<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Stepan_Fjodorowitsch_Apraxin</id>
	<title>Stepan Fjodorowitsch Apraxin - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Stepan_Fjodorowitsch_Apraxin"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stepan_Fjodorowitsch_Apraxin&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T04:51:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stepan_Fjodorowitsch_Apraxin&amp;diff=186691&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stepan_Fjodorowitsch_Apraxin&amp;diff=186691&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-13T16:41:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stepaapraxin.jpg|miniatur|Stepan Fjodorowitsch Apraxin]]&lt;br /&gt;
Graf &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stepan Fjodorowitsch Apraxin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Степан Фёдорович Апраксин}}, wiss. Transliteration &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ru-Latn|Stepan Fëdorovič Apraksin}}&amp;#039;&amp;#039;; *&amp;amp;nbsp;{{JULGREGDATUM|10|8|1702|Link=1}}; † {{JULGREGDATUM|17|8|1758|Link=1}} in [[Sankt Petersburg]]) war ein [[Marschall|Feldmarschall]] der [[Kaiserlich Russische Armee|russischen Armee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Apraxin war der Sohn von [[Generaladmiral]] [[Fjodor Matwejewitsch Apraxin|Fjodor M. Apraxin]], der unter [[Zar]] [[Peter der Große|Peter I.]] sowohl im [[Großer Nordischer Krieg|Großen Nordischen Krieg]] (1700–1721) als auch im [[Russisch-Persischer Krieg (1722–1723)|Krieg gegen Persien]] (1722–1723) wichtige Flottenkommandos geführt hatte. Er trat 1718 in ein Garde-Regiment der russischen Armee ein und machte 1737 bis 1739 den [[Russisch-Österreichischer Türkenkrieg (1736–1739)|Krieg gegen das Osmanische Reich]] unter dem Kommando von [[Feldmarschall]] [[Burkhard Christoph von Münnich]] mit. Dabei stieg er 1739 zum [[Generalmajor]] auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Poten 194&amp;quot;&amp;gt;Bernhard von Poten (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handwörterbuch der gesamten Militärwissenschaften&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, Leipzig/Bielefeld 1877, S. 194&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Ausbruch des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieges]] stieg er 1756 selbst zum Feldmarschall auf und erhielt das Kommando über die 88.000 Mann starke Operationsarmee, die dazu vorgesehen war, [[Ostpreußen]] zu erobern. Die Ernennung verdankte er seinem Verwandten [[Alexei Grigorjewitsch Rasumowski|A.G. Rasumowski]], einem Liebhaber Kaiserin [[Elisabeth (Russland)|Elisabeths]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Keep 142&amp;quot;&amp;gt;John L.H. Keep: &amp;#039;&amp;#039;Die russische Armee im Siebenjährigen Krieg&amp;#039;&amp;#039;, in: Bernhard R. Kroener (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Europa im Zeitalter Friedrichs des Großen - Wirtschaft, Gesellschaft, Kriege&amp;#039;&amp;#039;, München 1989, S. 142&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu war vorgesehen, das preußische Deckungskorps zu umfassen und aufzureiben, indem man mit drei Kolonnen vordrang. Die Hauptarmee sollte von [[Kaunas|Kowno]]/[[Hrodna|Grodno]] aus direkt auf [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] vorstoßen, während sie nördlich durch das Korps [[Wilhelm von Fermor|Fermor]] Unterstützung finden sollte. Gleichzeitig hatte ein Kavalleriekorps nach Pommern vorzudringen, um die rückwärtigen Verbindungen der Preußen zu unterbrechen. Als der Vormarsch im Mai 1757 schließlich begann, stellte sich jedoch heraus, dass die Kavallerie durch die ausgedehnten Wälder nicht so schnell vorwärts kam wie erwartet. So rückten die russischen Truppen Ende Juni frontal über die preußische Grenze.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Olaf Groehler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kriege Friedrichs II.&amp;#039;&amp;#039; Berlin (Ost) 1981, S. 89&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Juli wurde die [[Klaipėda|Festung Memel]] erobert und am 13. August vereinigten sich die russischen Kolonnen bei [[Tschernjachowsk|Insterburg]]. Da sich die Versorgungslage der Armee verschlechterte, die nach Krankheiten und Desertion nur noch 55.000 Mann zählte, beschloss Apraxin, unverzüglich nach Königsberg vorzustoßen. Mit der Einnahme dieser Festung und ihrem großen Hafen würde die Versorgung seiner Armee auf dem Seeweg ermöglicht werden. Am 23. August brachen die russischen Truppen auf und überschritten den [[Pregel]]. Die lediglich 24.000 Mann zählende preußische Armee unter General [[Johann von Lehwaldt]] musste die Einnahme Königsberg unbedingt verhindern und griff Apraxin am 30. August an (→ &amp;#039;&amp;#039;[[Schlacht bei Groß-Jägersdorf]]&amp;#039;&amp;#039;). Obwohl die russischen Truppen („ohne eigenes Verdienst“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Poten 194&amp;quot; /&amp;gt;) siegten, nutzte Apraxin seinen Vorteil nicht aus. Er lagerte eine Woche auf dem Schlachtfeld, um seine Truppen zu ordnen, und entschied sich anschließend für einen Rückzug auf [[Sowetsk (Kaliningrad)|Tilsit]]. Die Truppenstärke sank dennoch auf 30.000–40.000 Mann herab, so dass Apraxin den Rückzug bis in den Raum [[Tauragė|Tauroggen]] in [[Livland]] fortsetzte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Groehler 90&amp;quot;&amp;gt;Olaf Groehler: &amp;#039;&amp;#039;Die Kriege Friedrichs II.