [[Liste der Großverbände der k.u.k. Armee#Infanteriedivisionen|6. Infanterie-Truppendivision]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vocelka&amp;quot; /&amp;gt; Er nahm u.&amp;amp;nbsp;a. am [[Gefecht bei Gologory]], der [[Schlacht von Gródek (1914)|Schlacht bei Gródek]] und der [[Belagerung von Przemyśl]] teil. Des Weiteren nahm er an der [[Schlacht in den Karpaten]] teil, eingesetzt in der Nähe von [[Sighetu Marmației]] unter Generaloberst [[Karl von Pflanzer-Baltin]]. Im Februar 1915 erkrankte er. Ab 1. Mai 1916 war er Oberstleutnant im Generalstab; im Juni 1916 Kommandant der Sturmgruppe der 11. Infanteriebrigade des [[Bosnisch-Hercegovinische Infanterie|Bosnisch-Hercegovinisches Infanterie-Regiment Nr. 2]] bei der opferreichen Erstürmung des 1.824 Meter hohen [[Monte Meletta]] in den [[Sieben Gemeinden (Italien)|Sieben Gemeinden]] bei [[Asiago (Venetien)]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Henz]]: &amp;#039;&amp;#039;Fügung und Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; [[Styria Verlag]], Graz 1981, S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Erstürmung des Monte Meletta erhielt er von Kaiser [[Franz Joseph I.]] das Ritterkreuz des [[Österreichisch-kaiserlicher Leopold-Orden|österreichisch-kaiserlichen Leopoldordens]] mit Kriegsdekoration.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.bundesheer.at/truppendienst/ausgaben/artikel.php?id=1307 | titel=Österreichs Bundesheer: Beschreibung der Kämpfe um den Monte Meletta unter Erwähnung von Duić | zugriff=2012-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Juli 1916 war er Generalstabschef der kroatischen [[Hrvatsko domobranstvo#Erster Weltkrieg|42. Domobranen-Division]] (amtlich: [[k.u. Landwehr (Österreich-Ungarn)#Feldkanonenregimenter|42. Honvéd Infanterie Truppendivision]]), wegen ihrer Kampfkraft „Teufelsdivision“ genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vocelka&amp;quot; /&amp;gt; Um es dem deutschen Verbündeten mit ihrem [[Asien-Korps]] gleichzutun, wurde unter Duićs Führung Ende 1917 in Belgrad das [[k.k. Orient-Korps]] aufgestellt,&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Henz: &amp;#039;&amp;#039;Fügung und Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; [[Styria Verlag]], Graz 1981, S. 71.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Stationen in [[Konstantinopel]] und [[Albanien]]. Während des Kriegseinsatzes infizierte er sich mit [[Malaria]], an deren Folgen er lebenslang litt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ante Pavelić : 100 godina&amp;#039;&amp;#039; / uredila Višnja Pavelić (&amp;#039;&amp;#039;Ante Pavelić : 100 Jahre&amp;#039;&amp;#039; / bearbeitet von Višnja Pavelić). Naklada Starčević &amp;amp; Libar, Zagreb 1995, S. 176–177.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem Zusammenbruch Österreich-Ungarns kehrte er nach Kroatien zurück und stellte sich in Zagreb dem kroatischen Nationalrat zur Verfügung. Enttäuscht von der Errichtung des [[Königreich Jugoslawien|Königreichs Jugoslawien]], verließ er Kroatien wieder. In Italien sammelte er, zusammen mit dem [[Militär-Maria-Theresien-Orden|Theresienritter]] und ehemaligen k.k. Offizier [[Gojkomir von Glogovac]], entlassene kroatische Kriegsgefangene in einer „Kroatischen Legion“, welche aber bedingt durch die politischen Weltlage bereits 1921 wieder aufgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er erkannte, dass eine kroatische Unabhängigkeit vorerst militärisch nicht erreichbar war, zog er sich ins Privatleben zurück. Er zog ins [[österreich]]ische [[Graz]] und nahm dort eine Stellung als Bankbeamter an.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ante Pavelić : 100 godina&amp;#039;&amp;#039; / uredila Višnja Pavelić (&amp;#039;&amp;#039;Ante Pavelić : 100 Jahre&amp;#039;&amp;#039; / bearbeitet von Višnja Pavelić). Naklada Starčević &amp;amp; Libar, Zagreb 1995, S. 176.