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	<title>Stephan Brölmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T18:08:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stephan_Br%C3%B6lmann&amp;diff=2227862&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bisam: falsche Abkürzung, doppelte Leerschläge</title>
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		<updated>2024-05-09T19:19:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;falsche Abkürzung, doppelte Leerschläge&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Stephan Brölmann &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1551]] in [[Köln]]; † [[10. November]] [[1622]] ebenda) war [[Jurist]] und [[Professur|Professor]] an der alten [[Universitas Studii Coloniensis (1388–1798)|Universität zu Köln]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Soenius&amp;quot;&amp;gt;Ulrich S. Soénius, Jürgen Wilhelm: &amp;#039;&amp;#039;Kölner Personen-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; S. 82.&amp;lt;/ref&amp;gt; Brölmanns außerberufliche Forschungen und Veröffentlichungen zur [[antike]]n Stadtgeschichte zeigten wissenschaftliche Ansätze, die den frühen, eher erzählenden Stil wie in der Reimchronik [[Gottfried Hagen|Hagens]] oder den der späteren [[Koelhoffsche Chronik|Koelhoffschen Chronik]], ablösten.&lt;br /&gt;
[[Datei:CCCAA Konstantinbrücke und Kastell Deutz nach Stephan Broelmann 1608.jpg|mini|hochkant=1.1|Brölmanns Zeichnung „De ponte Constantiniano observationes ex Broelmanno“ von 1608]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Patrizierfamilie Brölmann ===&lt;br /&gt;
Stephan Brölmann wurde in eine der wohlhabenden und angesehenen Kölner [[Patrizier]]familien geboren, aus deren Reihen über Generationen eine Anzahl Personen in hohe kirchliche und politische Ämter aufstiegen. So hatte schon Johannes von Esch, genannt Broelmann, einer seiner Vorfahren, zwischen 1460 und 1493 als Vertreter des [[Gaffel (Köln)|Wollenamtes]] dem [[Kölner Rat bis 1796|Kölner Rat]] angehört und war zweimal Bürgermeister der Stadt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bk102f&amp;quot;&amp;gt;Werner Schäfke, Kölnischer Bildersaal: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemälde im Bestand des Kölnischen Stadtmuseums einschließlich der Sammlung Porz und des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds&amp;#039;&amp;#039;, im Bestandskatalog des Kölnischen Stadtmuseums, S. 314 zu Broelmann, S. 62 zu Strellen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stephan Brölmann nahm Clara Bachoven von Echt zu seiner Frau, die dem westfälischen [[Adel]] angehörte und konnte so das Renommee und den Wohlstand seiner Familie noch steigern. Brölmanns Bruder Johann war [[Dekan (Kirche)|Dechant]] des Kölner Stiftes [[St. Aposteln]], und eines der Kinder Brölmans hatte den Weihbischof Nogelius zum [[Pate]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ennen&amp;quot;&amp;gt;{{ADB|3|350|351|Brölmann, Stephan|[[Leonard Ennen]]|ADB:Brölmann, Stephan}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Tochter Sybilla war mit Martin Strellen (1542–1601) verheiratet, einem Professor, der ab 1586 (bis zu seinem Tod) [[Kanzler (Hochschule)|Vizekanzler]] der Universität zu Köln war, an der Brölmann selbst lehrte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bk102f&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berufliche Laufbahn ===&lt;br /&gt;
Brölmanns Jugend, seine Ausbildung und sein Werdegang sind noch nicht hinreichend erforscht. Den Höhepunkt seiner beruflichen Laufbahn sieht man in seiner Tätigkeit als [[Syndikus]] der [[Geschichte der Stadt Köln#Köln als Freie Reichsstadt|Freien Reichsstadt Köln]] sowie in seiner Berufung als Professor der Rechte an die [[Universität]] der Stadt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Soenius&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Autor und Altertumsforscher ===&lt;br /&gt;
