<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Stendal_Blast</id>
	<title>Stendal Blast - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Stendal_Blast"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stendal_Blast&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T20:05:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stendal_Blast&amp;diff=446346&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jacun am 26. März 2025 um 10:53 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stendal_Blast&amp;diff=446346&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-03-26T10:53:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Band&lt;br /&gt;
|Bild         = &lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
|Herkunft     = [[Dorsten]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|Gründung     = 1989&lt;br /&gt;
|Auflösung    = 2013&lt;br /&gt;
|Neugründung  = &lt;br /&gt;
|Genre        = [[Neue Deutsche Härte]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Elektronische Musik]]&lt;br /&gt;
|Website      = [http://www.stendalblast.de www.stendalblast.de]&lt;br /&gt;
|Gründer1a    = Kaaja Hoyda&lt;br /&gt;
|Gründer1b    = Gesang, Musik, Texte&lt;br /&gt;
|Gründer2a    = Hajo Mönnighoff&lt;br /&gt;
|Gründer2b    = Gesang, Musik, Texte&lt;br /&gt;
|Gründer3a    = [[Marc Degens]]&lt;br /&gt;
|Gründer3b    = Gesang, Musik, Texte&lt;br /&gt;
|Gründer4a    = Torsten Franz&lt;br /&gt;
|Gründer4b    = Gesang, Musik, Texte&lt;br /&gt;
|Besetzung1a  = Kaaja Hoyda&lt;br /&gt;
|Besetzung1b  = Gesang, Musik, Texte&lt;br /&gt;
|Besetzung2a  = Markus Anton Müller&lt;br /&gt;
|Besetzung2b  = [[Keyboard]]&lt;br /&gt;
|Besetzung3a  = Bernhard Lottes&lt;br /&gt;
|Besetzung3b  = [[E-Gitarre]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stendal Blast&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine 1989 gegründete deutsche Band um den Sänger Kaaja Hoyda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Formiert wurde Stendal Blast in einem stillgelegten Silo in der westfälischen Stadt [[Dorsten]], in dem die damals noch namenlose Band nach dem Vorbild verschiedener Avantgarde- und [[Industrial]]-Bands, wie [[Einstürzende Neubauten]], [[Die Krupps]] oder [[Throbbing Gristle]], erste musikalische Versuche startete. Dabei verfolgte sie kein besonderes Konzept. Ihre Lieder wiederholten sich zunächst nie, da die [[Improvisation]] im Vordergrund stand. Erst mit dem Stück &amp;#039;&amp;#039;Mehr als Liebe ist Hass&amp;#039;&amp;#039; (1992) aus der Feder des späteren Sängers Kaaja Hoyda begann die Band, reproduzierbare Lieder zu komponieren. So finden sich auf dem ersten Demo-Tape &amp;#039;&amp;#039;Müll&amp;#039;&amp;#039; (1993) mit &amp;#039;&amp;#039;Die Krise&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kalter Kebap&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--sic?--&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Er kommt nie mehr zurück&amp;#039;&amp;#039; Stücke, die die Band auf einer kurzen Tour mit der Formation [[Calva Y Nada]] aufführte. Das Demo erreicht auch das Münchner Label Gymnastic Records (später Chrom Records), bei dem die Band 1994 ihren ersten Plattenvertrag unterzeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Aufnahmen zum Album &amp;#039;&amp;#039;Was verdorrt&amp;#039;&amp;#039; gaben sich die Mitglieder den Namen „Stendal Blast“, inspiriert durch ein Gedicht des Lyrikers [[Paul Anton Bangen]]. Das Album erschien 1995 und ist deutlich elektronisch orientiert. Es zeigt zudem Einflüsse der [[Electronic Body Music|EBM]], wie etwa auf dem Song „Weiße Wände“, und weist eine klangliche Nähe zu den Werken von [[The Eternal Afflict]] auf. Hoydas Texte sezieren hierauf menschliche Beziehungen und prangern Werteverfall und gesellschaftliche Kälte an. Allerdings entwickelt er nur selten ein konkretes Gegenmodell. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Werk &amp;#039;&amp;#039;Alles Liebe&amp;#039;&amp;#039; erschien 1998 auf Chrom Records und wurde von der Band in einem kleinen Heimstudio selbst produziert. Möglichst groß sollte die künstlerische Freiheit sein. Daher verzichtete das Label darauf, einen Produzenten zur Bedingung zu machen. Mit &amp;#039;&amp;#039;Alles Liebe&amp;#039;&amp;#039; und der Auskopplung &amp;#039;&amp;#039;Öl&amp;#039;&amp;#039; wandte sich die Band der [[Neue Deutsche Härte|Neuen Deutschen Härte]] zu. Insbesondere der Song &amp;#039;&amp;#039;Öl&amp;#039;&amp;#039; ist einer der Schlüsseltracks für die neue musikalische Ausrichtung der Band.