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	<title>Stempeda - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T17:43:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stempeda&amp;diff=347277&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rubikon79: Einleitung: Tippfehler im Beleg korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-17T17:54:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einleitung: Tippfehler im Beleg korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Nordhausen&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/31/34/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/55/21/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 217 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 215&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 220&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 9.724&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/163869 |titel=Gemarkung Stempeda, Stadt Nordhausen |werk=GEOindex |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 260&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nordhausen.de/allgemein/cblock_lang.php?CBlNr=11651 |titel=Stempeda |werk=nordhausen.de |sprache=de |abruf=2025-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2007-12-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 99734&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034653&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = NDH Stempeda.png&lt;br /&gt;
| Bild                   = Stempeda 01.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Stempeda am Alten Stolberg, Blick von Südosten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stempeda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Stadt [[Nordhausen]] im [[Landkreis Nordhausen]] in Thüringen. Für den Ortsteil gibt es eine [[Ortsteilverfassung]] nach der [[Thüringer Kommunalordnung]] und damit einen [[Ortsteilrat]] und [[Ortsteilbürgermeister]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.nordhausen.de/_daten/dokumente/2025/05/6503_0523_94794616.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;3 und 4 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Nordhausen |format=PDF;&amp;amp;nbsp;219&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Stempeda liegt im Norden des Landes Thüringens im Osten des [[Landkreis Nordhausen|Landkreises Nordhausen]] an der Südseite des [[Harz (Mittelgebirge)|Harzes]], in der [[Krebsbach (Thyra)|Krebsbach]] -[[Thyra (Fluss)|Thyra]] - Niederung zwischen dem [[Alter Stolberg|Alten Stolberg]] im Süden und dem [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]] im Norden, im historischen [[Helmegau]]. Durch die Ortschaft fließt der [[Wolfsbach (Krebsbach)|Wolfsbach]], welcher an der westlichen Bebauungsgrenze in den [[Krebsbach (Thyra)|Krebsbach]] mündet. Beide gehören zum Einzugsgebiet der [[Thyra (Fluss)|Thyra]] und somit auch der [[Helme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die umliegenden Ortschaften sind (im Norden beginnend im Uhrzeigersinn): [[Rodishain]], [[Stadt Stolberg (Harz)|Stolberg]], [[Rottleberode]], [[Urbach (Helme)|Urbach]] (südlich des Alten Stolbergs), [[Steigerthal (Nordhausen)|Steigerthal]], [[Buchholz (Nordhausen)|Buchholz]] und [[Herrmannsacker|Hermannsacker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Aus einer fränkisch-thüringischen Siedlung entwickelte sich das heutige [[Haufendorf]], welches erstmals 1312 im Bürgerbuch zu [[Nordhausen]] urkundlich erwähnt wurde. Dort wird der Ort Stempede genannt. In den Urkunden der [[Grafen zu Stolberg]] heißt der Ort 1378 Stempede und 1417 Stempeda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem ausgehenden 14. Jahrhundert gehörte Stempeda zur [[Grafschaft Stolberg]], ab 1706 zur [[Grafschaft Stolberg-Stolberg]], bis zu deren Auflösung und Einverleibung durch [[Preußen]] während des [[Wiener Kongress]]es im Jahre 1815. Bis 1945 war Stempeda preußisch, dem [[Landkreis Sangerhausen (Provinz Sachsen)|Landkreises Sangerhausen]] zugeordnet. Erst mit der Gebietsreform der DDR am 25.&amp;amp;nbsp;Juli 1952 kam Stempeda zum [[Kreis Nordhausen]] und somit in den neugebildeten [[Bezirk Erfurt]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Stempeda Marsch.jpg|mini|Todesmarsch-Denkmal]]&lt;br /&gt;
In den Jahren 1944 und 1945 gehörten die Höhlen im nahe gelegenen Steilhang zum Projekt B4, einem [[KZ-Außenlager Stempeda|Außenlager]] des [[KZ Mittelbau-Dora]]. Hier mussten bis zu 700&amp;amp;nbsp;KZ-Häftlinge [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeit]] verrichten, darunter 455&amp;amp;nbsp;[[Juden]]. Mindestens 50&amp;amp;nbsp;Häftlinge kamen durch Misshandlungen der [[Schutzstaffel|SS-Mannschaften]] oder Krankheit ums Leben. Im April 1945 wurden die Überlebenden auf zwei [[Todesmarsch|Todesmärsche]] getrieben, bei denen viele beim Massaker in der [[Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen|Isenschnibber Feldscheune]] in [[Gardelegen]] oder unterwegs an anderen Orten zu Tode kamen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lukkas Busche / Andreas Froese |Titel=Gardelegen 1945. Das Massaker und seine Nachwirkungen. Begleitender Katalog zur Dauerausstellung der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen |Ort=Gardelegen / Leipzig / Magdeburg |Datum=2022 |ISBN=978-3-9813459-9-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kritisiert wird, dass an den noch heute vorhandenen Baracken jegliches Zeichen der Erinnerung an diese Vergangenheit fehlen würde.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933-1945 (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 200f., ISBN 3-88864-343-0&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 2007 wurde Stempeda mit damals 300 Einwohnern nach Nordhausen eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2007.html StBA: Gebietsänderungen vom 01.01. bis 31.12.2007]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsbürgermeister ==&lt;br /&gt;
Seit der Kommunalwahl 2024 ist Kirsten Reichhardt Ortsbürgermeisterin. Sie gewann die Stichwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 mit 57,1&amp;amp;nbsp;Prozent der Stimmen, nachdem sie im ersten Wahlgang mit nur 10&amp;amp;nbsp;Stimmen das beste Ergebnis aller Kandidaten erzielte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=OM&amp;amp;wJahr=2024&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=062&amp;amp;gemnr=62041&amp;amp;gemteil=008 |titel=Ortsteil-/Ortschaftsbürgermeisterwahl 2024 in Thüringen – Stampeda |werk=wahlen.thueringen.de |sprache=de |abruf=2025-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ev Kirche St Moritz Stempeda.jpg|mini|Kirche St. Moritz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[St. Moritz (Stempeda)|St.-Moritz-Kirche]] aus Gipsstein, einzigartig in Europa, deren Ursprung bis in die romanische Bauperiode zurückreicht. Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten kann das Gotteshaus wieder für Andachten genutzt werden. In unregelmäßigen Abständen finden Ausstellungen überwiegend regionaler Künstler statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1985 erinnert eine Stele in der &amp;#039;&amp;#039;Nordhäuser Straße&amp;#039;&amp;#039; an die Opfer der [[Todesmarsch|Todesmärsche]] aus dem [[KZ Mittelbau-Dora]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Rundwanderweg führt vom Weißen Stieg über den Müllerteich bis zur Iberg-Talsperre.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Nordhausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Nordhausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4807229-1|VIAF=249421658}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Nordhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2007]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Nordhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haufendorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rubikon79</name></author>
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