Neben seiner juristischen Tätigkeit im Dienste der Stadt widmete sich Brölmann bevorzugt historischen und [[Archäologie|archäologischen]] Studien zur Vergangenheit seiner Heimatstadt.&lt;br /&gt;
Grundlage seiner ausführlichen Arbeit über die [[Geschichte der Stadt Köln]], der „Civilium rerum memoria dignarum civitatis Ubiorum et Coloniae Claud. Aug. Agrippinensis commentarii“, mit der er einige Jahre beschäftigt war, war das Manuskript eines [[Mönch]]es aus dem [[Kloster Eberbach]] und ein Pergament[[codex]] der „Annales Colonienses maximi“, der so genannten Chronik des Gottfried von [[St. Pantaleon (Köln)|St. Pantaleon]], die in seinen Besitz gelangten und von ihm ausgewertet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu vielen Herren der Kölner Oberschicht dieser Zeit, deren Interesse an der Stadtgeschichte sich darin erschöpfte Sammlungen von Altertümern der Römerstadt anzulegen, war Brölmann als [[Historiker|Historiograph]] derjenige, der die Quellen erforschte und im Vergleich mit diesen noch Vorhandenes der römischen Bausubstanz beschrieb. Den schon im 12. Jahrhundert einsetzenden [[Schreinsbücher|Schreinseinträgen]], die viele Einzelheiten zur [[Topografie (Kartografie)|Topographie]] der Stadt festhielten, folgten erst im 16. Jahrhundert erste Zeichnungen, wie beispielsweise die des [[Arnold Mercator]]. Sie zeigten den Bestand der römischen [[Stadtmauer (Köln)|Stadtmauer]] um 1570, zu dem durch Brölmann detaillierte Beschreibungen verfasst wurden, die er durch eine Anzahl Zeichnungen illustrierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krudewig_Klinkenberg&amp;quot;&amp;gt;Johannes Krudewig (Quellen), in: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Stadt Köln.&amp;#039;&amp;#039; Im Auftrage des Provinzialverband der Rheinprovinz. Band VI, Abteilung I. Quellen, und Abteilung II., Josef Klinkenberg, &amp;#039;&amp;#039;Das Römische Köln.&amp;#039;&amp;#039; In Verbindung mit Otto von Falke, Eduard Firmenich-Richartz, Josef Klinkenberg, Johannes Krudewig, [[Hugo Rahtgens]] und Edmund Renard. Hrsg. von Paul Clemen, Abschnitt „Die Befestigung“, S. 164&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von seinen [[Recherche]]n in Form handschriftlicher Aufzeichnungen, die teilweise [[Publikation|publiziert]] wurden (bis 475 n. Chr.), profitierten die späteren Historiker. So forschten nach Brölmans Tod [[Aegidius Gelenius]] und der [[Jesuiten|Jesuit]] Crombach, der die Arbeiten Brölmanns stark benutzte, bis hin zu den Autoren der [[Neuzeit]] bis in das 20. Jahrhundert, deren Ausführungen hinsichtlich der dann noch vorhandenen antiken Bausubstanz Kölns gerne auf die Erkenntnisse Brölmans verwiesen. Einige seiner damals getroffenen Schlussfolgerungen wurden allerdings durch die der heutigen Archäologie zur Verfügung stehenden Hilfsmittel als unzutreffend erkannt und revidiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob diese in [[Paul Clemen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krudewig_Klinkenberg&amp;quot; /&amp;gt; angeführten Arbeiten und die ebenfalls in seinem Nachlass enthaltenen handschriftlichen „Collectaneen“ (Fragmente) zur Geschichte der Kölner Universität sowie kirchengeschichtlicher Abhandlungen noch erhalten sind, bleibt in Anbetracht der Auswirkungen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] und den Verlusten an [[Archivgut]] durch den Einsturz des [[Historisches Archiv der Stadt Köln|Kölner Stadtarchivs]] im Jahr 2009 fraglich. Das Titelblatt oder der Einband seiner Abhandlung, in roter Farbe mit goldenen Lettern, wurde in dem noch vor dem Archiveinsturz im Jahr 2008 herausgegebenen Kölner Personenlexikon abgebildet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Epitaph Broelmann Köln 1606.jpg|mini|hochkant|Epitaph der Familie Broelmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachlass und Werk ===&lt;br /&gt;