&amp;#039;&amp;#039; Berlin (Ost) 1981, S. 90&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die russische Armee hatte im Feldzug von 1757 trotz einer deutlichen numerischen Überlegenheit und einer gewonnenen Schlacht keine dauerhaften Erfolge vorzuweisen und so stand bald der Verdacht von Verrat im Raum. Apraxin wurde daher am 1. November 1757 von seinem Kommando entbunden, in St. Petersburg inhaftiert und angeklagt. Noch vor dem Abschluss der Untersuchung verstarb er am 28. August 1758 im Gefängnis an einem Herzanfall. Zur gleichen Zeit hatte die russische Armee unter Apraxins Nachfolger [[Wilhelm von Fermor]] neben Ostpreußen auch [[Toruń|Thorn]] und [[Elbląg|Elbing]] besetzt, war an die [[Oder]] vorgestoßen und hatte eine Schlacht (→ &amp;#039;&amp;#039;[[Schlacht bei Zorndorf]]&amp;#039;&amp;#039;) gegen die preußische Hauptarmee unter Friedrich II. geschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Apraxin in der Beurteilung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apraxin selbst rechtfertigte seinen Rückzug mit den anhaltenden Versorgungsproblemen seiner Truppen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Poten 194&amp;quot; /&amp;gt; einem Argument, das die Untersuchungen des Historikers John Keep zum Feldzug von 1757 unterstützen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Keep 142&amp;quot; /&amp;gt; Der DDR-Historikers [[Olaf Groehler]] vermutete, dass Apraxin in Korrespondenz mit dem Reichskanzler [[Alexei Petrowitsch Bestuschew-Rjumin|A.P. Bestuschew]] gestanden habe, der bei einem erwarteten Ableben der Kaiserin die Armee Apraxins für einen Staatsstreich zugunsten [[Katharina II.|Katharinas]], der Gemahlin des Thronfolgers [[Peter III. (Russland)|Peter III.]], zur Hand haben wollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Groehler 90&amp;quot; /&amp;gt; Keep wandte ein, dass Apraxin zwar mit dem Thronfolger-Paar korrespondierte, dass weitergehende Vorwürfe jedoch nicht bewiesen werden konnten. Zudem erkrankte  Kaiserin Elisabeth erst &amp;#039;&amp;#039;nachdem&amp;#039;&amp;#039; die Armee sich an die Memel abgesetzt hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Keep 142&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apraxin galt als „schwerfälliger und weichlicher Mann“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Poten 194&amp;quot; /&amp;gt; der „moralischen Schwäche und Genußsucht“ und einen „extravaganten Lebensstil“ pflegte. So rückten in seinem Gefolge 120 Diener und 250 Pferde in Ostpreußen ein, für die er im April 1757 zusätzliche 15.000 Rubel beantragte und auch erhielt. Zu bemerken ist jedoch, dass auch sein Nachfolger Fermor ihm in nichts nachstand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Keep 142&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Бантыш-Каменский Д.Н.: &amp;#039;&amp;#039;Биографии российских генералиссимусов и генерал-фельдмаршалов&amp;#039;&amp;#039; (dt. &amp;#039;&amp;#039;Bantysch-Kamenski: Biographien der russischen Feldmarschälle&amp;#039;&amp;#039;), Sankt Petersburg 1840/41. ([http://militera.lib.ru/bio/bantysh-kamensky/21.html Online-Version])&lt;br /&gt;
* [[Bernhard von Poten]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handwörterbuch der gesamten Militärwissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, Leipzig/Bielefeld 1877.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Stepan Fyodorovich Apraksin (1702-1758)|Stepan Fjodorowitsch Apraxin}}&lt;br /&gt;
* [http://hrono.ru/biograf/bio_a/apraksin_sf.php Auszüge aus verschiedenen Lexika zu S.F. Apraxin], &amp;#039;&amp;#039;Chronos&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116316667|LCCN=nb2017025579|VIAF=69678757}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Apraxin, Stepan Fjodorowitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feldmarschall (Russisches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Siebenjährigen Krieg (Russisches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Weißen Adlerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1702]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1758]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Apraxin, Stepan Fjodorowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Apraksin, Stepan Fëdorovič; Апраксин, Степан Фёдорович (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=russischer Feldmarschall&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. August 1702&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. August 1758&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Sankt Petersburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
	</entry>
</feed>