&amp;lt;/ref&amp;gt; Später war er stellvertretender Direktor der [[Landwirtschaftskrankenkasse der Steiermark]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Suppan&amp;quot;&amp;gt;[[Arnold Suppan]]: &amp;#039;&amp;#039;Jugoslawien und Österreich 1918–1938 : bilaterale Aussenpolitik im europäischen Umfeld&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg Verlag, München 1996, S. 413.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Errichtung der [[Königreich Jugoslawien#Königsdiktatur ab 1929|jugoslawischen Königsdiktatur]] im Jahr 1929 schloss Duić sich der im gleichen Jahr gegründeten Ustascha-Bewegung an, welche die kroatische Unabhängigkeit auch mit gewaltsamen Mitteln erkämpfen wollte. Aufgrund seiner militärischen Kenntnisse und Erfahrungen wurde er, in allen militärischen Fragen, der wichtigste Berater des Ustascha-Führers Ante Pavelić und stieg damit zu einer wichtigen Führungsperson innerhalb der Ustascha auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Attentate und Tod ===&lt;br /&gt;
Am 18. Juni 1934 wurde auf Duić ein Attentat in seinem Wohnort Graz verübt. Der Täter, der Kroate [[Ivan Jargarčec]], als „Rächer Nr. 26“ ein Mitglied der „Legion der [jugoslawischen] Rächer“ (&amp;#039;&amp;#039;Liga osvetnika&amp;#039;&amp;#039;), gab vier Schüsse auf Duić ab. Keiner der Schüsse traf sein Ziel. Jargarčec wurde zusammen mit seinem Komplizen, dem jugoslawischen Kaufmann [[Milan Kolar]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vocelka&amp;quot; /&amp;gt; verhaftet. Ermittlungen ergaben, dass das Attentat von dem Rechtsanwalt Dr. [[Ljubo Lukatela]] geleitet wurde, der in Verbindung zum damaligen Ortskommandanten von [[Zagreb]] General Bodi stand. Lukatela der sich ebenfalls nach Graz begeben hatte, konnte jedoch flüchten. Im Mordbefehl der „Legion der jugoslawischen Rächer“ hieß es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|&amp;#039;&amp;#039;Dem Rächer Nr. 26.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[…] Die Legion der jugoslawischen Rächer, die das Wirken jedes Verräters erforscht, stellte fest, dass Stevo Duić einer der Hauptmitarbeiter der Pläne gegen den jugoslawischen König und der jugoslawischen Einheit ist und sie beschloss und ordnete an, dass Stevo Duić, als jugoslawischer Verräter das Leben lassen muss.&amp;lt;br /&amp;gt;Zur Durchführung dieses Beschlusses bestimmte der Würfel den Rächer Nr. 26. Der Beschluss ist in kürzester Zeit zu vollziehen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Konrad H. Klaser (d. i. [[Kurt Koppel]]) | Titel=Spione, Bomben und Verschwörer in der serbischen Politik | Verlag=Europa Verlag | Ort=Zagreb | Jahr=1941 | Seiten=122}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem ersten Attentat gab Duić zu Protokoll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|&amp;#039;&amp;#039;[…] am 21. Juni 1934.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der beabsichtigte Anschlag am 17. d. M. dürfte wohl ernst gemeint, meiner Ansicht nach aber mit untauglichen Mitteln durchgeführt worden sein, weil ich den Eindruck habe, dass Jargarčec Ivan, der das Attentat ausführen sollte, […] nicht die Festigkeit und Brutalität besitzt, die zu einer solchen Tat notwendig ist. […]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ich glaube das mit Nahen des [[Vidovdan|St. Veits-Tages]] (28. Juni, des serbischen Erinnerungstages an die Ermordung des Thronfolgers [[Franz Ferdinand von Österreich-Este|Franz Ferdinand]]) die Organisation aus traditionellen Gründen eine Sensation haben wollte und auf mich verfiel. […]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Jargarčec hat mit der Pistole viermal geschossen. Ich halte es durchaus für möglich, dass die Angaben des Jargarčec zutreffend sind und die geheimnisvolle Vereidigung in [[Belgrad]] tatsächlich stattgefunden hat.