Stephan Brölmann wurde in der Familiengruft vor dem Liebfrauenaltar der [[Benediktinerinnenkloster zu den heiligen Makkabäern|Machabäerkirche]] in der Kölner Vorstadt [[Niederich (Köln)|Niederich]] beerdigt. Dort hatte er 1606, wahrscheinlich nach dem Tod seiner Frau, ein von ihm selbst entworfenes [[Epitaph]] in Auftrag gegeben und aufstellen lassen. Dieses zeigt (oben rechts und links) vier [[Wappen]] seiner Vorfahren und unten die Wappen Brölmann/Bachoven von Echt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arentz&amp;quot;&amp;gt;Ludwig Arentz, H. Neu und Hans Vogts in: Paul Clemen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Stadt Köln.&amp;#039;&amp;#039; Band II, Erweiterungsband &amp;#039;&amp;#039;Die ehemaligen Kirchen, Klöster, Hospitäler und Schulbauten der Stadt Köln.&amp;#039;&amp;#039; Machabäerkloster, ehemalige Grabmäler, S. 261.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Nachfolge seiner ordentlichen juristischen Professur trat unter dem 28. November der einer Kölner [[Liste der Kölner Bürgermeister|Bürgermeisterfamilie]] angehörende [[Lizentiat|Licentiat]] Peter ter Lahn von Lennep an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Soenius&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brölmans Gesamtwerk blieb unveröffentlicht, eine Teilabhandlung erschien 1608 unter dem Titel „Epideigma sive specimen historiae vet. omnis et purae ect. civitatis Ubiorum et eorum ad Rhenum Agripinensis oppidi etc.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Soenius&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|3|350|351|Brölmann, Stephan|[[Leonard Ennen]]|ADB:Brölmann, Stephan}}&lt;br /&gt;
* Johannes Krudewig (Quellen), in: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Stadt Köln&amp;#039;&amp;#039; im Auftrage des Provinzialverband der Rheinprovinz. Band VI, Abteilung I. Quellen, und Abteilung II., Josef Klinkenberg, &amp;#039;&amp;#039;Das Römische Köln&amp;#039;&amp;#039;. In Verbindung mit Otto von Falke, Eduard Firmenich-Richartz, Josef Klinkenberg, Johannes Krudewig, Hugo Rahtgens und Edmund Renard. Hrsg. von Paul Clemen. Druck und Verlag L. Schwann, Düsseldorf, 1906. Nachdruck Pädagogischer Verlag Schwann, 1980. ISBN 3-590-32108-3&lt;br /&gt;
* [[Werner Schäfke]], Kölnischer Bildersaal: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemälde im Bestand des Kölnischen Stadtmuseums einschließlich der Sammlung Porz und des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds&amp;#039;&amp;#039;. Verlag: Köln : Kölnisches Stadtmuseum (1. Januar 2006), ISBN 3-927396-94-X.&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Soénius|Ulrich S. Soénius]] (Hrsg.), [[Jürgen Wilhelm (Politiker)|Jürgen Wilhelm]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kölner Personen-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Greven, Köln 2007, ISBN 978-3-7743-0400-0.&lt;br /&gt;
* Ludwig Arentz, H. Neu und [[Hans Vogts]]: Paul Clemen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Stadt Köln&amp;#039;&amp;#039;, Band II, Erweiterungsband die ehemaligen Kirchen, Klöster, Hospitäler und Schulbauten der Stadt Köln. Verlag L. Schwann, Düsseldorf 1937. Nachdruck 1980. ISBN 3-590-32107-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|128518073}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128518073|VIAF=35510492}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brolmann, Stephan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtswissenschaftler (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Patrizier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universitas Studii Coloniensis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1551]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1622]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brölmann, Stephan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Broelmann, Broilmann&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1551&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. November 1622&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bisam</name></author>
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