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	<title>Stenotypist - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:38:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stenotypist&amp;diff=479481&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Runologe: Kurzform des Vornamens eingefügt (allgemein üblichere Verwendung bei Aalten)</title>
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		<updated>2023-11-05T21:20:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurzform des Vornamens eingefügt (allgemein üblichere Verwendung bei Aalten)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-C03606, Stenotypistin.jpg|mini|Stenotypistin bei der Arbeit an der Schreibmaschine, 1937]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stenotypist&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Schreibberuf, der hauptsächlich in [[Büro]]s ausgeübt wird. Dabei nehmen die meist im Angestelltenstatus Arbeitenden gesprochenen Text (z.&amp;amp;nbsp;B. Geschäftsbriefe oder Diskussionsbeiträge) [[Stenografie|stenografisch]] auf und übertragen den Text anschließend in Schriftsätze. Dabei benutzen sie [[Schreibmaschine]]n und moderne [[Personal Computer|PC]]-Systeme mit entsprechenden Textverarbeitungsprogrammen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berufenet|8023|Stenotypist/in}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Stenotypisten waren Stenotypistinnen – dieser Beruf war einer der ersten im Angestelltenstatus, der jungen Frauen nach 1918 offen stand.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Arbeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls erforderlich, rufen sie Textbausteine nach Vorgabe ab und setzen diese zu Standardbriefen zusammen. Sie kontrollieren ihre fertigen Schriftsätze auf Vollständigkeit und [[Orthografie]] und leiten sie weiter. Soweit sie am PC arbeiten, speichern sie ihre Arbeit nach den jeweiligen Vorgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Englischen bezeichnet das Wort &amp;#039;&amp;#039;typist&amp;#039;&amp;#039; eine mit der Maschine schreibende ({{enS|to type}}) Person. Der klassische Stenotypist wird dort jedoch &amp;#039;&amp;#039;shorthand typist&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischenkriegszeit 1918–1939 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cor Aalten.jpg|thumb|links|Die [[Niederlande|niederländische]] [[Leichtathletik|Leichtathletin]] [[Cornelia Aalten|Cor Aalten]] als Stenotypistin bei der Silbermanufaktur Gerritsen &amp;amp; Van Kempen in [[Zeist]] – 1932]]&lt;br /&gt;
Die Stenotypistin ist eine Figur, die in zahlreichen literarischen Werken und Filmen der [[Zwischenkriegszeit]] dargestellt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ute Frevert |Titel=Vom Klavier zur Schreibmaschine. Weiblicher Arbeitsmarkt&lt;br /&gt;
und Rollenzuweisungen am Beispiel der weiblichen Angestellten in der&lt;br /&gt;
Weimarer Republik |Hrsg=Annette Kuhn / Gerhard Schneider |Sammelwerk=Frauen in der Geschichte I. Frauenrechte und die gesellschaftliche Arbeit der Frauen im Wandel |Auflage=3 |Verlag=Schwann |Ort=Düsseldorf |Datum=1984 |Seiten=82–112, hier 88}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das hat einen historischen Hintergrund, denn in Deutschland war die Zahl der weiblichen kaufmännischen Angestellten zwischen 1907 und 1925 um 501 % (auf 276.000) angewachsen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ute Frevert |Titel=Vom Klavier zur Schreibmaschine |Seiten=108}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Beruf stand auch Frauen aus bürgerlichen Familien offen, denn er war einerseits kein &amp;#039;proletarischer&amp;#039;, andererseits &amp;quot;erforderte [er] keine aufwendige Qualifikation&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ute Frevert |Titel=Vom Klavier zur Schreibmaschine |Seiten=88}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei war die Bezahlung außerordentlich gering, beinahe die Hälfte aller weiblichen Büroangestellten unter 25 Jahren verdienten ein Gehalt, das unter dem Existenzminimum lag – und zwei Drittel aller weiblichen Büroangestellten waren unter 25 Jahre alt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ute Frevert |Titel=Vom Klavier zur Schreibmaschine |Seiten=110}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heute ===&lt;br /&gt;
Noch bis vor einigen Jahren galt Stenotypist als eigenständiger Beruf. Heute handelt es sich in der Regel nur noch um eine Zusatzqualifikation, die meist von [[Sekretär]]en oder [[Fachkaufmann für Büromanagement|Fachkaufleuten für Büromanagement]] angestrebt wird. In der Prüfung für Stenotypisten werden je nach prüfender Kammer verschiedene Anforderungen an die Prüflinge gestellt. Meist werden hohe Schreibfertigkeiten in [[Deutsche Einheitskurzschrift|Kurzschrift]] (ca. 150 [[Silben pro Minute]]) und 10-Finger-Schnellschreiben (ca. 210 [[Anschläge pro Minute]]) sowie überdurchschnittliche Kenntnisse in der Textverarbeitung (vor allem Formgestaltung) verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Bildungsträger bieten Kurse zur Vorbereitung auf die Kammerprüfung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Stenotypistin als Figur in der Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Joe Lederer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Mädchen George.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Roman&amp;#039;&amp;#039;. Berlin: Wegweiser Verlag 1928. [https://www.fondazionevillaemma.org/wp-content/uploads/2019/01/35_Das-Madchen-George.pdf Digitalisat] (PDF, 21,1 MB); Neuausgabe: Igel Verlag, Hamburg 2008, ISBN 978-3-86815-035-3&lt;br /&gt;
* [[Paula Schlier]]: &amp;#039;&amp;#039;Petras Aufzeichnungen oder Konzept einer Jugend nach dem Diktat der Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Innsbruck: Brenner-Verlag 1926 (Neuauflage Salzburg / Wien: Otto Müller 2018)&lt;br /&gt;
* [[Christa Anita Brück]]: &amp;#039;&amp;#039;Schicksale hinter Schreibmaschinen&amp;#039;&amp;#039;. Roman. 1. Auflage. Sieben – Stäbe – Verlag und Druckereigesellschaft, Berlin 1930.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch:&amp;#039;&amp;#039; [[Parlamentsstenografie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürokraft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stenografie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Runologe</name></author>
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