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;KLASER 1941, S. 122 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. August 1934 wurde Milan Kolar wegen des Verbrechens der versuchten Verleitung zum bestellten Mord zu drei Jahren schweren Kerkers verurteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Suppan&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum drei Monate später, Duić hatte sich zur Linderung seiner im Ersten Weltkrieg zugezogenen Malaria zur Kur nach Karlsbad begeben, wurde er am 28. September 1934 in einem Hotel in Karlsbad tot aufgefunden. Er wurde nur mit einem Nachthemd bekleidet, neben der Balkontür sitzend, mit einer [[Rebschnur]] um den Hals, gefunden. Vermutlich wurde er in seinem Bett schlafend erwürgt, dann durch das Hotelzimmer zur Balkontür geschleift und an die Tür geknüpft. Um einen Selbstmord vorzutäuschen, befestigten die Täter das Ende der Schlinge lose an der unteren [[Türband|Türangel]], nur einen Meter über dem Boden (da die Schnur zu kurz war).&amp;lt;ref&amp;gt;KLASER 1941, S. 93.&amp;lt;/ref&amp;gt; Organisator des Mordes soll der hohe königlich-jugoslawische Polizeibeamte [[Vladeta Milićević]], damals ständiger Delegierter Jugoslawiens bei der Internationalen Polizeiorganisation in Wien&amp;lt;ref&amp;gt;Vladeta Milićević: &amp;#039;&amp;#039;Der Königsmord von Marseille : Das Verbrechen und seine Hintergründe&amp;#039;&amp;#039;. Hohwacht-Verlag, Bad Godesberg 1959,  S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;, gewesen sein&amp;lt;ref&amp;gt;Dr. Sušnjara: &amp;#039;&amp;#039;Die Lage der katholischen Kirche in Kroatien&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Kirche in Not : Erschütternde Christenverfolgung vor unseren Toren&amp;#039;&amp;#039;. [[Kirche in Not|Ostpriesterhilfe]], Königstein/Ts. 1953, S. 85.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Oktober 1934&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold Suppan: &amp;#039;&amp;#039;Jugoslawien und Österreich 1918–1938 : bilaterale Aussenpolitik im europäischen Umfeld&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg Verlag, München 1996, S. 409.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde er auf dem Grazer [[Friedhof St. Leonhard]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ante Pavelić : 100 godina&amp;#039;&amp;#039; / uredila Višnja Pavelić (&amp;#039;&amp;#039;Ante Pavelić : 100 Jahre&amp;#039;&amp;#039; / bearbeitet von Višnja Pavelić). Naklada Starčević &amp;amp; Libar, Zagreb 1995, S. 180.&amp;lt;/ref&amp;gt; beigesetzt. Eine nachträglich erfolgte Obduktion am 10. Dezember 1934 in Graz ergab keine sichere Anhaltspunkte mehr für Mord oder Selbstmord.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Suppan&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachleben ==&lt;br /&gt;
Duić wurde in der Propaganda der Ustascha-Bewegung zum kroatischen [[Märtyrer]] stilisiert und schon kurz nach Errichtung des [[Unabhängiger Staat Kroatien|Unabhängigen Staates Kroatien]], von [[Slavko Kvaternik]] und Ante Pavelić, am 6. Juni 1941 posthum in den Rang eines Generals der kroatischen Armee befördert.&amp;lt;ref&amp;gt;Text der Ernennung abgedruckt in: &amp;#039;&amp;#039;Ante Pavelić : 100 godina&amp;#039;&amp;#039; / uredila Višnja Pavelić (&amp;#039;&amp;#039;Ante Pavelić : 100 Jahre&amp;#039;&amp;#039; / bearbeitet von Višnja Pavelić). Naklada Starčević &amp;amp; Libar, Zagreb 1995, S. 179.