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &amp;#039;&amp;#039;Morgenrot&amp;#039;&amp;#039; (2000, Chrom Records) gelang Stendal Blast ein von der Kritik gelobtes Album, das jedoch von der Hörerschaft verschmäht wurde. Die Platte wurde zum kommerziellen Tiefpunkt der Band. Hoydas Texte sind weniger kryptisch, die Arrangements sind wesentlich ruhiger als bisher; der Sound ist elektronisch, weniger rockig. Dennoch stieg das Album für vier Wochen in die &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Alternative Charts&amp;#039;&amp;#039; ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Werk &amp;#039;&amp;#039;Fette Beute&amp;#039;&amp;#039; (2002, [[Moonstorm Records]]) schloss die Band an den Erfolg von &amp;#039;&amp;#039;Alles Liebe&amp;#039;&amp;#039; an. Durchgehend kommen Gitarren zum Einsatz, der Sound ist härter und experimenteller. Der Titelsong &amp;#039;&amp;#039;Fette Beute&amp;#039;&amp;#039; ebnete sich den Weg in die Alternative-Clubs und brachte Stendal Blast wieder ins Gespräch. Auch, weil die Band für den Track &amp;#039;&amp;#039;Nur ein Tag&amp;#039;&amp;#039; [[Alexander Veljanov]], den Sänger der Band [[Deine Lakaien]], als Duett-Partner gewinnen konnte. Den Titel &amp;#039;&amp;#039;Adieu&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete [[Kaaja Hoyda]] indes in mehreren Interviews als eines der Schlüsselstücke zum bisherigen Gesamtwerk. Es geht um den Tod und die Abhängigkeit des Menschen vom Zufall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der fünfte Longplayer &amp;#039;&amp;#039;Schmutzige Hände&amp;#039;&amp;#039; erschien 2004 auf dem Label Dark Dimensions. Mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Fährmann&amp;#039;&amp;#039; gelang der Band ein veritabler Hit. Der Track &amp;#039;&amp;#039;Die totale Disko&amp;#039;&amp;#039; führte die Band wieder in das Umfeld der [[Neue Deutsche Härte|Neuen Deutschen Härte]] und damit zu ihren Wurzeln zurück. Als Bonus-Tracks gibt es zwei Titel, die gemeinsam mit der Formation [[Blutengel]] aufgenommen wurden. Als wichtigsten Titel benannte Hoyda in verschiedenen Interviews das Stück &amp;#039;&amp;#039;My private Puff&amp;#039;&amp;#039;, in dem er die Zeit in seiner Wohnung auf dem Hamburger &amp;#039;&amp;#039;Steindamm&amp;#039;&amp;#039; verarbeitet, einem berüchtigten Drogen-Strich. Den ersten 1000 Exemplaren des Albums wurde ein Hörbuch beigefügt, auf dem Kaaja Hoyda neun seiner Kolumnen liest, die er für das Musikmagazin &amp;#039;&amp;#039;Bodystyler&amp;#039;&amp;#039; geschrieben hatte. Aufgrund dieses Hörbuches wurde er zu mehreren Lesungen eingeladen. Seit November 2009 schreibt Hoyda wieder seine Kolumne &amp;quot;Beulenpest und Wankelmut&amp;quot; für den wiederbelebten &amp;quot;Bodystyler&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Oktober 2013 spielte die Band in der Leipziger [[Moritzbastei]] ihr Abschiedskonzert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reputation ==&lt;br /&gt;
Viele Musikjournalisten zählen Stendal Blast zu den innovativsten und wichtigsten deutschen Acts in ihrem Bereich, obwohl sich diese Bedeutung noch nicht in einer Chart-Platzierung niedergeschlagen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 wurde die Band vom Deutschen Generalkonsulat San Francisco, Radio Goethe mit Unterstützung durch das Bundesland Nordrhein-Westfalen auf eine Konzertreise in die USA eingeladen, wo sie die deutsche Sprache repräsentierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
*1995: &amp;#039;&amp;#039;Was Verdorrt&amp;#039;&amp;#039; (CD)&lt;br /&gt;
*1998: &amp;#039;&amp;#039;Öl&amp;#039;&amp;#039; (MCD)&lt;br /&gt;
*1998: &amp;#039;&amp;#039;Alles Liebe&amp;#039;&amp;#039; (CD)&lt;br /&gt;
*2000: &amp;#039;&amp;#039;Wo führt das hin?&amp;#039;&amp;#039; (MCD)&lt;br /&gt;
*2000: &amp;#039;&amp;#039;Morgenrot&amp;#039;&amp;#039; (CD)&lt;br /&gt;
*2002: &amp;#039;&amp;#039;Nur ein Tag&amp;#039;&amp;#039; (MCD, mit [[Alexander Veljanov]])&lt;br /&gt;
*2002: &amp;#039;&amp;#039;Fette Beute&amp;#039;&amp;#039; (CD)&lt;br /&gt;
*2004: &amp;#039;&amp;#039;Mein Babylon&amp;#039;&amp;#039; (MCD, mit [[Blutengel]])&lt;br /&gt;
*2004: &amp;#039;&amp;#039;Schmutzige Hände&amp;#039;&amp;#039; (CD)&lt;br /&gt;
*2015: &amp;#039;&amp;#039;Wir ergeben uns! Das Beste zum Schluss&amp;#039;&amp;#039; (CD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.stendalblast.de Offizielle Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=10307777-7|VIAF=156727790}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neue-Deutsche-Härte-Band]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Band]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jacun</name></author>
	</entry>
</feed>