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Duićs Witwe überlebte ihn über 50 Jahre. Aus Duićs Ehe gingen zwei Söhne hervor. Der ältere Sohn war Lehrer für klassische Sprachen und lebte in [[Graz]]. Der jüngere Sohn [[Mario Duić|Dr. Mario Duić]] (1915–2008) war [[Major]] in der deutschen [[Wehrmacht]], Militärakademiker und Jurist. Zuletzt diente er von 1973 bis 1975 als Kommandant der [[Landesverteidigungsakademie]] des [[österreich]]ischen [[Bundesministerium für Landesverteidigung|Bundesministeriums für Landesverteidigung]]. Er lebte danach als [[Generalmajor]] im Ruhestand in [[Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Orden der Eisernen Krone (Österreich)|Orden der Eisernen Krone]] III. Klasse&lt;br /&gt;
* Orden der Eisernen Krone II. Klasse&lt;br /&gt;
* Ritterkreuz des [[Österreichisch-kaiserlicher Leopold-Orden|österreichisch-kaiserlichen Leopoldordens]] mit Kriegsdekoration&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[ Velebiter Aufstand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Mario Jareb | Titel=Ustaško-domobranski pokret : od nastanka do travnja 1941. godine [Die Ustascha-Domobranen-Bewegung : vom Ursprung bis zum April des Jahres 1941] | Verlag=Hrvatski institut za povijest | Ort=Zagreb | Jahr=2006 | ISBN=953-0-60817-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Titel=Stjepan Duić 1877–1934 : Ustaški krilnik : General hrvatskog domobranstva |Sammelwerk=Ante Pavelić : 100 godina [Ante Pavelić : 100 Jahre] | TitelErg=Bearb. Višnja Pavelić | Verlag=Naklada Starčević &amp;amp; Libar | Ort=Zagreb | Jahr=1995 | ISBN=953-96369-1-4 | Seiten=175–180}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Gemeinschaft zur Forschung kroatischer Fragen |Autor=[[Ernest Bauer|Dr. Ernest Bauer]] |Titel=Oberst Stjepan Duić – zu seinem 100. Geburtstag |Sammelwerk=[[Kroatische Berichte]] |Band=XII. Jahrgang |Nummer=2 (54) |Ort=Mainz |Datum=1987 |Seiten=17–19}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=https://www.bundesheer.at/truppendienst/ausgaben/artikel.php?id=1307 | autor=Reinhard Stradner | titel=Bosniens treue Söhne : Das bosnisch-herzegowinische Infanterieregiment Nr. 2 – die Elitetruppe der k.u.k. Armee | werk=TRUPPENDIENST : Magazin für Ausbildung, Führung und Einsatz im Österreichischen Bundesheer | hrsg=Bundesministerium für Landesverteidigung | kommentar=Beschreibung der Kämpfe um den Monte Meletta unter Erwähnung von Duić | datum=2003-06 | abruf=2012-04-16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1123171815|VIAF=1289148451595715970001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Duic, Stephan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalstabsoffizier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstleutnant (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (kroatische Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Südosteuropa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall in Kroatien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des ö.k. Leopold-Ordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Eisernen Krone (III. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Jugoslawien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugoslawe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Duić, Stephan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Duić, Stjepan; Duić, Stevo (Spitzname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=kroatischer Politiker und General&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Dezember 1877&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Otočac]], [[Lika]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. September 1934&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karlsbad]], [[Tschechoslowakei]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ustascha-Mitglied]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;5glogger</name></author>
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